Mit dem US-Botschafter auf Du und Du

Geschrieben von n.cheng Nov 6th, 2009 und gespeichert unter Allgemeines, Frisch getippte Highlights. Erhalten Sie alle Kommentare über RSS 2.0. Hinterlassen Sie zu diesem Eintrag eine Nachricht

United States of America FlaggeDer neue US-Botschafter in Deutschland

Phil Murphy im Gespräch mit EMA-SchülerInnen

von Maxi Skowronek

Ein Treffen mit dem neuen amerikanischen Botschafter? Dieses Angebot von Herrn Wilhelm, einen so prominenten Amerikaner hautnah erleben zu dürfen, wollten sich vier Schüler der Stufe 11 nicht entgehen lassen. Nach einigen Vorbereitungsmails von Frau von Wersebe, die wir schon aus dem Politik-Projekt “Jugend debattiert” kannten, ging es am Montag den 7.9.2009 ins Haus der Geschichte.

Phil Murphy begrüßte uns zunächst auf deutsch und erzählte ein wenig von seiner Familie. Er hat vier Kinder und seine gesamte Familie liebt Fußball. Dann ging das Gespräch aber doch schnell ins Englische über. Sehr interessant fanden wir, dass er – ein Havard-Absolvent – 23 Jahre lang für das Bankhaus Goldman Sachs gearbeitet hatte, zeitweise in leitender Position. Diese Bank hat die weltweite Finanzkrise relativ unbeschadet überstanden.

Weiterhin berichtete er von seinem beruflichen Werdegang, seiner Ernennung und von seinen ersten Tagen in Deutschland. Anders als erwartet umfasste die Schülergruppe fast 30 Teilnehmer von verschiedenen Schulen aus NRW, sodass nur wenige Fragen von den einzelnen Schülern gestellt werden konnten. Bei den meisten Themen ging es um das Verhältnis zwischen den USA und Deutschland. Z.B. wollten wir wissen, warum so viele amerikanische Schüler kaum Kenntnisse von dem Geschehen außerhalb der USA besitzen. Er begründete dies u. a. mit der sehr unterschiedlichen finanziellen Ausstattung der verschiedenen Highschools. Eine große Rolle spiele natürlich auch, dass die USA ein kontinentales Ausmaß habe, was dazu führe, dass die meisten Amerikaner nur in ihrem eigenen Land herumreisten und nicht das Bedürfnis hätten, etwas über andere Länder zu erfahren. Der Botschafter beantwortete alle unsere Fragen sehr verständlich und mit viel Humor. Abschließend wurden noch einige Fotos für die Zeitung gemacht. Ich finde, dass es derartige Treffen mit Vertretern aus Amerika oder anderen Ländern öfters geben sollte, da somit tiefe Einblicke in die Kultur und die Lebensweise der Länder entstehen. Außerdem lernen die Vertreter die deutsche Jugend kennen, welche Probleme es gibt, was unsere Interessen sind oder wie wir zu dem entsprechenden Land stehen.

Wir danken Herrn Wilhelm, Herrn Dr. Bettscheider und der Organisatorin Frau von Wersebe, die uns die Teilnahme ermöglicht haben.

Hinterlassen Sie eine Antwort

DIE EMA

Kategorien

Leitthema

Anmelden / Advanced NewsPaper by Gabfire Themes