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	<title>Die E.M.A. &#187; Natur wissen</title>
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	<description>Das EMA-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Wed, 14 Jul 2010 06:52:54 +0000</lastBuildDate>
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		<title>MINT: Informatik-Leistungsgruppe</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 17:04:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils van den Boom</dc:creator>
				<category><![CDATA[EMA KREATIV]]></category>
		<category><![CDATA[Natur wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Arbeit mit Scratch und GIMP &#8211; von Neil Hussain (Stufe 7)

Ich finde die Arbeit mit Scratch und Gimp hat Spaß gemacht, denn man konnte lernen mit dem  Computer umzugehen und Sachen (z.B. Spiele) zu programmieren. Bei Scratch gab es immer viele Möglichkeiten die Figuren zu steuern oder zum Bewegen zu bringen. Man konnte 2 Figuren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><strong><em>Arbeit mit Scratch und GIMP &#8211; von Neil Hussain (Stufe 7)</em><br />
</strong></p>
<p>Ich finde die Arbeit mit <a href="http://scratch.mit.edu" target="_blank">Scratch</a> und <a href="http://www.gimp.org/">Gimp</a> hat Spaß gemacht, denn man konnte lernen mit dem  Computer umzugehen und Sachen (z.B. Spiele) zu programmieren. Bei Scratch gab es immer viele Möglichkeiten die Figuren zu steuern oder zum Bewegen zu bringen. Man konnte 2 Figuren sich auch gegenseitig jagen lassen.</p>
<p>Hier findet ihr die von uns programmierten Spiele: <a href="http://scratch.mit.edu/users/mintleistung" target="_blank">http://scratch.mit.edu/users/mintleistung</a></p>
<p>Bei Gimp hat besonders Spaß gemacht, Sachen auszuschneiden und einzufügen. Man konnte dann z.B. ein Bild von einer ganzen Klasse mit dem selben Gesicht erstellen. Oder wir haben ein Foto unseres Kurses in ein iPod-Bild eingefügt:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-3903 aligncenter" title="ipod-touch-hand" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/12/ipod-touch-hand.jpg" alt="ipod-touch-hand" width="450" height="390" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Roboter-Workshop am EMA</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 08:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>n.cheng</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[EMA KREATIV]]></category>
		<category><![CDATA[Natur wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Roboter-Workshop
Schon zum dritten Mal fand der Roboter-Workshop für Mädchen am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium statt. Ein Team von der RWTH Aachen hat uns Mädchen gezeigt, wie man aus Legosteinen einen Roboter bauen kann.
Zu zweit bekam man einen Roboter Baukasten. Nachdem man den Roboter gebaut hat, musste man Programme für ihn am Computer entwerfen, die er dann ausgeführt hat. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-2224" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/09/04/madchen-lieben-roboter/lego-roboter-2/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2224" title="lego roboter" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/09/lego-roboter1-150x150.jpg" alt="lego roboter" width="150" height="150" /></a></p>
<p align="center"><strong>Roboter-Workshop</strong></p>
<p>Schon zum dritten Mal fand der Roboter-Workshop für Mädchen am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium statt. Ein Team von der RWTH Aachen hat uns Mädchen gezeigt, wie man aus Legosteinen einen Roboter bauen kann.</p>
<p>Zu zweit bekam man einen Roboter Baukasten. Nachdem man den Roboter gebaut hat, musste man Programme für ihn am Computer entwerfen, die er dann ausgeführt hat. Man hatte verschiedene Sensoren zur Verfügung, wie z.B. die Touch-, Sound- und Lichtsensoren. Doch ganz so einfach war es nicht, denn man musste alles auf Englisch schreiben (die Geschwindigkeit von 1 bis 100, die Dauer in Millisekunden, die Richtung und noch vieles mehr).</p>
<p>Am Ende gab es noch eine kleine Vorführung einer Gemeinschaftsaufgabe für Eltern und Lehrer. Da sollte man seinen Roboter präsentieren und ihn etwas vorführen lassen. Viele waren davon sehr beeindruckt.</p>
<div id="attachment_3031" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-3031" title="DSCF3708_800x600" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/10/DSCF3708_800x600-300x225.jpg" alt="Die Mädchen bei der Präsentation" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Die Mädchen bei der Präsentation</p></div>
<p>Vor und nach dem Workshop bekam jedes Mädchen einen Fragebogen zum ausfüllen, der diente dazu den Workshop zu verbessern und die verschiedenen Meinungen über Technik und Informatik zu erfahren.</p>
<p>Auch fragte man uns, ob uns der Workshop gut gefallen hat oder nicht. Alle waren zufrieden. Das einzige, was wir nicht so gut fanden war, dass der Roboter-Workshop nur zwei Tage gedauert hat.</p>
<p>Wir hätten gerne noch mehr gelernt!</p>
<p>Am Roboter-Workshop nahmen drei Mädchen aus der 7d, zwei Mädchen aus der 7a, ein Mädchen aus der 7b und fünf Mädchen aus der 7c teil. Eigentlich sollten es insgesamt zwölf Mädchen sein, doch eine hatte eine Erkältung und musste zu Hause bleiben.</p>
<p>Geschrieben von: Anna Rudynska 7c</p>
<p>Mehr Informationen findet ihr hier:</p>
<p><a title="Roboter AG" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/?p=1878" target="_blank">http://schulmagazin.ema-bonn.de/?p=1878</a></p>
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		</item>
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		<title>Scratch</title>
		<link>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/09/17/scratch/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 14:09:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils van den Boom</dc:creator>
				<category><![CDATA[EMA KREATIV]]></category>
		<category><![CDATA[Foto-Galerie]]></category>
		<category><![CDATA[Frisch getippte Highlights]]></category>
		<category><![CDATA[Natur wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im folgenden findet ihr einige der Scratch-Projekte, die in der MINT-Leistungsgruppe in der Stufe 7 entstanden sind. Viel Spaß damit!
Eine Übersicht über alle Projekte gibt es unter: MINT-Leistung
Zum Starten der Spiele jeweils das grüne Fähnchen anklicken!

 Erfahre mehr über dieses Projekt

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 Erfahre mehr über dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im folgenden findet ihr einige der Scratch-Projekte, die in der MINT-Leistungsgruppe in der Stufe 7 entstanden sind. Viel Spaß damit!</p>
<p>Eine Übersicht über alle Projekte gibt es unter: <a href="http://scratch.mit.edu/galleries/view/58867">MINT-Leistung</a></p>
<p><b>Zum Starten der Spiele jeweils das grüne Fähnchen anklicken!</b></p>
<p><applet id="ProjectApplet" style="display: block;" code="ScratchApplet" codebase="http://scratch.mit.edu/static/misc" archive="ScratchApplet.jar" height="387" width="482"></p>
<param name="project" value="../../static/projects/mintleistung/684921.sb"></applet> <a href="http://scratch.mit.edu/projects/mintleistung/684921">Erfahre mehr über dieses Projekt</a></p>
<p><applet id="ProjectApplet" style="display: block;" code="ScratchApplet" codebase="http://scratch.mit.edu/static/misc" archive="ScratchApplet.jar" height="387" width="482"></p>
<param name="project" value="../../static/projects/mintleistung/684920.sb"></applet> <a href="http://scratch.mit.edu/projects/mintleistung/684920">Erfahre mehr über dieses Projekt</a><br />
<applet id="ProjectApplet" style="display: block;" code="ScratchApplet" codebase="http://scratch.mit.edu/static/misc" archive="ScratchApplet.jar" height="387" width="482"></p>
<p><applet id="ProjectApplet" style="display: block;" code="ScratchApplet" codebase="http://scratch.mit.edu/static/misc" archive="ScratchApplet.jar" height="387" width="482"></p>
<param name="project" value="../../static/projects/mintleistung/684922.sb"></applet> <a href="http://scratch.mit.edu/projects/mintleistung/684922">Erfahre mehr über dieses Projekt</a></p>
<p>
<param name="project" value="../../static/projects/mintleistung/684915.sb"></applet> <a href="http://scratch.mit.edu/projects/mintleistung/684915">Erfahre mehr über dieses Projekt</a></p>
<p><applet id="ProjectApplet" style="display: block;" code="ScratchApplet" codebase="http://scratch.mit.edu/static/misc" archive="ScratchApplet.jar" height="387" width="482"></p>
<param name="project" value="../../static/projects/mintleistung/684923.sb"></applet> <a href="http://scratch.mit.edu/projects/mintleistung/684923">Erfahre mehr über dieses Projekt</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>MÄDCHEN LIEBEN ROBOTER</title>
		<link>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/09/04/madchen-lieben-roboter/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 17:11:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>n.cheng</dc:creator>
				<category><![CDATA[EMA KREATIV]]></category>
		<category><![CDATA[EMA LIFE]]></category>
		<category><![CDATA[Natur wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Termine und Events]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 14. September 2009 bis 15. September 2009. ] 

Am 14. und 15. September bieten wir wieder in Zusammenarbeit mit RWTH Aachen ein Workshop mit LEGO Mindstorm Robotern für Mädchen der Klasse 7 an.

Viele Grüße

Dilber Yavuz-Yüksel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td class="ec3_start">14. September 2009</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">15. September 2009</td></tr></table><p><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-2224" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/09/04/madchen-lieben-roboter/lego-roboter-2/"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2224" title="lego roboter" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/09/lego-roboter1-234x300.jpg" alt="lego roboter" width="234" height="300" /></a></p>
<p>Am 14. und 15. September bieten wir wieder in Zusammenarbeit mit RWTH Aachen ein Workshop mit LEGO Mindstorm Robotern für Mädchen der Klasse 7 an.</p>
<p>Viele Grüße</p>
<p>Dilber Yavuz-Yüksel</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Robert Koch – „Bekämpfer des Todes“</title>
		<link>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/25/robert-koch-%e2%80%93-%e2%80%9ebekampfer-des-todes%e2%80%9c/</link>
		<comments>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/25/robert-koch-%e2%80%93-%e2%80%9ebekampfer-des-todes%e2%80%9c/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 18:27:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils van den Boom</dc:creator>
				<category><![CDATA[EMA KREATIV]]></category>
		<category><![CDATA[EMA LIFE]]></category>
		<category><![CDATA[Geistreich]]></category>
		<category><![CDATA[Natur wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Projektwoche]]></category>

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		<description><![CDATA[
Robert Koch (1843-1910)
Dieser Artikel entstand während der Projektwoche am EMA 2009, geschrieben von Franziska Schmitz (9c) und Daniel Freese (8a)
Robert Koch, geboren am 11. Dezember 1843, ist bekannt als Hauptbegründer der Bakteriologie (= Wissenschaft von den Bakterien). Er war der Sohn von Hermann und Mathilde Koch und eines von 13 Kindern. Seine Familie zeichnete sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_1669" class="wp-caption alignright" style="width: 316px"><strong><strong><img class="size-full wp-image-1669" title="koch1" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/06/koch1.jpg" alt="Robert Koch (1843-1910)" width="306" height="419" /></strong></strong><p class="wp-caption-text">Robert Koch (1843-1910)</p></div>
<p><strong>Dieser Artikel entstand während der Projektwoche am EMA 2009, geschrieben von Franziska Schmitz (9c) und Daniel Freese (8a)</strong></p>
<p>Robert Koch, geboren am 11. Dezember 1843, ist bekannt als Hauptbegründer der Bakteriologie (= Wissenschaft von den Bakterien). Er war der Sohn von Hermann und Mathilde Koch und eines von 13 Kindern. Seine Familie zeichnete sich schon immer durch Fleiß und Streben nach Erfolg aus. So auch Robert Koch. Nach seinem Abitur studierte er in Göttingen ein Semester Physik und danach Medizin. Schon damals forschte er, führte Tierversuche durch und nahm an wissenschaftlichen Wettbewerben teil. Da er schon in seiner Studienzeit einige der Forschungsergebnisse veröffentlicht hatte, wurde ihm die schriftliche Prüfung erspart und er wurde 1866, mit 23 Jahren, vorzeitig promoviert und bestand sein Staatsexamen mit Auszeichnung.<br />
Bis 1867 arbeitete er in einem Krankenhaus in Hamburg, doch schon nach einem halben Jahr zog er nach Hannover und heiratete seine erste Frau Emmy Fraatz.<br />
Während des Deutsch-Französischen Krieges meldete Koch sich freiwillig als Lazarettarzt zum Sanitätsdienst. Erstaunlicherweise bereute er niemals in den Krieg gezogen zu sein, da er viele neue Lebenserfahrungen sammeln konnte. Koch bezeichnete seine Zeit im Krieg sogar als eine „wichtige Erfahrung für die Wissenschaft“!<br />
Nach dem Krieg nahm er eine Stelle als Amtsarzt in Wollstein an und begründete durch seine experimentellen Arbeiten zu Milzbrand seine wissenschaftliche Laufbahn. Dazu be-nutzte er neue optische Instrumente, die unter anderem von Carl Zeiss und Ernst Abbe entwickelt worden waren. Koch schuf wichtige methodische Grundlagen zur bakteriologi-schen Forschung. Dazu gehörten die Entwicklung von Nährböden zur Züchtung von Bakterien und die Einführung der Mikrofotographie.<br />
Als „ einen unübertroffenen Meister der wissenschaftlichen Forschung“ wurde Koch von Ferdinand Julius Cohn, einem ausgewiesenen Fachmann der Mikrobiologe des 19.Jahrhunderts, bezeichnet. Cohn war neben Koch Mitgründer der modernen Bakteriologie.</p>
<div id="attachment_1670" class="wp-caption alignleft" style="width: 201px"><img class="size-medium wp-image-1670" title="koch2" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/06/koch2-191x300.jpg" alt="Bildtafel aus der Milzbrandarbeit von 1876" width="191" height="300" /><p class="wp-caption-text">Bildtafel aus der Milzbrandarbeit von 1876</p></div>
<p>1876 entdeckte Koch die Milzbrandsporen und erklärte in seiner Arbeit „ Die Ätiologie der Milzbrand-Krankheit, begründet auf die Geschichte des Bacillus Anthracis“ die Infektionskette und die Widerstandsfähigkeit der Bakterien. Somit war er der erste, der Mikroorganismen im Zu-sammenhang mit eine Infektionskrankheit nachgewiesen hat. Seine Milzbrandarbeit weckte die Aufmerksamkeit vieler Forscher. Koch wurde zu Präsentationen eingeladen, auf denen er seine Arbeiten vorstellen sollte. 1878 bewies er durch weitere Tierversuche, dass verschiedene Wund-infektionen durch jeweils andere Erreger verursacht wer-den. Er verfasste weitere Arbeiten, wie „Wundinfektionskrankheiten“ und „Untersuchungen über Bakterien“.<br />
1880 wurde er an das Kaiserliche Gesundheitsamt in Berlin berufen. Dort baute er seine bakteriologische Methodik zur Erforschung von Seuchen aus, die er 1881 veröffent-lichte.<br />
Die Entdeckung des Tuberkuloseerregers zwei Jahre später war ein weiterer großer Erfolg für Robert Koch. Aufgrund systematischer Studien mit speziellen Nährböden und Farbtechniken fand er Bazillen und bewies die Identität verschiedener Krankheitsformen, wie Lungentuberkulose oder Miliartuberkulose. Er versuchte Übertragungswege und Ab-stammung der Parasiten nachzuvollziehen.<br />
Die in seinem Aufsatz, „Ätiologie der Tuberkulose“, aufgestellten Kriterien, dass ein Mik-roorganismus als Erreger einer Infektionskrankheit anzusehen ist, sind noch heute in me-dizinischen Lehrbüchern aufgeführt. Diese Arbeit geht auf seinen Hauptlehrer Jakob Henle aus dem Jahr 1840 zurück.<br />
1883 war Robert Koch wegen einer Cholera-Epidemie auch in Indien auf einer Forschungs-reise und entdeckte den Choleraerreger. Sein Ziel war es, die Epidemien einzudämmen und einen Weg zu finden die Infektionskrankheiten zu verhüten. Seine neue Forschungsrich-tung war die so genannte Immunitätsforschung. So schied er 1885 aus dem Gesundheits-amt aus und wurde Direktor des neuen Hygienischen Instituts in Berlin. Kochs Forschungsarbeiten galten nun ausschließlich der Tuberkulose. 1890 verkündet er die Entwicklung eines Tuberkulose-Heilmittels, Tuberkulin. Der Erfolg seines Konkurrenten Louis Pasteur veranlasste ihn zu vielen Versuchen. Da Tuberkulose immer noch eine verheerende Volks-krankheit war, wollte Koch als Entdecker des Erregers auch derjenige sein, der als erster ein Medikament entwickelte. Als Tuberkulin schließlich in den Handel kam, sprach man von einem „Tuberkulinschwindel“ und die Unwirksamkeit des Medikamentes führte zu einem großen Misserfolg, der seinem Ruf erheblich schadete. Doch Koch gab nicht auf. Er ging sogar so weit, dass er seine 17-jährige zweite Frau, Hedwig Freiberg, zu heiklen Experi-menten überredete, durch die sie seinen Worten nach „ möglicherweise recht krank“ hätte werden können, „sterben, würde sie voraussichtlich nicht“. 1897 folgte ein abgewandeltes Tuberkulin, das jedoch nicht wirksamer war als das erste.</p>
<div id="attachment_1671" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1671" title="koch3" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/06/koch3-300x256.jpg" alt="Deutsche Cholera-Expedition nach Ägypten, 1883" width="300" height="256" /><p class="wp-caption-text">Deutsche Cholera-Expedition nach Ägypten, 1883</p></div>
<p>Bis zu seinem Tod reiste er oft nach Indien, nach Ägypten, erforschte Malaria in Italien, bekämpfte die Rinderpest in Südafrika, wurde Mitglied der Deutschen Pestkommis-sion und machte viele Expeditionen nach Afrika um die Übertragungswege der Schlaf-krankheit zu ermitteln. Der Nobelpreis für Medizin wurde ihm schließlich 1905 für die Entdeckung des Tuberkuloseerregers verliehen.</p>
<p>Im Alter von 67 Jahren starb er in Baden-Baden nach einem Herzanfall, bleibt jedoch noch heute als ein wichtiger Mediziner in Erinnerung, nämlich als Wegbereiter der modernen Medizin und Bakteriologie.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>STERBEN &#8211; ein Tabu in unserer Gesellschaft?</title>
		<link>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/18/sterben-ein-tabu-in-unserer-gesellschaft/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 20:10:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>n.cheng</dc:creator>
				<category><![CDATA[EMA KREATIV]]></category>
		<category><![CDATA[EMA LIFE]]></category>
		<category><![CDATA[Geistreich]]></category>
		<category><![CDATA[Natur wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Politisch und Sozial]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie wird heute in unserer Gesellschaft gestorben?
Ist Sterben wirklich ein Tabu?
Wer weiß etwas über Sterben und Tod zu berichten?
Wer ist gewissermaßen ein „Experte&#8221;? Was können wir von Experten über den gesellschaftlichen Umgang mit Sterben und Tod erfahren?
Diesen sehr brisanten und komplexen Fragen stellte sich ein Religionskurs der Jahrgangsstufe 10 und befragte dazu Menschen, die in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-1061" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/18/sterben-ein-tabu-in-unserer-gesellschaft/grabsteine_birgith_pixelio/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1061" title="grabsteine_birgith_pixelio" src="http://die-ema.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/06/grabsteine_birgith_pixelio-150x150.jpg" alt="grabsteine_birgith_pixelio" width="150" height="150" /></a>Wie wird heute in unserer Gesellschaft gestorben?</strong></p>
<p><strong>Ist Sterben wirklich ein Tabu?</strong></p>
<p><strong>Wer weiß etwas über Sterben und Tod zu berichten?</strong></p>
<p><strong>Wer ist gewissermaßen ein „Experte&#8221;? Was können wir von Experten über den gesellschaftlichen Umgang mit Sterben und Tod erfahren?</strong></p>
<p><strong>Diesen sehr brisanten und komplexen Fragen stellte sich ein Religionskurs der Jahrgangsstufe 10 und befragte dazu Menschen, die in Krankenhäusern, Hospizen, Alten- Pflegeheimen, Sozialstationen, Kirchen, Beerdigungsinstituten arbeiten. Schließlich stellen sich sogar einige Schüler, die sehr persönliche Frage, gibt es eine angemessene Haltung zum Tod?</strong></p>
<p><strong>Ihre Ergbnisse haben Sie auf einer Homepage &#8220;Sterben gehört zum Leben&#8221; zusammengestellt.</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><a class="aligncenter" href="http://sterbengehoertzumleben.jimdo.com/" target="_blank"><span class="aligncenter"><span class="alignleft">http://sterbengehoertzumleben.jimdo.com/</span></span></a></p>
<p><a class="aligncenter" href="http://sterbengehoertzumleben.jimdo.com/" target="_blank"><span class="alignleft"><br />
</span></a></p>
<p><strong>Schüleraussagen:</strong></p>
<p>„In unserem Projekt „Sterben gehört zum Leben dazu&#8221; begegneten wir vielen verschiedenen Haltungen zum Tod: Gleichgültigkeit, Unwissenheit, Freude, alles war vertreten.&#8221;</p>
<p>„Unsere Projektergebnisse waren sehr unterschiedlich und auch sehr gegensätzlich. Menschen, die entspannt und ruhig dem Tod gegenüber treten und auch Menschen, die Verzweiflung, Angst und Kampf mit dem Tod assoziieren-die gesamte Bandbreite war vorhanden.&#8221; (Lynn Schroeter)</p>
<p>Der Kontakt zu anderen Menschen und der feste Glaube, egal ob an ein ewiges Leben oder daran, dass kein Schmerz zu befürchten ist, helfen die Angst vor dem Tod zu verringern, genau wie die Zufriedenheit mit dem eigenen Leben und dem was man geschafft und hinterlassen hat. Der Tod gehört zum Leben dazu und deshalb ist meiner Meinung nach das wichtigste die Lebendigkeit und Freude des Lebens zu genießen. (Luise Platen)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die kurze Geschichte der Zentralen Abschlussprüfung</title>
		<link>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/04/die-kurze-geschichte-der-zentralen-abschlussprufung/</link>
		<comments>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/04/die-kurze-geschichte-der-zentralen-abschlussprufung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 09:15:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>d.hidalgo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Archiv]]></category>
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		<description><![CDATA[Die kurze Geschichte der Zentralen Abschlussprüfung
Über Sinn und Unsinn der ZAP berichtet David Hidalgo ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a class="highslide" rel="attachment wp-att-490" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/04/die-kurze-geschichte-der-zentralen-abschlussprufung/zap-logo/"><img class="alignleft size-medium wp-image-490" src="http://die-ema.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/06/zap-logo-300x202.jpg" alt="zap-logo" width="300" height="202" /></a></strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-decoration: none; text-align: justify;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-size: medium;"><em>Wie war das eigentlich vorgesehen und was wurde daraus??</em></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-decoration: none; text-align: justify;"><span style="font-size: medium;"><em> </em></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-decoration: none; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Das Konzept der Zentralen Abschlussprüfung ist eigentlich noch gar nicht so alt,es wurde im Jahre 2006/2007 vom Schulministerium für Nordrhein-Westfalen eingeführt,doch seit dem Schuljahr 2008/2009 nehmen Gymnasien, Realschulen, Abendrealschulen, Hauptschulen und Waldorfschulen an diesem bundesweiten Verfahren teil.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Das Verfahren ist laut dem Ministerium dazu da um „die Leistungen der Schüler und die Lernstandards der Schulen im ganzen Land besser vergleichen zu können“.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><strong>Mehr Durchblick?</strong> </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Dies sollte den Schulen,den Schülern und den Lehrern nützen: es sollten z.B. die Schulen ihre Lernstandards den allgemeinen Bestimmungen besser anpassen können und die Schüler einen besseren Überblick über ihr Wissen bekommen und evtl. durch gezielte Vorbereitungen sich neue,bisher noch nicht im Unterricht behandelte Themengebiete selbständig erarbeiten. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><strong>Entlastung für die Lehrer?</strong> </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Die Lehrerschaft sollte durch diesen Test entlastet werden,da die Schüler sich zum Teil selbstständig vorbereiten und die Lehrer nachher bei der Bewertung nur noch nach einem vorgegebenen Korrekturbogen die Zentralen Prüfungen der Schüler korrigieren.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Das war die Idee. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Die Realität sieht aber leider ganz anders aus.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Die Schulen werden durch die Bestimmungen in ein relativ enges Korsett von Regeln,Bestimmungen und Vorgaben gezwungen, ohne dass die personellen oder finanziellen Mittel aufgestockt wurden. Die Schulen sollen individuelle Förderpläne erstellen, damit jeder Schüler so gefördert werden kann, dass er den für ihn bestmöglichen Schulabschluss erreicht.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Laut der BASS(Bereinigte amtliche Sammlung der Schulvorschriften) darf z.B. im Gymnasium die Klassenstärke zwischen 27 und 29 Schüler pro Klasse betragen,pro 20,96 Schüler wird eine Lehrerstelle bezahlt. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Das bedeutet aber nicht direkt,dass wirklich nur 27 bis 29 Schüler in einer Klasse sind. Klassen in Deutschland sind zum Teil hoffnungslos überfüllt und selbst wenn die Bestimmungen stimmen würden,wäre es ziemlich anstrengend für einen Lehrer für jeden der 27 bis 29 Schüler einen individuellen Förderplan zu erstellen und gleichzeitig noch seinen Unterricht vorzubereiten.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Die Schüler bekommen deshalb meistens nur einen Plan mit Lerninhalten vom Lehrer,da diesem einfach die Zeit fehlt.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Häufig können mittlerweile Lehrstellen nicht mehr qualifiziert besetzt werden da Lehrermangel herrscht und teilweise jetzt schon Stellen mit pädagogisch nicht ausgebildeten Hochschulabsolventen besetzt werden. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Gleichzeitig wird dabei das Schulklima verschlechtert,so wird z.B. vom Ministerium Druck auf die Lehrer ausgeübt die dann zum Teil den Druck auf die Schüler weitergeben,das kann so weit gehen,dass manche Lehrer ihren Unmut über diesen Test an den Schülern auslassen.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Schüler werden durch ein zusätzliches „Examen“ belastet,dass nicht unbedingt ihren Bildungshorizont widerspiegelt. Für Real- und Hauptschüler kann dieser Test einen hohen Einfluss auf den Verlauf ihres späteren Lebens Einfluss haben.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><span style="font-size: small;">Dabei muss man sich immer die Frage stellen:</span><strong> </strong></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><strong>Kann man einen Menschen mit einem Test beurteilen?</strong></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><strong>Schlechtes Klima</strong></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Dabei wird auch noch das Klima im Kollegium verschlechtert,da durch die „Vergleichbarkeit“ der Klassen eine Art Konkurrenzkampf geschürt wird.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Aber auch das Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler kann sich verschlechtern</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Wenn ein Schüler schlecht abschneidet ist es Schuld des Lehrers,schneidet dagegen die Klasse schlecht ab ist es laut dem Lehrer Schuld der Schüler. Man fängt an sich gegenseitig die Schuld in die Schuhe zu schieben, dabei verschlechtert sich das Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Fakt ist jedoch,dass diese ganze Flut an Bestimmungen erst nach dem „Pisa Schock“ begann.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Deutschland schnitt als eine der schlechtesten Industrienationen beim ersten Pisa Test ab.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Bei Naturwissenschaften auf Platz 15 von 30,bei Mathe auf Platz 16 und beim Lesen sogar auf Platz </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">18.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Danach wurde das Thema Bildung Wahlkampfthema. Die Politiker forderten viel,übertrumpften sich gegenseitig mit Vorschlägen für die Verbesserung des Bildungssystems.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Einige Politiker forderten ein längeres gemeinsames Lernen aller Schüler ,wie es bei „Pisa Sieger“ Finnland üblich ist. Andere beharren auf dem herkömmlichen dreiteiligen Bildungssystem, fordern aber eine bessere Durchlässigkeit der Schulformen.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Gemeinsam ist allen die Meinung, dass sich etwas ändern muss.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Meiner Meinung nach ist die Zentrale Abschlussprüfung die Ausgeburt des Veränderungs willen </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">der Politik, die leider keine finanziellen Mittel für Bildung zur Verfügung stellen kann/möchte (Das war auch schon so vor der Wirtschaftskrise).</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Man erhöht den Leistungsdruck auf Schüler,Lehrer und Schulen in der Hoffnung bessere Resultate zu erzielen.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Einige Beobachter sind der Meinung,dass die jetzige ZAP-Prüfungen bis zur Vollkommenen Akzeptanz in der Gesellschaft noch moderat ablaufen werden danach aber der Druck(die Schwere der Prüfung ) weiter verschärft werden wird.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Dies alles geschieht zudem unter dem aktuell beschlossenen Konzept der Schulzeitverkürzung, das heißt Kinder sollen in 8 Jahren den Stoff von vormals 9 erarbeiten.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Eine Zentrale Frage bleibt bei der Zentralen Abschlussprüfung :</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><span style="font-size: medium;"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Mißt die ZAP das,was Sie angibt zu messen? </strong></span></span><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>ZAP&#8230;und, was hat es gebracht?</title>
		<link>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/05/26/268/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 May 2009 09:54:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bea</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
 
Zentrale Abschlussprüfungen am Ende der Stufe 10 &#8211; Was haben wir davon?
„Zur Sicherung gemeinsamer Standards, die nachvollziehbar und überprüfbar sind, stellen zentrale Prüfungen am Ende der Klasse 10 ein wichtiges Instrument dar, denn sie

sorgen für      größere Transparenz hinsichtlich der gestellten Anforderungen,
schaffen      eine bessere landesweite Vergleichbarkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-1331" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/05/26/268/snc103271/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1331" title="snc103271" src="http://die-ema.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/05/snc103271-150x150.jpg" alt="snc103271" width="150" height="150" /></a></p>
<h1><strong> </strong></h1>
<h1><strong>Zentrale Abschlussprüfungen am Ende der Stufe 10 &#8211; Was haben wir davon?</strong></h1>
<p>„<em>Zur Sicherung gemeinsamer Standards, die nachvollziehbar und überprüfbar sind, stellen zentrale Prüfungen am Ende der Klasse 10 ein wichtiges Instrument dar, denn sie</em></p>
<ul type="disc">
<li><em>sorgen für      größere Transparenz hinsichtlich der gestellten Anforderungen,</em></li>
<li><em>schaffen      eine bessere landesweite Vergleichbarkeit dieser Leistungen,</em></li>
<li><em>sorgen      für mehr Gerechtigkeit bei der Abschlussvergabe und</em></li>
<li><em>fördern      damit auch die Leistungserziehung in der Schule.</em></li>
</ul>
<p><em>Der einzelnen Schule geben sie wichtige Aufschlüsse über Qualität und Erfolg des Unterrichts in den Prüfungsfächern. Dem Land geben sie insgesamt wertvolle Hinweise über die Leistungsfähigkeit des Schulsystems.</em>&#8221;</p>
<p>Quelle: www.schulministerium.nrw.de</p>
<p><a href="http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Schulsystem/Qualitaetssicherung/Standardsetzung1/Pruefungen10/FAQ_Abschluss10/Einfuehrung/index.html">http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Schulsystem/Qualitaetssicherung/Standardsetzug</a><a href="http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Schulsystem/Qualitaetssicherung/Standardsetzung1/Pruefungen10/FAQ_Abschluss10/Einfuehrung/index.html">g1/Pruefungen10/FAQ_Abschluss10/Einfuehrung/index.html</a></p>
<p>Das sagt das Schulministerium NRW über die ZAPs, die Zentralen Abschlussprüfungen, die seit dem Schuljahr 2006/07 auch in NRW von allen Schülerinnen und Schüler am Ende der Klasse 10 geschrieben werden müssen. Sie machen 50% unserer Gesamtnote in Mathe, Deutsch und einer Fremdsprache aus. Aber gerade deshalb &#8211; was bringen sie uns eigentlich? Sorgen sie wirklich für Transparenz? Bringen sie mehr Gerechtigkeit nach Nordrhein-Westfalen? Oder machen sie deutschen Schülern einfach nur das Leben schwerer? Ein Erfahrungsbericht soll helfen, das herauszufinden. Vor, während und nach den Prüfungen wurde alles festgehalten. Also, auf die Plätze, fertig &#8211; Prüfung!</p>
<p><strong>12.5.2009</strong></p>
<p>Der Deutsch-Termin. Vor den Osterferien schon sollten wir uns ein Übungsheft anschaffen, seit mehreren Wochen tun wir nichts anderes mehr als darin zu arbeiten und das Wort ZAP hängt allen zu den Ohren raus. Um 9:00 geht&#8217;s los, ab dann haben wir fast drei volle Stunden Zeit, all unser Deutschwissen auf Papier zu bannen. Es fängt an mit dem ersten Teil, der für alle Schulformen gleich ist, eine halbe Stunde maximal um ein paar Kreuzchen und zwei kurze Texte zu notieren. Das ganze ist <em>höchst</em> anspruchsvoll, der Text ist in 14 Abschnitte unterteilt, die alle höchstens zwei Sätze lang sind und jede Frage bezieht sich auf genau <em>einen</em> Abschnitt. Der inflationäre Handy-Gebrauch von japanischen Jugendlichen &#8211; ein <em>hoch </em>interessantes und allgemein <em>sehr</em> medienpräsentes Thema &#8211; wird in seine Einzelteile zerlegt. So gut wie alle geben vor Ende der halben Stunde ab.</p>
<p>Es folgt der gymnasial-orientierte Teil, der aus 2 Wahlthemen besteht. Entweder die Analyse eines Romanauszugs oder eine Erörterung zum Thema, ob eine Klassenfahrt von Eltern begleitet sein sollte oder nicht. Eine Liste von Argumenten ist selbstverständlich beigelegt. Allmählich kommen die ersten Fragen auf: Wozu die ganzen Vorbereitungen? Warum haben wir ein 50-seitiges Übungsheft durchgekaut?</p>
<p><strong>14.5.2009</strong></p>
<p>Fremdsprachen sind angesagt! Bis auf einen verschwindend kleinen Teil haben sich alle Schüler für die Prüfung in Englisch entschieden. Um 9:00 Uhr wird die CD für die Hörverstehen-Aufgabe aufgelegt. Eine halbe Stunde lang werden Lückentexte ausgefüllt und Multiply-Choice Fragen beantwortet. Dann wieder der gymnasiale Teil: Jamie Oliver und seine Healthy-food-in-English-schools-campaign sind das Thema. Argumente herausarbeiten und darstellen, welcher Eindruck beim Leser entsteht &#8211; obwohl die Zeit knapper bemessen ist als in Deutsch kommen alle gut hin und auch die Englisch-Vorbereitungen sind im Nachhinein <em>sehr</em> ausführlich ausgefallen.</p>
<p><strong>19.5.2009</strong></p>
<p>Mathe steht an. Nach einiger Verzögerung werden wir mit zwei Klassen ins Foyer gesetzt. Der Schultyp-übergreifende Teil ist kaum erwähnenswert. Dann müssen wir an teilweise sogar sehr anschaulichen Beispielen Wahrscheinlichkeits- und Zinsrechnung, Parabelwissen und Formelanwendung  beweisen. Im Nachhinein: Wenn alle Mathe-Arbeiten so wären &#8211; wir hätten durchgehend tolle Noten! Und auch hier wäre mein Urteil: Viel Lernaufwand für fast nichts. Von anderen Klassen und Schulen hört man zum Beispiel, dass überhaupt nicht vorbereitet wurde und trotzdem niemand ein Problem hatte.</p>
<p><strong>„Und was lernen wir daraus?&#8221;</strong></p>
<p>Die Prüfungen sind geschafft und alles wartet auf den 4. Juni &#8211; dann werden die Noten bekannt gegeben. Aber ein paar Fragen bleiben doch noch. In dem oben zitierten Text wird nicht ein einziges Mal das Wort „Schüler&#8221; erwähnt &#8211; was also haben <em>wir </em>von dem Aufwand außer Stress? Das Ministerium schmeißt mit  Worten wie „Gestaltungsspielraum&#8221;, „Leistungserziehung&#8221; und „Qualitätssicherung&#8221; um sich. Die Lehrer seufzen und teilen uns das nächste ZAP 10-Vorbereitungsblatt aus, und müssen außerdem dafür sorgen, dass zum Beispiel in Deutsch jeder Schüle den 13 Seiten langen Prüfungsbogen, sowie mindestens 20 Seiten Konzeptpapier bekommt.</p>
<p><strong>Wieso? &#8211; Weshalb? &#8211; Warum?</strong></p>
<p>Die Idee, eine zentrale Leistungsüberprüfung zu erfinden, die zeigt, wo wir eigentlich in Sachen Bildung stehen, war grundsätzlich sicherlich gut gedacht. Aber trotzdem glaube ich, dass wir Schüler &#8211; und Lehrer &#8211; wieder mal die sind, die Experimente des Bildungsministeriums durchmachen müssen.</p>
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