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	<title>Die E.M.A. &#187; Click&#8230;Web 2.0</title>
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	<description>Das EMA-Magazin</description>
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		<title>Der Vertretungsplan-Guru</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Dec 2010 19:32:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>P. von Wedel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Click...Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Ema Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Frisch getippte Highlights]]></category>

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		<description><![CDATA[Wahrscheinlich ist es den meisten schon bekannt: Der Vertretungsplan vom EMA ist endlich auch als „App“ (eng. Application=Anwendung/Programm) für das Iphone oder auch den Ipod touch verfügbar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2010/12/screen-capture-7.png"><img class="alignleft size-full wp-image-5734" title="screen-capture-7" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2010/12/screen-capture-7.png" alt="" width="203" height="384" /></a>Die Vertretungsplan-Ap</strong>p</p>
<p><em>Ema goes Apple Appstore</em></p>
<p>Wahrscheinlich ist es den meisten schon bekannt: Der Vertretungsplan vom EMA ist endlich auch als „App“ (eng. Application=Anwendung/Programm) für das Iphone oder auch den Ipod touch verfügbar.</p>
<p>Doch wer steckt dahinter und warum hakt es bei der Aktualität noch manchmal?</p>
<p>Diese Fragen wollte die Ema-Redaktion in einem Interview mit Julian Schuh, welcher das Projekt ins Leben gerufen hatte, klären.</p>
<p>Es war schon immer ein Ärgernis: Man kommt mehr oder weniger pünktlich um 8 Uhr morgens in die Pausenhalle. Am liebsten wäre man einfach im Bett geblieben, doch Schule geht selbstverständlich vor und so steht man als aller erstes vor dem Vertretungsplan, welcher früher noch nicht digital war. Plötzlich werden die noch kleinen Augen ganz groß: 1.-2. Stunde ENTFALL! Man könnte sich jetzt hemmungslos freuen und doch bleibt der bittere Beigeschmack, dass man ja eigentlich noch schön hätte ausschlafen können.</p>
<p>Das dachte sich auch häufig genug Julian Schuh und wollte zusammen mit Philip Vallery etwas verändern, die Schule zu einem besseren Ort machen, sie revolutionieren&#8230;oder so ähnlich.</p>
<p>Die ideale Idee kam ihm in den Sommerferien. Es wäre genial, wenn man schon am Abend vorher den kompletten Vertretungsplan bei sich zu Hause abrufen könnte. Natürlich gab es schon einen Vertretungsplan im Internet, doch dieser war nicht wirklich aktuell, ungenau und unübersichtlich.</p>
<p>Wirklich aktuell war hingegen das Thema Apps im „Online-Laden“ der Firma „Apple“ aus Kalifornien und so entstand die Idee sich selbst an die Entwicklung einer App zu wagen.</p>
<p>Julian hatte schon vorher mit Websiteerstellung sein erstes Geld verdient und auch der Informatik-LK war sicher hilfreich bei den ersten Versuchen. Den Rest jedoch brachte er sich selbst bei und entwickelte so in und nach den Sommerferien die erste Version der Vertretungsplan-App „EMA Vertretungsplan“.</p>
<p>Bis heute ist sie natürlich ständig verbessert worden. Heute bekommen wir am Vorabend eine Benachrichtigung welche besonderen Änderungen für unsere gesamte Stufe vorliegen. Auch wurde und wird die Benutzerfreundlichkeit und das Design stets optimiert. Nun möchte Julian die Benachrichtigungen auch noch individuell gestalten. So soll jeder nur über Änderungen in seinen Fächern informiert werden. Wir sehen also, dass sich noch einiges verbessern wird und können gespannt sein auf die Zukunft.</p>
<p>Jetzt bleibt aber noch eine entscheidende Frage offen: „Warum ist dann zu Teil dieser aufwendige Vertretungsplan immer noch nicht 100%ig aktuell?“</p>
<p>Die Verantwortung hierfür liegt komplett bei der Schule. Der Vertretungsplan wird nämlich nur ein bis zwei mal täglich für den (umstrittenen) Flachbildfernseher in der Pausenhalle aktualisiert.  Sonntags ist bekanntlich niemand in der Schule und so fällt die Aktualisierung für Montag komplett weg. An diese Daten ist auch der Server von Julian gekoppelt und so kann er hier nicht eingreifen.</p>
<p>Zuletzt ist noch zu erwähnen, dass Julian nächstes Jahr die Schule selbstverständlich mit Abi in der Tasche verlassen wird und so wird Vertretungsplan-Nachwuchs gesucht!</p>
<p>Bei Interesse kann man sich gerne bei uns zum „Casting“ melden.</p>
<p>Alle Schüler (mit Apple-Gerät) können sich also glücklich schätzen, Julian Schuh als  einen von nur drei„Vertretungsplan-App-Gurus“ in Deutschland auf unserer Schule zu haben und auch das Ema-Magazin bewundert dies sehr und hofft auf eine ausgeschlafene Zukunft!</p>
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		<title>Sei schon morgen auf der Titelseite!</title>
		<link>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/11/06/sei-schon-morgen-auf-der-titelseite/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 22:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>l.reisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Click...Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Foto-Galerie]]></category>
		<category><![CDATA[Ups & Downs]]></category>
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		<description><![CDATA[Datenklau im SchuelerVZ
Wie vor kurzem bekannt wurde, gab es einen Fall von Datenklau bei dem von über 5 Millionen Usern besuchten SchuelerVZ, einer Internetplattform für Jugendliche. Mehr als 1 Millionen Profile wurden kopiert und an Dritte weitergegeben. Es handelte sich hierbei jedoch nicht um einen Hacker, der auf die Datenbanken zugreifen konnte, sondern lediglich um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-3283" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/11/06/sei-schon-morgen-auf-der-titelseite/datenklau_by_antje-delater_pixelio/"><img class="alignleft size-medium wp-image-3283" title="Datenklau_by_Antje-Delater_pixelio" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/11/Datenklau_by_Antje-Delater_pixelio-300x225.jpg" alt="Datenklau_by_Antje-Delater_pixelio" width="300" height="225" /></a>Datenklau im SchuelerVZ</strong></p>
<p>Wie vor kurzem bekannt wurde, gab es einen Fall von Datenklau bei dem von über 5 Millionen Usern besuchten SchuelerVZ, einer Internetplattform für Jugendliche. Mehr als 1 Millionen Profile wurden kopiert und an Dritte weitergegeben. Es handelte sich hierbei jedoch nicht um einen Hacker, der auf die Datenbanken zugreifen konnte, sondern lediglich um ein angemeldetes Mitglied des Netzwerkes.</p>
<p>Er benutzte wohl einen sogenannten &#8220;Crawler&#8221;. Hierbei handelt es sich um ein Programm, das eine bestimmte Seite, oder das Internet allgemein, nach Daten durchsucht und diese in Listen speichert. Adressen, Telefonnummern, Passwörter und Fotoalben seien jedoch nicht betroffen gewesen, nur solche Informationen, die ohnehin schon für jedermann sichtbar waren, wie Name, Schule, Geschlecht, Alter und das Profilfoto.</p>
<p>Es wäre jedoch nicht unbedingt nötig gewesen, diese Informationen mithilfe eines Crawlers zu kopieren. Jedes Mitglied könnte Daten anderer User per Hand kopieren und dann veröffentlichen. Das Problem liegt also, wie so oft, bei der Offenheit im Netz.</p>
<p><strong>Veröffentlicht nur solche Daten, bei denen ihr kein Problem damit hättet, würden sie morgen auf der Titelseite einer Zeitung erscheinen, denn <em>jeder </em>hat Zugriff darauf!</strong></p>
<p>Der 20-Jährige Tatverdächtige wurde wegen des Ausspähens von Datenbeständen festgenommen, hat sich jedoch während seines Aufenthaltes in Untersuchungshaft selbst umgebracht. Er wollte offenbar von den Netzbetreibern 80 000 Euro erpressen. Wem genau die einzelnen Profile weitergegeben wurden, ist nicht bekannt.</p>
<p>Vor 3 Jahren gab es einen ähnlichen Fall, bei dem aus StudiVZ, der gleichen Plattform für Studenten, Informationen aus den Profilen ausgelesen wurden und scheinbar wurde das Sicherheitsleck noch nicht behoben. SchuelerVZ ist auch für kleine Kinder nutzbar, denen selber meist noch nicht klar ist, dass das, was sie schreiben auch außerhalb ihres Zimmers zu lesen ist, weshalb der aktuelle Vorfall noch drastischer ist.</p>
<p><strong>Verlasst euch also nicht darauf, dass alles vor fremden Blicken geschützt ist. Auch, wenn es euch so versprochen wird. Übernehmt selbst Verantwortung für eure Daten und geht vorsichtig damit um.</strong></p>
<p><em>Lydia Reisch</em></p>
<p><em><br />
</em></p>
<p>Quellen: Focus Online, Netzpolitik.org, Berliner Morgenpost</p>
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		<title>Rotkäppchen im Internet. Einblicke in eine hitzig geführte Debatte</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 13:01:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>n.cheng</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Click...Web 2.0]]></category>
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		<category><![CDATA[SchülerVZ]]></category>

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		<description><![CDATA[Über Kinder, Jugendliche (und Erwachsene) und ihr Verhältnis zum Internet. Einblicke in eine hitzig geführte Debatte: Für alle, die wissen wollen, was aktuell über Kinder, Jugendliche und ihr Verhalten im Internet berichtet wird. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Part 2</strong></p>
<p><strong>Lust auf mehr?</strong></p>
<p><strong>Rotkäppchen im Internet. Einblicke in eine hitzig geführte Debatte über Kinder, Jugendliche und ihr Verhalten im Internet<em> </em></strong></p>
<p><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-2833" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/09/28/uber-kinder-jugendliche-und-erwachsene-und-ihr-verhaltnis-zum-internet-einblicke-in-eine-hitzig-gefuhrte-debatte/rotkappchen_by_lizzy-tewordt_pixelio/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2833" title="Rotkäppchen_by_Lizzy-Tewordt_pixelio" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/09/Rotkäppchen_by_Lizzy-Tewordt_pixelio-150x150.jpg" alt="Rotkäppchen_by_Lizzy-Tewordt_pixelio" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Während ich in den letzten Wochen aufmerksam die Berichterstattung über „Kinder und Jugendliche im Internet“ und soziale Netzwerke verfolgte, kam mir immer wieder ein Gedanke. Die ganze Diskussion erinnert an ein Märchen: Rotkäppchen.</p>
<p><strong>Ein Stoff aus dem die Märchen sind?</strong></p>
<p>Die Hauptfigur ein junges, unschuldiges Mädchen – eine besorgte Mutter – der Wald – verführerische Blumen fernab vom Weg –  ein lauernder Wolf – verbotene Gespräche – der Jäger…</p>
<p>Nur ein Blick auf die Schlagzeilen der Artikel genügt und man kann unschwer, die bekannten Akteure, Bilder und Motive unseres Märchens erkennen.</p>
<p style="padding-left: 330px;">
<p style="padding-left: 330px;">
<p style="padding-left: 330px;">
<p><em>„Gefahren für Kinder lauern im Internet“</em><a href="#_ftn1">[1]</a><em> </em></p>
<p><em>„Vorsicht! Kinder werden im Interne</em><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-2843" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/09/28/uber-kinder-jugendliche-und-erwachsene-und-ihr-verhaltnis-zum-internet-einblicke-in-eine-hitzig-gefuhrte-debatte/novembers-delight/"><img class="alignleft size-medium wp-image-2843" title="November's (de)light" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/09/wald_piqs-300x199.jpg" alt="November's (de)light" width="300" height="199" /></a><em>t belästigt“</em><a href="#_ftn2">[2]</a><em> </em></p>
<p><em>„Verdirbt das Internet unsere Jugend?“<a href="#_ftn3"><strong>[3]</strong></a></em></p>
<p><em>„Die Eltern sind oft ahnungslos. Sollen ihre Kinder aber aufklären“</em><a href="#_ftn4">[4]</a><em> </em></p>
<p><em>„Die Mutter wusste nichts von dem Treiben ihres Kindes“</em><a href="#_ftn5">[5]</a><em> </em></p>
<p><em>„Ahnungslose Eltern müssen wachgerüttelt werden“</em><a href="#_ftn6">[6]</a><em> </em></p>
<p style="text-align: left;"><em>„Der böse Onkel mit den Bonbons lauert nun im Internet“</em><a href="#_ftn7">[7]</a><em> </em></p>
<p style="text-align: left;"><em>„FBI-Tipps für Kinder und Eltern“</em><a href="#_ftn8">[8]</a><strong><em> </em></strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong><em>„E</em></strong><strong><em>s war einmal ein kleines süßes Mädchen, das hatte jedermann lieb, der es  nur ansah…“</em></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Rotkäppchen will gesehen werden</strong></p>
<p><strong>Allein im SchülerVZ tummeln sich inzwischen über 5 Millionen Schüler.</strong> Rund 21,7 Millionen Deutsche (zum Vergleich Deutschland hat über 82 Mio. Einwohner) sind Mitglieder in den Netzwerken StudiVZ, SchülerVZ, MeinVZ. Dass die Schüler gesehen werden wollen, erkennt man unter anderem daran, dass <strong>200 Millionen Fotos</strong> <strong>derzeit auf SchülerVZ hochgeladen</strong> sind.<a href="#_ftn9">[9]</a> Und sie werden gesehen. <strong>Das SchülerVZ ist seit März 2008 die meistgeklickte Seite im deutschsprachigen Raum. Es hat monatlich über 5,1 Milliarden Seitenaufrufe.</strong> Man erkennt diese Lust am gesehen werden aber auch an der Profil-Einstellung ihrer Nutzer. Nur wenige haben ihre Profile so eingestellt, dass nur Freunde und nicht auch Fremde sie sehen. (Eine Beobachtung, die wir Lehrerinnen bestätigen können. Teilweise beschleicht einen das Gefühl, man wäre wohl besser nicht in den Wald gegangen.) Andererseits, warum sollten Fremde auch ausgeschlossen werden, schließlich besteht doch gerade der Sinn sozialer Netzwerke darin, neue Kontakte zu knüpfen – das Profil soll schließlich von möglichst vielen gefunden werden.</p>
<p>Die <em>Süddeutsche</em> kommentiert dieses Verhaltens nüchtern: Freiwillig und bereitwillig geben die Nutzer ihre Daten der Öffentlichkeit preis: <strong>Intims-/Privatsphäre ist kein Thema, „wer kann füttert das Netz mit persönlichen Daten“</strong>.<a href="#_ftn10">[10]</a></p>
<p><strong>Auch Mutter will in den Wald</strong></p>
<p>Aber man trifft nicht nur auf kontaktfreudige Rotkäppchen. Selbst die Erwchsene werden von der Lust zur Selbstinszenierung angesteckt. Auch hier trifft man auf nicht wenige spektakuläre Fälle. Wegen eines im Netz kursierenden Table-Dance-Fotos wurde eine Bewerberin für den Polizeidienst abgelehnt. Als diese rechtlich dagegen vorging, bestätigte selbst das Landesgericht in Stuttgart die Zweifel der Polizei an der „charakterlichen Eignung“ der Bewerberin. Einer angehenden Lehrerin aus Pennsylvania ging es ähnlich, ein freizügiges Piratenkostüm wird ihr zum Verhängnis. Die Lehramtswärterin hatte vergeblich versucht das Bild aus ihrer <em>MySpace</em> Seite zu nehmen, es ließ sich weiterhin googlen.<a href="#_ftn11">[11]</a></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Rotkäppchens Unschuld: Ein sauberes Profil</strong></p>
<p><strong>Diese gibt es auch, die „braven“ Profile. Allerdings verbirgt sich hinter dem einen oder anderen präsentablen Lebenslauf, der sich mit einem freiwilligen sozialen Jahr bei einem kirchlichen Träger schmückt, ungewollt mehr.</strong> Problemlos haben wir Zugang zu verlinkten privaten Fotos, den Leser das kirchlich-soziale Engagement ganz schnell vergessen lassen: „Bier trinkend, Zigarren rauchend, wild mit anderen Frauen knutschend“. Bilder von ausgelassenen Partys sind nach wie vor der Renner.<a href="#_ftn12">[12]</a></p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong><em>„Seine Mutter sagte zu ihm: ‚Komm, Rotkäppchen…Mach dich auf…und wenn du hinauskommst, so geh hübsch sittsam und lauf nicht vom Wege ab, sonst fällst du…’“</em></strong></p>
<p><strong>Hübsch sittsam durchs Internet? Sind die Mütter schuld? (die Lehrer? Väter? Eltern? Geschwister? Medien?) </strong></p>
<p><strong>Wie weit kommt man mit der Schuldfrage?</strong></p>
<p><strong>Beate Krafft-Schöning, Journalistin, Autorin und Begründerin der Initiative „Net Kids“<a href="#_ftn13">[13]</a> ist wohl eine der bekanntesten Mütter der Jugend-im-Netz-Debatte. </strong>Mit der Mutter aus unserem Märchen scheint sie keine Ähnlichkeit zu haben. Ganz im Gegenteil. Ich vermute, würde man sie nach der Moral der Rotkäppchen Erzählung fragen, fiele ihre Antwort höchst wahrscheinlich eindeutig aus: <strong>Gute Mütter müssen zu Jäger werden.</strong></p>
<p>Als solche ist sie eine vielfach beachtete und gern zitierte Expertin für Jugendschutz im Netz: Sie ist die „Porno-Jägerin im Chat“<a href="#_ftn14">[14]</a> und „Pädophilenjägerin“, die immer wieder mahnend verkündet, „dass das ‚Internet für Kinder kein Segen, sondern ein Fluch“ sei. <a href="#_ftn15">[15]</a></p>
<p>Krafft-Schönings „Nur ein Mausklick bis zum Grauen“ sind weitere Rotkäppchen Anleihen zu entnehmen. In ihrem „Beweismaterial“ gleicht das Internet einem „Dschungel, in dem Minderjährige als ‚Freiwild’ gälten“. Undurchschaubare Mitglieder- und Nutzerhierarchien der Internet-Communities erinnern sie an das „Nazi-Reich“ oder an einen „Park, in dem „Pädophile, Kriminelle und Drogensüchtige rumhängen“. Eltern rät sie alle „virtuellen, Kontakte ihrer Sprösslinge überprüfen, u. a. um die Flut an Sexualität in der Gesellschaft“ einzudämmen.<a href="#_ftn16">[16]</a></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Und wieder geht’s um Schuld </strong></p>
<p>Die moralische Konsequenz: „<strong>Eltern, die ihren Söhnen und Töchtern erlauben, im eigenen Zimmer bei verschlossener Tür die Weiten des Netzes zu erkunden, sind demnach selbst schuld, wenn diese sich hoffnungslos darin verstricken</strong>.“<a href="#_ftn17">[17]</a></p>
<p><strong>MutterVZ?</strong></p>
<p><strong>Mittlerweile (re-)agieren sogar die Betreiber sozialer Netzwerke „mütterlich“.</strong> Im März dieses Jahres riefen drei große Internet-Communities in Deutschland ihre jugendlichen Nutzer zu mehr <strong>Vorsicht bei der Veröffentlichung persönlicher Daten im Netz</strong> auf. Ein <strong>gemeinsamer Verhaltenskodex</strong> mit entsprechenden <strong>Richtlinien</strong> und die <strong>Selbstverpflichtung</strong> der Betreiber der sozialen Netzwerke bemüht sich ihre Nutzer besser über Datenschutz aufzuklären. Nicht daran beteiligt ist jedoch das auch in Deutschland populäre US-Netzwerk <em>Facebook</em>. Dennoch mahnt auch StudiVZ-Chef Markus Berger-de León an, der Nutzer müsse sich immer bewusst sein, was er im Web tut. Ein Ziel des Verhaltenskodex ist, dass Profile von unter 16-Jährigen nicht über Suchmaschinen auffindbar sind, die Nutzerdaten unter 14-Jähriger grundsätzlich nur für deren Netzwerk-Freunde sichtbar sein sollen. Reicht das aus, um nicht vom Weg abzukommen?<a href="#_ftn18">[18]</a></p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong><em>„Da ging der Wolf ein Weilchen neben Rotkäppchen her sprach: ‚Rotkäppchen, sieh einmal die schönen Blumen, die ringsumher stehen. Warum guckst du dich nicht um? Ich glaube, du hörst gar nicht, wie die Vöglein so lieblich singen? Du gehst ja für dich hin, als wenn du zur Schule gingst, und ist so lustig in dem Wald.’“</em></strong></p>
<p><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-2899" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/09/28/uber-kinder-jugendliche-und-erwachsene-und-ihr-verhaltnis-zum-internet-einblicke-in-eine-hitzig-gefuhrte-debatte/rotkappchen-filmstreifen/"><img class="alignleft size-full wp-image-2899" title="Rotkäppchen Filmstreifen" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/09/Rotkäppchen-Filmstreifen.jpg" alt="Rotkäppchen Filmstreifen" width="389" height="256" /></a></p>
<p><strong>Wo lauern die Gefahren im Wald und woran erkennt man eigentlich den Wolf?</strong></p>
<p>Auf die nahe liegende Assoziation hatte uns ja schon Beate Krafft-Schöning aufmerksam gemacht, die „Seiten pornografischen Inhalts“. Auch durch das <strong>Gesetz gegen Kinderpornografie stoßen wir wieder auf dieses Thema. </strong>Auf <strong>Initiative von der Leyens</strong> hatte die große Koalition ein <strong>Gesetz gegen Kinderpornografie </strong>im Internet beschlossen. Man hatte eine klare Haltung der Gesellschaft gefordert. Auch wenn die Sperren zu umgehen seien, würden die Hemmschwellen für Nutzer heraufgesetzt. Erneut ähnelt das Internet jenem Wald, dem Schauplatz von Rotkäppchens tragischer Verführungsgeschichte: Ein Ort, „<em>wo Minderjährige sich die besten Pornoseiten empfehlen</em>“, „<em>einander Tipps für den täglichen Drogenkonsum geben</em>“ und ahnungslose „<em>Schülerinnen sich mit Dessous- und Nacktbildern gegenseitig auszustechen</em>“ versuchen.</p>
<p><strong>Vor lauter Wölfen sieht man den Wald nicht mehr…</strong></p>
<p>Eine in diesem Frühjahr veröffentlichte <strong>US-amerikanische Studie der Internet Safety Task Force<a href="#_ftn19"><strong>[19]</strong></a></strong> (eine Arbeitsgruppe von 49 US-Staatsanwälten hatte eine Studie über das Ausmaß der Gefahren sozialer Netzwerke für Kinder und Jugendliche in Auftrag gegeben) <strong>ergab</strong> indes, <strong>dass sexuelle Belästigung von Kindern und Jugendlichen in sozialen Netzwerken selten vorkomme, die Gefahr, gemobbt zu werden, dagegen ungleich größer sei</strong>. „<em>Kinder und Jugendliche werden in den Netzwerken on ihren Altersgenossen bloßgestellt, diffamiert, beleidigt. Es existieren Diskussionsgruppen, die nur zu dem Zweck gegründet wurden, um Mitschüler zu quälen</em>.“<a href="#_ftn20">[20]</a></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Rotkäppchen – ein maskierter Wolf?</strong></p>
<p>Auch die <em>Zeit</em>-Journalistin Caroline Kieke beschreibt in ihrer Besprechung des EU-Aktionstages „Safer Internet Day“ den „<strong>Psychoterror im Netz</strong>“.</p>
<p><strong>Der Spiegel</strong> <strong>erkennt im virtuellen Psychoterror eine geschlechtsspezifische Ausprägung</strong>. Es herrsche „<strong>Zickenkieg im Web</strong>“. Mädchenspezifische Tuscheleien auf dem Schulhof seien passé, stattdessen schreibt man „Obszönes“ auf die Pinnwand und demütige verhasste Mitschüler im Chat. Auf diese Weise stichelten bereits Zwölfjährige „hinterhältig und hemmungslos“ gegen ihre Mitschülerinnen. Eine Zehnjährige, die es gewagt habe die Wahl einer Mittelstufensprecherin zu kritisieren, bekam die Rache derselben sofort bitter zu spüren, als diese ihre 200 virtuellen Freunde aufforderte, die „Jüngere aufs Übelste zu beschimpfen“ und einen „Hass-Mob“ auszulösen: „<em>Geh dich aufhängen!</em>“<a href="#_ftn21">[21]</a></p>
<p><strong>Und noch ein Fall: Im Jugendportal Kwick bewerteten sich Schülerinnen einer siebten Klasse eines Stuttgarter Gymnasiums gegenseitig nach „Charakter“ und „Aussehen“. </strong></p>
<p><strong>Auch Die JIM Jugendstudie ergab, dass 25% aller befragten Jugendlichen im Alter von 12 bis 19 Jahren bereits in sozialen Netzwerken von Mobbing betroffen seien. 40% gaben an, dass Fotos ohne ihr Wissen online gestellt wurden.</strong><em> </em></p>
<p><strong>Ja, kann man denn niemandem mehr trauen?</strong></p>
<p>Auch <em>Die Zeit</em> ist dem Phänomen falscher Freunde im Netz auf der Spur und warnt: „<strong>Trau nicht deinen Freunden</strong>“, denn „perfide Programme“, die gerade auf Facebook kursieren, nehmen die Identität der eigenen Freunde an, um Nutzer auszuspionieren: „Wir glauben diesen Nachrichten, weil sie von jemandem zu kommen scheinen, den wir kennen.“ Dabei vergesse der Nutzer, dass „nicht jede Nachricht, die von einem Freund kommt, auch wirklich vom Absender stammt.“ (Facebook-Gründer Mark Zuckerberg)</p>
<p>Die Erstellung von <strong>gefälschten Profile</strong>n scheint kein Problem mehr zu sein. Auf Youtube finden sich Videos mit schülergerechten Anleitungen, um Passwörter bei SchülerVZ abzufangen. „Schon Elfjährige könnten die Profilseiten ihrer Mitschülerinnen verändern.“</p>
<p><strong>Verwirrende Virtualität</strong></p>
<p><strong>Wenn Mutter als Jäger unterwegs ist und Rotkäppchen mitunter wie ein wild gewordenes Wolfsrudel agiert, dann mag man wirklich nicht mehr arglos noch unbewaffnet in den Wald hinein.</strong></p>
<p>Klaue, Journalist der <em>Freitag</em>, erkennt in der Jugend-und-Internet-Diskussion, ja im Internet selbst eine „Kultur der Kontrolle und Denunziation“, wenn doch ein jeder Bürger dazu aufgerufen werde sich als „<strong>Vollzugsorgan der sexualpädagogischen Exekutive“</strong> zu verstehen oder Schüler und Studenten auf Seiten wie <em>Spickmich</em> und <em>MeinProf</em> mittels undurchsichtiger Rankings über ihre Lehrkräfte herfielen und dabei „keinen geringeren denunziatorischen Eifer als ihre „pädagogischen Kontrollfanatiker“, die SchülerVZ und StudiVZ gezielt nach Verleumdungen durchsuchen, aufbrächten.</p>
<p>Etwas polemisch formuliert, aber ein durchaus interessanter Hinweis.</p>
<p><strong>Denn tatsächlich wird man das Gefühl nicht los, dass Angst ein Hauptantrieb der ganzen Internetdebatte ist.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Ja, aber wer hat hier eigentlich Angst vor wem oder wovor?</strong></p>
<p>Wenn man sich im nächsten Umfeld umhört, erfahren wir von (einigen) Schülern (nicht nur von der Piratenpartei), die Angst haben, dass Eltern (und Lehrer) ihre Freiheit im Netz (Spiele) womöglich noch mehr beschneiden oder Ihnen das Internet sogar ganz wegnehmen. Von (einigen) Eltern (Lehrern) hören wir mitunter, dass man in der Tat die Gefahren des Internets nicht ausreichend einschätzen könne und sich eigentlich gar nicht – mit was für Netzwerken auch immer – auskennt, auch sei man berufstätig. Von (einigen) Lehrern hören wir Vergleichbares, ferner dass man befürchte, nun auch noch im virtuellen Bereich für Erziehungsdefizite verantwortlich gemacht zu werden.</p>
<p><strong>Und die Moral von der Geschicht’… </strong></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em><strong>&#8220;Rotkäppchen aber dachte: &#8216;Du willst dein Lebtag nicht wieder allein vom Wege ab in den Wald laufen, wenn dir&#8217;s die Mutter verboten hat.&#8217;&#8221;</strong></em></p>
<p><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-2838" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/09/28/uber-kinder-jugendliche-und-erwachsene-und-ihr-verhaltnis-zum-internet-einblicke-in-eine-hitzig-gefuhrte-debatte/wald_by_rainer-sturm_pixelio/"><img class="alignleft size-medium wp-image-2838" title="wald_by_Rainer-Sturm_pixelio" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/09/wald_by_Rainer-Sturm_pixelio-300x225.jpg" alt="wald_by_Rainer-Sturm_pixelio" width="300" height="225" /></a></p>
<p><strong>Darf denn niemand mehr (allein) in den Wald?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Vielleicht sollte man zumindest auch jenen Stimmen Gehör schenken, die daran erinnern, dass es in der virtuellen Welt nicht anders zugeht wie in der realen, sprich bei „Mutter daheim, „wo man umso beflissener die Nachbarn grüßt, desto mehr man heimlich über sie lästert“.</p>
<p>Vielleicht sollte man auch jenen Stimmen Gehör schenken, die daran erinnern, dass Kinder und Jugendliche keinem weißen, unbeschriebenem Blatt Papier entsprechen, auf die eine fremde (Internet-)Macht mit „schmutzigen Bildern und Ideen“ einwirken kann.</p>
<p><strong>Vielleicht vertraute die Mutter Rotkäppchen aus gutem Grund und schickte sie daher allein zur Großmutter.</strong> Vielleicht spielte der Wolf gar keine so wichtige Rolle. Womöglich entdeckte Rotkäppchen die Blumen (es soll ja auch Blumen im Wald geben) selbst und wollte mit ihnen etwas Schönes gestalten. Und vielleicht erzählte sie schließlich der Großmutter „einen vom Wolf“, diese konnte bekanntlich nicht mehr so gut sehen und hören.</p>
<p>Nancy Cheng</p>
<hr size="1" /><a title="derwesten.de" href="http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/bergkamen/2008/2/15/news-23844057/detail.html" target="_self">[1] http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/bergkamen/2008/2/15/news-23844057/detail.html</a></p>
<p>[2] <a title="www.bremen.de" href="http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/bergkamen/2008/2/15/news-23844057/detail.html" target="_blank">http://www.bremen.de/sixcms/detail.php?id=3859879</a></p>
<p>[3] http://<a title="Badische Zeitung" href="http://www.badische-zeitung.de/meinung/kommentare/verderben-die-neuen-medien-unsere-jugend--17395182.html" target="_blank">www.badische-zeitung.de/meinung/kommentare/verderben-die-neuen-medien-unsere-jugend&#8211;17395182.html</a></p>
<p>[4]http://<a title="www.bremen.de" href="http://www.bremen.de/sixcms/detail.php?id=3859879" target="_blank">www.bremen.de/sixcms/detail.php?id=3859879</a></p>
<p>[5] http://<a title="spiegel.de" href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,579309,00.html" target="_blank">www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,579309,00.html</a></p>
<p>[6] http://<a title="medienwissenschaft" href="http://weblog.medienwissenschaft.de/archives/1885" target="_blank">weblog.medienwissenschaft.de/archives/1885</a></p>
<p>[7] http://<a title="Computerwoche" href="http://www.computerwoche.de/management/compliance-recht/1899721/" target="_blank">www.computerwoche.de/management/compliance-recht/1899721/</a></p>
<p>[8] http://<a title="Blinde Kuh" href="http://www.blinde-kuh.de/fbitips.html" target="_blank">www.blinde-kuh.de/fbitips.html</a></p>
<p>[9] http://<a title="Schülervz" href="http://www.schuelervz.net/l/schueler/3/" target="_blank">www.schuelervz.net/l/schueler/3/</a></p>
<p>[10] Sueddeutsche: Auch du bist drin: http://<a title="Auch du bist drin" href="http://www.sueddeutsche.de/computer/500/421262/text/" target="_blank">www.sueddeutsche.de/computer/500/421262/text/</a></p>
<p>[11] Süddeutsche: Erotik-Tänzerin darf nicht zur Polizei: http://<a title="Erotik-Tänzerin" href="http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/825/459467/text/" target="_blank">www.sueddeutsche.de/jobkarriere/825/459467/text/</a></p>
<p>[12] Sueddeutsche: Auch du bist drin: http://<a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/500/421262/text/" target="_blank">www.sueddeutsche.de/computer/500/421262/text/</a></p>
<p>[13] http://<a title="Kinder sind tabu" href="http://www.kindersindtabu.de/index1.html" target="_blank">www.kindersindtabu.de/index1.html</a></p>
<p>[14] http://<a title="Porno-Jägerin im Netz" href="http://www.emma.de/porno_jaegerin_im_netz.html" target="_blank">www.emma.de/porno_jaegerin_im_netz.html</a></p>
<p>[15] http://<a title="Jugendschutz im Internet" href="http://www.stern.de/panorama/jugendschutz-kinder-sind-im-internet-freiwild-594119.html" target="_blank">www.stern.de/panorama/jugendschutz-kinder-sind-im-internet-freiwild-594119.html</a></p>
<p>[16] http://www.stern.de/panorama/jugendschutz-kinder-sind-im-internet-freiwild-594119.html und</p>
<p>http://<a href="http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Fachbeitrag/a_Erziehungsbereiche/s_1174.html" target="_blank">www.familienhandbuch.de/cmain/f_Fachbeitrag/a_Erziehungsbereiche/s_1174.html</a></p>
<p>[17] http://<a title="Unser Netz muss sauber bleiben" href="http://www.freitag.de/positionen/0930-unser-netz-muss-sauber-bleiben/" target="_blank">www.freitag.de/positionen/0930-unser-netz-muss-sauber-bleiben/</a></p>
<p>[18] Auch der Verbraucherschutz ist alamiert. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat gegen die Plattformen MySpace, Facebook, lokalisten.de, wer-kennt-wen.de und Xing ein Unterlassungsverfahren eingeleitet. Vor allem die Vertragsbedingungen und Datenschutzbestimmungen seien undurchsichtig. Sie benachteiligen die Nutzer, während sie den Betreibern weitgehende Rechte einräumen. Vor allem die Regelungen zur umfassenden Datennutzung und -verarbeitung erfolgen laut vzbv oft ohne Einwilligung des Nutzers und gingen weit über den eigentlichen Zweck hinaus. Süddeutsche: http://<a title="Verfassungschutz Soziale Netzwerke" href="http://www.sueddeutsche.de/computer/85/480564/text/" target="_blank">www.sueddeutsche.de/computer/85/480564/text/</a></p>
<p>[19] http://<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,601256,00.html" target="_blank">www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,601256,00.html</a></p>
<p>[20] Mobbing gefährdet junge Nutzer: http://<a href="http://www.zeit.de/online/2009/04/internet-netzwerke-kinder" target="_blank">www.zeit.de/online/2009/04/internet-netzwerke-kinder</a></p>
<p>[21] Spiegel online: „Geh dich aufhängen“ http://<a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/leben/0,1518,639284,00.html" target="_blank">www.spiegel.de/schulspiegel/leben/0,1518,639284,00.html</a></p>
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		<title>Bist du gut vernetzt? Unser Thema im Oktober</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 05:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>n.cheng</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
ver·nẹt·zen &#60;vernetzt, vernetzte, hat vernetzt&#62; (mit OBJ) jmd. vernetzt jmdn./etwas mit jmdm./etwas
1.relativ eigenständige Personen oder Elemente so untereinander verbinden, dass sie sich wechselseitig in einem effektiveren Ganzen unterstützen Alle Teilbereiche der Theorie sind miteinander vernetzt., Alle Mitarbeiter des Projekts sind miteinander vernetzt.
2.edv: einzelne PCs zu einem Netzwerk verbinden bzw. in ein vorhandenes Netzwerk integrieren
(TheFreeDictionary.com//Deutsches Wörterbuch. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-2570" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/09/21/gut-vernetzt/gut-vernetzt_spinnennetz2/"><img class="alignnone size-full wp-image-2570" title="Gut vernetzt_Spinnennetz2" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/09/Gut-vernetzt_Spinnennetz2.jpg" alt="Gut vernetzt_Spinnennetz2" width="800" height="620" /></a></p>
<p style="padding-left: 90px;">ver·nẹt·zen &lt;<strong>vernetzt</strong>, <strong>vernetzte</strong>, <strong>hat vernetzt</strong>&gt; <em>(mit OBJ) jmd. vernetzt jmdn./etwas mit jmdm./etwas</em></p>
<p style="padding-left: 90px;"><strong>1</strong>.relativ eigenständige Personen oder Elemente so untereinander verbinden, dass sie sich wechselseitig in einem effektiveren Ganzen unterstützen Alle Teilbereiche der Theorie sind miteinander vernetzt., Alle Mitarbeiter des Projekts sind miteinander vernetzt.</p>
<p style="padding-left: 90px;"><strong>2</strong>.edv: einzelne PCs zu einem Netzwerk verbinden bzw. in ein vorhandenes Netzwerk integrieren</p>
<p style="padding-left: 90px;">(TheFreeDictionary.com//Deutsches Wörterbuch. © 2009)</p>
<p style="padding-left: 60px;">
<p><strong>Part 1</strong></p>
<p><strong>Zur aktuellen Septemberausgabe</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>SIND WIR GUT VERNETZT?</strong></p>
<p>Bereits vor unserer ersten Ausgabe kursierte das Thema – in anderer Formulierung – in den Köpfen unserer Redaktionsmitglieder. Es fielen Schlagworte wie „Schüler-VZ“ und „Facebook“, Ranking-Listen in „Spickmich.de“, „Internetsucht“, Cybermobbing oder die Frage, ob Lehrer eine grundsätzlich andere („verkrampfte“?) „Einstellung zum Internet“ hätten als Schüler.</p>
<p>Aus den auch in den Massenmedien aktuell immer wieder in die Debatten der Meinungsmache getragenen Schlagworten haben wir versucht Fragen zu formulieren, die uns wichtig sind.</p>
<p><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-2693" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/09/21/gut-vernetzt/generation-facebook_stern_37_2009/"><img class="alignleft size-full wp-image-2693" title="Generation Facebook_Stern_37_2009" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/09/Generation-Facebook_Stern_37_2009.jpg" alt="Generation Facebook_Stern_37_2009" width="300" height="404" /></a></p>
<p>Der Stern titulierte jüngst „<em>Generation facebook. Wie sich Millionen Deutsche im Internet vernetzten</em>“: <strong>Wie vernetzt sind wir wirklich?</strong></p>
<p>Gutes ‚Vernetzt-Sein’ scheint mittlerweile ein unhinterfragbares Muss jeglicher Aufsteigerbiografie zu sein: „Hauptsache gut vernetzt“ (faz.de), „Gut geplant-gut vernetzt“ (manager-magazin.de), „Gut vernetzt ist halb gewonnen“ (unternehmer.de)</p>
<p><strong>Wie vernetzt muss man eigentlich sein? Fordert nicht die Gesellschaft (=der Markt) von uns in hohem Maße vernetzt zu sein?</strong></p>
<p>Wir fragen weiter:</p>
<p>Ganz offensichtlich ist das „Schüler-VZ“ eine beliebte Seite der EMA-Schüler (Warum wäre sie sonst auch auf den Rechnern unserer Schule gesperrt).</p>
<p><strong>Was denken LehrerInnen über soziale Netzwerke wie das „Schüler-VZ&amp;Facebook“? Sehen Sie darin ein Problem? Und wie vielen aus der Lehrerschaft ist das Schüler-VZ überhaupt bekannt?</strong></p>
<p><strong>Warum wird der Gebrauch des Internets überhaupt so kontrovers diskutiert</strong> <strong>(fragen sich nicht wenige Schüler)?</strong></p>
<p>Exklusiv für diese Ausgabe haben Lehrerinnen der Redaktion einen Ausflug in die „Welten“ des Schüler-VZ gewagt und uns mit gemischten Gefühlen (so muss es sich wohl in etwa anfühlen, wenn man in fremden Tagebüchern liest) gefragt, wissen die Schüler, dass <em>jeder</em> potentiell Zugang zu ihren Daten hat? Um eine pädagogische Sicht bemüht, fragten wir uns ferner: <strong>Brauchen wir das Schüler-VZ/Facebook für unser Wohlbefinden, ja gehört es gar zum festen Bestandteil einer „Persönlichkeitsentwicklung“? Bietet das Internet womöglich durchaus ernstzunehmende Chancen sich „freier“ zu fühlen?</strong></p>
<p>Wenn etwa einige unserer EMA-Schüler mit über 200 Freunden aufwarten, findet sich darin eine Antwort auf die Frage, was den Drang nach (sozialer) Vernetzung bedingt?</p>
<p>In dieser Ausgabe machen wir uns auf die Suche nach handfesten, konkreten Antworten:</p>
<p><strong>Welchen Stellenwert hat das ‚vernetzt sein’ für das Schulleben am EMA? </strong></p>
<p>Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!</p>
<p>Nancy Cheng und Sarah Stengert</p>
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		<title>Vernetzte Siebtklässler? Eine Umfrage zur Internetnutzung</title>
		<link>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/09/21/vernetzte-siebtklassler-eine-umfrage-zur-internetnutzung/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 22:46:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>besserscholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Click...Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Foto-Galerie]]></category>
		<category><![CDATA[Ups & Downs]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[SchülerVZ]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>

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		<description><![CDATA[
Umfrageergebnisse zur Internet-Nutzung am EMA
Eine unter 40 Siebt- und Achtklässlern im Religionsunterricht bei Frau Besser-Scholz anonym durchgeführte nicht- repräsentative Umfrage zur Internet-Nutzung enthielt folgende Fragen:
1. Gehst du persönlich regelmäßig ins Internet?
2. Wenn ja: Wie oft in der Woche? Wie lange jeweils?
3. Welche Seiten besuchst du im Internet besonders gerne?
4. Warum findest du gerade diese Seiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-2627" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/09/21/vernetzte-siebtklassler-eine-umfrage-zur-internetnutzung/wir_alle_sind_vernetzt_pixelio/"><img class="alignleft size-full wp-image-2627" title="wir_alle_sind_vernetzt_pixelio" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/09/wir_alle_sind_vernetzt_pixelio.jpg" alt="wir_alle_sind_vernetzt_pixelio" width="1024" height="768" /></a></p>
<h1>Umfrageergebnisse zur Internet-Nutzung am EMA</h1>
<p><strong>Eine unter 40 Siebt- und Achtklässlern im Religionsunterricht bei Frau Besser-Scholz anonym durchgeführte nicht- repräsentative Umfrage zur Internet-Nutzung enthielt folgende Fragen:</strong></p>
<p align="right"><strong>1. Gehst du persönlich regelmäßig ins Internet?</strong></p>
<p><strong>2. Wenn ja: Wie oft in der Woche? Wie lange jeweils?</strong></p>
<p><strong>3. Welche Seiten besuchst du im Internet besonders gerne?</strong></p>
<p><strong>4. Warum findest du gerade diese Seiten so attraktiv?</strong></p>
<p><strong>5. Warum gehen Jugendliche Deiner Meinung nach immer häufiger ins Internet?</strong></p>
<p><strong>6. Was findest du persönlich toll oder auch abschreckend am Internet?</strong></p>
<p><strong>7. Wie stehst du persönlich zum SchülerVZ? Warum?</strong></p>
<p><strong>8. Sollten gewisse Internetseiten Deiner Meinung nach gesperrt werden?</strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Diese Umfrage führte zu den folgenden Ergebnissen:</span></strong></p>
<p><strong>So gut wie jeder der befragten Schüler nutzt das Internet &#8211; meist an mehreren Tagen in der Woche. </strong>Allerdings schwankt die jeweilige Nutzungszeit zwischen 5 Minuten und 2 Stunden. Genutzt werden vor allem Videoplattformen, SchülerVZ, Chatrooms, Seiten über Fußball, Wikipedia zur Recherche für die Schule sowie Onlinebrowser-Games (z.B. Pennergame).</p>
<p>Die meisten Befragten gehen vor allem ins Internet, um <strong>Spaß</strong> dabei zu haben, sich <strong>Videos </strong>anzuschauen oder <strong>Browsergames </strong>zu spielen; aber auch, um zu <strong>chatten</strong>, sich kostenlos <strong>Musik und Filme runterzuladen oder anzuhören/sehen</strong>.<strong> E-Mails</strong> zu schreiben und <strong>Informationen zu sammeln, </strong>spielen ebenfalls eine wesentliche Rolle.</p>
<p>Den allgemeinen Reiz des Internets für Jugendliche sehen die Befragten darin, <strong>flexibel mit Freunden und anderen </strong>zu <strong>kommunizieren</strong>, die <strong>Langeweile </strong>zu <strong>vertreiben</strong>, immer wieder etwas <strong>Neues entdecken </strong>und <strong>der Wirklichkeit entfliehen </strong>zu können. Wie aus den Umfragewerten hervorgeht, <strong>senkt die </strong><strong>scheinbare Anonymität des Internets </strong>offenbar die <strong>Hemmschwelle persönliche Daten anzugeben </strong>und <strong>mit Fremdem zu reden. </strong>Bemerkenswert ist, dass offenbar gezielt das Internet genutzt wird, um <strong>andere Jugendliche und Mädchen zu „treffen“ bzw. mit ihnen zu kommunizieren.</strong></p>
<p>Das <strong>SchülerVZ </strong>wird von den meisten Befragten genutzt, um sich mit anderen Schülern auszutauschen und mit Freunden zu kommunizieren, sich Fotos anzuschauen und sich zu amüsieren. Kritisiert wird, dass es oft abstürzt und unübersichtlich sei. <strong>Nur wenige Befragte nutzen das SVZ gar nicht </strong>und finden es langweilig.</p>
<p><strong>Die meisten Befragten befürworten lediglich das Sperren von (kinder-)pornographischen Seiten.</strong></p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Obwohl es sich bei dieser Umfrage lediglich um eine Stichprobe unter allen SchülerInnen der 7. und 8. Klassen am EMA handelt, decken sich ihre Ergebnisse mit den Erkenntnissen aus größer angelegten aktuellen Umfragen unter Jugendlichen dieser Altersgruppe.</p>
<p><strong>Es wäre sicherlich interessant, zu untersuchen, ob sich und inwiefern sich die Antworten älterer und jüngerer SchülerInnen am EMA von o.e. Ergebnissen unterscheiden.</strong></p>
<p>Julian Hartmann</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bist du schon drin? Erfahrungen mit dem SchülerVz</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 22:40:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>n.cheng</dc:creator>
				<category><![CDATA[Click...Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Foto-Galerie]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Profile]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[SchülerVZ]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Stalking]]></category>

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Meine Erfahrung mit dem Schüler-Vz
„Abf“ oder „Bf“? 
Jeder kennt es, das berüchtigte Schüler-Vz. Man bekommt eine Einladung per Mail, sich an zu melden. Man meldet sich an. Erstellt ein Profil. „Wer kennt wen? &#8211; Wer ist in deiner Parallelklasse? &#8211; Wer hat wann Geburtstag?&#8221; Man lernt Leute kennen. Und findet heraus, wer mit wem befreundet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-2535" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/09/21/bist-du-schon-drin-erfahrungen-mit-dem-schulervz/bist-du-schon-drin/"><img class="alignleft size-full wp-image-2535" title="Bist du schon drin" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/09/Bist-du-schon-drin.jpg" alt="Bist du schon drin" width="623" height="354" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<p><strong>Meine Erfahrung mit dem Schüler-Vz</strong></p>
<p><strong>„Abf“ oder „Bf“? </strong></p>
<p>Jeder kennt es, das berüchtigte Schüler-Vz. Man bekommt eine Einladung per Mail, sich an zu melden. Man meldet sich an. Erstellt ein Profil. „Wer kennt wen? &#8211; Wer ist in deiner Parallelklasse? &#8211; Wer hat wann Geburtstag?&#8221; Man lernt Leute kennen. Und findet heraus, wer mit wem befreundet ist. Man erfährt sogar, wer Abf (=allerbeste(r) Freund(in)) und wer nur Bf (=Beste(r) Freund(in)) ist.</p>
<p><strong><em>Wie ich wirklich bin oder wie ich mir wünsche zu sein</em></strong></p>
<p>Mitglieder bilden ihr Profil oft so, <em>wie </em><em>sie gerne wären</em>. Viele vertrauen dem öffentlichen Internet ihr ganzes Leben an; stellen halbnackte Fotos rein, versauen sich durch sexistische- oder „Saufgruppen&#8221; ihre virtuelle Persönlichkeit.</p>
<p><strong><em>Immer auf dem Laufenden</em></strong></p>
<p>Und fast jeder bei Schüler-Vz weiß, wie es ist, jeden Tag verschiedene Profile zu durchforsten, auf der Suche nach Neuigkeiten. Den Fotos vom letzten Wochenende oder der letzten Party. Oder von den beliebtesten Leuten der Schule. Man meint nach dem Lesen eines Profils oft, man wisse jetzt alles über eine Person. Denn die Felder „Beziehungsstatus&#8221;, „Was ich mag&#8221; ,„Was ich nicht mag&#8221; und „Über mich selbst&#8221; füllt nahezu jeder zweite aus. Schnell entwickelt sich eine Abhängigkeit. Und man ärgert sich, wenn die Profile mal privat (=nur für Freunde sichtbar) sind. Denn die einzige Möglichkeit, das Profil dann an zu gucken, ist eine Freundschaf tsei nladung zu schicken. (Ja, richtig gelesen, man lädt die Leute ein, mit einem befreundet zu sein.) <em>Aber </em>dadurch würde man zeigen, dass man oft nur eine Einladung schickt, um dieses Profil endlich ansehen zu können.</p>
<p><strong><em>Stalken</em></strong></p>
<p>Mit der Zeit wird Schüler-VZ immer unwichtiger und das Stalken lässt nach.</p>
<p>Aber dass man selbst gestalkt wird, dass lässt nicht nach. Zum Beispiel kann es einem passieren, jeden Tag unter der Rubrik &#8220;Wer meine Seite angesehen hat&#8221; einen einem selbst unbekannten Jungen zu finden, der immer eine Nachricht nach dem Motto: „Eh Süße! Wann treffen wir uns mal?&#8221; schickt und unter allen Fotos von einem selbst Kommentare, <em>wie </em>oder ähnliches hinterlässt.</p>
<p>Oft endet es dann damit, dass man selbst diesen Nutzer in die Liste „Ignorierte Nutzer&#8221; verschiebt oder ihn beim Schüler-VZ Team meldet (3 Meldungen und das Team löscht den Nutzer) oder sogar löscht (man kann einen Nutzer selbst löschen, wenn man Gründe angibt &#8211; das Team überprüft diese).</p>
<p>Ich kann nur jedem raten: bleibt diskret, veröffentlicht nicht alles und stellt vor allem keine Fotos rein, die später gegen euch verwendet werden können. Oft ist <em>es schwer, </em>Sachen, die einmal im Internet standen, wieder zu löschen.</p>
<p>Juliane Schlüsener</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Twittern? SchülerVz? Facebook? Was ist was? Kurze Erklärungen</title>
		<link>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/09/21/was-ist-was-kurze-erklarungen/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 22:13:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Click...Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Foto-Galerie]]></category>
		<category><![CDATA[Frisch getippte Highlights]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[meinVZ]]></category>
		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
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		<category><![CDATA[StudiVZ]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[
Damit man sich im großen weiten Netz nicht verirrt, braucht man manchmal ein bisschen Hilfe. Hier also ein paar Begriffe zum Nachschlagen. Eine kurze Anmerkung: Der Begriff „Nutzer“ wird im geschlechtlichen Plural verwendet. Viel Spaß beim Nachgucken!
Avatar
Grundsätzlich bezeichnet ein Avatar die gesamte erfundene Identität des Internet-Users, der Begriff hat sich jedoch in letzter Zeit etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-large wp-image-2338" title="glossar" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/09/glossar1-1024x546.jpg" alt="glossar" width="553" height="295" /></p>
<p>Damit man sich im großen weiten Netz nicht verirrt, braucht man manchmal ein bisschen Hilfe. Hier also ein paar Begriffe zum Nachschlagen. Eine kurze Anmerkung: Der Begriff „Nutzer“ wird im geschlechtlichen Plural verwendet. Viel Spaß beim Nachgucken!</p>
<p><strong>Avatar</strong></p>
<p>Grundsätzlich bezeichnet ein <em>Avatar </em>die gesamte erfundene Identität des Internet-<em>User</em>s, der Begriff hat sich jedoch in letzter Zeit etwas verändert und beschreibt jetzt nur noch das Anzeigebild eines Nutzers, das Bild also, was  er sich selbst aussucht und mit dem er sein <em>Profil </em>versieht.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Chatten</strong></p>
<p>Vom Englischen “to chat – sich unterhalten, plaudern“ bezeichnet c<em>hatten</em> das Verschicken von kurzen Nachrichten an andere <em>User</em>, meist bei <em>Instant Messengern</em>. Ähnlich schnell wie beim Telefonieren erhält der Gesprächspartner die Nachrichten, die man allerdings tippen muss.</p>
<p><em>Chatten</em> kann man auf unzähligen Seiten, in unzähligen <em>Chat</em>rooms, mit unzähligen Menschen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Cyber-mobbing</strong></p>
<p>Ein vor allem im Zusammenhang mit <em>SchuelerVZ</em> auftretender Begriff, der das gezielte Verunsichern und Schikanieren von anderen im Internet benennt. Meistens schließen sich kleine Gruppen zusammen und konzentrieren sich auf ein „Opfer“, das dann unter den Witzen und meist schlechten Absichten anderer zu leiden hat. Beliebte Werkzeuge dabei sind Foto-Bearbeitungs-Programme, das Veröffentlichen von diskriminierenden Texten und das Gründen von Gruppen (siehe <em>SchuelerVZ</em>) gegen Einzelpersonen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Facebook – </strong><a href="http://www.facebook.com/"><strong>www.facebook.com</strong></a><strong> </strong></p>
<p><em>Facebook</em> war ursprünglich für Studenten gedacht, ist jetzt aber auch weltweit für Nutzer ab 12 Jahren offen. Heute sind unglaubliche 250 Millionen <em>User</em> registriert. Man kann sich sein eigenes <em>Profil</em> erstellen, persönliche Informationen angeben, Fotos und Videos hochladen, verschiedene Spiele spielen, <em>chatten</em>, Nachrichten verschicken, Persönlichkeitstest machen, „Freundschaften“ schließen und Geburtstagskalender führen. Jobs finden und vergeben, Wohnungen suchen, Fahrgemeinschaften bilden und Kontakte knüpfen – f<em>acebook </em>steht für unbegrenzte Möglichkeiten rund um die Welt.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Fake-Account</strong></p>
<p>Als <em>Fake-Account </em>bezeichnet man die <em>Profil</em>e, <em>Nicknames</em> und Identitäten im Internet, hinter denen keine reale Person steht, bzw. der Name des Accounts nicht der der Person ist, die ihn erstellt hat. So gibt es zum Beispiel bei <em>facebook</em> eine Reihe von <em>Usern</em> mehrere Accounts. Außerdem gibt es <em>Profil</em>e, die sich als jemand ausgeben, der sie nicht sind. Der Begriff fiel in letzter Zeit oft im Zusammenhang mit<em> SchülerVZ</em>.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Icq – www.icq.com</strong></p>
<p>Ein typischer <em>Instant Messenger</em>, abgeleitet vom Englischen „I seek you“ – „Ich suche dich“. Der <em>User</em> lädt sich ein Programm auf den Computer, erstellt sich im Internet einen Account und erhält eine persönliche, 6- bis 9-stellige Nummer, unter der er von anderen <em>Usern</em> gefunden werden kann. Hat man sich mithilfe der Nummern eine persönliche Kontaktliste erstellt, kann man mit den eigenen Kontakten Kurznachrichten austauschen. Gegründet wurde <em>icq</em> 1996 und hat heute über 470 Millionen aktive Nutzer.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Ins</strong><strong>tant Messenger</strong></p>
<p><em>Instant Messenger</em> sind Programme, die man sich auf den Computer lädt und dann mit anderen <em>Usern</em>, meist zusammengefasst in einer Kontaktliste, Kurznachrichten austauschen kann. Das Prinzip ist ähnlich wie das des Telefonierens, der Unterschied ist, dass die Beiträge getippt werden müssen. Den Austausch von Kurzmitteilungen nennt man <em>chatten</em>. Typische <em>Instant Messenger</em> sind <em>icq</em> und <em>MSN</em>.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Knuddels – www.knuddels.de</strong></p>
<p>Eine Internetplattform, auf die <em>User</em> sich ein <em>Profil</em> inklusive <em>Nickname</em> erstellen, und mit über 5 Millionen Nutzern <em>chatten</em> können. <em>Knuddels</em> wurde 1999 gegründet und sieht sich selbst als Flirtcommunity für Kinder und Jugendliche. Kritiker beklagen sich wiederholt über die Gefahren für Kinder, die noch nicht mit dem Internet, insbesondere mit Chatrooms wie <em>Knuddels </em>umgehen können.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>meinVZ – </strong><a href="http://www.meinvz.net/"><strong>www.meinVZ.net</strong></a><strong> </strong></p>
<p>Nachfolger von <em>SchülerVZ </em>und <em>StudiVZ. MeinVZ </em>soll nun auch alle Nicht-Schüler und –Studenten mit ins „VZ-Boot“ holen und den Erfolg der VZnet Netzwerke Ltd. ausweiten. Es wurde 2008 gegründet und verzeichnet heute mehr als 3,8 Millionen Nutzer. Dank einer engen Vernetzung können <em>User </em>auch mit denen des <em>StudiVZ‘</em> Kontakte knüpfen. Allgemein sind die Funktionen denen des <em>SchülerVZ</em>‘ sehr ähnlich.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Windows Live Messenger / MSN – </strong><a href="http://www.msn.com/"><strong>www.msn.com</strong></a><strong> </strong></p>
<p>Ein typische <em>Instant Messenger</em>. <em>MSN</em> ist ein Programm, das sich der <em>User</em> auf den Computer lädt. Er erstellt sich mittels seiner E-Mail-Adresse einen <em>Account </em>und kann dann andere User seiner Kontaktliste hinzufügen. Der <em>Messenger</em> ist an eine Seite gebunden, die zu den ersten webbasierten E-Mail-Sites gehört, die E-Mail-Adressen mit dem Ende „…@hotmail.de“ sind keine Seltenheit mehr.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Myspace – </strong><a href="http://www.myspace.com/"><strong>www.myspace.com</strong></a><strong> </strong></p>
<p>Eine weltweite Internet-Plattform für jeden, oft genutzt für Werbezwecke, vom Englischen „My space“ – „Mein Platz“. Bands, Unternehmen und Künstler nutzen <em>Myspace </em>um bekannt zu werden. Fotos, Videos, Lieder hochladen, „Freundschaften“ schließen und Nachrichten austauschen sind die wichtigsten Funktionen. Die Community wurde 2003 gegründet und umfasst heute über 260 Millionen (!) Mitglieder.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>nickname</strong></p>
<p>Ein <em>Nickname</em> (Englisch: „Spitzname“) ist der Name, den ein <em>User </em>sich auf einer Seite gibt. Über <em>Nicknames</em> wird Anonymität gewahrt. <em>SchülerVZ</em> zum Beispiel verzichtet darauf und ist deshalb persönlicher, aber auch gefährlicher.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Profil</strong></p>
<p>Das <em>Profil</em> bezeichnet die Identität eines <em>Users</em>. Auf der sog. <em>Profil-</em>Seite kann man persönliche Daten angeben, ein <em>Profil</em>-Foto, ein Anzeigebild also, hochladen und meist auch von anderen <em>Usern</em> kommentiert werden.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>schülerVZ – www.schuelerVZ.net</strong></p>
<p>Das SchülerVZ, von Schüler-Verzeichnis, ist eine deutschlandweite, kostenlose Internet-Plattform für SchülerInnen ab 12 Jahren. Die <em>User </em>können sich ein <em>Profil </em>erstellen, ein Anzeigebild hochladen, Schule, Klasse, Geburtsdatum, Hobbies, Beziehungsstatus, Nebenjobs und Vorlieben angeben, Fotos hochladen, Nachrichten verschicken, <em>chatten</em> und sog. „Freundschaftseinladungen“ an andere senden. Anfang 2007 gegründet umfasst es schon über 5 Millionen Nutzer, ist es seit 2008 die meistgeklickte Seite Deutschlands und erfreut sich größter Beliebtheit. Um sich anmelden zu können, braucht man die Einladung eines bereits aktiven<em> Users</em>, einen Link, den man per E-Mail zugeschickt bekommt. Wie man am enormen Erfolg des SVZ` sehen kann, funktionierte dieses Schneeball-Prinzip bestens. Damit sollte sichergestellt werden, dass nur Schüler Zugang haben. Es hinderte allerdings weder besorgte Eltern, noch Lehrer daran, sich selbst ein Bild zu machen.</p>
<p>Die beliebtesten Funktionen sind das Gründen von sog. Gruppen, in denen sich 1-1000000 Leute zu bestimmten Themen äußern können, das Verlinken von <em>Usern </em>auf Fotos und anderen auf die sog. „Pinnwand“ schreiben, also das <em>Profil</em> desjenigen zu kommentieren.</p>
<p>Die von Selbstdarstellung geprägte Seite ermöglicht es den <em>Usern</em>, soviel wie möglich über andere zu erfahren. Zwar lässt sich die eigene Seite so schützen, dass fremde <em>User</em> sie nicht sehen können – „Freunde“ aber haben Zugang. Und der Begriff „Freunde“ kann sowohl die tatsächlich engsten Freude, als auch entfernte Bekannte und reine Internet-Bekanntschaften meinen.</p>
<p>Als Statussymbole gelten möglichst viele „Freunde“, Verlinkungen auf Fotos, Pinnwandeinträge, Kommentare zu den selbst hochgeladenen Fotos und eine möglichst hohe Besucherzahl auf dem eigenen <em>Profil</em>.</p>
<p>Das SchülerVZ ist eine Tochter des <em>StudiVZ</em>, sowie Vorgänger von <em>MeinVZ.</em></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Skype – www.skype.com</strong></p>
<p><em>Skype</em> ist ein Programm, das der <em>User</em> sich auf seinen Computer lädt und es dann sowohl als <em>Instant Messenger</em>, als auch als Telefon benutzen kann. Hat man einmal ein <em>Profil </em>erstellt, kann man mit Leuten in der eigenen Kontaktliste chatten, sowie von <em>Skype</em> zu <em>Skype </em>kostenlos telefonieren („<em>skype</em>n“). Um ins Fest- oder Mobilfunk-Netz zu telefonieren, muss man allerdings ein Konto anlegen und es mit Guthaben aufladen. Gegründet wurde <em>Skype</em> 2003, heute verzeichnet es rund 220 Millionen Nutzer.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>studiVZ – </strong><a href="http://www.studivz.net/"><strong>www.studiVZ.net</strong></a><strong> </strong></p>
<p><em>StudiVZ</em> ist die erste Plattform der VZ-Gruppe (<em>SchülerVZ, MeinVZ</em>). Gegründet 2004 verfügt es heute über 5,5 Millionen aktiver Nutzer. Die Funktionen sind gleich denen des <em>SchülerVZ‘</em>, der Unterschied: Es handelt sich bei den <em>User</em>n um Studenten. Insgesamt sind über 15 Millionen Deutsche Mitglied in einer der drei VZ-Plattformen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>twitter – www.twitter.com</strong></p>
<p><em>Twitter</em>, vom Englischen „to tweet“ – „zwitschern“, ist eine weltweite Seite, in der die <em>User </em>mit 140 Zeichen lediglich die Frage „What are you doing?“ – „Was machst du gerade?“ beantworten sollen. Hat man einmal ein <em>Profil </em>erstellt, lässt sich diese Frage per SMS, Sofort-Nachricht oder im Internet beantworten. Die zweite Hauptfunktion <em>Twitter</em>s ist, anderen <em>User</em>n zu folgen („follow“), und damit immer darüber informiert zu sein, was andere gerade tun. Das ist vor allem beliebt, weil auch viele Stars und Prominente <em>twitter</em>n. Gegründet wurde das Erfolgskonzept 2006, 2009 verzeichnet es über 6 Millionen aktive Nutzer. Vor allem in Bereichen wie Wahlkampf und Nachrichtenservice, aber auch zum Thema Privatsphäre sorgte es für reichlich Diskussionsstoff. In Deutschland ist es zwar bekannt, die Hauptnutzung findet allerdings ins den USA statt.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>User</strong></p>
<p>User, vom Englischen „to use“ – „benutzen“, ist der zusammenfassende Begriff für alle Nutzer des Internets, einzelner Seiten oder Programme.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>wer-kennt-wen? – www.wer-kennt-wen.de</strong></p>
<p>Ein weiteres „Social-Network“, soziales Netzwerk für <em>User</em> deutschlandweit. 2006 gegründet, heute über 6,5 Mio. Mitglieder stark. Eine Einladung eines bereits aktiven Nutzers ist nicht erforderlich zur Registrierung. Man kann sich ein <em>Profil </em>erstellen, Fotos hochladen, „Freundschaften“ schließen, und in Kontakt bleiben. Unter Schülern ist „wkw“ regional zwar beliebt, am EMA jedoch eher unbekannt.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Youtube – </strong><a href="http://www.youtube.com/"><strong>www.Youtube.com</strong></a><strong> </strong></p>
<p>Ein hocherfolgreiches &#8211; aber auch umstrittenes &#8211; weltweites Videoportal mit über 100 Millionen Nutzern weltweit, obwohl erst 2005 gegründet. Jedermann kann sich ohne ein <em>Profil</em> zu erstellen Milliarden von maximal 10-minütigen Videos anschauen, mit eigenem <em>Profil </em>selbst welche hochladen und Nachrichten an andere <em>User</em> verschicken. Diskussionen entstanden rund um anstößige, gewaltverherrlichende und extremistische Videos. 2006 verkündete Google die Übernahme.</p>
<p>Hoffentlich hat euch dieses kleine Register ein wenig helfen können!</p>
<p>Die EMA-Redaktion</p>
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		<item>
		<title>Vernetzte Nazis</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 22:04:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>n.cheng</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Click...Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Foto-Galerie]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextreme Straftaten]]></category>
		<category><![CDATA[Verfassungsschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wer kennt diese Symbole?

18, 28, 74, 84, 88, 444, 19/8, 1919, 1488, 168:1, 14,3:1, 4/20, HooNaRa, JOG, RAHOWA, W.A.W. 
Als ich mich das erste mal mit der rechten Szene beschäftigte, dachte ich mir nichts Böses bei diesen Zahlen und versuchte leicht verwirrt einen Sinn zu finden. Schon unter Wikipedia Rechtsextreme Symbole und Zeichen bekam ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-2702" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/09/21/vernetzte-nazis/neonazis_wal_diewelt_web2/"><img class="alignleft size-full wp-image-2702" title="neonazis_wal_DieWelt_Web2" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/09/neonazis_wal_DieWelt_Web2.jpg" alt="neonazis_wal_DieWelt_Web2" width="480" height="320" /></a></p>
<p><strong><span style="font-family: Calibri,sans-serif"><span style="font-size: small"><span style="text-decoration: underline;">Wer kennt diese Symbole?</span></span></span></strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm"><span style="font-family: Calibri,sans-serif"><span style="font-size: small">18, 28, 74, 84, 88, 444, 19/8, 1919, 1488, 168:1, 14,3:1, 4/20, HooNaRa, JOG, RAHOWA, W.A.W. </span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><span style="font-family: Calibri,sans-serif"><span style="font-size: small">Als ich mich das erste mal mit der rechten Szene beschäftigte, dachte ich mir nichts Böses bei diesen Zahlen und versuchte leicht verwirrt einen Sinn zu finden. Schon unter Wikipedia Rechtsextreme Symbole und Zeichen bekam ich eine genauere Vorstellung ihrer Bedeutung. </span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm"><span style="font-family: Calibri,sans-serif"><span style="font-size: small">Früher erkannte man Neo-Nazis an den typischen Merkmalen wie Bomberjacke, Springerstiefel und Glatze (wobei das kein sicheres Zeichen ist, da Skinheads meistens nicht politisch sind, ihr Auftreten wurde einfach von der rechten Szene aufgegriffen) ,heutzutage kann man manche immer noch an solchen Merkmalen erkennen. Doch leider ist die Szene im ständigem Wechsel,so werden inzwischen schon Linke/Kommunistische Parolen und Symbole, wie z.B. Che Guevara oder die Anti-Kapitalistischen Parolen übernommen. Darin liegt auch ein Teil der Gefährlichkeit, da eine Zuordnung über automatisch angenommene Inhalte (CHE = linker Kämpfer ) wenig politisch Informierte in die rechte Szene hinein führt.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm"><span style="font-family: Calibri,sans-serif"><span style="font-size: small"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Das  Doppelseitige der rechten Szene</strong></span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm"><span style="font-family: Calibri,sans-serif"><span style="font-size: small">Einerseits stellen sich rechte Gruppen im öffentlichen Netz als familiennah,freundlich und zugleich zu Unrecht verfolgt hin. So gehen Parteien wie die NPD immer mehr auf Kinder, alte Leute und Eltern ein, wie z.B. im Werbespot „<span style="text-decoration: underline;">Vaterland,Muttersprache,Kinderglück“</span> mit ihrer Forderung nach „500Euro Kindergeld für jedes deutsche Kind und 1000Euro Müttergehalt für jede deutsche Mutter“. Das Video zeigt eine glückliche Familie in unberührter, lauschiger Natur. Es soll vor allem Familien ansprechen, bei denen das Geld knapp ist, denn bei Umsetzung der Parteiforderung hätte eine Familie mit 3 Kindern im Monat noch ein Plus von 1500 Euro im Portemonnaie sowie eine Einmalzahlung des „Müttergehaltes“.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><span style="font-family: Calibri,sans-serif"><span style="font-size: small">Dabei beachte man den Unterton „Deutsches Geld kann mehr, wenn es für <span style="text-decoration: underline;">deutsche Interessen</span><span style="text-decoration: none"> verwendet wird“. Im Klartext eigentlich „Ausländer raus aus Deutschland“ oder um es drastischer auszudrücken „Deutschland den Deutschen“. Einer offenen Gesellschaft mit Grundwerten wie Toleranz und Intgrationswillen wird demonstrativ eine Absage erteilt ( Abgrenzung von „Multi-Kulti-Parteien“). </span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm"><span style="font-family: Calibri,sans-serif"><span style="font-size: small">Daneben tritt die rechtsextreme Szene häufig durch brutale Übergriffe, Hetze gegen Ausländer,Juden und Homosexuelle in Erscheinung. Diese Szene verehrt Gewalttaten , wie sie zum Beispiel im Tragen der Zahlenkombination </span></span><span style="color: #ff0000"><span style="font-family: Calibri,sans-serif"><span style="font-size: small">168:1 </span></span></span><span style="color: #000000"><span style="font-family: Calibri,sans-serif"><span style="font-size: small">verdeutlichen. </span></span></span><span style="color: #000000"><span style="font-family: Calibri,sans-serif">Die Zahlenkombination versteht sich als Code für den Sprengstoffanschlag in Oklahoma/USA, der 1995 durch den amerikanischen Rechtsradikalen Timothy McVeigh verübt wurde. Bei dem Anschlag kamen 168 Menschen ums Leben und über 500 wurden verletzt. McVeigh wurde zum Tode verurteilt und 2001 hingerichtet.</span></span></p>
<div>
<dl id="attachment_2383" style="width: 310px;">
<dt><span><span><img src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/09/22kreuze-300x192.jpg" alt="Hier 22 der &quot;berühmtesten&quot; Zeichen" width="300" height="192" /></span></span></dt>
<dd>Hier 22 der &#8220;berühmtesten&#8221; Zeichen:ACHTUNG!!:Diese Zeichen sind strafbar,also verwendet sie nicht!</dd>
</dl>
</div>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm"><span style="font-family: Calibri,sans-serif"><span style="font-size: small">Auch in Deutschland nimmt die Zahl der rechtsextremistisch motivierten Straftaten stetig zu.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><span style="font-family: Calibri,sans-serif"><span style="font-size: small">Im Vergleich:</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><span style="font-family: Calibri,sans-serif"><span style="font-size: small">Im Jahre 2007 gab es knapp 11000 rechtsextreme Straftaten mit „nur“ knapp 600 verletzten Menschen.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><span style="font-family: Calibri,sans-serif"><span style="font-size: small">Im Jahr 2008 dagegen schon 14000 rechtsextremistisch motivierte Straftaten, davon 735 Gewalt taten, insgesamt wurden letztes Jahr 773 Menschen verletzt.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><span style="font-family: Calibri,sans-serif"><span style="font-size: small"> </span></span></p>
<div>
<dl id="attachment_2374" style="width: 310px;">
<dt><span><span><img src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/09/Gewalttaten-2008-300x168.jpg" alt="Zahl der Gewalttaten 2007,2008 und 2009" width="300" height="168" /></span></span>Zahl der Gewalttaten 2007,2008 und 2009</dt>
</dl>
</div>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm"><span style="font-family: Calibri,sans-serif"><span style="font-size: small"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Aber wieso gelingt es den Rechten sich so gut zu organisieren???</strong></span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm"><span style="font-family: Calibri,sans-serif"><span style="font-size: small">Die Antwort ist ganz einfach: Sie sind zum Teil weit besser vernetzt als andere Organisationen.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><span style="font-family: Calibri,sans-serif"><span style="font-size: small">Eine Adresse, die heute noch aktuell ist, ist am nächsten Tag schon verschwunden und es gibt wieder neue Adressen, die nur den Eingeweihten bekannt sind. Aber es geht nicht nur ausschließlich um Informationen für die Eingeweihten,sondern auch um die Anwerbung neuer Mitglieder. So gibt es laut Bundesverfassungsschutz</span> fast 1000 deutschsprachigen Seiten, auf dem rechtsextremes Gedankengut verbreitet wird.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">„<span style="font-family: Calibri,sans-serif">Gleichzeitig erhöht die zunehmende Verbreitung von Internetzugängen die Breitenwirkung“, </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><span style="font-family: Calibri,sans-serif">so der Leiter des Landesamtes für Verfassungsschutz in Nordrhein-Westfalen.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm"><span style="font-family: Calibri,sans-serif">Der einzige Gegner der rechten im Netz,die Gnadenlos ihre Seiten hacken,ist die „Daten-Antifa“.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><span style="font-family: Calibri,sans-serif">Erst vor kurzem hackten sie die Seite </span><span style="font-family: Calibri,sans-serif"><em><a href="http://www.freier-widerstand.net/">www.freier-widerstand.net</a> .</em></span><span style="font-family: Calibri,sans-serif"><span style="font-style: normal">Die Organisatoren dieser bundesweit zu den bekanntesten gehörenden Neonaziseite meldeten sich am 3.10.09 mit einer kurzen Stellungnahme auf einer neuen Seite zu Wort. Darin wird bestätigt, dass die Antifa „unsere Datenbank ausgelesen und komplett in lesbarer Form veröffentlicht“ habe. Dabei seien auch „Internas ans Tageslicht gekommen“, gaben die Rechten zu und entschuldigen die Panne mit dem Satz „Jeder ist hackbar“. </span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><span style="font-family: Calibri,sans-serif"><span style="font-style: normal">Im Augenblick wertet die Polizei noch die Daten aus,die ihr von den Hackern zugespielt wurden.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><span style="font-family: Calibri,sans-serif"><span style="font-style: normal">Hier wird ein Hauptproblem der rechtsextremen Bewegung deutlich: Mit Hilfe des Internets können die begrenzten Kräfte gebündelt werden, dennoch fehlt es an fähigen Köpfen; dem Gegner „Daten-Antifa&#8221; – einem vergleichsweise kleinem Netzwerk &#8211; ist man fachlich unterlegen. </span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><span style="font-family: Calibri,sans-serif"><span style="font-style: normal"> </span></span></p>
<div>
<dl id="attachment_2377" style="width: 266px;">
<dt><img src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/09/Heult-doch2.jpg" alt="Hier ein Beispiel:Eine Neonazi-Seite zu einem Aufmarsch in Dresden wurde von der &quot;Daten-Antifa&quot; gehackt und neu gestaltet " width="256" height="144" /></dt>
<dd>Hier ein Beispiel:Eine Neonazi-Seite zu einem Aufmarsch in Dresden wurde von der &#8220;Daten-Antifa&#8221; gehackt und neu gestaltet </dd>
</dl>
</div>
<p style="margin-bottom: 0cm"><span style="font-family: Calibri,sans-serif"><span style="font-style: normal"><br />
</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><span style="font-family: Calibri,sans-serif">Dazu kann man die Musik mit rechtsextremen Inhalten legal und frei downloaden. Auf diesem Wege sollen unentschlossene und unpolitische Jugendliche politisiert werden.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><span style="font-family: Calibri,sans-serif">Das beste Beispiel sind die Schulhof-CDs, die im Jahr 2004,2005,2006 und 2009 verteilt wurden und für bundesweite Aufregung sorgten. Inzwischen kann man sie nur noch herunterladen, da die Schulen die Verteilung der CDs verboten.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><span style="font-family: Calibri,sans-serif">Und wo kann man sie runterladen?  Zum Beispiel auf der Seite der „familienfreundlichen“ NPD.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><span style="font-family: Calibri,sans-serif">Und was sind da für Lieder drauf? Lieder mit rechtsextremen Gedankengut. Die bekanntesten Interpreten auf den CDs sind Frank Rennicke, Spirit of 88(88 für HH), Lunikoff, Sleipnir, Faustrecht und Sturmwehr um nur einige zu nennen.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm"><span style="font-family: Calibri,sans-serif">Hier zum verdeutlichen ein Liedtext von Frank Rennicke:</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><span style="font-family: Calibri,sans-serif"><span style="text-decoration: underline;">Das Soldatengrab</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm"><span style="font-family: Calibri,sans-serif"><span style="font-size: x-small"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="text-decoration: none">Versteckt und still am Wegesrand,<br />
da liegt ein Feld von Menschenhand,<br />
mit Soldatengräbern, soweit das Auge<br />
schaut und statt mit Weizen nur mit Stein bebaut. Gepflügt durch Leid, </span></span><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-family: Arial,sans-serif">gesät durch Not</span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="text-decoration: none">, bestellt vom Tod.</span></span></span></span></p>
<p>Ein schlichter Stein auf dem weitem Feld, hört ihr denn nicht, was er erzählt? Schweigend schreit eine Jahreszahl: Knappe 17 Jahr, zertstört vom Stahl. Liegt hier zu Grabe fast noch ein Kind, ein Grab im Wind.</p>
<p>Erzählt von längst vergang´ner Zeit, von einer Mutter Herzensleid. Als sie am Bahnhof drückte zum letzten mal die Hand, <span style="text-decoration: underline;"><span style="font-family: Arial,sans-serif">gab sie den dritten Sohn für´s Vaterland</span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="text-decoration: none">. Zwei lagen schon, zerfetzt, verbrannt in fremden Land.</span></span></p>
<p>Der Sohn marschiert durch´s Heimatland, der Himmel rot, das Land verbrannt. Aus vielen Wunden blutend, den Rücken an der Wand, <span style="text-decoration: underline;"><span style="font-family: Arial,sans-serif">wird hier ein Volk vom Feind überrannt</span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="text-decoration: none">.</span></span><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-family: Arial,sans-serif"> Bleibt </span><span style="color: #ff0000"><span style="font-family: Arial,sans-serif">von Kultur</span></span><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"> im deutschen Land nur Schutt und Brand</span></span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="text-decoration: none"> </span></span></p>
<p>Doch wer weiß schon vom <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #ff0000"><span style="font-family: Arial,sans-serif">Opfermut?</span></span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="text-decoration: none">! An Panzerketten klebt das Blut, und niemand spürt so deutlich den Todesschmerz, als einer Mutter blutend Herz. Das niemals schweigt, sich ständig regt – in Sorge schlägt.</span></span><span style="text-decoration: underline;"><br />
</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;text-decoration: none"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: x-small">Die Toten halten stille Wacht – was hat man nur aus euch gemacht? Daß ihr selbst dann noch schweigt, <span style="color: #ff0000"><span style="text-decoration: underline;">wenn Spott und Hohn sie trifft und ihre Würde raubt mit Lüg und Gift</span></span>. In Wort und Bild, Rundfunk und Schrift, <span style="text-decoration: underline;">nur Lüge und Gift.</span> </span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;text-decoration: none">
<p style="margin-bottom: 0cm"><span style="font-family: Calibri,sans-serif"><span style="font-size: small"><span style="text-decoration: none">Dies war noch eines seiner im Vergleich „harmloseren“ Lieder, in anderen leugnet er Holocaust oder Schuld der Deutschen am Beginn des 2.Weltkrieges, die Rückgabe der eroberten Gebiete wird als „Wegnehmen“ bezeichnet, die Liste ließe sich endlos fortsetzen.</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm"><span style="font-family: Calibri,sans-serif"><span style="font-size: small"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Die Bedeutung der Kinder</strong></span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><span style="font-family: Calibri,sans-serif"><span style="font-size: small"><span style="text-decoration: underline;"><strong><span style="font-family: Calibri,sans-serif"><span style="font-size: small">Inzwischen werden Kinder schon im Alter von 6 Jahren geködert.</span></span></strong></span></span></span><span style="font-family: Calibri,sans-serif"><span style="font-size: small">Und das durch Organisationen,wie der „Heimattreuen Deutschen Jugend“,JN und der „Freideutschen Jugend“ um nur ein paar zu nennen.</span></span></p>
<div>
<dl id="attachment_2380" style="width: 221px;">
<dt><span><span><img src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/09/HDJ2-211x300.jpg" alt="Hier ein Werbeplakat der HDJ" width="211" height="300" /></span></span></dt>
<dd>Hier ein Werbeplakat der HDJ</dd>
</dl>
</div>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm"><span style="font-family: Calibri,sans-serif"><span style="font-size: small">Ich werde mich hauptsächlich auf die HDJ beziehen.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><span style="font-family: Calibri,sans-serif"><span style="font-size: small">Die HDJ ist ein im Jahr 1990 gegründeter rechtsextremer, neonazistischer Jugendverband, mit völkisch, nationalistischer Ausrichtung.Sie wurde am 31.März 2009 durch Wolfgang Schäuble verboten. Die Uniformen wurden schon 2 Jahre davor verboten worden,wurden aber weiterhin getragen. Schon vorher waren Rufe nach einem Verbot der HDJ laut geworden,aber erst im Jahr 2008 wurde angefangen richtig zu ermitteln.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm"><span style="font-family: Calibri,sans-serif"><span style="font-size: small">Dazu ein Ausschnitt aus der Mitteldeutschen Zeitung aus dem Jahr 2008</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><span style="font-family: Calibri,sans-serif"><span style="font-size: small"><em><strong>Sie waren stramm auf Rechtskurs gebracht worden, die knapp 40 Jugendlichen in Uniformen im Zeltlager der HDJ, das die Polizei vor wenigen Tagen in Mecklenburg-Vorpommern auflöste. Die Ermittler fanden Handtücher mit Hakenkreuzen und alte Landkarten, auf denen die Kinder das Memelland oder die Nordmark einzeichnen sollten .</strong></em></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p><span style="font-family: Calibri,sans-serif"><span style="font-size: small">Dabei war schon im Oktober 2007 das Tragen von Uniformen der HDJ verboten. Grund dafür war, dass gegen mehrere Mitglieder der Organisation Anklage wegen Verstoßes gegen das Uniformverbot auf Versammlungen erhoben worden war.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri,sans-serif">Die HDJ-Mitglieder setzten sich immer wieder über das nach dem Versammlungsgesetz bestehende Uniform-Verbot hinweg. Im Sommer 2007 lehnte das Innenministerium die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung, wie sie zum Beispiel Pfadfindern gewährt wird, für die HDJ ab. Sie galt danach als vorrangig politisch aktive Gruppe. Die HDJ legte gegen die Entscheidung des Innenministeriums Einspruch ein.</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri,sans-serif">Auffällig wurden Sie zum obigen Beispiel auch dadurch,dass es in vielen ihrer Zeltlager einen „Führerbunker“ gab und zudem Wehrsport- und Geländeübungen abgehalten wurden.</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri,sans-serif">Als Abschluss gilt zu sagen,dass die rechte Szene am besten mit einem Zitat aus Harry Potter zu beschreiben ist:</span></p>
<p>„<span style="font-family: Calibri,sans-serif">&#8230;ist zahlreich,vielgestaltig , in ständigem Wandel begriffen &#8230;ist wie der Kampf gegen ein vielköpfiges Ungeheuer, dem jedes Mal, wenn ihm ein Hals durcheschlagen wird, ein weiterer Kopf nachwächst&#8230;“</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri,sans-serif">Es gibt so viele Richtungen, Abspaltungen, Gruppen und Auftritte, das man sie nicht alle zusammenfassen kann,dennoch hoffe ich, das ich einen Überblick geben konnte.</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri,sans-serif">David Hidalgo</span></p>
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		<title>Internetdiät- eine Woche ausgenetzt</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 22:03:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luba</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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Ein Experiment&#8230;

Vokabeln nachschlagen bei Leo, Definitionen von Wikipedia, der tägliche Gang zu Schülervz / MSN&#8230;  Das heutige Leben eines Schülers ist ohne Internet fast schon unvorstellbar geworden.Was passiert nach einer Woche ohne Internet? Wäre es wirklich die Horrorvorstellung schlechthin?Ich habe mich auf dieses  Experiment eingelassen.

Zwar nimmt das Internet keinen Großteil meines Alltages ein, dennoch nutze ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;line-height: 19.0px;font: 12.0px Helvetica"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-2724" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/09/21/internetdiat-eine-woche-ausgenetzt/woche-ohne-internet-2/"><img class="alignleft size-full wp-image-2724" title="WOCHE OHNE INTERNET 2" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/09/WOCHE-OHNE-INTERNET-2.jpg" alt="WOCHE OHNE INTERNET 2" width="362" height="550" /></a></p>
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<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;line-height: 19.0px;font: 12.0px Helvetica"><strong>Ein Experiment&#8230;</strong></p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;line-height: 19.0px;font: 12.0px Helvetica">
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;line-height: 19.0px;font: 12.0px Helvetica">Vokabeln nachschlagen bei Leo, Definitionen von Wikipedia, der tägliche Gang zu Schülervz / MSN&#8230;  Das heutige Leben eines Schülers ist ohne Internet fast schon unvorstellbar geworden.Was passiert nach einer Woche ohne Internet? Wäre es wirklich die Horrorvorstellung schlechthin?Ich habe mich auf dieses  Experiment eingelassen.</p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;line-height: 19.0px;font: 12.0px Helvetica">
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;line-height: 19.0px;font: 12.0px Helvetica">Zwar nimmt das Internet keinen Großteil meines Alltages ein, dennoch nutze ich es täglich für Recherchen, sowie soziale Netzwerke.</p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;line-height: 19.0px;font: 12.0px Helvetica">
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;line-height: 19.0px;font: 12.0px Helvetica">
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;line-height: 19.0px;font: 12.0px Helvetica">
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;line-height: 19.0px;font: 12.0px Helvetica">
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;line-height: 19.0px;font: 12.0px Helvetica"><strong>Der Anfang vom Ende&#8230; ?</strong></p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;line-height: 19.0px;font: 12.0px Helvetica">
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;line-height: 19.0px;font: 12.0px Helvetica">Schon am ersten Tag brannte es mir unter den Nägeln den PC abends anzumachen. <img src='http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Ich verzichtete tapfer und schlug mühsam Vokabeln im Wörterbuch nach. Mit der Zeit habe ich mich aber etwas daran gewöhnt und auch viel häufiger zum Telefon gegriffen, um mich über bestimmte Dinge zu erkundigen.</p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;line-height: 19.0px;font: 12.0px Helvetica">In der Schule wurde ich immer wieder daran erinnert nach meinen E-Mails zu schauen, was natürlich nicht möglich war. Daher musste ich mich immer auf andere Weise informieren und wurde somit ziemlich abhängig von anderen Leuten. Letztendlich war ich sehr stolz darauf ohne Internet ausgekommen zu sein, gleichzeitig aber auch heilfroh, es wieder nutzen zu können!</p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;line-height: 19.0px;font: 12.0px Helvetica">
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;line-height: 19.0px;font: 12.0px Helvetica">
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;line-height: 19.0px;font: 12.0px Helvetica">
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;line-height: 19.0px;font: 12.0px Helvetica">
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;line-height: 19.0px;font: 12.0px Helvetica"><strong>Fazit</strong></p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;line-height: 19.0px;font: 12.0px Helvetica">
<p style="line-height: 19px;font: normal normal normal 12px/normal Helvetica;margin: 0px">Letztendlich war ich sehr stolz darauf ohne Internet ausgekommen zu sein, gleichzeitig aber auch heilfroh, es wieder nutzen zu können!</p>
<div><span style="font-family: Helvetica, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif;line-height: normal;font-size: 12px">Denn man ist zu unserer Zeit als Schüler stark auf darauf angewiesen. Es ist eine große Hilfe für Recherchen, Vokabeln etc. In vielen Fächern wird man explizit darum gebeten es zu nutzen.</span></div>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;line-height: 19.0px;font: 12.0px Helvetica">Dennoch wird es oft missbraucht und der eigentlich <em>gute Sinn </em>verfälscht. Man braucht einen guten Ausgleich zwischen Lernen und Freizeitbeschäftigungen. Insgesamt kann ich sagen, dass ich während der Internetdiät wesentlich mehr Dinge geschafft habe und früher schlafen gegangen bin.</p>
<p style="line-height: 19px;font: normal normal normal 12px/normal Helvetica;margin: 0px">Wenn es jedoch einen Tag gibt, an dem man gut auf das Internet verzichten kann, kann ich nur bestens empfehlen dies auch zu tun und seinen Tag mit Freunden zu planen. Denn das richtige Leben bereitet viel mehr Freude als das Internet! <img src='http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div><span style="font-family: Helvetica, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif;font-size: small"><span style="line-height: normal">Luba<br />
</span></span></div>
<div><span style="font-family: Helvetica, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif"><span style="line-height: normal;font-size: small"><br />
</span></span></div>
]]></content:encoded>
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