<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Die E.M.A. &#187; Archiv</title>
	<atom:link href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/category/archiv/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://schulmagazin.ema-bonn.de</link>
	<description>Das EMA-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Wed, 14 Jul 2010 06:52:54 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0</generator>
		<item>
		<title>Bist du gut vernetzt? Unser Thema im Oktober</title>
		<link>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/09/21/gut-vernetzt/</link>
		<comments>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/09/21/gut-vernetzt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 05:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>n.cheng</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Click...Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Foto-Galerie]]></category>
		<category><![CDATA[Cybermobbing]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Ranking]]></category>
		<category><![CDATA[SchülerVZ]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Spickmich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schulmagazin.ema-bonn.de/?p=2569</guid>
		<description><![CDATA[
ver·nẹt·zen &#60;vernetzt, vernetzte, hat vernetzt&#62; (mit OBJ) jmd. vernetzt jmdn./etwas mit jmdm./etwas
1.relativ eigenständige Personen oder Elemente so untereinander verbinden, dass sie sich wechselseitig in einem effektiveren Ganzen unterstützen Alle Teilbereiche der Theorie sind miteinander vernetzt., Alle Mitarbeiter des Projekts sind miteinander vernetzt.
2.edv: einzelne PCs zu einem Netzwerk verbinden bzw. in ein vorhandenes Netzwerk integrieren
(TheFreeDictionary.com//Deutsches Wörterbuch. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-2570" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/09/21/gut-vernetzt/gut-vernetzt_spinnennetz2/"><img class="alignnone size-full wp-image-2570" title="Gut vernetzt_Spinnennetz2" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/09/Gut-vernetzt_Spinnennetz2.jpg" alt="Gut vernetzt_Spinnennetz2" width="800" height="620" /></a></p>
<p style="padding-left: 90px;">ver·nẹt·zen &lt;<strong>vernetzt</strong>, <strong>vernetzte</strong>, <strong>hat vernetzt</strong>&gt; <em>(mit OBJ) jmd. vernetzt jmdn./etwas mit jmdm./etwas</em></p>
<p style="padding-left: 90px;"><strong>1</strong>.relativ eigenständige Personen oder Elemente so untereinander verbinden, dass sie sich wechselseitig in einem effektiveren Ganzen unterstützen Alle Teilbereiche der Theorie sind miteinander vernetzt., Alle Mitarbeiter des Projekts sind miteinander vernetzt.</p>
<p style="padding-left: 90px;"><strong>2</strong>.edv: einzelne PCs zu einem Netzwerk verbinden bzw. in ein vorhandenes Netzwerk integrieren</p>
<p style="padding-left: 90px;">(TheFreeDictionary.com//Deutsches Wörterbuch. © 2009)</p>
<p style="padding-left: 60px;">
<p><strong>Part 1</strong></p>
<p><strong>Zur aktuellen Septemberausgabe</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>SIND WIR GUT VERNETZT?</strong></p>
<p>Bereits vor unserer ersten Ausgabe kursierte das Thema – in anderer Formulierung – in den Köpfen unserer Redaktionsmitglieder. Es fielen Schlagworte wie „Schüler-VZ“ und „Facebook“, Ranking-Listen in „Spickmich.de“, „Internetsucht“, Cybermobbing oder die Frage, ob Lehrer eine grundsätzlich andere („verkrampfte“?) „Einstellung zum Internet“ hätten als Schüler.</p>
<p>Aus den auch in den Massenmedien aktuell immer wieder in die Debatten der Meinungsmache getragenen Schlagworten haben wir versucht Fragen zu formulieren, die uns wichtig sind.</p>
<p><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-2693" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/09/21/gut-vernetzt/generation-facebook_stern_37_2009/"><img class="alignleft size-full wp-image-2693" title="Generation Facebook_Stern_37_2009" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/09/Generation-Facebook_Stern_37_2009.jpg" alt="Generation Facebook_Stern_37_2009" width="300" height="404" /></a></p>
<p>Der Stern titulierte jüngst „<em>Generation facebook. Wie sich Millionen Deutsche im Internet vernetzten</em>“: <strong>Wie vernetzt sind wir wirklich?</strong></p>
<p>Gutes ‚Vernetzt-Sein’ scheint mittlerweile ein unhinterfragbares Muss jeglicher Aufsteigerbiografie zu sein: „Hauptsache gut vernetzt“ (faz.de), „Gut geplant-gut vernetzt“ (manager-magazin.de), „Gut vernetzt ist halb gewonnen“ (unternehmer.de)</p>
<p><strong>Wie vernetzt muss man eigentlich sein? Fordert nicht die Gesellschaft (=der Markt) von uns in hohem Maße vernetzt zu sein?</strong></p>
<p>Wir fragen weiter:</p>
<p>Ganz offensichtlich ist das „Schüler-VZ“ eine beliebte Seite der EMA-Schüler (Warum wäre sie sonst auch auf den Rechnern unserer Schule gesperrt).</p>
<p><strong>Was denken LehrerInnen über soziale Netzwerke wie das „Schüler-VZ&amp;Facebook“? Sehen Sie darin ein Problem? Und wie vielen aus der Lehrerschaft ist das Schüler-VZ überhaupt bekannt?</strong></p>
<p><strong>Warum wird der Gebrauch des Internets überhaupt so kontrovers diskutiert</strong> <strong>(fragen sich nicht wenige Schüler)?</strong></p>
<p>Exklusiv für diese Ausgabe haben Lehrerinnen der Redaktion einen Ausflug in die „Welten“ des Schüler-VZ gewagt und uns mit gemischten Gefühlen (so muss es sich wohl in etwa anfühlen, wenn man in fremden Tagebüchern liest) gefragt, wissen die Schüler, dass <em>jeder</em> potentiell Zugang zu ihren Daten hat? Um eine pädagogische Sicht bemüht, fragten wir uns ferner: <strong>Brauchen wir das Schüler-VZ/Facebook für unser Wohlbefinden, ja gehört es gar zum festen Bestandteil einer „Persönlichkeitsentwicklung“? Bietet das Internet womöglich durchaus ernstzunehmende Chancen sich „freier“ zu fühlen?</strong></p>
<p>Wenn etwa einige unserer EMA-Schüler mit über 200 Freunden aufwarten, findet sich darin eine Antwort auf die Frage, was den Drang nach (sozialer) Vernetzung bedingt?</p>
<p>In dieser Ausgabe machen wir uns auf die Suche nach handfesten, konkreten Antworten:</p>
<p><strong>Welchen Stellenwert hat das ‚vernetzt sein’ für das Schulleben am EMA? </strong></p>
<p>Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!</p>
<p>Nancy Cheng und Sarah Stengert</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/09/21/gut-vernetzt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das ultimative Mittel gegen Einschlafstörungen&#8230;</title>
		<link>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/26/1769/</link>
		<comments>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/26/1769/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 08:31:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>l.reisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[EMA KREATIV]]></category>
		<category><![CDATA[Ups & Downs]]></category>
		<category><![CDATA[Zwischenmenschlich]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schulmagazin.ema-bonn.de/?p=1769</guid>
		<description><![CDATA[EMA-UMFRAGE
Was macht Schüler müde?

Worin liegen die Ursachen für lautes Schnarchen in den Klassen? Wenn man erst einmal anfängt, sich Gedanken darüber zu machen, sind die Antworten sehr interessant.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><strong><span style="font-size: 16pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Was macht Schüler müde?</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Worin liegen die Ursachen für lautes Schnarchen in den Klassen? Wenn man erst einmal anfängt, sich Gedanken darüber zu machen, sind die Antworten sehr interessant.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"><strong>Das sagen Schüler</strong><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Schüler sowie Lehrer des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums wurden zu diesem Thema befragt. Jüngere Schüler kommen zu dem Schluss, es müsse wohl an geschlossenen Fenstern, also Sauerstoffmangel, wie auch an dem langweiligen Unterricht liegen, dass man irgendwann mit den Gedanken abschweift. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Andere sagen, es läge an den immer gleichen und wenig abwechslungsreichen Lehrmethoden. Monotonie im Unterricht sei der erste Grund für Langeweile in der Schule. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"><a class="highslide" rel="attachment wp-att-1890" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/26/1769/notausgang/"><img class="alignleft size-medium wp-image-1890" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/06/notausgang-300x156.jpg" alt="notausgang" width="300" height="156" /></a><strong>Das sagen Lehrer</strong><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Fragt man Lehrer, wird schnell deutlich: Ihnen ist die passive Haltung der Schüler durchaus bewusst. Oft handele es sich jedoch um einen Teufelskreis, denn wenn die Schüler keine Lust auf den Unterricht haben, wie sollen dann die Lehrer motiviert werden, frischen Wind in die Klassen zu bringen? Die Passivität der Kinder und Jugendlichen wird, laut einer Lehrerin durch den Alltagstrott hervorgerufen, dem man in einer Schule wohl nur schwer entkommen kann. Bis zu der Oberstufe haben Schüler ein nur sehr eingeschränktes Mitbestimmungsrecht an ihrer Fächerauswahl. Wenn man Glück hat, kann man sich neben den Sprachen noch den Differenzierungskurs aussuchen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"><strong>Doch haben Schüler der Oberstufe potenziell mehr Lust auf Schule? </strong>Der Befragung nach zu urteilen lautet die Antwort abermals nein. Hier kann man sich leicht durch zu viele Kurse überfordern und auch der Leistungsdruck wird stärker, je näher man dem Abitur kommt. Ein Oberstüfler, der ein halbes Jahr in Amerika verbracht hat, ist der Meinung, dass dort der Unterricht spannender ist, da man weniger Kurse hat, dafür aber welche, die einen interessieren. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Einen wesentlichen Grund für unaufmerksame Schüler stellt das Desinteresse durchaus dar, denn jeder hat sich bestimmt schon mehr als einmal gefragt, wann er ein bestimmtes Thema in der Zukunft je wieder benötigen wird. Und immer wieder kommt es vor, dass der Lehrer es nicht schafft, dem Schüler den Unterrichtsstoff näher zu bringen. Dieser (also der Schüler) plant in Gedanken vielleicht schon den nächsten Urlaub, aber die Lust auf Schule ist ihm schon länger vergangen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Lydia Reisch</span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/26/1769/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Macht Schule müde? &#8211; Bis hierher und nicht weiter!</title>
		<link>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/25/macht-schule-mude/</link>
		<comments>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/25/macht-schule-mude/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 20:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Ups & Downs]]></category>
		<category><![CDATA[Zwischenmenschlich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schulmagazin.ema-bonn.de/?p=1685</guid>
		<description><![CDATA[„Schulmüdigkeit" ist ein Phänomen, das nicht nur Schüler, sondern auch Lehrer aus eigener Erfahrung kennen. Es gibt Zeiten im Laufe eines Schuljahres, - wie beispielsweise in den letzten Wochen vor den Sommerferien -, in denen haben es alle eilig, wollen noch schnell viele Dinge erledigen, hetzen von einem Ort zum anderen - oder fiebern nur noch dem Ferienbeginn entgegen. Es scheint, als liefe ein „Countdown" für alle und für alles.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Schlechte Zeiten im Lehrerberuf? &#8211; Bis hierher und nicht weiter!</strong></p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_1691" class="wp-caption alignleft" style="width: 257px"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-1691" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/25/macht-schule-mude/erschoepfte_kinder_by_thomas-max-maller_pixelio/"><img class="size-medium wp-image-1691" title="erschoepfte_kinder_by_thomas-max-maller_pixelio" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/06/erschoepfte_kinder_by_thomas-max-maller_pixelio-247x300.jpg" alt="Erschöpfung auch bei Schülern" width="247" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Erschöpfung auch bei Schülern</p></div>
<p>„Schulmüdigkeit&#8221; ist ein Phänomen, das nicht nur Schüler, sondern auch Lehrer aus eigener Erfahrung kennen. Es gibt Zeiten im Laufe eines Schuljahres, &#8211; wie beispielsweise in den letzten Wochen vor den Sommerferien -, in denen sich (fast) jeder überfordert fühlt. Alle haben es eilig und viele Dinge müssen noch schnell erledigt werden. Man hetzt von einem Ort und einem Termin zum anderen und sehnt den Ferienbeginn herbei. Es läuft ein schulinterner „Countdown&#8221; für alle und für alles! Und je mehr Schüler und Lehrer eilen, desto unerfreulicher scheinen ihre Schultage zu werden. Auf den Fluren, in den Klassenzimmern und im Lehrerzimmer hört man: „<em>Auch das noch! Wie soll ich das denn schaffen? Ich kann bald nicht mehr! Mir reicht es! </em>&#8221; Oder: „<em>Bist du denn immer noch nicht fertig?! Der Abgabetermin war gestern! Wie stellst du dir das vor?! Kannst du nicht schneller machen?</em> !&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Von einem Termin zum nächsten&#8230;.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Von Zeit zu Zeit wird die Hektik schulischer Abläufe unerträglich!</p>
<p style="text-align: justify;">Permanent geforderte Geschwindigkeit und zermürbender Termindruck tragen ihren Anteil dazu bei, dass viele Schüler und Lehrer im Laufe eines Schuljahres augenscheinlich immer erschöpfter werden.  Auf Neudeutsch spricht man in diesem Zusammenhang dann  von „Stress&#8221; oder sogar von „Burnout&#8221; &#8211; und meint damit letztlich Symptome von „Schulmüdigkeit&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-1694" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/25/macht-schule-mude/made_kinder_by_schemmi_pixelio/"><img class="alignright size-medium wp-image-1694" title="made_kinder_by_schemmi_pixelio" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/06/made_kinder_by_schemmi_pixelio-300x197.jpg" alt="made_kinder_by_schemmi_pixelio" width="300" height="197" /></a><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-2075" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/25/macht-schule-mude/schulmude3/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2075" title="schulmude3" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/06/schulmude3-150x150.jpg" alt="schulmude3" width="150" height="150" /></a>Dabei wissen alle Schüler und Lehrer am EMA längst: Die schönen und die wesentlichen Dinge brauchen einfach ihre Zeit- und dazu gehört natürlich auch unser gemeinsam gestalteter Schulalltag! &#8211; Lehren und Lernen braucht Muße jenseits eines 45-Minuten-Taktes! Unzählige positive Möglichkeiten, gemeinsam etwas Neues zu entdecken, uns weiter zu bilden und in unseren Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kompetenzen zu  wachsen, ergeben sich erst aus der „wachen&#8221; Kommunikation von Lehrern und Schülern.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie gut, dass es am EMA kreative Zeiten und Räume gibt, in denen man zur Besinnung kommen und neue Kraft schöpfen kann &#8211; und in denen sich gute Ideen „einpflanzen&#8221; und ggf. langsam entwickeln lassen.  Pädagogische Tage, Projektwochen oder Foren  wie das neue EMA -Schulmagazin J gehören sicherlich dazu!</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Man kann wohl davon ausgehen, dass Kinder und Jugendliche im Prinzip gerne lernen und etwas „schaffen&#8221; wollen (das liegt in der Natur des Menschen), und dass Lehrer im Prinzip gerne lehren wollen (sonst hätten sie von vorneherein den falschen Beruf gewählt). Wenn nun aber beide Seiten, Schüler und Lehrer, (zeitweise) völlig „ausgepowert&#8221; und nicht mehr motivierbar  sind, sich über das unbedingt nötige Maß hinaus zu engagieren, läuft sicherlich etwas grundlegend falsch. Dann ist es an der Zeit, nach den Ursachen zu forschen und etwas dagegen zu unternehmen!</p>
<p style="text-align: justify;">Wichtig dabei ist gegenseitiges Verständnis. So sollten Schüler einmal die Lehrerperspektive des Themas „Schulmüdigkeit&#8221; näher beleuchten (wie eben auch Lehrer die Schülerperspektive) <a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-2076" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/25/macht-schule-mude/schulmude4/"></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nicht nur die Schüler gähnen&#8230;.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-2076" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/25/macht-schule-mude/schulmude4/"><img class="alignleft size-medium wp-image-2076" title="schulmude4" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/06/schulmude4-300x200.jpg" alt="schulmude4" width="300" height="200" /></a>Lehrer sind nicht nur „Leidbringer&#8221;, wie manche Schüler aus eigener Erfahrung (zu) wissen (glauben); Lehrer können in ihrem Berufsalltag ebenso „Leidträger&#8221; sein und darüber „schulmüde&#8221; werden. Zunehmend wird in der Presse davon berichtet.</p>
<p style="text-align: justify;">Aktuellen Untersuchungen zufolge erreichen bundesweit nur noch 20% -28% aller Lehrerinnen und Lehrer das Pensionsalter in Ausübung ihres Berufes. Die weitaus größere Zahl scheidet aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus dem Berufsleben aus. Ursache dafür sind immer häufiger generelle Erschöpfungszustände, psychosomatische und/oder psychische Erkrankungen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Macht der Lehrerberuf an sich Menschen krank?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das kann kaum sein; denn bis vor wenigen Jahrzehnten waren Lehrer (noch) gesellschaftlich allseits gut geachtet. Ihr Beruf erschien jüngeren Generationen durchaus als erstrebenswertes Ausbildungsziel; und, dass ein Lehrer aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig pensioniert werden musste, war die Ausnahme. Also muss man angesichts der heutzutage extrem hohen Zahl von vorzeitigen Pensionierungen, Beurlaubungen aus persönlichen Gründen und Berufswechseln wohl anders fragen:  Haben sich die Rahmenbedingungen des Lehrerseins in den letzten Jahren so stark verschlechtert, dass Menschen, die sich diesen Beruf heutzutage aussuchen, ihre Gesundheit aufs Spiel setzen? Ist aus diesem ehemals anerkannten akademischen Beruf über die Zeit vielleicht ein ermüdender „Knochenjob&#8221; geworden, den bestenfalls noch pädagogische Idealisten ausüben wollen (oder dauerhaft durchhalten) und dessen Image in der Öffentlichkeit unterdessen immer negativer ausfällt?</p>
<p style="text-align: justify;">Erfahrungsberichte aus dem Berufsalltag von Lehrern scheinen diesen Befund ein stückweit zu bestätigen. &#8211; Neben subjektiven, persönlichen Belastungsfaktoren- wie durch schwere Krankheiten, besondere Schicksalsschläge oder unrealistische Erwartungen an die Wirksamkeit des eigenen Unterrichts angesichts einer heterogenen Schülerschaft- verdeutlichen sie immer auch objektive berufsspezifische Stressfaktoren. Negative Aspekte der Arbeitsplatzsituation an Schulen kommen darin nicht selten in großem Facettenreichtum zum Vorschein. Zu große Klassen, gepaart mit zu kleinen oder unzureichend ausgestatteten Räumen scheinen ebenso die Regel zu sein wie ständige Reizüberflutung durch einen permanent (zu) hohen Lärmpegel und mangelnde Rückzugs- und Erholungsmöglichkeiten in den Pausen. Hinzu kommen Klagen über den (bereits oben erwähnten) nervenaufreibenden Termindruck und berufsbedingtes (häufig unfreiwilliges) „Multitasking&#8221;, welches weit über die eigentlichen Aufgaben des Unterrichtens hinausgeht. Dessen Ausmaß kann heutzutage kaum noch jemand ermessen, der nicht selbst einmal in der Rolle eines Lehrers war. So ist es kein Wunder, &#8211; aber dennoch für betroffene Lehrer enttäuschend -, wie wenig Anerkennung sie in der Öffentlichkeit bzw. seitens der Elternschaft im Hinblick darauf erfahren, was sie alltäglich in ihrem Beruf leisten.</p>
<p style="text-align: justify;">Die rein quantitative Arbeitsbelastung im Lehrerberuf nimmt kontinuierlich zu; gleichzeitig ist qualitativ ein stärkeres pädagogisches Engagement erforderlich , um den vielen individuellen Interessen, Ansprüchen, Begabungen und Potentialen, aber auch den Ängsten, Sorgen und „Problemzonen&#8221; einer heterogenen Schülerschaft gerecht zu werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der „ideale&#8221; Lehrer </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-2077" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/25/macht-schule-mude/schulmude5/"><img class="size-medium wp-image-2077 alignleft" title="schulmude5" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/06/schulmude5-300x199.jpg" alt="schulmude5" width="300" height="199" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bereits 1988 schrieb Valentin Herzog: „<em>Wahrscheinlich gibt es nicht viele Berufe, an die die Gesellschaft so widersprüchliche Anforderungen stellt: Gerecht soll er sein, der Lehrer, und zugleich menschlich und nachsichtig, straff soll er führen, doch taktvoll auf jedes Kind eingehen, Begabungen wecken, pädagogische Defizite ausgleichen, Suchtprophylaxe und Aids-Aufklärung betreiben, auf jeden Fall den Lehrplan einhalten, wobei hochbegabte Schüler gleichermaßen zu berücksichtigen sind wie begriffsstutzige. Mit einem Wort: Der Lehrer hat die Aufgabe, eine Wandergruppe mit Spitzensportlern und Behinderten bei Nebel durch unwegsames Gelände in nordsüdlicher Richtung zu führen und zwar so, dass alle bei bester Laune und möglichst gleichzeitig an drei verschiedenen Zielorten ankommen.&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Das alles erfordert „wachen&#8221; pädagogischen Einsatz &#8211; und nicht zuletzt ein gehöriges Maß an „Empathie&#8221; für Bedürfnisse und Belange junger Menschen. Lehrer müssen ihren Beruf lieben und bei allen Belastungen vor allem ihren Schüler zugewandt bleiben &#8211; und das im Schulalltag innerhalb der vorliegenden schulischen Strukturen und Programme auch bleiben können -, sonst greift die Schulmüdigkeit nicht nur am Schuljahres-Ende um sich. (Bei ungehinderter Verbreitung könnte sie sogar panepidemische Ausmaße erreichen &#8211; wie derzeit die Schweinegrippe. Pardon!. Aber im Ernst:)  Aus der Arbeits- und Organisationspsychologie weiß man längst, dass Berufsmüdigkeit in Belegschaften genauso „ansteckend&#8221; sein kann wie umgekehrt Begeisterung und „Commitment&#8221;. Das sollte zu denken geben!</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Was Lehrer „schulmüde&#8221; macht</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-2078" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/25/macht-schule-mude/schulmude6/"><img class="alignleft size-medium wp-image-2078" title="schulmude6" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/06/schulmude6-200x300.jpg" alt="schulmude6" width="200" height="300" /></a>Der in anderen Berufsgruppen häufig zitierte „lange Arm der Arbeit&#8221; reicht (selbst bei Teilzeitbeschäftigung) auch im Lehrerberuf noch weit nach Schulschluss in den Freizeitbereich hinein. Schulische Sorgen können Lehrer (genau wie die Schüler) nicht ohne weiteres ausblenden. Und welcher Lehrer und welche Lehrerin hatte in schlechten Zeiten nicht schon einmal das Gefühl, sich nur noch hektisch, mühsam und energieaufwändig, aber letztlich vergeblich, vorwärts zu bewegen &#8211; wie in einem Hamsterrad oder in einer Tretmühle. Die persönlichen Bilder dazu variieren &#8230;.</p>
<p style="text-align: justify;">Lehrer haben auch in ihrer sogenannten „Freizeit&#8221; immer noch Etliches für die Schule zu erledigen und/oder grübeln permanent über schulische Belange nach. Dies alles geht weit über die Planung und Nachbereitung ihres Unterrichts und die übliche Korrekturbelastung hinaus. Unendlich viel Kraft, Ausdauer und „Wachheit&#8221; wenden z.B.  Klassen- und Stufenleiter Tag für Tag bei der intensiven Beschäftigung mit individuellen Laufbahnen und menschlichen Problemen, Sorgen und Nöten ihrer Schüler auf.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Lehrersein &#8211; (k)ein Teilzeitjob&#8230;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Immer weniger Lehrer schaffen ihren umfangreichen beruflichen Einsatz unter Beibehaltung ihres vollen Stundendeputates. Um nicht „auszubrennen&#8221; und/oder eine angemessenere Vereinbarkeit Ihrer beruflichen Tätigkeit und ihrer persönlichen Situation zu erhalten, reduzieren sie ihre Stundenzahl im Rahmen einer Teilzeitbeschäftigung oder sie legen ein Sabbatjahr ein oder sie lassen sich vorübergehend für Lehrtätigkeiten im Ausland oder in anderen schulnahen Ressorts „beurlauben&#8221; u.v.a.m..</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">In diesem Zusammenhang kommt mir ein Schreiben der Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes NRW, Frau  Barbara Sommer, in den Sinn, welches sie angesichts der ansteigenden Berufaustritte an teilzeitbeschäftigte Lehrer richtet: „<em>Heute wende ich mich persönlich an Sie, die Sie bereits seit Langem im öffentlichen Schuldienst des Landes Nordrhein-Westfalen tätig und zurzeit teilzeitbeschäftigt sind</em>.&#8221; heißt es darin „<em>Ich möchte Sie ermuntern, Ihre bisherige Teilzeitbeschäftigung um weitere Stunden auszuweiten, so dass ein umfangreicherer Einsatz für das Unterrichten und Erziehen Ihrer Schülerinnen und Schüler ab dem kommenden Schuljahr möglich ist</em>.&#8221; &#8211; <em>„Aber ich setze mich doch bereits seit Langem überaus umfangreich in meinem Lehrerberuf ein, Frau Sommer!&#8221; </em>möchte ich antworten. „<em>Wollen Sie &#8211; angesichts tausender schulmüder Lehrer &#8211; tatsächlich lediglich der Vermeidung von Unterrichtsausfall oberste Priorität geben und nicht (zumindest parallel) auch die beruflichen Rahmenbedingungen für Lehrer so verbessern, dass sie die enormen Herausforderungen ihres Berufs dauerhaft meistern können</em>? <em>Sollen denn die bereits eingestellten (noch durchhaltenden) Lehrer nunmehr alle Engpässe und Defizite des Systems ausgleichen</em>?&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-2079" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/25/macht-schule-mude/schulmude7/"><img class="alignleft size-medium wp-image-2079" title="schulmude7" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/06/schulmude7-199x300.jpg" alt="schulmude7" width="199" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ich persönlich kann jedenfalls &#8211; trotz Teilzeitstelle &#8211; über Mangel an Beschäftigung nicht klagen! Meinen Beruf liebe ich und ich nehme ihn sehr ernst; so ernst, dass ich als überzeugter Profi ohnehin (unbezahlt und offenbar von der Ministerin unerkannt) viele Stunden mehr arbeite als ich es eigentlich müsste, wenn ich mich an einer Stechuhr orientierte&#8230; &#8211; Daher kann es für mich keine realistische und erst recht keine verlockende Perspektive sein, meine Unterrichtsstundenzahl aufzustocken, ohne dass sich die schulischen Rahmenbedingungen zuvor grundlegend verbessert hätten.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Wie ist Abhilfe zu schaffen? &#8211; Neuste Forschungsergebnisse </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Neuste Forschungsergebnisse zum Thema „Burnout&#8221; im Lehrerberuf nennen als wirksame „Schutzfaktoren&#8221; gegen Schulmüdigkeit zunächst aktiv gegensteuernde Maßnahmen in der „Freizeit&#8221; (z.B. außerschulische Hobbys, regelmäßiger Sport, diverse Entspannungsmethoden oder Methoden effizienten Zeitmanagements). Hilfreich sind offenbar auch günstige Konstellationen, die in der jeweiligen Lebenssituation oder in der Persönlichkeitsstruktur der betreffenden Lehrer verankert sind (z.B. soziale Unterstützung durch Partner bzw. Familienmitglieder, persönliche Widerstandsfähigkeit [alias Resilienz] oder große innere Ruhe und Ausgeglichenheit).</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-2080" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/25/macht-schule-mude/schulmude8/"><img class="alignright size-medium wp-image-2080" title="schulmude8" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/06/schulmude8-225x300.jpg" alt="schulmude8" width="225" height="300" /></a>Darüber hinaus kristallisieren sich im Zuge eines (schon allein aus volkswirtschaftlichen Erwägungen heraus) wachsenden Forschungsinteresses an der Lehrergesundheit immer mehr berufsbezogene Faktoren heraus, die deutlich zur Erhaltung der Lehrer-Fitness beitragen. Neben der Gestaltung „arbeitnehmerfreundlicherer&#8221; Räumlichkeiten und stärker partizipativen Ansätzen in Fragen schulischer Weiterentwicklung gehören regelmäßige Lehrertrainings dazu (z.B. Fortbildungen, die auf neue Lehrmethoden vorbereiten, wirksame Kommunikationstipps für den Umgang mit schwierigen Schülern vermitteln oder kontinuierlich Medienkompetenzen auf den jeweils neuesten Stand bringen).</p>
<p style="text-align: justify;">Als bedeutsamer Schutzfaktor gegen Burnout hat sich zudem die „wertschätzende&#8221; Haltung der Vorgesetzten gegenüber den alltäglichen und den besonderen Leistungen der KollegInnen erwiesen. [Wir am EMA wissen: Positives Feedback des Schulleiters, z.B. in der letzten Konferenz vor Ferienbeginn, tut gut und tröstet über manche Anstrengung hinweg <img src='http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .] Ähnliches gilt für positive Rückmeldungen seitens dankbarer Eltern oder zufriedener Schüler.</p>
<p style="text-align: justify;">Des Weiteren helfen gut funktionierende, kollegiale Teams, die gemeinsam auf individueller wie auf institutioneller Ebene Maßnahmen gegen Burnout initiieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Ebenso hilfreich ist eine adäquate mediale Ausstattung und räumliche Gestaltung der Schule für Schüler und Lehrer. (Darin lässt sich im Zweifelsfall die Wertschätzung der Institution Schule als wesentliches Bildungsorgan in unserer Gesellschaft messen &#8211; oder auch nicht).</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Wie Lehrer sich selbst verstehen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Von entscheidender Bedeutung ist zudem das jeweilige berufliche Selbstverständnis. Welches Ausmaß von ganzheitlicher Professionalität prägt den schulischen Alltag über die Zeit?</p>
<p style="text-align: justify;">Sehr wichtig dabei ist der Grad an Selbstbestimmtheit, den sich Lehrer &#8211; angesichts der Flut curricularer und/oder bürokratischer Einschränkungen (noch) erhalten können; ebenso wie der Grad an „Sinnhaftigkeit&#8221;, den sie sich in ihrem Beruf zuschreiben können. Diese Ergebnisse entsprechen einem Befund, den Viktor Frankl schon vor vielen Jahren publizierte: nämlich, dass existentielles Sinnerleben letztlich die wichtigste und tragfähigste Ressource zur Bewältigung extremer Anforderungen bereitstellt. &#8211; Das Erleben der eigenen beruflichen Tätigkeit als „zermürbenden Knochenjob zum Zweck des Broterwerbs&#8221; muss in dieser Hinsicht natürlich weniger befriedigend bleiben als ein kontinuierliches Grundgefühl von „pädagogischem Eros&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Daher sollten wir gerade in Zeiten größtmöglicher Beanspruchung  „wach&#8221; bleiben und innehalten, um uns selbst kritisch fragen, welche Prioritäten wir gerade setzen und welche wir eigentlich wirklich setzen  wollen (oder einmal wollten, als wir unseren Beruf ergriffen haben).</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Was hilft am EMA gegen „Schulmüdigkeit&#8221;?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Welche beruflichen Rahmenbedingungen für Lehrer müssen sich unbedingt ändern? &#8211; Und: Welche Ressourcen und Methoden können Lehrer von sich aus einsetzen, um die vielfältigen Anforderungen und Belastungen dauerhaft zu bewältigen und die Freude an und in ihrem Beruf nicht zu verlieren?</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Was denken die  Mitglieder des EMA &#8211; Kollegiums zu diesem Thema?</span></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>°Welche Tipps können Sie aus dem Schatz ihrer Berufserfahrungen beitragen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>°Was brauchen Sie, um nicht „schulmüde&#8221; zu werden? -</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>°Welche Erfahrungen, Wünsche, Anregungen oder konkrete Ideen haben Sie?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Statt individuelle Klagelieder anzustimmen oder berufliche Belastungen in stoischem Gleichmut zu ertragen, könnten wir uns kollegial austauschen und &#8211; aus unserem reichen Ideenpool schöpfend &#8211; Verbesserungsmöglichkeiten entwerfen. Unser eigenes Potential in Bezug auf die positive Gestaltung unseres „Berufsklimas&#8221; soll nicht länger im Verborgenen schlummern oder im Stress untergehen. Wir sollten es viel stärker nutzen! Bewährte Ansätze und hilfreiche Bewältigungsmethoden können dabei ebenso hilfreich sein wie positive Erfahrungen aus anderen Berufsfeldern oder auch ganz persönliche „Visionen&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Daher bitte ich alle KollegInnen um konstruktives Feedback, -  um Gedanken, Anregungen, Hinweise oder konkrete Vorschläge zum Thema. Nachrichten bitte an Birgit Besser-Scholz,  <a href="www. schulmagazin@ema-bonn.de " target="_blank"><strong><span style="text-decoration: underline;">www. schulmagazin@ema-bonn.de </span></strong></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Was stört&#8230;?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Während ich diesen Artikel in der Lehrerbibliothek schreibe, werde ich andauernd gestört: Schüler trommeln lautstark an die Tür und begehren Einlass, um  Kollegen zu sprechen oder vor den Zeugnissen schnell noch ihre Hefte abzugeben. Einige Kollegen tragen eilig (und leise vor sich hinmurmelnd oder hin und wieder auch verhalten schimpfend) zahllose Daten in Schülerlisten ein; andere führen mehr oder minder lautstarke kollegiale Beratungsgespräche; wieder andere fragen nach den aktuellen Fortschritten des Schulmagazins, nach einzusammelnden Geldern von Schülern, nach ausstehenden Artikeln fürs Jahrbuch, nach der farblichen Neugestaltung der Fachräume oder sie informieren mich in Kurzform über besondere Probleme einzelner Schüler. Alle sind nett und freundlich, aber in der Sache hektisch. Sie entschuldigen sich für die Störung und betonen, dass ihre Angelegenheiten aber leider &#8211; z.T. aus den unterschiedlichsten verwaltungstechnischen Gründen heraus &#8211; unbedingt noch „möglichst gestern&#8221; schnell geregelt werden müssen. &#8211; Ich möchte so gerne mehr Zeit haben für diese wichtigen Dinge! (Oder mich teilen können. Aber die Omnipräsenz will selbst mir als Theologin nicht gelingen, &#8211; obwohl ich es an Tagen wie diesen immer wieder versuche).</p>
<p style="text-align: justify;">Nur noch wenige Tage bis zu den Sommerferien und es gibt noch so viel zu tun! Durchhalten heißt die Parole. &#8211; Yes, we can! &#8211; Und im nächsten Jahr wird alles besser. &#8211; Oder wiederholt sich einfach alle Jahre wieder derselbe „berufsübliche&#8221; Stress? Sind und bleiben schlechte Zeiten im Lehrerberuf per se vorprogrammiert?</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Noch vieles wäre zu diesem Thema zu sagen, doch aus Gründen der Hektik schulischer Abläufe zum Schuljahresende und damit verbundener Müdigkeit kann ich diesen Artikel zurzeit nicht fortsetzen. (;-) Ich wünsche allen KollegInnen und allen SchülerInnen möglichst erholsame Sommerferien!</p>
<p style="text-align: justify;"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-2082" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/25/macht-schule-mude/schulmude10/"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2082" title="schulmude10" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/06/schulmude10-300x200.jpg" alt="schulmude10" width="300" height="200" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Birgit Besser &#8211; Scholz</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/25/macht-schule-mude/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das sind WIR: Die EMA &#8211; Das Schulmagazin</title>
		<link>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/25/das-sind-wir-die-ema-das-schulmagazin/</link>
		<comments>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/25/das-sind-wir-die-ema-das-schulmagazin/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 17:23:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils van den Boom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[EMA LIFE]]></category>
		<category><![CDATA[Ema Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[Ups & Downs]]></category>
		<category><![CDATA[Wir stellen uns vor]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schulmagazin.ema-bonn.de/?p=1646</guid>
		<description><![CDATA[
„Der tägliche Terror &#8211; Mobbing in der Schule” (Spiegel)
„Psychoterror greift um sich &#8211; Brennpunkt Schule” (Focus)
„Die PISA-Analyse &#8211; Sind deutsche Schüler doof?” (Spiegel)
„Amoklauf schockt Deutschland &#8211; Was ist los an unseren Schulen?” (Die Presse.com)
Deutsches Bildungswesen im Notstand?
Damit ist nur eine kleine Auswahl aktueller Schlagzeilen zusammengestellt. Folgt man den gängigen massenmedialen Formaten wird eines sofort klar: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><strong><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;"><img class="alignleft size-full wp-image-1647" title="collagenneu1" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/06/collagenneu1.jpg" alt="collagenneu1" width="300" height="480" />„Der tägliche Terror &#8211; Mobbing in der Schule” </span></strong><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">(Spiegel)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><strong><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;; color: black;">„Psychoterror greift um sich &#8211; Brennpunkt Schule”</span></strong><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;; color: red;"> </span><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">(Focus)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><strong><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">„Die PISA-Analyse &#8211; Sind deutsche Schüler doof?” </span></strong><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">(Spiegel)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><strong><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">„Amoklauf schockt Deutschland &#8211; Was ist los an unseren Schulen?”</span></strong><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;"> (Die Presse.com)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><strong><em><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Deutsches Bildungswesen im Notstand?</span></em></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Damit ist nur eine kleine Auswahl aktueller Schlagzeilen zusammengestellt. Folgt man den gängigen massenmedialen Formaten wird eines sofort klar: Die deutsche Schule ist in aller Munde!</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Schon lange gab es keine vergleichbar breit geführte Debatte über den Zustand an deutschen Schulen. Auffällig ist nur eines und darin ist man sich von ARD bis RTL von BILD bis SPIEGEL offensichtlich einig: Gutes gibt es nicht zu berichten.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Nicht über die ausgebrannten Lehrer, die namenlosen, an Bildungsreformen und über unberechenbar gewordene Schüler verzweifelten.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Nicht über Schüler, die Handy- und Ego-Shooter-Süchtigen, die ADHS- und LER-Geschädigten, die PISA-DOOFEN und schließlich AMOK-LAUFENDEN.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Nicht über Schule, mit ihren maroden Gebäuden, den traurigen Klassenzimmern, dem verschlissenen Unterrichtsmaterial.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Lehrer, Schüler, Schulen &#8211; Synonyme eines Krankheitszustandes, so scheinen die Berichterstattungen nahe zu legen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><strong><em><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Mediale Fremdbilder</span></em></strong><em><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;"> <strong>oder Selbstwahrnehmungen?</strong></span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Aber wie sehen es denn die „Betroffenen” selbst?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Wie sehen wir uns und unsere Schule, unseren Alltag, unser &#8211; man traut es sich schon gar nicht auszusprechen &#8211; unser „Miteinander”, ist wirklich alles derart desolat?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Diese Frage wurde zur Initialzündung für unser großes Projekt: Die EMA &#8211; Das SCHULMAGAZIN.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><strong><em><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">We have a Dream</span></em></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Wir wollen über Schule schreiben, denn w i r wissen, was Schule ausmacht, was Schule auszeichnet. Weniger polemisch, reißerisch, sondern differenziert.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Ja, es gibt vieles, über das gestritten, geklagt, aufgeklärt werden sollte, ja es nervt, die Lehrer (und Schüler), dass manch einer (Schüler wie Lehrer) nicht mehr ohne Handy und MP3-Player auszukommen scheint und ja die Kommunikationsbörse von Schüler-VZ&amp;Co. fördert Mobbing-Strukturen, aber ist sie nicht auch andererseits nichts anderes als eine postmoderne Variante des Briefchen-Schreibens (das kennen alle Lehrer) und beweist, dass Schüler Lust haben auf Kommunikation.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Wir wollen nichts anderes. Wir wollen kommunizieren. Jenseits von vorgegebenen Mustern: Da die Schüler (vgl. Schüler-VZ, Spickmich.de) &#8211; dort die Lehrer (Lehrer-VZ &#8211; das wär’s doch, ne Marktlücke. Tratschen im Lehrerzimmer).</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Wir wollen miteinander ins Gespräch kommen:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">informativ &#8211; spannend &#8211; schlau &#8211; kreativ &#8211; geistreich &#8211; fair &#8211; öffentlich &#8211; echt &#8211; kritisch &#8211; innovativ &#8211; authentisch &#8211; gerecht &#8211; unabhängig &#8211; gegenwärtig…</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><strong><em><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Eine absolute Premiere</span></em></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><strong><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Wir sind das erste unabhängige Bonner SCHULMAGAZIN. </span></strong><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Bei uns arbeiten Lehrer und Schüler zusammen, wir berichten über alles, was Schule bewegt und ausmacht &#8211; Positives wie Negatives.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">In<strong> EMA-AKTUELL</strong> wird monatlich ein neues Thema vorgestellt, das uns aktuell bewegt. Unser erstes Thema lautet „In welcher Schule wollen wir leben?” Darauf findet ihr Schüler- und Lehrerinterviews, das Schulleiter-Interview und Rubriken übergreifende Artikel zum Leitthema.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">In <strong>EMA-LIFE </strong>wird über alles berichtet, was gerade an unserer Schule läuft, Konzerte der AGs, Schulausflüge und Exkursionen, Austauschprojekte mit ausländischen Schulen etc.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><strong><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">EMAS MULTIMEDIA</span></strong><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;"> bietet spannende Filmkritiken, empfehlenswerte Internet-Seiten, Musik-Charts, Fernseh-Tipps.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Wir wissen, dass es <strong>GUTE ZEITEN </strong>und <strong>SCHLECHTE ZEITEN </strong>gibt. Dies gilt für Lehrer wie Schüler gleichermaßen. In dieser Rubrik bringen Schüler Lehrern und Lehrer Schülern ihr dringendstes Anliegen zum Ausdruck, was sorgt sie am meisten. Auch unsere Streitschlichter dürfen in dieser Rubrik nicht fehlen. Denn sie erfahren unmittelbar, zu welchen Konflikten es im Schulalltag kommen kann.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Wir sind kulturbegeistert. Und im Hinblick auf <strong>KULTURELLES </strong>hat Bonn Night&amp;Day einiges zu bieten. In welche Cafés und Clubs ihr unbedingt gehen müsst, welche Theaterstücke, Ausstellungen ihr auf keinen Fall verpassen solltet, erfahrt ihr von unserer Kultur-Redaktion.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">SCHULE &#8211; DIE SCHRECKENSMELDUNG war gestern.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Unsere Schule hat ein Gesicht, das sich sehen lässt:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Die EMA &#8211; das SCHULMAGAZIN </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Nancy Cheng und Sarah Stengert<br />
</span></p>
<h2 class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;"><strong>Die Mitwirkenden</strong></span></h2>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Email: <a href="mailto:schulmagazin@ema-bonn.de">schulmagazin@ema-bonn.de</a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Projektleitung und Koordination</strong></span></p>
<p>Nancy Cheng</p>
<p><strong>Redaktion Lehrerschaft</strong></p>
<p>Birgit Besser-Scholz</p>
<p>Nils van den Boom</p>
<p>Nancy Cheng</p>
<p>Ulrike Krämer</p>
<p>Sarah Stengert</p>
<p><strong>Redaktion Schülerschaft<br />
</strong></p>
<p>Bea Hajek</p>
<p>Hannah Hennemann</p>
<p>David Hidalgo</p>
<p>Stefanie Kirchner</p>
<p>Mirko Lehmann</p>
<p>Philip von Wedel</p>
<p>Lydia Reisch</p>
<p>Lynn Schroeter</p>
<p>Ewa Strubelt</p>
<p>Juliane Schlüsener</p>
<p>Luba Lychakovska</p>
<p>Ilona Pietrus</p>
<p><strong>Informationstechnik</strong></p>
<p>Nils van den Boom</p>
<p>Philip von Wedel</p>
<p class="MsoNormal"><span> </span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/25/das-sind-wir-die-ema-das-schulmagazin/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schulleiterinterview</title>
		<link>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/19/schulleiterinterview/</link>
		<comments>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/19/schulleiterinterview/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 13:27:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>P. von Wedel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Das Schulleiterinterview]]></category>
		<category><![CDATA[Frisch getippte Highlights]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://die-ema.ema-bonn.de/?p=1124</guid>
		<description><![CDATA[
Herr Dr. Bettscheider im Gespräch mit dem Redaktionsteam zu der Frage in welcher Schule er leben möchte. Schaut Euch das Video an!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1212" title="still-1" src="http://die-ema.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/06/still-1-150x150.jpg" alt="still-1" width="10" height="10" /></p>
<p>Herr Dr. Bettscheider im Gespräch mit dem Redaktionsteam zu der Frage in welcher Schule er leben möchte. Schaut Euch das Video an!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/19/schulleiterinterview/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Umfrage am EMA</title>
		<link>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/09/alle-videos-von-der-umfrage-nur-mal-zum-angucken/</link>
		<comments>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/09/alle-videos-von-der-umfrage-nur-mal-zum-angucken/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 18:51:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>P. von Wedel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Das Schülerinterview]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://die-ema.ema-bonn.de/?p=786</guid>
		<description><![CDATA[
Wir haben Schüler und Lehrer am EMA gefragt &#8220;In welcher Schule wollt ihr leben?&#8221;. Schaut Euch hier die Antworten als Video an!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1500" title="dsc00073" src="http://die-ema.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/06/dsc00073.jpg" alt="dsc00073" width="5" height="4" /></p>
<p>Wir haben Schüler und Lehrer am EMA gefragt &#8220;In welcher Schule wollt ihr leben?&#8221;. Schaut Euch hier die Antworten als Video an!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/09/alle-videos-von-der-umfrage-nur-mal-zum-angucken/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die kurze Geschichte der Zentralen Abschlussprüfung</title>
		<link>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/04/die-kurze-geschichte-der-zentralen-abschlussprufung/</link>
		<comments>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/04/die-kurze-geschichte-der-zentralen-abschlussprufung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 09:15:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>d.hidalgo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[EMA KREATIV]]></category>
		<category><![CDATA[EMA LIFE]]></category>
		<category><![CDATA[Geistreich]]></category>
		<category><![CDATA[Natur wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Politisch und Sozial]]></category>
		<category><![CDATA[Ups & Downs]]></category>
		<category><![CDATA[Leitthema]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://die-ema.ema-bonn.de/?p=461</guid>
		<description><![CDATA[Die kurze Geschichte der Zentralen Abschlussprüfung
Über Sinn und Unsinn der ZAP berichtet David Hidalgo ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a class="highslide" rel="attachment wp-att-490" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/04/die-kurze-geschichte-der-zentralen-abschlussprufung/zap-logo/"><img class="alignleft size-medium wp-image-490" src="http://die-ema.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/06/zap-logo-300x202.jpg" alt="zap-logo" width="300" height="202" /></a></strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-decoration: none; text-align: justify;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-size: medium;"><em>Wie war das eigentlich vorgesehen und was wurde daraus??</em></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-decoration: none; text-align: justify;"><span style="font-size: medium;"><em> </em></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-decoration: none; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Das Konzept der Zentralen Abschlussprüfung ist eigentlich noch gar nicht so alt,es wurde im Jahre 2006/2007 vom Schulministerium für Nordrhein-Westfalen eingeführt,doch seit dem Schuljahr 2008/2009 nehmen Gymnasien, Realschulen, Abendrealschulen, Hauptschulen und Waldorfschulen an diesem bundesweiten Verfahren teil.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Das Verfahren ist laut dem Ministerium dazu da um „die Leistungen der Schüler und die Lernstandards der Schulen im ganzen Land besser vergleichen zu können“.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><strong>Mehr Durchblick?</strong> </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Dies sollte den Schulen,den Schülern und den Lehrern nützen: es sollten z.B. die Schulen ihre Lernstandards den allgemeinen Bestimmungen besser anpassen können und die Schüler einen besseren Überblick über ihr Wissen bekommen und evtl. durch gezielte Vorbereitungen sich neue,bisher noch nicht im Unterricht behandelte Themengebiete selbständig erarbeiten. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><strong>Entlastung für die Lehrer?</strong> </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Die Lehrerschaft sollte durch diesen Test entlastet werden,da die Schüler sich zum Teil selbstständig vorbereiten und die Lehrer nachher bei der Bewertung nur noch nach einem vorgegebenen Korrekturbogen die Zentralen Prüfungen der Schüler korrigieren.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Das war die Idee. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Die Realität sieht aber leider ganz anders aus.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Die Schulen werden durch die Bestimmungen in ein relativ enges Korsett von Regeln,Bestimmungen und Vorgaben gezwungen, ohne dass die personellen oder finanziellen Mittel aufgestockt wurden. Die Schulen sollen individuelle Förderpläne erstellen, damit jeder Schüler so gefördert werden kann, dass er den für ihn bestmöglichen Schulabschluss erreicht.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Laut der BASS(Bereinigte amtliche Sammlung der Schulvorschriften) darf z.B. im Gymnasium die Klassenstärke zwischen 27 und 29 Schüler pro Klasse betragen,pro 20,96 Schüler wird eine Lehrerstelle bezahlt. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Das bedeutet aber nicht direkt,dass wirklich nur 27 bis 29 Schüler in einer Klasse sind. Klassen in Deutschland sind zum Teil hoffnungslos überfüllt und selbst wenn die Bestimmungen stimmen würden,wäre es ziemlich anstrengend für einen Lehrer für jeden der 27 bis 29 Schüler einen individuellen Förderplan zu erstellen und gleichzeitig noch seinen Unterricht vorzubereiten.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Die Schüler bekommen deshalb meistens nur einen Plan mit Lerninhalten vom Lehrer,da diesem einfach die Zeit fehlt.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Häufig können mittlerweile Lehrstellen nicht mehr qualifiziert besetzt werden da Lehrermangel herrscht und teilweise jetzt schon Stellen mit pädagogisch nicht ausgebildeten Hochschulabsolventen besetzt werden. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Gleichzeitig wird dabei das Schulklima verschlechtert,so wird z.B. vom Ministerium Druck auf die Lehrer ausgeübt die dann zum Teil den Druck auf die Schüler weitergeben,das kann so weit gehen,dass manche Lehrer ihren Unmut über diesen Test an den Schülern auslassen.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Schüler werden durch ein zusätzliches „Examen“ belastet,dass nicht unbedingt ihren Bildungshorizont widerspiegelt. Für Real- und Hauptschüler kann dieser Test einen hohen Einfluss auf den Verlauf ihres späteren Lebens Einfluss haben.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><span style="font-size: small;">Dabei muss man sich immer die Frage stellen:</span><strong> </strong></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><strong>Kann man einen Menschen mit einem Test beurteilen?</strong></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><strong>Schlechtes Klima</strong></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Dabei wird auch noch das Klima im Kollegium verschlechtert,da durch die „Vergleichbarkeit“ der Klassen eine Art Konkurrenzkampf geschürt wird.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Aber auch das Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler kann sich verschlechtern</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Wenn ein Schüler schlecht abschneidet ist es Schuld des Lehrers,schneidet dagegen die Klasse schlecht ab ist es laut dem Lehrer Schuld der Schüler. Man fängt an sich gegenseitig die Schuld in die Schuhe zu schieben, dabei verschlechtert sich das Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Fakt ist jedoch,dass diese ganze Flut an Bestimmungen erst nach dem „Pisa Schock“ begann.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Deutschland schnitt als eine der schlechtesten Industrienationen beim ersten Pisa Test ab.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Bei Naturwissenschaften auf Platz 15 von 30,bei Mathe auf Platz 16 und beim Lesen sogar auf Platz </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">18.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Danach wurde das Thema Bildung Wahlkampfthema. Die Politiker forderten viel,übertrumpften sich gegenseitig mit Vorschlägen für die Verbesserung des Bildungssystems.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Einige Politiker forderten ein längeres gemeinsames Lernen aller Schüler ,wie es bei „Pisa Sieger“ Finnland üblich ist. Andere beharren auf dem herkömmlichen dreiteiligen Bildungssystem, fordern aber eine bessere Durchlässigkeit der Schulformen.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Gemeinsam ist allen die Meinung, dass sich etwas ändern muss.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Meiner Meinung nach ist die Zentrale Abschlussprüfung die Ausgeburt des Veränderungs willen </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">der Politik, die leider keine finanziellen Mittel für Bildung zur Verfügung stellen kann/möchte (Das war auch schon so vor der Wirtschaftskrise).</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Man erhöht den Leistungsdruck auf Schüler,Lehrer und Schulen in der Hoffnung bessere Resultate zu erzielen.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Einige Beobachter sind der Meinung,dass die jetzige ZAP-Prüfungen bis zur Vollkommenen Akzeptanz in der Gesellschaft noch moderat ablaufen werden danach aber der Druck(die Schwere der Prüfung ) weiter verschärft werden wird.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Dies alles geschieht zudem unter dem aktuell beschlossenen Konzept der Schulzeitverkürzung, das heißt Kinder sollen in 8 Jahren den Stoff von vormals 9 erarbeiten.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Eine Zentrale Frage bleibt bei der Zentralen Abschlussprüfung :</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><span style="font-size: medium;"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Mißt die ZAP das,was Sie angibt zu messen? </strong></span></span><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/04/die-kurze-geschichte-der-zentralen-abschlussprufung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Medialer Rausch</title>
		<link>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/05/30/medialer-rausch/</link>
		<comments>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/05/30/medialer-rausch/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 30 May 2009 06:37:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>n.cheng</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[EMA KREATIV]]></category>
		<category><![CDATA[Ema Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Geistreich]]></category>
		<category><![CDATA[Hingeschaut]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://die-ema.ema-bonn.de/?p=424</guid>
		<description><![CDATA[Unmäßiger Medienkonsum bei Jugendlichen?
Jugendliche im medialen Rausch
In den letzten Jahren hat sich die Freizeitgestaltung der Jugendlichen sehr verändert. Studien wie die JIM[1]-Studie zeigen, dass mit der zunehmenden Verbesserung und Verbreiterung des Angebotes an digitaler Unterhaltungssoftware, diese von immer mehr Jugendlichen häufig genutzt wird, mitunter mehrere Stunden am Tag. Viele Wissenschaftler, wie z. B. Christian Pfeiffer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-425" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/05/30/medialer-rausch/computersucht_harry-hautumm_pixelio/"><img class="alignleft size-medium wp-image-425" title="computersucht_harry-hautumm_pixelio" src="http://die-ema.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/05/computersucht_harry-hautumm_pixelio-300x200.jpg" alt="computersucht_harry-hautumm_pixelio" width="300" height="200" /></a>Unmäßiger Medienkonsum bei Jugendlichen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Jugendliche im medialen Rausch</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In den<strong> </strong>letzten Jahren hat sich die Freizeitgestaltung der Jugendlichen sehr verändert. Studien wie die JIM<a name="_ftnref1" href="#_ftn1">[1]</a>-Studie zeigen, dass mit der zunehmenden Verbesserung und Verbreiterung des Angebotes an digitaler Unterhaltungssoftware, diese von immer mehr Jugendlichen häufig genutzt wird, mitunter mehrere Stunden am Tag. Viele Wissenschaftler, wie z. B. Christian Pfeiffer vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen und Dina Borzekowski von der John Hopkins Universität in Baltimore, kamen in diesbezüglichen Studien zu dem Ergebnis, dass hoher Medienkonsum und ein eigener PC im Zimmer, die schulischen Leistungen deutlich verschlechtere. Diese Forschungsergebnisse werden vielfach von Politikern aufgegriffen, so ist Jürgen Irmer, der bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Niedersachsen, der Ansicht, das mache nicht „nicht nur gewaltig blöd, sondern auch gewaltbereit.&#8221; Christian Pfeiffer (SPD) vertritt die Auffassung die Schulnoten fallen umso schlechter aus „je mehr Zeit die Schüler mit Medienkonsum verbringen und je brutaler die Inhalte sind.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ist schulisch verordnete Medienabstinenz eine Lösung?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Für diese Problematik wurden verschiedene Lösungsansätze entwickelt. Laut Irmer müssen Eltern ihren Kindern ein Vorbild sein und sollten ihren eigenen Medienkonsum einschränken, das sei wichtig für die Sozialisation und Persönlichkeitsentwickelung. Dieser sei auch die Beschäftigung mit Musik und sportliche Betätigung förderlich, meinen der Musikwissenschaftler Prof. Hans Günther Bastian und der Vereinspräsident von Eintracht Wetzlar. Daher sollten Kinder und Jugendliche häufiger ein Instrument spielen oder Sport treiben. Einen ganz anderen Lösungsansatz hatten 2008 die Suchtberatung der Evangelischen Kirche und die Drogenberatung in Stuttgart. Sie riefen zu einem bundesweiten Projekt „One week, No media!&#8221; auf, an dem Schulen ihren Schülern andere Aktivitäten anbieten sollten. Man mag einwenden, dass es fraglich sei, ob diese schulisch verordnete Medienabstinenz, bei Schülern, die der Schule im Vergleich zu ihren Medien ohnehin nur einen geringen Stellenwert beimessen wirksam ist. Dafür spricht jedoch, dass anderen Schülern durch im Zuge des Projekts angebotenen Aktivitäten, Beschäftigungsalternativen zum Mediendauerkonsum aufgezeigt werden könnten. Auch Dauerkonsumenten könnten so Spaß an anderen Dingen finden und sie auch nach dieser Woche fortführen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Erzeugt Medienkonsum „Schulversagen&#8221;?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Fraglich ist jedoch, ob der intensive Medienkonsum als Massenproblem von Jugendlichen und als Ursache für deren Probleme nicht überschätzt wird. Laut der KIM<a name="_ftnref2" href="#_ftn2">[2]</a>-Studie ist es immer noch die beliebteste Freizeitbeschäftigung von Kindern und Jugendlichen, Freunde zu treffen. Nach wie vor sind auch viele Jugendliche in Vereinen engagiert oder spielen Instrumente. Wer solcherhand sozial integriert ist, und dem Eltern und Lehrer ein Vorbild sind, wie Herr Irmer fordert, der läuft wohl kaum Gefahr sich im medialen Dauerkonsum zu verlieren, für diese Jugendliche ist ein solches Projekt nicht unbedingt notwendig. Man wird auch nicht schulisch versagen, weil man hin und wieder ein paar Stunden am PC spielt, wie die JIM-Studie zeigt, macht das fast jeder männliche Jugendliche und auch viele weibliche. Ein einigermaßen vernünftiger Schüler, sollte die Notwendigkeit eines Schulabschlusses erkennen, will in seinem Leben etwas erreichen. Dieses Gefühl ist jedoch vielen Jugendlichen verloren gegangen, oder es wird ihnen nicht ausreichend vermittelt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Am Ende zählt nur das Geld</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Eine zentrale Ursache des Problems stellt zweifelsohne eine nicht nur unter Jugendlichen weit verbreitete allgemeine „Vergnügungssucht&#8221; dar, die mit der Schule nur schwer vereinbar ist, eine gewisse Schuld an der schulischen Misere und dem vielfach krankhafte Züge annehmenden Medienkonsum trägt auch die Spieleindustrie, die bestrebt ist ihre Produkte so suchtgefährdend wie möglich zu machen und sie mittels eines immensen Werbeaufwandes und adressatenspezifischer Gestaltung der Spiele sie auch breiten Gesellschaftsschichten wie Mädchen und Erwachsenen zu vermitteln. Daher ist es fraglich, ob dieses Projekt das Problem des exzessiven Medienkonsums zu Lasten der Schulischen Erfolge lösen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Von Julian Hartmann 10B</p>
<hr style="text-align: justify;" size="1" />
<p style="text-align: justify;"><a name="_ftn1" href="#_ftnref1">[1]</a> Seit 1998 wird mit der JIM-Studie im jährlichen Turnus eine Basisstudie zum Umgang von 12- bis 19-Jährigen mit Medien und Information durchgeführt. Für die JIM-Studie werden jährlich gut 1.000 Jugendliche telefonisch befragt. Themenschwerpunkte der JIM-Studie sind z. B. Freizeitaktivitäten, Themeninteressen, Mediennutzung, TV-Präferenzen, Medienbesitz, Computer- und Internetnutzung.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><a name="_ftn2" href="#_ftnref2">[2]</a> Basisstudie zum Stellenwert der Medien im Alltag von Kindern im Alter von 6 bis 13 Jahren. Es werden jeweils rund 1.200 Kinder mündlich-persönlich sowie deren Mütter schriftlich u. a. zum Mediennutzungsverhalten befragt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/05/30/medialer-rausch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Killerspiele &#8211; machen sie uns verrückt?</title>
		<link>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/05/29/killerspiele-sie-machen-uns-verruckt/</link>
		<comments>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/05/29/killerspiele-sie-machen-uns-verruckt/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 May 2009 18:45:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>P. von Wedel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[EMA KREATIV]]></category>
		<category><![CDATA[Ema Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Geistreich]]></category>
		<category><![CDATA[Hingeschaut]]></category>
		<category><![CDATA[Von wegen Zocken]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://die-ema.ema-bonn.de/?p=401</guid>
		<description><![CDATA[Philip von Wedel fragt sich, ob Killerspiele ein lebenswichtiges Kulturgut sind oder Nebenwirkungen in unbekanntem Ausmaß erzeugen. Machen Killerspiele "verrückt"? ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><em><img class="aligncenter size-medium wp-image-1537" title="taste_esc" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/05/taste_esc-300x179.jpg" alt="taste_esc" width="300" height="179" /><br />
</em></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><strong>Killerspiele auf den Index</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><strong><span>Sollte der Jugendschutz- vor allem im Hinblick auf die so genannten Killerspiele- verstärkt werden?</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><strong><span> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span>Das Thema „Gewalt in Computerspielen und anderen Medien“ ist eine sehr umstrittene Thematik. Auf der einen Seite stehen die Spieler und Vertreter der Spiele-Lobby und auf der anderen Seite Politiker, Psychologen und Kritiker. Warum sollte man überhaupt Medien vertreiben, z. B. Computerspiele, in denen Gewalt vorkommt, oder eher, man selber Gewalt in einer anderen Welt ausüben kann? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><strong>Sind Computerspiele ein Kulturgut?</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span>Spieler und Industrie sprechen von einer ganzen Kultur, welche untergehen würde. Diese Spiele seien Kulturgüter und keiner von uns würde es je wagen, ein Kulturgut zu zerstören. In meinen Augen hat jedoch ein brutales Computerspiel nichts mehr mit Kultur zu tun. Im harten Gegensatz stehen hier<span> </span>z. B. Theater, Oper und Konzerte. Doch auch hier finden die Spieler Argumente: Auch z. B. in der Oper sei Gewalt allgegenwärtig und ähnlich brutal wie bei virtuellen Massakern. Ich denke dieses Argument kommt eher aus der Not und ist keinesfalls gerechtfertigt. Wenn in der Oper jemand stirbt, dann steht dieser danach wieder auf der Bühne und wird bejubelt. Jeder weiß, es ist nur gespielt und die Person kommt nicht zu Schaden. Anders ist dies in PC-Spielen. Man kann Menschen zerstückeln, wie es einem gefällt und kann noch auf den kleinsten Pixel heranzoomen, um sein Werk zu „bestaunen“. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span>Auch die Kritiker und Politiker<span> </span>sind dieser Meinung. „Kultur“, so sagen sie, sei etwas aus der man lernt, wie z. B. Museen. Aus Computerspielen lerne keiner etwas(Stephan Reichert,WDR). Wieder Einspruch von anderen Wissenschaftlern und Spielern. Computerspiele verbessern die Multi-Tasking Fähigkeit und vor allem die Reaktionsschnelligkeit. Doch für was für einen Preis? Herzlichen Glückwunsch, sie verbessern sich beim Erschießen von Personen. Hier gibt es bestimmt bessere Methoden, um dies zu erreichen. Tatsächlich haben die richtigen Computerspiele in der Frühlernphase, also im Kleinkindalter und als Grundschüler, gute Auswirkungen auf die Feinmotorik, Raumorientierung und Reaktion. Dies sind aber nunmal harmlose, pädagogisch wertvolle Spiele. Natürlich gibt es hier auch „Risiken und Nebenwirkungen“. Studien zeigen, wie der Computer immer mehr in den Alltag eindringt und auch Kontakt und Kommunikation ersetzt, z. B. die <a href="http://www.mpfs.de/index.php?id=11" target="_blank">JIM</a>-Studie,welche die medialen Freizeitaktivitäten von Jugendlichen untersucht. Bei <a href="http://www.mpfs.de/index.php?id=11" target="_blank">JIM</a> zeigt sich, dass der Computer immer relevanter wird als Medium. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><strong>Kein Beipackzettel für Risiken und Nebenwirkungen<br />
</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span>Die Studien über Medienverwahrlosung von Christian Pfeiffer weisen daraufhin, dass der Computer die Kommunikation ersetzt und das vor allem bei Jungen. Dies ist nicht förderlich für den Spracherwerb und kann später zu einer so genannten „Medienverwahrlosung“ führen, was sich auch auf die schulischen Leistungen auswirken kann. Dies zeigt die Tatsache, dass Mädchen immer besser in der Schule abschneiden, als Jungen, welche mehr Zeit mit den Medien verbringen,was ebenfalls durch die Pfeiffer-Studie belegt wird.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-402" title="zocker" src="http://die-ema.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/05/img_5031_kopie-150x150.jpg" alt="zocker" width="150" height="150" /><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><strong>DIE GLOBALE GAME-FAMILY</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span>Um wieder auf die Killerspiele zurückzukommen, ein ebenso oft genutztes Wort von Spielern ist die „Gemeinschaft“. Die Spieler entgegnen dem Argument von Psychologen, dass sie sich von der Gesellschaft ausgrenzen, häufig mit der eigenen Kommune im Netz. Selbstverständlich ist eine zusätzliche Gemeinschaft im Netz nicht verkehrt, aber auch nur eine Zusätzliche. Der häufigere Fall ist jedoch tatsächlich eine Gemeinschaft vollkommen außerhalb der Gesellschaft. Wann trifft man z.B. den Spielfreund aus Bayern oder aus den USA? Ich denke die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><strong><span>Ist ein Verbot sinnvoll?</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span>Aber warum sollte man diese brutalen Spiele nun verbieten? Eine Person mit guter und stabiler Kommunikation hat sicher kein Problem mit solchen, mehr oder weniger aggressiven Bildern und Eindrücken umzugehen. Ich denke alle Kritiker und Politiker handeln viel mehr aus Angst und diese ist ja nicht unberechtigt, wie Amokläufe zeigen. Hier haben auch die so genannten Killerspiele einen Teil beigetragen. Aber eben nur einen Teil. Und hier möchte ich vielen recht geben, wenn sie sagen: „Die Spiele allein reichen nicht aus, um einen Menschen zu einem Amokläufer zu machen!“ Ich denke es sind viele Faktoren, die sich wie ein Puzzle zusammenfügen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-403" title="pistol" src="http://die-ema.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/05/pengpeng-150x150.jpg" alt="pistol" width="150" height="150" /><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span>Natürlich kann man versuchen, einen Teil des Puzzles zu eliminieren, zu überwachen und einzuschränken. Jedoch bleiben noch viele weitere Faktoren übrig, wie z.B. die Kommunikation daheim, wie auch in der Schule oder Interessen für Waffen und Ähnliches. Vielleicht ist es möglich, durch die Kontrolle eines Bereiches, wie eben der PC-Spiele, einige Personen vor Gewaltszenen und der Ausgrenzung zu schützen, welche Auslöser von psychischen Irritationen sein können.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span>Ich denke auch, dass diese Kontrollen gut und nützlich sind, da, wie z.B. die <a href="http://www.mpfs.de/index.php?id=11" target="_blank">JIM</a>-Studie zeigt, der Computer in den Mittelpunkt des Alltags der Jugendlichen rückt und hier präventiv zu handeln ist. Ich glaube jedoch nicht, dass wirkliche, potenzielle Amokläufer vor dem Wort „illegal“, welches nach der Zensur von Killerspielen über diesen steht, zurückschrecken, um sich eben die Spiele zu besorgen. Es könnte schlimmstenfalls noch der „Reiz des Verbotenen“ eine Rolle spielen. Auf der anderen Seite ist die Einschränkung und Zensur von brutalen PC-Spielen vielleicht ein erster Schritt zur Verbesserung der Medien in Deutschland.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><em>Philip von Wedel</em></p>
<p><!--EndFragment--></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/05/29/killerspiele-sie-machen-uns-verruckt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>ZAP&#8230;und, was hat es gebracht?</title>
		<link>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/05/26/268/</link>
		<comments>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/05/26/268/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 May 2009 09:54:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[EMA KREATIV]]></category>
		<category><![CDATA[EMA LIFE]]></category>
		<category><![CDATA[Geistreich]]></category>
		<category><![CDATA[Natur wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Politisch und Sozial]]></category>
		<category><![CDATA[Leitthema]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://die-ema.ema-bonn.de/?p=268</guid>
		<description><![CDATA[
 
Zentrale Abschlussprüfungen am Ende der Stufe 10 &#8211; Was haben wir davon?
„Zur Sicherung gemeinsamer Standards, die nachvollziehbar und überprüfbar sind, stellen zentrale Prüfungen am Ende der Klasse 10 ein wichtiges Instrument dar, denn sie

sorgen für      größere Transparenz hinsichtlich der gestellten Anforderungen,
schaffen      eine bessere landesweite Vergleichbarkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-1331" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/05/26/268/snc103271/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1331" title="snc103271" src="http://die-ema.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/05/snc103271-150x150.jpg" alt="snc103271" width="150" height="150" /></a></p>
<h1><strong> </strong></h1>
<h1><strong>Zentrale Abschlussprüfungen am Ende der Stufe 10 &#8211; Was haben wir davon?</strong></h1>
<p>„<em>Zur Sicherung gemeinsamer Standards, die nachvollziehbar und überprüfbar sind, stellen zentrale Prüfungen am Ende der Klasse 10 ein wichtiges Instrument dar, denn sie</em></p>
<ul type="disc">
<li><em>sorgen für      größere Transparenz hinsichtlich der gestellten Anforderungen,</em></li>
<li><em>schaffen      eine bessere landesweite Vergleichbarkeit dieser Leistungen,</em></li>
<li><em>sorgen      für mehr Gerechtigkeit bei der Abschlussvergabe und</em></li>
<li><em>fördern      damit auch die Leistungserziehung in der Schule.</em></li>
</ul>
<p><em>Der einzelnen Schule geben sie wichtige Aufschlüsse über Qualität und Erfolg des Unterrichts in den Prüfungsfächern. Dem Land geben sie insgesamt wertvolle Hinweise über die Leistungsfähigkeit des Schulsystems.</em>&#8221;</p>
<p>Quelle: www.schulministerium.nrw.de</p>
<p><a href="http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Schulsystem/Qualitaetssicherung/Standardsetzung1/Pruefungen10/FAQ_Abschluss10/Einfuehrung/index.html">http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Schulsystem/Qualitaetssicherung/Standardsetzug</a><a href="http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Schulsystem/Qualitaetssicherung/Standardsetzung1/Pruefungen10/FAQ_Abschluss10/Einfuehrung/index.html">g1/Pruefungen10/FAQ_Abschluss10/Einfuehrung/index.html</a></p>
<p>Das sagt das Schulministerium NRW über die ZAPs, die Zentralen Abschlussprüfungen, die seit dem Schuljahr 2006/07 auch in NRW von allen Schülerinnen und Schüler am Ende der Klasse 10 geschrieben werden müssen. Sie machen 50% unserer Gesamtnote in Mathe, Deutsch und einer Fremdsprache aus. Aber gerade deshalb &#8211; was bringen sie uns eigentlich? Sorgen sie wirklich für Transparenz? Bringen sie mehr Gerechtigkeit nach Nordrhein-Westfalen? Oder machen sie deutschen Schülern einfach nur das Leben schwerer? Ein Erfahrungsbericht soll helfen, das herauszufinden. Vor, während und nach den Prüfungen wurde alles festgehalten. Also, auf die Plätze, fertig &#8211; Prüfung!</p>
<p><strong>12.5.2009</strong></p>
<p>Der Deutsch-Termin. Vor den Osterferien schon sollten wir uns ein Übungsheft anschaffen, seit mehreren Wochen tun wir nichts anderes mehr als darin zu arbeiten und das Wort ZAP hängt allen zu den Ohren raus. Um 9:00 geht&#8217;s los, ab dann haben wir fast drei volle Stunden Zeit, all unser Deutschwissen auf Papier zu bannen. Es fängt an mit dem ersten Teil, der für alle Schulformen gleich ist, eine halbe Stunde maximal um ein paar Kreuzchen und zwei kurze Texte zu notieren. Das ganze ist <em>höchst</em> anspruchsvoll, der Text ist in 14 Abschnitte unterteilt, die alle höchstens zwei Sätze lang sind und jede Frage bezieht sich auf genau <em>einen</em> Abschnitt. Der inflationäre Handy-Gebrauch von japanischen Jugendlichen &#8211; ein <em>hoch </em>interessantes und allgemein <em>sehr</em> medienpräsentes Thema &#8211; wird in seine Einzelteile zerlegt. So gut wie alle geben vor Ende der halben Stunde ab.</p>
<p>Es folgt der gymnasial-orientierte Teil, der aus 2 Wahlthemen besteht. Entweder die Analyse eines Romanauszugs oder eine Erörterung zum Thema, ob eine Klassenfahrt von Eltern begleitet sein sollte oder nicht. Eine Liste von Argumenten ist selbstverständlich beigelegt. Allmählich kommen die ersten Fragen auf: Wozu die ganzen Vorbereitungen? Warum haben wir ein 50-seitiges Übungsheft durchgekaut?</p>
<p><strong>14.5.2009</strong></p>
<p>Fremdsprachen sind angesagt! Bis auf einen verschwindend kleinen Teil haben sich alle Schüler für die Prüfung in Englisch entschieden. Um 9:00 Uhr wird die CD für die Hörverstehen-Aufgabe aufgelegt. Eine halbe Stunde lang werden Lückentexte ausgefüllt und Multiply-Choice Fragen beantwortet. Dann wieder der gymnasiale Teil: Jamie Oliver und seine Healthy-food-in-English-schools-campaign sind das Thema. Argumente herausarbeiten und darstellen, welcher Eindruck beim Leser entsteht &#8211; obwohl die Zeit knapper bemessen ist als in Deutsch kommen alle gut hin und auch die Englisch-Vorbereitungen sind im Nachhinein <em>sehr</em> ausführlich ausgefallen.</p>
<p><strong>19.5.2009</strong></p>
<p>Mathe steht an. Nach einiger Verzögerung werden wir mit zwei Klassen ins Foyer gesetzt. Der Schultyp-übergreifende Teil ist kaum erwähnenswert. Dann müssen wir an teilweise sogar sehr anschaulichen Beispielen Wahrscheinlichkeits- und Zinsrechnung, Parabelwissen und Formelanwendung  beweisen. Im Nachhinein: Wenn alle Mathe-Arbeiten so wären &#8211; wir hätten durchgehend tolle Noten! Und auch hier wäre mein Urteil: Viel Lernaufwand für fast nichts. Von anderen Klassen und Schulen hört man zum Beispiel, dass überhaupt nicht vorbereitet wurde und trotzdem niemand ein Problem hatte.</p>
<p><strong>„Und was lernen wir daraus?&#8221;</strong></p>
<p>Die Prüfungen sind geschafft und alles wartet auf den 4. Juni &#8211; dann werden die Noten bekannt gegeben. Aber ein paar Fragen bleiben doch noch. In dem oben zitierten Text wird nicht ein einziges Mal das Wort „Schüler&#8221; erwähnt &#8211; was also haben <em>wir </em>von dem Aufwand außer Stress? Das Ministerium schmeißt mit  Worten wie „Gestaltungsspielraum&#8221;, „Leistungserziehung&#8221; und „Qualitätssicherung&#8221; um sich. Die Lehrer seufzen und teilen uns das nächste ZAP 10-Vorbereitungsblatt aus, und müssen außerdem dafür sorgen, dass zum Beispiel in Deutsch jeder Schüle den 13 Seiten langen Prüfungsbogen, sowie mindestens 20 Seiten Konzeptpapier bekommt.</p>
<p><strong>Wieso? &#8211; Weshalb? &#8211; Warum?</strong></p>
<p>Die Idee, eine zentrale Leistungsüberprüfung zu erfinden, die zeigt, wo wir eigentlich in Sachen Bildung stehen, war grundsätzlich sicherlich gut gedacht. Aber trotzdem glaube ich, dass wir Schüler &#8211; und Lehrer &#8211; wieder mal die sind, die Experimente des Bildungsministeriums durchmachen müssen.</p>
Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/05/26/268/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
