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	<title>Die E.M.A. &#187; Politisch und Sozial</title>
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	<description>Das EMA-Magazin</description>
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		<title>Wettlauf mit der Technik &#8211; Wer gewinnt?</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 08:08:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anika Bahr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Politisch und Sozial]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Wettlauf]]></category>

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		<description><![CDATA[
Was verbirgt sich tatsächlich hinter dieser Fragestellung?
Ich sitze hinten in einem Bus, wo man drücken muss, damit die Tür aufgeht und man aussteigen kann.
Ich beobachte, wie eine alte Dame vergeblich darauf wartet, dass sich  diese Tür öffnet.Dann  entschließt sie sich mit einem panischen Blick dafür, zu einer  noch geöffneten  Tür weiter vorne zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left">
<p style="text-align: left">Was verbirgt sich tatsächlich hinter dieser Fragestellung?</p>
<p style="text-align: left">Ich sitze hinten in einem Bus, wo man drücken muss, damit die Tür aufgeht und man aussteigen kann.</p>
<p style="text-align: left">Ich beobachte, wie eine alte Dame vergeblich darauf wartet, dass sich  diese Tür öffnet.Dann  entschließt sie sich mit einem panischen Blick dafür, zu einer  noch geöffneten  Tür weiter vorne zu laufen.</p>
<p style="text-align: left">Es ist seltsam, aber dieses scheinbar simple Ereignis bringt mich  zum Nachdenken.</p>
<p style="text-align: left">Warum hat die Frau nicht einfach diesen Knopf gedrückt?</p>
<p style="text-align: left">Wusste sie denn nicht, dass sich die Tür erst dann öffnet?</p>
<p style="text-align: left">Ich überlege, warum ich nicht einfach den Knopf für sie gedrückt  habe.</p>
<p style="text-align: left">Wahrscheinlich habe ich es gar nicht richtig realisiert, da dieses  Verfahren für mich so selbstverständlich ist.</p>
<p style="text-align: left">Aber für die alte Dame war es  etwas Neues. Man kann sagen, die  Technik hat sie in diesem Szenario überrannt.</p>
<p style="text-align: left">Jetzt nehme ich auch andere Alltagssituationen genauer wahr.</p>
<p style="text-align: left">Leute mit Rollstühlen oder Gehhilfen haben Probleme beim</p>
<p style="text-align: left">Ein &#8211; und  Aussteigen. Und ich frage mich, warum setzt man die Technik nicht in  diesem Fall sinnvoll ein und sorgt dafür, dass die beeinträchtigten  Menschen nicht mehr so auf ihr Umfeld angewiesen sind?</p>
<p style="text-align: left">Ich schaue mich weiter um und sehe in Prospekten, auf Plakten oder in Werbungen  die neuen  technischen Errungenschaften, die das Leben vereinfachen sollen.</p>
<p style="text-align: left">Und generell werden überall neue Medien eingesetzt. Zum Beispiel an  Schulen die neuen Activeboards.</p>
<p style="text-align: left">Eigentlich eine ganz praktische Sache. Man braucht keine Tafel mehr  und kann für die Schüler Graphen oder ähnliches besser veranschaulichen.</p>
<p style="text-align: left">Doch wie alles funktioniert, wird es einem dann doch nicht richtig erklärt.</p>
<p style="text-align: left">Ich höre mich um bei Lehrern und Schülern.</p>
<p style="text-align: left">Ja es stimmt, die Funktionsweise der neuen Geräte wurde nur wenigen erläutert.Man muss sich schon selbst auf den neuesten Stand bringen, immer  in Bewegung bleiben und aufmerksam sein, sonst könnte es einem  wie der  alten Dame im Bus ergehen.</p>
<p style="text-align: left">Und in dieser Situation stelle  ich mir wieder die Frage, welche mich seit dem Bus &#8211; Vorfall nicht mehr in Ruhe lässt :</p>
<p style="text-align: left"><strong>Und wann wird mich die Technik überrennen?</strong></p>
<p style="text-align: left">Wenn ich mich in meiner Stadt so umblicke, sehe ich dauernd neue  Geräte.Wahrscheinlich ist es mit meinem 17 Jahren schon fast zu spät für  mich.</p>
<p style="text-align: left">Da bin ich lieber mal aufmerksamer, wenn etwas neues eingeführt wird, was mir beim Alltag helfen soll.</p>
<p style="text-align: left">Vielleicht wäre es in manchen Situationen angebracht, vorher bei  Veränderungen benachrichtigt zu werden.Durch die Zeitung zum  Beispiel.Dann ist man informiert und kann sich darauf einstellen.</p>
<p style="text-align: left">Anika Bahr, Stufe 11</p>
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		<title>Jugend debattiert:Ein Tag zu Gast im Bundesrat</title>
		<link>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2010/05/05/jugend-debattiertein-tag-zu-gast-im-bundesrat/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 11:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>d.hidalgo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Politisch und Sozial]]></category>

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		<description><![CDATA[In dem imposanten, länglichen Plenarsaal herrscht absolute Stille. Die 25 Landesvertreter haben ihre Blicke gespannt auf den Bundesratspräsidenten gerichtet. In wenigen Augenblicken wird über die Empfehlungen des Innen- und Rechtsausschusses abgestimmt. Nun wird sich zeigen, ob die jungen Politiker ihre Arbeit gut gemacht haben und ihre politischen Gegner von ihren Ansichten überzeugen konnten. Nun bittet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2010/05/199236_R_B_by_Clemens-Mirwald_pixelio1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4657" title="199236_R_B_by_Clemens-Mirwald_pixelio" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2010/05/199236_R_B_by_Clemens-Mirwald_pixelio1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>In dem imposanten, länglichen Plenarsaal herrscht absolute Stille. Die 25 Landesvertreter haben ihre Blicke gespannt auf den Bundesratspräsidenten gerichtet. In wenigen Augenblicken wird über die Empfehlungen des Innen- und Rechtsausschusses abgestimmt. Nun wird sich zeigen, ob die jungen Politiker ihre Arbeit gut gemacht haben und ihre politischen Gegner von ihren Ansichten überzeugen konnten. Nun bittet der Bundesratspräsident um Handzeichen&#8230;</span></p>
<p><span style="font-family: 'Courier New', monospace;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Die Arbeit in den Ausschüssen begann bereits zweieinhalb Stunden zuvor. Die Vertreter der Länder wurden zu gleichen Teilen dem Innen- und Rechtsausschuss zugeteilt. Zur Debatte stand eine Änderung des Grundgesetzes: Es ging um die Frage, ob alle Ausländer, die mindestens drei Jahre dauerhaft in Deutschland leben, das kommunale Wahlrecht erhalten sollten. Ich als Journalist habe den Rechtsausschuss den Tag über begleitet.</span></span></p>
<p><span style="font-family: 'Courier New', monospace;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Die Sitzung des Ausschusses begann mit einer Debatte nach den Regeln von &#8220;Jugend debattiert&#8221;. Leonhard Weitz (Brandenburg) und Katharina Wehrmeister (Nordrhein-Westfalen) argumentierten als Pro-Redner gegen Katharina Böhm (Bayern) und Maike Lauterborn (Saarland), die die Contra-Seite vertraten. Nach dieser Debatte sammelte der gesamte Ausschuss Argumente für und gegen ein kommunales EU-Ausländer-Wahlrecht. </span></span></p>
<p><span style="font-family: 'Courier New', monospace;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Hierbei zeigten sich alle Landesvertreter sehr kooperativ und einigten sich relativ schnell darauf, ein kommunales Wahlrecht für sogenannte &#8220;Drittstaatler&#8221; an gewisse Bedingungen zu knüpfen. Die jungen Politiker sammelten Formulierungsvorschläge für einen möglichen Gesetzesentwurf und stimmten anschließend über diese Vorschläge ab.</span></span></p>
<p><span style="font-family: 'Courier New', monospace;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Nun ging es daran sich auf die anschließende Plenarsitzung vorzubereiten. Dafür wurden die Jugendlichen in Dreiergruppen eingeteilt um Reden auszuarbeiten. Da zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar war, wer später letztendlich die Rede hielt, war die Stimmung sehr angespannt und </span></span></p>
<p><span style="font-family: 'Courier New', monospace;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">jeder war bemüht eine packende Rede aufs Papier zu bringen. Erst wenige Augenblicke vor der Plenarsitzung wurden die Redner des Ausschusses festgelegt. Während einer kleinen Pause konnten sich die &#8220;Auserwählten&#8221; noch einmal sammeln und ihre zuvor ausgearbeiteten Reden durchgehen.</span></span></p>
<p><span style="font-family: 'Courier New', monospace;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Dann war es soweit: die Mitglieder der beiden Ausschüsse trafen in der Abschlusssitzung aufeinander. Die Stimmung war sehr konzentriert, da man auf die Formulierungen des anderen Ausschusses gespannt war. Dann begann die Sitzung und man konnte den Rednern regelrecht ansehen, dass sie nun noch nervöser waren. Die zuvor überlegten Formulierungen schienen wie weggeblasen und der Gedanke, dass alle Blicke auf einem ruhten, war für die Konzentration sicherlich nicht förderlich. Und doch gelang es jedem mehr oder weniger fehlerfrei seine Rede vorzutragen. Die </span></span></p>
<p><span style="font-family: 'Courier New', monospace;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">unterschiedlichen Vorschläge der Ausschüsse führten zu einer hitzigen Diskussion zwischen den Landesvertretern. Mehrmals traten diese nach vorne ans Rednerpult um ihre Kritik oder Zustimmung zu den vorgetragenen Äußerungen kundzutun. Doch die Zeit reichte nicht aus, um allen diesen Äußerungswünschen nachzukommen.</span></span></p>
<p><span style="font-family: 'Courier New', monospace;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Nun kam es zum Alles entscheidenden Moment: der Abstimmung. Sofort fiel auf, dass das Ergebnis äußerst knapp sein musste. Man konnte nicht auf den ersten Blick erkennen, welcher Antrag gewonnen hatte. Und dann wurde das Ergebnis vom Bundesratspräsidenten Niklas von Haaren vorgetragen: </span></span></p>
<p><span style="font-family: 'Courier New', monospace;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Der Vorschlag des Innenausschusses hatte sich auf eine Stimme genau durchgesetzt. Was bei den Einen freudige Blicke auslöste, ließ die Anderen etwas bedröppelt dreinschauen. Doch diese Stimmung verflog innerhalb der nächsten Minuten. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9mn waren schlussendlich Stolz, dass sie zu einem guten Ergebnis gekommen waren und auf einen spannenden Tag im alten Bundesrat in Bonn zurückschauen konnten.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Leonhard Weitz, Klasse 9mn</span></p>
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		<title>Jugend debattiert:Politiker von morgen</title>
		<link>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2010/05/02/jugend-debattiertpolitiker-von-morgen/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 May 2010 18:49:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>d.hidalgo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[EMA KREATIV]]></category>
		<category><![CDATA[Politisch und Sozial]]></category>

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		<description><![CDATA[
Viel Arbeit, aber auch reichlich Spaß erwarten die Klasse 9mn des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums, als sie mit ihrem Politiklehrer, Herrn Wilhelm, am Morgen des 7. Dezember 2009 die Bonner Außenstelle des Bundesrates aufsucht.
Auf der Tagesordnung steht ein Rollenspiel, mit dem die Schülerinnen und Schüler eine Sitzung des Bundesrates zum Thema „Kommunales EU-Ausländer-Wahlrecht“ nachstellen wollen.
Wie es sich für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2010/05/199236_R_B_by_Clemens-Mirwald_pixelio.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4521" title="199236_R_B_by_Clemens-Mirwald_pixelio" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2010/05/199236_R_B_by_Clemens-Mirwald_pixelio-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a></p>
<p><em>Viel Arbeit, aber auch reichlich Spaß erwarten die Klasse 9mn des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums, als sie mit ihrem Politiklehrer, Herrn Wilhelm, am Morgen des 7. Dezember 2009 die Bonner Außenstelle des Bundesrates aufsucht.</em></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Auf der Tagesordnung steht ein Rollenspiel, mit dem die Schülerinnen und Schüler eine Sitzung des Bundesrates zum Thema „Kommunales EU-Ausländer-Wahlrecht“ nachstellen wollen.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Wie es sich für den Anlass gehört, sind alle in Schale geworfen. Der ungewohnte Anblick von Jackett, Hemd und Krawatte ruft großes Gelächter hervor. Zwei Moderatoren begrüßen die angehenden Politiker. Sie dürfen sich Namensschilder abholen und im Gemeinschaftsraum noch kurz verschnaufen, bevor die Veranstaltung um 9.45 Uhr beginnt. Aufgeregt begeben sich alle ins Plenum und nehmen ihre Plätze ein. Vorn sitzt der Bundesratspräsident, die Vertreter der Bundesländer fest im Blick. Auf dem Programm steht eine kurze Einführungssitzung, die den coolen Schülerinnen und Schülern die Angst vor dem Rednerpult nehmen soll. Der Bundesratspräsident erhält einen Sprechzettel und ruft jeweils einen Vertreter eines jeden Bundeslandes auf, der sich alsdann kurz vorstellt und die Meinung seines Bundeslandes wiedergibt. Anschließend wird über den Gesetzentwurf abgestimmt. Der Direktor des Bundesrates zählt die Stimmen aus – Ergebnis: Klare Ablehnung.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Nach einem Lob der Moderatoren verteilen sich die Nachwuchspolitiker auf den Innen- und den Rechtsausschuss. Der Innenausschuss begibt sich zuerst nach nebenan in ein kleines Museum, in dem die Funktion des Bundesrates genauer erläutert wird. Danach geht es zurück ins Plenum, wo den Zuhörern die Arbeit in den Ausschüssen nahegebracht wird. Pause muss sein, aber dann geht es weiter. Der Innenausschuss führt unter der Leitung seines Vorsitzenden (des Bundesratspräsidenten) eine Debatte nach den Regeln von „Jugend debattiert“ und verfasst eine Stellungnahme zu dem Gesetzentwurf. Fleißig werden danach Reden geschrieben, während der Bundesratspräsident einen Sprechzettel und die beiden Stellungnahmen des Innen- und des Rechtsausschusses erhält. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Noch eine letzte Pause und dann eröffnet der Präsident die große Sitzung im Plenarsaal. Schon ganz Politprofi erteilt er einigen Mitgliedern das Wort und verliest die Stellungnahmen. Nach der Abstimmung steht fest: Die Empfehlung des Innenausschusses ist mit der notwendigen Zweidrittelmehrheit angenommen. Die Sitzung ist geschlossen.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Noch ein Gruppenfoto und dann müssen die Mitglieder des Bundesrates wieder die Schulbank drücken. Eines steht fest: Alle hatten einen Riesenspaß und manch einer wünscht sich eine Wiederholung – vielleicht als Politiker im wahren Leben.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Niklas von Haaren </span></span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Jugend debattiert im Bundesrat:Ausflug in die Politik</title>
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		<pubDate>Sun, 02 May 2010 11:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>d.hidalgo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Politisch und Sozial]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Stöhnen geht durch den Raum.
Nur eine Minderheit hat sich für die Bedingungen des Rechtsausschusses entschieden.
Als alle den alten Plenarsaal betreten, fällt ihnen sofort der alte Geruch auf. Es hat sich wohl niemand den Sitzungsraum so unspektakulär vorgestellt. Doch nachdem sich die Abgeordneten der Bundesländer und der Herr Bundesratspräsident auf die zugeteilten Plätze setzen, weiß [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;font-size: small">Ein Stöhnen geht durch den Raum.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif"><span style="font-size: x-small">Nur eine Minderheit hat sich für die Bedingungen des Rechtsausschusses entschieden.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif"><span style="font-size: x-small">Als alle den alten Plenarsaal betreten, fällt ihnen sofort der alte Geruch auf. Es hat sich wohl niemand den Sitzungsraum so unspektakulär vorgestellt. Doch nachdem sich die Abgeordneten der Bundesländer und der Herr Bundesratspräsident auf die zugeteilten Plätze setzen, weiß jeder, dass es jetzt viel wichtigere Dinge zu besprechen gibt. Je ein Abgeordneter pro Bundesland hat die Aufgabe an das Rednerpult zu treten und sich kurz vorzustellen. Dazu gehört auch die aktuelle Meinung des Bundeslandes zum kommunalen Wahlrecht für Nicht-EU-Ausländer.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif"><span style="font-size: x-small">Da nun alle Meinungen bekannt sind, teilt sich die Gruppe in den Rechts- und Innenaus­schuss auf. Maike Lauterborn und ich gehören, das Saarland vertretend, dem Rechtsaus­schuss an. Nach einem Rundgang durch den Plenarsaal und der Besprechung einer Karikatur, finden sich beide Ausschüsse einzeln zusammen. Kaum setzen sich alle, fangen auch schon vier Abgeordnete an über das kommunale Wahlrecht für Drittstaatler zu debattieren. In unserem Ausschuss sind das für die Contra-Seite Maike Lauterborn und Katharina Böhm und für die Pro-Seite Katharina Wehrmeister und Leonhard Weitz. Wir Übrigen sammeln alle Argumente beider Seiten. Nach einiger Zeit vervollständigen wir diese in gemeinsamer Runde. Zwar sind dann alle mehr oder weniger guten Argumente gesammelt, doch muss noch abgestimmt werden, ob das kommunale Ausländerwahlrecht vom Ausschuss genehmigt wird.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif"><span style="font-size: x-small">Es wird spannend. Der Rechtsausschuss entscheidet sich für das Wahlrecht, doch nur unter einigen Bedingungen. Diese sind fünf Jahre Aufenthalt in Deutschland, ein Sprachtest und ein Arbeitsnachweis zu dem Zeitpunkt, wenn man das kommunale Wahlrecht beantragt. Die fünf Jahre Aufenthalt können aber durch soziales Engagement auf bis zu zwei Jahre verkürzt werden. Nach der Abstimmung bilden wir dreier bis vierer Gruppen, die Reden schreiben. Dabei muss natürlich berücksichtigt werden, welche Meinung die Mehrheit der Gruppe vertritt. Maurice Pierry, Luka Thies und ich sind in einer Gruppe. In die Rede baut jeder ein paar der aufgelisteten Argumente ein. Aber nur so viele, dass die Länge der Rede nicht drei Minuten überschreitet. Aus unserer Gruppe halte ich die Rede.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif"><span style="font-size: x-small">Auf eine kurze Pause, folgt dann die Versammlung der beiden Ausschüsse im Plenarsaal. Jeder ist gespannt, was der der andere Ausschuss beschlossen hat. Doch bevor der Bundesratspräsident Niklas von Haaren dies bekannt gibt, ruft er die Abgeordneten auf, die die Reden halten. Wahrscheinlich jeder muss an diesem Zeitpunkt daran denken, dass schon einige in dieser Situation einfach umgekippt sind! Die erste Rede halte ich. Danach tragen Nora Schneider, Matthias Gehentges, Christian Bachem, Nils Jansen und Niclas Roszak vor.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif"><span style="font-size: x-small">Es folgt der Augenblick auf den alle gewartet haben. Der Bundesratspräsident verliest die Ergänzungen der beiden Ausschüsse zu dem Gesetzesentwurf. Doch wie wird die Abstimmung ausgehen? </span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif"><span style="font-size: x-small">Mit 35 Stimmen, lehnt genau die erforderliche Mehrheit der Abgeordneten den Gesetzesentwurf des Rechtsausschusses ab. Der somit angenommene Entwurf des Innenausschusses besagt, dass Nicht-Eu-Ausländer nach 5 Jahren Aufenthalt in Deutschland das kommunale Wahlrecht erhalten. Beim Bestehen eines Tests in den Bereichen Sprache, Landeskunde und Demokratie ist dies auch schon nach 3 Jahren möglich. Grundvoraussetzung sind jedoch eine schriftliche Verpflichtung auf das Grundgesetz und keine bisherigen Vorstrafen wegen politisch motivierter Kriminalität in Deutschland.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif"><span style="font-size: x-small">Schade, dass die Bundesratssimulation so schnell vorbei ging. Allen hat der Ausflug mit unserem Lehrer Herrn Wilhelm in das alte Bundesratsgebäude in Bonn sehr gefallen.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif"><span style="font-size: x-small">Jetzt heißt es allerdings wieder ins „normale“ Leben zurück und die Schulbank drücken.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;font-size: small">Anna Galow, 9mn</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zukunft chancenlos?</title>
		<link>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2010/05/01/zukunft-chancenlos/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 May 2010 15:34:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>n.cheng</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[EMA KREATIV]]></category>
		<category><![CDATA[Frisch getippte Highlights]]></category>
		<category><![CDATA[Politisch und Sozial]]></category>
		<category><![CDATA[G8]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[
Jugend ohne Zukunft?
Zukunft
Arbeiten, Geld verdienen, Zukunft &#8211; diese Worte verbreiten meist Ungewissheit in den Köpfen vieler Jugendlicher, die Ungewissheit, wie es in Zukunft um die eigene Arbeitssituation steht, die Ungewissheit, ob man überhaupt einen Beruf erlernt, ob man die Möglichkeit hat zu studieren, ob oder wie man in die Berufswelt aufgenommen wird.
Aber warum?
Warum gibt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2010/05/Generation-chancenlos_R_B_by_Dieter-Schütz_pixelio.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-4488" title="Generation chancenlos_R_B_by_Dieter-Schütz_pixelio" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2010/05/Generation-chancenlos_R_B_by_Dieter-Schütz_pixelio.jpg" alt="" width="819" height="606" /></a></p>
<p><strong>Jugend ohne Zukunft?</strong></p>
<p><strong>Zukunft</strong></p>
<p>Arbeiten, Geld verdienen, Zukunft &#8211; diese Worte verbreiten meist Ungewissheit in den Köpfen vieler Jugendlicher, die Ungewissheit, wie es in Zukunft um die eigene Arbeitssituation steht, die Ungewissheit, ob man überhaupt einen Beruf erlernt, ob man die Möglichkeit hat zu studieren, ob oder wie man in die Berufswelt aufgenommen wird.</p>
<p><strong>Aber warum?</strong></p>
<p>Warum gibt es diese Ungewissheit? Warum können Schüler nicht mit der Gewissheit und Sicherheit später zu arbeiten und zu verdienen ihre Schulzeit absolvieren?</p>
<p><strong>G8</strong></p>
<p>Sicherlich können das einige, doch anderen fällt ein Druck zur Last, der sie die ganze Schulzeit über begleitet. Unter Leistungsdruck „leiden“ wahrscheinlich die meisten Schüler, ohne das von sich selbst aus sagen zu können. Seitdem es „G8“ gibt werden die Schultage länger und der Stoff muss in kürzerer Zeit trotzdem ausreichend behandelt werden. Neben dem Erledigen von Hausarbeiten und Lernen sind natürlich Hobbies und Freundschaften wichtig. Es bleibt also kaum Zeit sich schulisch oder sozial zu engagieren.</p>
<p>Tut man dies doch, muss man Abstriche machen und die fehlende Zeit in Kauf nehmen.</p>
<p><strong>Einfach unsozial<br />
</strong></p>
<p>Jugendliche vertreten ihre Rechte weniger, engagieren sich kaum politisch und leisten kaum Widerstand. Sie passen sich überwiegend an. Andere verfallen der Aggression weil sie dem Druck nicht standhalten können mit der Einstellung, dass das was sie tun nicht genügen kann und somit keinen Sinn hat. Die Gedanken um die Schwierigkeit einen Arbeitsplatz zu finden und die Ungewissheit welche berufliche Richtung man einschlägt überwiegt meistens und schüchtert ein. Die Gründe, warum solche Gedanken zustande kommen sind zahlreich. Besonders die Wirtschaftskrise ist ein wichtiger Faktor für Arbeitslosigkeit. Vieles wird zu teuer, man ersetzt Menschen durch Technik, die Rohstoffe werden knapper und die Umweltzerstörung nimmt immer mehr zu. Jugendliche von heute sind die Zukunft. Es ist schwer und scheint nahezu unmöglich das Blatt zu wenden und anders fortzufahren. Unter den Vorraussetzungen, Druck und Ungewissheit, unter welchen die Jugendlichen auf die auf sie zukommende Arbeitswelt „vorbereitet“ werden scheint es noch unmöglicher etwas zu ändern. Es ist sicher, dass unsere Jugend eine Zukunft hat. Doch ob und wie sie diese nutzt ist ihr selbst überlassen. Mut, Engagement und natürlich der Wille sind wichtig um zu erreichen, was man sich vornimmt. Jeder hat für sich selbst zu entscheiden welchen Weg er geht und was er bereit ist dafür zu tun in Kauf zu nehmen und vielleicht zu ändern.</p>
<p>Lena Hennemann, 9c</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Das finde ich einfach nur lächerlich!&#8221; &#8211; Lokalpolitiker in einer Podiumsdiskussion am EMA</title>
		<link>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/08/23/das-finde-ich-einfach-nur-lacherlich-lokalpolitiker-in-einer-podiumsdiskussion-am-ema/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 14:47:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bea</dc:creator>
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		<description><![CDATA[V.l.n.R.: Adam Choudhary-die Grünen, Klaus Weskamp-CDU, Jonas Bens-Die Linke, Inge Brandenburg-Bürgerbund Bonn, Moderator Lüke, Erika Cochè-SPD, Elmar Conrads-Hassel-FDP
Am Freitag, den 21.8., fand in der 5. und 6.Stunde in der Aula eine Podiumsdiskussion mit verschiedenen Kommunal-Politikern des Wahlbezirks Südtstadt/Baumschulviertel statt. FDP, CDU, SPD, Die Linke, Die Grünen und der Bürgerbund Bonn waren vertreten. Moderator Lüke versuchte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2128" class="wp-caption aligncenter" style="width: 479px"><img class="size-large wp-image-2128" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/08/SNC13721-1024x410.jpg" alt="SNC13721" width="469" height="187" /><p class="wp-caption-text">V.l.n.R.: Adam Choudhary-die Grünen, Klaus Weskamp-CDU, Jonas Bens-Die Linke, Inge Brandenburg-Bürgerbund Bonn, Moderator Lüke, Erika Cochè-SPD, Elmar Conrads-Hassel-FDP</p></div>
<p>Am Freitag, den 21.8., fand in der 5. und 6.Stunde in der Aula eine Podiumsdiskussion mit verschiedenen Kommunal-Politikern des Wahlbezirks Südtstadt/Baumschulviertel statt. FDP, CDU, SPD, Die Linke, Die Grünen und der Bürgerbund Bonn waren vertreten. Moderator Lüke versuchte tapfer, die zentrale Frage der Diskussion, &#8220;Warum sollten junge Menschen wählen gehen?&#8221;, immer wieder einzubringen. Das Interesse der Schüler allerdings, welche die gesamte Zeit über die Möglichkeit hatten, Fragen an die Ratskandidaten zu stellen, lag  eher in anderen Gebieten.</p>
<p>Die Befragten hatten alle unterschiedliche Beweggründe, wie sie zur Politik gekommen waren. Vom FDPler, Urbonner und Anwalt Elmar Conrads-Hassel über Klaus Weskamp, 20 Jahre schon Mitglied in der CDU, und Jonas Bens, dem selbstbewussten Vertreter der Linken, über Erika Cochè, auch schon seit 20 Jahren im Stadtrat für die SPD, über den zukunftsorientierten und verspäteten Adam Choudhary zu  Inge Brandenburg, die als Rentnerin nun &#8220;Zeit hat für die Politik&#8221;, war jede Motivation vertreten.</p>
<p>Der Großteil der Anwesenden zeigte sich interessiert und konzentriert, eine angeregte Diskussion kam zustande. Kaum war eine Frage gestellt, boten sich mindestens zwei Antwortende zur Auswahl. Unterschiede im Parteiprogramm oder zumindest unterschiedliche Ziele konnten jedoch kaum festgestellt werden. Sicherlich hat nun jeder Zuhörer einen Eindruck bekommen von Sympathie, Durchsetzungsvermögen und Schlagfertigkeit der Südstadt-Kandidaten. Ob das aber den anwesenden Wählern tatsächlich bei der Entscheidung geholfen hat, sei dahingestellt.</p>
<p style="text-align: center">
]]></content:encoded>
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		<title>„Obama der Weise“? Gedanken zu einer Neuinszenierung von Lessings Drama</title>
		<link>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/24/%e2%80%9eobama-der-weise%e2%80%9c-gedanken-zu-einer-neuinszenierung-von-lessings-drama/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 20:30:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>n.cheng</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Philip Vallery aus der Jahrgangsstufe 11 erkennt die erstaunliche Aktualität im aktuellen weltpolitischen Geschehen von Lessings "Nathan" und fragt sich, ob Barack Obama nicht eine Idealbesetzung für Nathan den Weisen ist. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-1073" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/24/%e2%80%9eobama-der-weise%e2%80%9c-gedanken-zu-einer-neuinszenierung-von-lessings-drama/obama_by_jeff_clarc_/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1073" title="obama_by_jeff_clarc_" src="http://die-ema.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/06/obama_by_jeff_clarc_-150x150.jpg" alt="obama_by_jeff_clarc_" width="150" height="150" /></a>Nathan aktueller denn je</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Lessing schrieb sein Drama „Nathan der Weise&#8221; in der Zeit der Aufklärung und des Humanismus als Aufruf zu Toleranz und Menschlichkeit. Das Kernstück ist die sog. Ring-Parabel, bei der die großen drei monotheistischen Religionen als gleichwertig eingestuft werden.<br />
Obwohl seit der Uraufführung im Jahre 1783 inzwischen 226 Jahre vergangen sind, hat das Werk (leider) nichts an Aktualität verloren. Im Gegenteil haben sich die Auseinandersetzungen zwischen diesen Religionen immer mehr zugespitzt und die Situation ist scheinbar hoffnungslos verfahren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Antisemitismus en vogue?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Eine Neuinszenierung von Nathan könnte in die heutige Zeit mit real existierenden Personen verlegt werden. Ganz aktuell gibt es alle handelnden Personen wie Nathan, der Tempelherr, Saladin und der Patriarch in ähnlicher Konstellation. Gemeinsam haben die meisten die Intoleranz. So erinnern die Aussprüche des iranischen Präsidenten fatal an die des Patriarchen: „Der Jude brenne&#8221;. Hier kann man auch die Zerstörung der weltberühmten Buddha-Statuen durch die Taliban nennen. Symbole für Intoleranz. Einige scheinen sie überwinden zu können, wenn auch zunächst auf gewissen Druck. Der israelische Präsident Netanjahu wäre ein Beispiel dafür.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Barack der Weise?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nun ist Barack Obama zum neuen Präsidenten der USA gewählt worden. Er scheint mir die Idealbesetzung des Nathan zu sein. Er könnte es schaffen, den gordischen Knoten im Nahen Osten zu lösen und damit einen der größten Krisenherde der Welt zu befrieden. In einer bemerkenswerten Rede am 4. Juni 2009 hielt er eine Grundsatzrede stellte neue „Spielregeln&#8221; für den Nahen Osten vor. Er unterstrich die unerträglichen Lebensbedingungen der Palästinenser und nannte als einzigen Ausweg eine Zwei-Staaten-Lösung. Da sein Wort durch sein Amt und durch das für Israel existenziell wichtige Bündnis mit den USA ein entscheidendes Gewicht hat, gibt es endlich Bewegung. Für den konservativen Ministerpräsidenten Israels, Netanjahu, sind seine jüngsten Zugeständnisse sogar etwas wie ein Quantensprung.Vielleicht kann man ihn am ehesten mit Saladin vergleichen, wobei er erst am Anfang des Weges zur Erkenntnis ist. Ein weiterer bedeutender Schritt wäre es, wenn es Obama durch seine weitere Politik schafft, die fundamentalistischen Islamisten zu isolieren. Die Taliban und Al-Kaida sind nur solange stark, solange sie Unterstützung aus der Bevölkerung haben. Obama könnte es gelingen, dem Terrorismus die Grundlage zu entziehen. Natürlich kann dies nur durch Zugeständnisse und Toleranz aller Seiten Aussicht auf Erfolg haben. Aber Obama ist dabei, die Basis zu schaffen. Man wird in den nächsten Monaten und Jahren sehen, ob er sich den Beinamen „der Weise&#8221; verdienen wird.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Von wegen wir sind stolz Papst zu sein&#8230;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Neben diesen weltpolitisch bedeutenden Dingen gibt es noch viele Beispiele religiöser Intoleranz. Sogar innerhalb der Religionen findet man scheinbar unüberbrückbare Gegensätze. Die katholische Kirche erkennt z.B. die evangelische nicht gleichberechtigt an. Und der jetzige Papst ist von der Wandlung des Tempelherrn weit entfernt. Ähnlich ist es bei den Sunniten und Schiiten, die sich bis aufs Blut bekämpfen. Verfolgung von religiösen Minderheiten ist an der Tagesordnung. Aber vielleicht ist es möglich, eine religiöse Toleranz von oben nach unten zu schaffen, also zunächst die größten Probleme zu lösen. Nathan hat es durch Worte geschafft zu überzeugen und Einstellungen zu verändern. Obama hat neben der Wahl der richtigen Worte noch seine Macht als Präsident der USA, wobei er im Gegensatz zu vielen seiner Vorgänger verstanden zu haben scheint, dass militärische Macht allein nicht ausreicht, sondern im Gegenteil die Probleme verschärft. Aber losgelöst von allem politischen Machtdenken und -streben muss die Basis zum Frieden Toleranz und Moral sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Fazit: Lessings Drama ist aktueller denn je und seine Personen sind auch heute in jeder Religion zu finden.</p>
<p style="text-align: justify;">Philip Vallery</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>STERBEN &#8211; ein Tabu in unserer Gesellschaft?</title>
		<link>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/18/sterben-ein-tabu-in-unserer-gesellschaft/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 20:10:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>n.cheng</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Geistreich]]></category>
		<category><![CDATA[Natur wissen]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie wird heute in unserer Gesellschaft gestorben?
Ist Sterben wirklich ein Tabu?
Wer weiß etwas über Sterben und Tod zu berichten?
Wer ist gewissermaßen ein „Experte&#8221;? Was können wir von Experten über den gesellschaftlichen Umgang mit Sterben und Tod erfahren?
Diesen sehr brisanten und komplexen Fragen stellte sich ein Religionskurs der Jahrgangsstufe 10 und befragte dazu Menschen, die in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-1061" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/18/sterben-ein-tabu-in-unserer-gesellschaft/grabsteine_birgith_pixelio/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1061" title="grabsteine_birgith_pixelio" src="http://die-ema.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/06/grabsteine_birgith_pixelio-150x150.jpg" alt="grabsteine_birgith_pixelio" width="150" height="150" /></a>Wie wird heute in unserer Gesellschaft gestorben?</strong></p>
<p><strong>Ist Sterben wirklich ein Tabu?</strong></p>
<p><strong>Wer weiß etwas über Sterben und Tod zu berichten?</strong></p>
<p><strong>Wer ist gewissermaßen ein „Experte&#8221;? Was können wir von Experten über den gesellschaftlichen Umgang mit Sterben und Tod erfahren?</strong></p>
<p><strong>Diesen sehr brisanten und komplexen Fragen stellte sich ein Religionskurs der Jahrgangsstufe 10 und befragte dazu Menschen, die in Krankenhäusern, Hospizen, Alten- Pflegeheimen, Sozialstationen, Kirchen, Beerdigungsinstituten arbeiten. Schließlich stellen sich sogar einige Schüler, die sehr persönliche Frage, gibt es eine angemessene Haltung zum Tod?</strong></p>
<p><strong>Ihre Ergbnisse haben Sie auf einer Homepage &#8220;Sterben gehört zum Leben&#8221; zusammengestellt.</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><a class="aligncenter" href="http://sterbengehoertzumleben.jimdo.com/" target="_blank"><span class="aligncenter"><span class="alignleft">http://sterbengehoertzumleben.jimdo.com/</span></span></a></p>
<p><a class="aligncenter" href="http://sterbengehoertzumleben.jimdo.com/" target="_blank"><span class="alignleft"><br />
</span></a></p>
<p><strong>Schüleraussagen:</strong></p>
<p>„In unserem Projekt „Sterben gehört zum Leben dazu&#8221; begegneten wir vielen verschiedenen Haltungen zum Tod: Gleichgültigkeit, Unwissenheit, Freude, alles war vertreten.&#8221;</p>
<p>„Unsere Projektergebnisse waren sehr unterschiedlich und auch sehr gegensätzlich. Menschen, die entspannt und ruhig dem Tod gegenüber treten und auch Menschen, die Verzweiflung, Angst und Kampf mit dem Tod assoziieren-die gesamte Bandbreite war vorhanden.&#8221; (Lynn Schroeter)</p>
<p>Der Kontakt zu anderen Menschen und der feste Glaube, egal ob an ein ewiges Leben oder daran, dass kein Schmerz zu befürchten ist, helfen die Angst vor dem Tod zu verringern, genau wie die Zufriedenheit mit dem eigenen Leben und dem was man geschafft und hinterlassen hat. Der Tod gehört zum Leben dazu und deshalb ist meiner Meinung nach das wichtigste die Lebendigkeit und Freude des Lebens zu genießen. (Luise Platen)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die kurze Geschichte der Zentralen Abschlussprüfung</title>
		<link>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/04/die-kurze-geschichte-der-zentralen-abschlussprufung/</link>
		<comments>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/04/die-kurze-geschichte-der-zentralen-abschlussprufung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 09:15:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>d.hidalgo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Archiv]]></category>
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		<category><![CDATA[Geistreich]]></category>
		<category><![CDATA[Natur wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Politisch und Sozial]]></category>
		<category><![CDATA[Ups & Downs]]></category>
		<category><![CDATA[Leitthema]]></category>

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		<description><![CDATA[Die kurze Geschichte der Zentralen Abschlussprüfung
Über Sinn und Unsinn der ZAP berichtet David Hidalgo ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a class="highslide" rel="attachment wp-att-490" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/04/die-kurze-geschichte-der-zentralen-abschlussprufung/zap-logo/"><img class="alignleft size-medium wp-image-490" src="http://die-ema.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/06/zap-logo-300x202.jpg" alt="zap-logo" width="300" height="202" /></a></strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-decoration: none; text-align: justify;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-size: medium;"><em>Wie war das eigentlich vorgesehen und was wurde daraus??</em></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-decoration: none; text-align: justify;"><span style="font-size: medium;"><em> </em></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-decoration: none; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Das Konzept der Zentralen Abschlussprüfung ist eigentlich noch gar nicht so alt,es wurde im Jahre 2006/2007 vom Schulministerium für Nordrhein-Westfalen eingeführt,doch seit dem Schuljahr 2008/2009 nehmen Gymnasien, Realschulen, Abendrealschulen, Hauptschulen und Waldorfschulen an diesem bundesweiten Verfahren teil.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Das Verfahren ist laut dem Ministerium dazu da um „die Leistungen der Schüler und die Lernstandards der Schulen im ganzen Land besser vergleichen zu können“.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><strong>Mehr Durchblick?</strong> </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Dies sollte den Schulen,den Schülern und den Lehrern nützen: es sollten z.B. die Schulen ihre Lernstandards den allgemeinen Bestimmungen besser anpassen können und die Schüler einen besseren Überblick über ihr Wissen bekommen und evtl. durch gezielte Vorbereitungen sich neue,bisher noch nicht im Unterricht behandelte Themengebiete selbständig erarbeiten. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><strong>Entlastung für die Lehrer?</strong> </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Die Lehrerschaft sollte durch diesen Test entlastet werden,da die Schüler sich zum Teil selbstständig vorbereiten und die Lehrer nachher bei der Bewertung nur noch nach einem vorgegebenen Korrekturbogen die Zentralen Prüfungen der Schüler korrigieren.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Das war die Idee. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Die Realität sieht aber leider ganz anders aus.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Die Schulen werden durch die Bestimmungen in ein relativ enges Korsett von Regeln,Bestimmungen und Vorgaben gezwungen, ohne dass die personellen oder finanziellen Mittel aufgestockt wurden. Die Schulen sollen individuelle Förderpläne erstellen, damit jeder Schüler so gefördert werden kann, dass er den für ihn bestmöglichen Schulabschluss erreicht.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Laut der BASS(Bereinigte amtliche Sammlung der Schulvorschriften) darf z.B. im Gymnasium die Klassenstärke zwischen 27 und 29 Schüler pro Klasse betragen,pro 20,96 Schüler wird eine Lehrerstelle bezahlt. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Das bedeutet aber nicht direkt,dass wirklich nur 27 bis 29 Schüler in einer Klasse sind. Klassen in Deutschland sind zum Teil hoffnungslos überfüllt und selbst wenn die Bestimmungen stimmen würden,wäre es ziemlich anstrengend für einen Lehrer für jeden der 27 bis 29 Schüler einen individuellen Förderplan zu erstellen und gleichzeitig noch seinen Unterricht vorzubereiten.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Die Schüler bekommen deshalb meistens nur einen Plan mit Lerninhalten vom Lehrer,da diesem einfach die Zeit fehlt.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Häufig können mittlerweile Lehrstellen nicht mehr qualifiziert besetzt werden da Lehrermangel herrscht und teilweise jetzt schon Stellen mit pädagogisch nicht ausgebildeten Hochschulabsolventen besetzt werden. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Gleichzeitig wird dabei das Schulklima verschlechtert,so wird z.B. vom Ministerium Druck auf die Lehrer ausgeübt die dann zum Teil den Druck auf die Schüler weitergeben,das kann so weit gehen,dass manche Lehrer ihren Unmut über diesen Test an den Schülern auslassen.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Schüler werden durch ein zusätzliches „Examen“ belastet,dass nicht unbedingt ihren Bildungshorizont widerspiegelt. Für Real- und Hauptschüler kann dieser Test einen hohen Einfluss auf den Verlauf ihres späteren Lebens Einfluss haben.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><span style="font-size: small;">Dabei muss man sich immer die Frage stellen:</span><strong> </strong></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><strong>Kann man einen Menschen mit einem Test beurteilen?</strong></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><strong>Schlechtes Klima</strong></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Dabei wird auch noch das Klima im Kollegium verschlechtert,da durch die „Vergleichbarkeit“ der Klassen eine Art Konkurrenzkampf geschürt wird.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Aber auch das Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler kann sich verschlechtern</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Wenn ein Schüler schlecht abschneidet ist es Schuld des Lehrers,schneidet dagegen die Klasse schlecht ab ist es laut dem Lehrer Schuld der Schüler. Man fängt an sich gegenseitig die Schuld in die Schuhe zu schieben, dabei verschlechtert sich das Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Fakt ist jedoch,dass diese ganze Flut an Bestimmungen erst nach dem „Pisa Schock“ begann.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Deutschland schnitt als eine der schlechtesten Industrienationen beim ersten Pisa Test ab.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Bei Naturwissenschaften auf Platz 15 von 30,bei Mathe auf Platz 16 und beim Lesen sogar auf Platz </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">18.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Danach wurde das Thema Bildung Wahlkampfthema. Die Politiker forderten viel,übertrumpften sich gegenseitig mit Vorschlägen für die Verbesserung des Bildungssystems.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Einige Politiker forderten ein längeres gemeinsames Lernen aller Schüler ,wie es bei „Pisa Sieger“ Finnland üblich ist. Andere beharren auf dem herkömmlichen dreiteiligen Bildungssystem, fordern aber eine bessere Durchlässigkeit der Schulformen.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Gemeinsam ist allen die Meinung, dass sich etwas ändern muss.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Meiner Meinung nach ist die Zentrale Abschlussprüfung die Ausgeburt des Veränderungs willen </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">der Politik, die leider keine finanziellen Mittel für Bildung zur Verfügung stellen kann/möchte (Das war auch schon so vor der Wirtschaftskrise).</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Man erhöht den Leistungsdruck auf Schüler,Lehrer und Schulen in der Hoffnung bessere Resultate zu erzielen.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Einige Beobachter sind der Meinung,dass die jetzige ZAP-Prüfungen bis zur Vollkommenen Akzeptanz in der Gesellschaft noch moderat ablaufen werden danach aber der Druck(die Schwere der Prüfung ) weiter verschärft werden wird.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Dies alles geschieht zudem unter dem aktuell beschlossenen Konzept der Schulzeitverkürzung, das heißt Kinder sollen in 8 Jahren den Stoff von vormals 9 erarbeiten.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Eine Zentrale Frage bleibt bei der Zentralen Abschlussprüfung :</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><span style="font-size: medium;"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Mißt die ZAP das,was Sie angibt zu messen? </strong></span></span><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>ZAP&#8230;und, was hat es gebracht?</title>
		<link>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/05/26/268/</link>
		<comments>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/05/26/268/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 May 2009 09:54:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[EMA KREATIV]]></category>
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		<category><![CDATA[Geistreich]]></category>
		<category><![CDATA[Natur wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Politisch und Sozial]]></category>
		<category><![CDATA[Leitthema]]></category>

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		<description><![CDATA[
 
Zentrale Abschlussprüfungen am Ende der Stufe 10 &#8211; Was haben wir davon?
„Zur Sicherung gemeinsamer Standards, die nachvollziehbar und überprüfbar sind, stellen zentrale Prüfungen am Ende der Klasse 10 ein wichtiges Instrument dar, denn sie

sorgen für      größere Transparenz hinsichtlich der gestellten Anforderungen,
schaffen      eine bessere landesweite Vergleichbarkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-1331" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/05/26/268/snc103271/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1331" title="snc103271" src="http://die-ema.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/05/snc103271-150x150.jpg" alt="snc103271" width="150" height="150" /></a></p>
<h1><strong> </strong></h1>
<h1><strong>Zentrale Abschlussprüfungen am Ende der Stufe 10 &#8211; Was haben wir davon?</strong></h1>
<p>„<em>Zur Sicherung gemeinsamer Standards, die nachvollziehbar und überprüfbar sind, stellen zentrale Prüfungen am Ende der Klasse 10 ein wichtiges Instrument dar, denn sie</em></p>
<ul type="disc">
<li><em>sorgen für      größere Transparenz hinsichtlich der gestellten Anforderungen,</em></li>
<li><em>schaffen      eine bessere landesweite Vergleichbarkeit dieser Leistungen,</em></li>
<li><em>sorgen      für mehr Gerechtigkeit bei der Abschlussvergabe und</em></li>
<li><em>fördern      damit auch die Leistungserziehung in der Schule.</em></li>
</ul>
<p><em>Der einzelnen Schule geben sie wichtige Aufschlüsse über Qualität und Erfolg des Unterrichts in den Prüfungsfächern. Dem Land geben sie insgesamt wertvolle Hinweise über die Leistungsfähigkeit des Schulsystems.</em>&#8221;</p>
<p>Quelle: www.schulministerium.nrw.de</p>
<p><a href="http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Schulsystem/Qualitaetssicherung/Standardsetzung1/Pruefungen10/FAQ_Abschluss10/Einfuehrung/index.html">http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Schulsystem/Qualitaetssicherung/Standardsetzug</a><a href="http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Schulsystem/Qualitaetssicherung/Standardsetzung1/Pruefungen10/FAQ_Abschluss10/Einfuehrung/index.html">g1/Pruefungen10/FAQ_Abschluss10/Einfuehrung/index.html</a></p>
<p>Das sagt das Schulministerium NRW über die ZAPs, die Zentralen Abschlussprüfungen, die seit dem Schuljahr 2006/07 auch in NRW von allen Schülerinnen und Schüler am Ende der Klasse 10 geschrieben werden müssen. Sie machen 50% unserer Gesamtnote in Mathe, Deutsch und einer Fremdsprache aus. Aber gerade deshalb &#8211; was bringen sie uns eigentlich? Sorgen sie wirklich für Transparenz? Bringen sie mehr Gerechtigkeit nach Nordrhein-Westfalen? Oder machen sie deutschen Schülern einfach nur das Leben schwerer? Ein Erfahrungsbericht soll helfen, das herauszufinden. Vor, während und nach den Prüfungen wurde alles festgehalten. Also, auf die Plätze, fertig &#8211; Prüfung!</p>
<p><strong>12.5.2009</strong></p>
<p>Der Deutsch-Termin. Vor den Osterferien schon sollten wir uns ein Übungsheft anschaffen, seit mehreren Wochen tun wir nichts anderes mehr als darin zu arbeiten und das Wort ZAP hängt allen zu den Ohren raus. Um 9:00 geht&#8217;s los, ab dann haben wir fast drei volle Stunden Zeit, all unser Deutschwissen auf Papier zu bannen. Es fängt an mit dem ersten Teil, der für alle Schulformen gleich ist, eine halbe Stunde maximal um ein paar Kreuzchen und zwei kurze Texte zu notieren. Das ganze ist <em>höchst</em> anspruchsvoll, der Text ist in 14 Abschnitte unterteilt, die alle höchstens zwei Sätze lang sind und jede Frage bezieht sich auf genau <em>einen</em> Abschnitt. Der inflationäre Handy-Gebrauch von japanischen Jugendlichen &#8211; ein <em>hoch </em>interessantes und allgemein <em>sehr</em> medienpräsentes Thema &#8211; wird in seine Einzelteile zerlegt. So gut wie alle geben vor Ende der halben Stunde ab.</p>
<p>Es folgt der gymnasial-orientierte Teil, der aus 2 Wahlthemen besteht. Entweder die Analyse eines Romanauszugs oder eine Erörterung zum Thema, ob eine Klassenfahrt von Eltern begleitet sein sollte oder nicht. Eine Liste von Argumenten ist selbstverständlich beigelegt. Allmählich kommen die ersten Fragen auf: Wozu die ganzen Vorbereitungen? Warum haben wir ein 50-seitiges Übungsheft durchgekaut?</p>
<p><strong>14.5.2009</strong></p>
<p>Fremdsprachen sind angesagt! Bis auf einen verschwindend kleinen Teil haben sich alle Schüler für die Prüfung in Englisch entschieden. Um 9:00 Uhr wird die CD für die Hörverstehen-Aufgabe aufgelegt. Eine halbe Stunde lang werden Lückentexte ausgefüllt und Multiply-Choice Fragen beantwortet. Dann wieder der gymnasiale Teil: Jamie Oliver und seine Healthy-food-in-English-schools-campaign sind das Thema. Argumente herausarbeiten und darstellen, welcher Eindruck beim Leser entsteht &#8211; obwohl die Zeit knapper bemessen ist als in Deutsch kommen alle gut hin und auch die Englisch-Vorbereitungen sind im Nachhinein <em>sehr</em> ausführlich ausgefallen.</p>
<p><strong>19.5.2009</strong></p>
<p>Mathe steht an. Nach einiger Verzögerung werden wir mit zwei Klassen ins Foyer gesetzt. Der Schultyp-übergreifende Teil ist kaum erwähnenswert. Dann müssen wir an teilweise sogar sehr anschaulichen Beispielen Wahrscheinlichkeits- und Zinsrechnung, Parabelwissen und Formelanwendung  beweisen. Im Nachhinein: Wenn alle Mathe-Arbeiten so wären &#8211; wir hätten durchgehend tolle Noten! Und auch hier wäre mein Urteil: Viel Lernaufwand für fast nichts. Von anderen Klassen und Schulen hört man zum Beispiel, dass überhaupt nicht vorbereitet wurde und trotzdem niemand ein Problem hatte.</p>
<p><strong>„Und was lernen wir daraus?&#8221;</strong></p>
<p>Die Prüfungen sind geschafft und alles wartet auf den 4. Juni &#8211; dann werden die Noten bekannt gegeben. Aber ein paar Fragen bleiben doch noch. In dem oben zitierten Text wird nicht ein einziges Mal das Wort „Schüler&#8221; erwähnt &#8211; was also haben <em>wir </em>von dem Aufwand außer Stress? Das Ministerium schmeißt mit  Worten wie „Gestaltungsspielraum&#8221;, „Leistungserziehung&#8221; und „Qualitätssicherung&#8221; um sich. Die Lehrer seufzen und teilen uns das nächste ZAP 10-Vorbereitungsblatt aus, und müssen außerdem dafür sorgen, dass zum Beispiel in Deutsch jeder Schüle den 13 Seiten langen Prüfungsbogen, sowie mindestens 20 Seiten Konzeptpapier bekommt.</p>
<p><strong>Wieso? &#8211; Weshalb? &#8211; Warum?</strong></p>
<p>Die Idee, eine zentrale Leistungsüberprüfung zu erfinden, die zeigt, wo wir eigentlich in Sachen Bildung stehen, war grundsätzlich sicherlich gut gedacht. Aber trotzdem glaube ich, dass wir Schüler &#8211; und Lehrer &#8211; wieder mal die sind, die Experimente des Bildungsministeriums durchmachen müssen.</p>
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