
Good morning America!
Es ist Montag, der erste Schltag dieses “Terms” an der New Hampton School in New Hampshire, USA, mein erster Schultag.
Mein Wecker wirft mich um 7 aus dem Bett, nachdem ich sowieso nicht so gut geschlafen habe, weil mein “Roommate” (Nein, nicht vergleichbar mit Playmate) die ganze Nacht im schlaf gesungen hat…Das also ist mein erster Eindruck von den Ammis, toll!
Ich gehe zum Frühstück und werde überrumpelt, ca. 12 mal: “Hey dude, what´s up, how is it going” werde ich von allen begrüßt und das von Schülern und Lehrern. Auf diesen 100 m habe ich so viele neue Freunde, wie in Deutschland in 2 Wochen nicht! That´s american!

Das Essen ist ziemlich gut und alle Leute sind super freundlich und stets hilfsbereit.
Dann geht´s ab zum ersten großen Meeting in diesem Schuljahr, dem School Meeting im “Mc Evoy Theatre”.
Ansprachen von vielen Lehrern und vom Direktor.
Doch dann geht hier richtig die Party ab. Es schreit jemand “One, two, three, CLAP” und alle klatschen wie wild in die Hände. Es geht weiter und so langsam fühle ich mich wie auf einem Bruce Springsteen Konzert und nicht in einer Schulaula. Ein Lehrer tritt auf die Bühne und brüllt “Huskys” die Menge antwortet “PRIDE”… O.k. der Husky ist zwar unser Schulmaskottchen, aber alle nehmen das hier doch sehr ernst!
Immer wieder wird gerufen “It´s a great day to be a Husky” und danach gehen alle in eine Lounge mit keinem anderen Namen, als “Dog Pond” , ja ne is kla, die Hundetränke!
Der Tag geht weiter mit vielen motivierten Lehrern und weniger motivierten Amerikanern, die es alle nicht für nötig halten Hausaufgaben zu machen…muss man aber auch nicht unbedingt…der Lehrer versteht das schon!
In Deutschland eine Rüge zu fehlenden HAs, hier Trost…very different!
Am besten gefällt mir der Economics Lehrer, der wie wild vor der Klasse auf und ab springt und jeden Satz mit einem fetten “RIGHT ?” beendet, während er immer wieder beteuert, wie sehr er SEIN Fach liebt und wie wir es lieben werden…we will see! Die Internationalen Schüler können sich vor lachen kaum auf dem Stuhl halten, während die Ammis dasitzen und den wild fuchtelnden Lehrer fasziniert beobachten!
Soviel zu meinem ersten Schultag hier in Amerika, vorher bin ich mit meinen Eltern 3 Wochen durch die Staaten und Kanada gefahren und habe alles mögliche erlebt und vor allem auch für mein Zimmer hier eingekauft, wie man auf dem Bild unten ganz gut erkennen kann. Jetzt ist Deutschland sehr weit weg und hier existiert tatsächlich eine ganz andere Welt.

To be continued…








