Rotkäppchen im Internet. Einblicke in eine hitzig geführte Debatte

Geschrieben von n.cheng Sep 28th, 2009 und gespeichert unter Allgemeines, Click...Web 2.0, Foto-Galerie. Erhalten Sie alle Kommentare über RSS 2.0. Hinterlassen Sie zu diesem Eintrag eine Nachricht

Part 2

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Rotkäppchen im Internet. Einblicke in eine hitzig geführte Debatte über Kinder, Jugendliche und ihr Verhalten im Internet

Rotkäppchen_by_Lizzy-Tewordt_pixelio

Während ich in den letzten Wochen aufmerksam die Berichterstattung über „Kinder und Jugendliche im Internet“ und soziale Netzwerke verfolgte, kam mir immer wieder ein Gedanke. Die ganze Diskussion erinnert an ein Märchen: Rotkäppchen.

Ein Stoff aus dem die Märchen sind?

Die Hauptfigur ein junges, unschuldiges Mädchen – eine besorgte Mutter – der Wald – verführerische Blumen fernab vom Weg –  ein lauernder Wolf – verbotene Gespräche – der Jäger…

Nur ein Blick auf die Schlagzeilen der Artikel genügt und man kann unschwer, die bekannten Akteure, Bilder und Motive unseres Märchens erkennen.

„Gefahren für Kinder lauern im Internet“[1]

„Vorsicht! Kinder werden im InterneNovember's (de)lightt belästigt“[2]

„Verdirbt das Internet unsere Jugend?“[3]

„Die Eltern sind oft ahnungslos. Sollen ihre Kinder aber aufklären“[4]

„Die Mutter wusste nichts von dem Treiben ihres Kindes“[5]

„Ahnungslose Eltern müssen wachgerüttelt werden“[6]

„Der böse Onkel mit den Bonbons lauert nun im Internet“[7]

„FBI-Tipps für Kinder und Eltern“[8]

„Es war einmal ein kleines süßes Mädchen, das hatte jedermann lieb, der es  nur ansah…“

Rotkäppchen will gesehen werden

Allein im SchülerVZ tummeln sich inzwischen über 5 Millionen Schüler. Rund 21,7 Millionen Deutsche (zum Vergleich Deutschland hat über 82 Mio. Einwohner) sind Mitglieder in den Netzwerken StudiVZ, SchülerVZ, MeinVZ. Dass die Schüler gesehen werden wollen, erkennt man unter anderem daran, dass 200 Millionen Fotos derzeit auf SchülerVZ hochgeladen sind.[9] Und sie werden gesehen. Das SchülerVZ ist seit März 2008 die meistgeklickte Seite im deutschsprachigen Raum. Es hat monatlich über 5,1 Milliarden Seitenaufrufe. Man erkennt diese Lust am gesehen werden aber auch an der Profil-Einstellung ihrer Nutzer. Nur wenige haben ihre Profile so eingestellt, dass nur Freunde und nicht auch Fremde sie sehen. (Eine Beobachtung, die wir Lehrerinnen bestätigen können. Teilweise beschleicht einen das Gefühl, man wäre wohl besser nicht in den Wald gegangen.) Andererseits, warum sollten Fremde auch ausgeschlossen werden, schließlich besteht doch gerade der Sinn sozialer Netzwerke darin, neue Kontakte zu knüpfen – das Profil soll schließlich von möglichst vielen gefunden werden.

Die Süddeutsche kommentiert dieses Verhaltens nüchtern: Freiwillig und bereitwillig geben die Nutzer ihre Daten der Öffentlichkeit preis: Intims-/Privatsphäre ist kein Thema, „wer kann füttert das Netz mit persönlichen Daten“.[10]

Auch Mutter will in den Wald

Aber man trifft nicht nur auf kontaktfreudige Rotkäppchen. Selbst die Erwchsene werden von der Lust zur Selbstinszenierung angesteckt. Auch hier trifft man auf nicht wenige spektakuläre Fälle. Wegen eines im Netz kursierenden Table-Dance-Fotos wurde eine Bewerberin für den Polizeidienst abgelehnt. Als diese rechtlich dagegen vorging, bestätigte selbst das Landesgericht in Stuttgart die Zweifel der Polizei an der „charakterlichen Eignung“ der Bewerberin. Einer angehenden Lehrerin aus Pennsylvania ging es ähnlich, ein freizügiges Piratenkostüm wird ihr zum Verhängnis. Die Lehramtswärterin hatte vergeblich versucht das Bild aus ihrer MySpace Seite zu nehmen, es ließ sich weiterhin googlen.[11]

Rotkäppchens Unschuld: Ein sauberes Profil

Diese gibt es auch, die „braven“ Profile. Allerdings verbirgt sich hinter dem einen oder anderen präsentablen Lebenslauf, der sich mit einem freiwilligen sozialen Jahr bei einem kirchlichen Träger schmückt, ungewollt mehr. Problemlos haben wir Zugang zu verlinkten privaten Fotos, den Leser das kirchlich-soziale Engagement ganz schnell vergessen lassen: „Bier trinkend, Zigarren rauchend, wild mit anderen Frauen knutschend“. Bilder von ausgelassenen Partys sind nach wie vor der Renner.[12]

„Seine Mutter sagte zu ihm: ‚Komm, Rotkäppchen…Mach dich auf…und wenn du hinauskommst, so geh hübsch sittsam und lauf nicht vom Wege ab, sonst fällst du…’“

Hübsch sittsam durchs Internet? Sind die Mütter schuld? (die Lehrer? Väter? Eltern? Geschwister? Medien?)

Wie weit kommt man mit der Schuldfrage?

Beate Krafft-Schöning, Journalistin, Autorin und Begründerin der Initiative „Net Kids“[13] ist wohl eine der bekanntesten Mütter der Jugend-im-Netz-Debatte. Mit der Mutter aus unserem Märchen scheint sie keine Ähnlichkeit zu haben. Ganz im Gegenteil. Ich vermute, würde man sie nach der Moral der Rotkäppchen Erzählung fragen, fiele ihre Antwort höchst wahrscheinlich eindeutig aus: Gute Mütter müssen zu Jäger werden.

Als solche ist sie eine vielfach beachtete und gern zitierte Expertin für Jugendschutz im Netz: Sie ist die „Porno-Jägerin im Chat“[14] und „Pädophilenjägerin“, die immer wieder mahnend verkündet, „dass das ‚Internet für Kinder kein Segen, sondern ein Fluch“ sei. [15]

Krafft-Schönings „Nur ein Mausklick bis zum Grauen“ sind weitere Rotkäppchen Anleihen zu entnehmen. In ihrem „Beweismaterial“ gleicht das Internet einem „Dschungel, in dem Minderjährige als ‚Freiwild’ gälten“. Undurchschaubare Mitglieder- und Nutzerhierarchien der Internet-Communities erinnern sie an das „Nazi-Reich“ oder an einen „Park, in dem „Pädophile, Kriminelle und Drogensüchtige rumhängen“. Eltern rät sie alle „virtuellen, Kontakte ihrer Sprösslinge überprüfen, u. a. um die Flut an Sexualität in der Gesellschaft“ einzudämmen.[16]

Und wieder geht’s um Schuld

Die moralische Konsequenz: „Eltern, die ihren Söhnen und Töchtern erlauben, im eigenen Zimmer bei verschlossener Tür die Weiten des Netzes zu erkunden, sind demnach selbst schuld, wenn diese sich hoffnungslos darin verstricken.“[17]

MutterVZ?

Mittlerweile (re-)agieren sogar die Betreiber sozialer Netzwerke „mütterlich“. Im März dieses Jahres riefen drei große Internet-Communities in Deutschland ihre jugendlichen Nutzer zu mehr Vorsicht bei der Veröffentlichung persönlicher Daten im Netz auf. Ein gemeinsamer Verhaltenskodex mit entsprechenden Richtlinien und die Selbstverpflichtung der Betreiber der sozialen Netzwerke bemüht sich ihre Nutzer besser über Datenschutz aufzuklären. Nicht daran beteiligt ist jedoch das auch in Deutschland populäre US-Netzwerk Facebook. Dennoch mahnt auch StudiVZ-Chef Markus Berger-de León an, der Nutzer müsse sich immer bewusst sein, was er im Web tut. Ein Ziel des Verhaltenskodex ist, dass Profile von unter 16-Jährigen nicht über Suchmaschinen auffindbar sind, die Nutzerdaten unter 14-Jähriger grundsätzlich nur für deren Netzwerk-Freunde sichtbar sein sollen. Reicht das aus, um nicht vom Weg abzukommen?[18]

„Da ging der Wolf ein Weilchen neben Rotkäppchen her sprach: ‚Rotkäppchen, sieh einmal die schönen Blumen, die ringsumher stehen. Warum guckst du dich nicht um? Ich glaube, du hörst gar nicht, wie die Vöglein so lieblich singen? Du gehst ja für dich hin, als wenn du zur Schule gingst, und ist so lustig in dem Wald.’“

Rotkäppchen Filmstreifen

Wo lauern die Gefahren im Wald und woran erkennt man eigentlich den Wolf?

Auf die nahe liegende Assoziation hatte uns ja schon Beate Krafft-Schöning aufmerksam gemacht, die „Seiten pornografischen Inhalts“. Auch durch das Gesetz gegen Kinderpornografie stoßen wir wieder auf dieses Thema. Auf Initiative von der Leyens hatte die große Koalition ein Gesetz gegen Kinderpornografie im Internet beschlossen. Man hatte eine klare Haltung der Gesellschaft gefordert. Auch wenn die Sperren zu umgehen seien, würden die Hemmschwellen für Nutzer heraufgesetzt. Erneut ähnelt das Internet jenem Wald, dem Schauplatz von Rotkäppchens tragischer Verführungsgeschichte: Ein Ort, „wo Minderjährige sich die besten Pornoseiten empfehlen“, „einander Tipps für den täglichen Drogenkonsum geben“ und ahnungslose „Schülerinnen sich mit Dessous- und Nacktbildern gegenseitig auszustechen“ versuchen.

Vor lauter Wölfen sieht man den Wald nicht mehr…

Eine in diesem Frühjahr veröffentlichte US-amerikanische Studie der Internet Safety Task Force[19] (eine Arbeitsgruppe von 49 US-Staatsanwälten hatte eine Studie über das Ausmaß der Gefahren sozialer Netzwerke für Kinder und Jugendliche in Auftrag gegeben) ergab indes, dass sexuelle Belästigung von Kindern und Jugendlichen in sozialen Netzwerken selten vorkomme, die Gefahr, gemobbt zu werden, dagegen ungleich größer sei. „Kinder und Jugendliche werden in den Netzwerken on ihren Altersgenossen bloßgestellt, diffamiert, beleidigt. Es existieren Diskussionsgruppen, die nur zu dem Zweck gegründet wurden, um Mitschüler zu quälen.“[20]

Rotkäppchen – ein maskierter Wolf?

Auch die Zeit-Journalistin Caroline Kieke beschreibt in ihrer Besprechung des EU-Aktionstages „Safer Internet Day“ den „Psychoterror im Netz“.

Der Spiegel erkennt im virtuellen Psychoterror eine geschlechtsspezifische Ausprägung. Es herrsche „Zickenkieg im Web“. Mädchenspezifische Tuscheleien auf dem Schulhof seien passé, stattdessen schreibt man „Obszönes“ auf die Pinnwand und demütige verhasste Mitschüler im Chat. Auf diese Weise stichelten bereits Zwölfjährige „hinterhältig und hemmungslos“ gegen ihre Mitschülerinnen. Eine Zehnjährige, die es gewagt habe die Wahl einer Mittelstufensprecherin zu kritisieren, bekam die Rache derselben sofort bitter zu spüren, als diese ihre 200 virtuellen Freunde aufforderte, die „Jüngere aufs Übelste zu beschimpfen“ und einen „Hass-Mob“ auszulösen: „Geh dich aufhängen![21]

Und noch ein Fall: Im Jugendportal Kwick bewerteten sich Schülerinnen einer siebten Klasse eines Stuttgarter Gymnasiums gegenseitig nach „Charakter“ und „Aussehen“.

Auch Die JIM Jugendstudie ergab, dass 25% aller befragten Jugendlichen im Alter von 12 bis 19 Jahren bereits in sozialen Netzwerken von Mobbing betroffen seien. 40% gaben an, dass Fotos ohne ihr Wissen online gestellt wurden.

Ja, kann man denn niemandem mehr trauen?

Auch Die Zeit ist dem Phänomen falscher Freunde im Netz auf der Spur und warnt: „Trau nicht deinen Freunden“, denn „perfide Programme“, die gerade auf Facebook kursieren, nehmen die Identität der eigenen Freunde an, um Nutzer auszuspionieren: „Wir glauben diesen Nachrichten, weil sie von jemandem zu kommen scheinen, den wir kennen.“ Dabei vergesse der Nutzer, dass „nicht jede Nachricht, die von einem Freund kommt, auch wirklich vom Absender stammt.“ (Facebook-Gründer Mark Zuckerberg)

Die Erstellung von gefälschten Profilen scheint kein Problem mehr zu sein. Auf Youtube finden sich Videos mit schülergerechten Anleitungen, um Passwörter bei SchülerVZ abzufangen. „Schon Elfjährige könnten die Profilseiten ihrer Mitschülerinnen verändern.“

Verwirrende Virtualität

Wenn Mutter als Jäger unterwegs ist und Rotkäppchen mitunter wie ein wild gewordenes Wolfsrudel agiert, dann mag man wirklich nicht mehr arglos noch unbewaffnet in den Wald hinein.

Klaue, Journalist der Freitag, erkennt in der Jugend-und-Internet-Diskussion, ja im Internet selbst eine „Kultur der Kontrolle und Denunziation“, wenn doch ein jeder Bürger dazu aufgerufen werde sich als „Vollzugsorgan der sexualpädagogischen Exekutive“ zu verstehen oder Schüler und Studenten auf Seiten wie Spickmich und MeinProf mittels undurchsichtiger Rankings über ihre Lehrkräfte herfielen und dabei „keinen geringeren denunziatorischen Eifer als ihre „pädagogischen Kontrollfanatiker“, die SchülerVZ und StudiVZ gezielt nach Verleumdungen durchsuchen, aufbrächten.

Etwas polemisch formuliert, aber ein durchaus interessanter Hinweis.

Denn tatsächlich wird man das Gefühl nicht los, dass Angst ein Hauptantrieb der ganzen Internetdebatte ist.

Ja, aber wer hat hier eigentlich Angst vor wem oder wovor?

Wenn man sich im nächsten Umfeld umhört, erfahren wir von (einigen) Schülern (nicht nur von der Piratenpartei), die Angst haben, dass Eltern (und Lehrer) ihre Freiheit im Netz (Spiele) womöglich noch mehr beschneiden oder Ihnen das Internet sogar ganz wegnehmen. Von (einigen) Eltern (Lehrern) hören wir mitunter, dass man in der Tat die Gefahren des Internets nicht ausreichend einschätzen könne und sich eigentlich gar nicht – mit was für Netzwerken auch immer – auskennt, auch sei man berufstätig. Von (einigen) Lehrern hören wir Vergleichbares, ferner dass man befürchte, nun auch noch im virtuellen Bereich für Erziehungsdefizite verantwortlich gemacht zu werden.

Und die Moral von der Geschicht’…

“Rotkäppchen aber dachte: ‘Du willst dein Lebtag nicht wieder allein vom Wege ab in den Wald laufen, wenn dir’s die Mutter verboten hat.’”

wald_by_Rainer-Sturm_pixelio

Darf denn niemand mehr (allein) in den Wald?

Vielleicht sollte man zumindest auch jenen Stimmen Gehör schenken, die daran erinnern, dass es in der virtuellen Welt nicht anders zugeht wie in der realen, sprich bei „Mutter daheim, „wo man umso beflissener die Nachbarn grüßt, desto mehr man heimlich über sie lästert“.

Vielleicht sollte man auch jenen Stimmen Gehör schenken, die daran erinnern, dass Kinder und Jugendliche keinem weißen, unbeschriebenem Blatt Papier entsprechen, auf die eine fremde (Internet-)Macht mit „schmutzigen Bildern und Ideen“ einwirken kann.

Vielleicht vertraute die Mutter Rotkäppchen aus gutem Grund und schickte sie daher allein zur Großmutter. Vielleicht spielte der Wolf gar keine so wichtige Rolle. Womöglich entdeckte Rotkäppchen die Blumen (es soll ja auch Blumen im Wald geben) selbst und wollte mit ihnen etwas Schönes gestalten. Und vielleicht erzählte sie schließlich der Großmutter „einen vom Wolf“, diese konnte bekanntlich nicht mehr so gut sehen und hören.

Nancy Cheng


[1] http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/bergkamen/2008/2/15/news-23844057/detail.html

[2] http://www.bremen.de/sixcms/detail.php?id=3859879

[3] http://www.badische-zeitung.de/meinung/kommentare/verderben-die-neuen-medien-unsere-jugend–17395182.html

[4]http://www.bremen.de/sixcms/detail.php?id=3859879

[5] http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,579309,00.html

[6] http://weblog.medienwissenschaft.de/archives/1885

[7] http://www.computerwoche.de/management/compliance-recht/1899721/

[8] http://www.blinde-kuh.de/fbitips.html

[9] http://www.schuelervz.net/l/schueler/3/

[10] Sueddeutsche: Auch du bist drin: http://www.sueddeutsche.de/computer/500/421262/text/

[11] Süddeutsche: Erotik-Tänzerin darf nicht zur Polizei: http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/825/459467/text/

[12] Sueddeutsche: Auch du bist drin: http://www.sueddeutsche.de/computer/500/421262/text/

[13] http://www.kindersindtabu.de/index1.html

[14] http://www.emma.de/porno_jaegerin_im_netz.html

[15] http://www.stern.de/panorama/jugendschutz-kinder-sind-im-internet-freiwild-594119.html

[16] http://www.stern.de/panorama/jugendschutz-kinder-sind-im-internet-freiwild-594119.html und

http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Fachbeitrag/a_Erziehungsbereiche/s_1174.html

[17] http://www.freitag.de/positionen/0930-unser-netz-muss-sauber-bleiben/

[18] Auch der Verbraucherschutz ist alamiert. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat gegen die Plattformen MySpace, Facebook, lokalisten.de, wer-kennt-wen.de und Xing ein Unterlassungsverfahren eingeleitet. Vor allem die Vertragsbedingungen und Datenschutzbestimmungen seien undurchsichtig. Sie benachteiligen die Nutzer, während sie den Betreibern weitgehende Rechte einräumen. Vor allem die Regelungen zur umfassenden Datennutzung und -verarbeitung erfolgen laut vzbv oft ohne Einwilligung des Nutzers und gingen weit über den eigentlichen Zweck hinaus. Süddeutsche: http://www.sueddeutsche.de/computer/85/480564/text/

[19] http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,601256,00.html

[20] Mobbing gefährdet junge Nutzer: http://www.zeit.de/online/2009/04/internet-netzwerke-kinder

[21] Spiegel online: „Geh dich aufhängen“ http://www.spiegel.de/schulspiegel/leben/0,1518,639284,00.html

1 Antwort zu “Rotkäppchen im Internet. Einblicke in eine hitzig geführte Debatte”

  1. [...] Gefahren des Internets hätte beschreiben können, hat dies Nancy Shui-Yen Cheng vom E.M.A. in Bonn getan. Und damit auch gleich den Ausweg aufgezeigt. Denn die vielschichtige, selbstkritische und [...]

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