ver·nẹt·zen <vernetzt, vernetzte, hat vernetzt> (mit OBJ) jmd. vernetzt jmdn./etwas mit jmdm./etwas
1.relativ eigenständige Personen oder Elemente so untereinander verbinden, dass sie sich wechselseitig in einem effektiveren Ganzen unterstützen Alle Teilbereiche der Theorie sind miteinander vernetzt., Alle Mitarbeiter des Projekts sind miteinander vernetzt.
2.edv: einzelne PCs zu einem Netzwerk verbinden bzw. in ein vorhandenes Netzwerk integrieren
(TheFreeDictionary.com//Deutsches Wörterbuch. © 2009)
Part 1
Zur aktuellen Septemberausgabe
SIND WIR GUT VERNETZT?
Bereits vor unserer ersten Ausgabe kursierte das Thema – in anderer Formulierung – in den Köpfen unserer Redaktionsmitglieder. Es fielen Schlagworte wie „Schüler-VZ“ und „Facebook“, Ranking-Listen in „Spickmich.de“, „Internetsucht“, Cybermobbing oder die Frage, ob Lehrer eine grundsätzlich andere („verkrampfte“?) „Einstellung zum Internet“ hätten als Schüler.
Aus den auch in den Massenmedien aktuell immer wieder in die Debatten der Meinungsmache getragenen Schlagworten haben wir versucht Fragen zu formulieren, die uns wichtig sind.
Der Stern titulierte jüngst „Generation facebook. Wie sich Millionen Deutsche im Internet vernetzten“: Wie vernetzt sind wir wirklich?
Gutes ‚Vernetzt-Sein’ scheint mittlerweile ein unhinterfragbares Muss jeglicher Aufsteigerbiografie zu sein: „Hauptsache gut vernetzt“ (faz.de), „Gut geplant-gut vernetzt“ (manager-magazin.de), „Gut vernetzt ist halb gewonnen“ (unternehmer.de)
Wie vernetzt muss man eigentlich sein? Fordert nicht die Gesellschaft (=der Markt) von uns in hohem Maße vernetzt zu sein?
Wir fragen weiter:
Ganz offensichtlich ist das „Schüler-VZ“ eine beliebte Seite der EMA-Schüler (Warum wäre sie sonst auch auf den Rechnern unserer Schule gesperrt).
Was denken LehrerInnen über soziale Netzwerke wie das „Schüler-VZ&Facebook“? Sehen Sie darin ein Problem? Und wie vielen aus der Lehrerschaft ist das Schüler-VZ überhaupt bekannt?
Warum wird der Gebrauch des Internets überhaupt so kontrovers diskutiert (fragen sich nicht wenige Schüler)?
Exklusiv für diese Ausgabe haben Lehrerinnen der Redaktion einen Ausflug in die „Welten“ des Schüler-VZ gewagt und uns mit gemischten Gefühlen (so muss es sich wohl in etwa anfühlen, wenn man in fremden Tagebüchern liest) gefragt, wissen die Schüler, dass jeder potentiell Zugang zu ihren Daten hat? Um eine pädagogische Sicht bemüht, fragten wir uns ferner: Brauchen wir das Schüler-VZ/Facebook für unser Wohlbefinden, ja gehört es gar zum festen Bestandteil einer „Persönlichkeitsentwicklung“? Bietet das Internet womöglich durchaus ernstzunehmende Chancen sich „freier“ zu fühlen?
Wenn etwa einige unserer EMA-Schüler mit über 200 Freunden aufwarten, findet sich darin eine Antwort auf die Frage, was den Drang nach (sozialer) Vernetzung bedingt?
In dieser Ausgabe machen wir uns auf die Suche nach handfesten, konkreten Antworten:
Welchen Stellenwert hat das ‚vernetzt sein’ für das Schulleben am EMA?
Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!
Nancy Cheng und Sarah Stengert











ich fand den Artikel sehr interessant