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	<title>Die E.M.A. &#187; Hingehört</title>
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	<description>Das EMA-Magazin</description>
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		<title>Preisträger im Pantheon</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 11:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>P. von Wedel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hingehört]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[Comedy]]></category>
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		<description><![CDATA[Bonn &#8211; Der deutsche Kabarett-, Comedy- und Satirepreis PRIX PANTHEON 2010, dotiert in 4 Kategorien mit insgesamt 13000 Euro, ging am gestrigen Abend in der Preiskategorie TV-Publikumspreis an das Musik-Komik-Trio Nordkvark. Nordkvark, das sind die 3 Schauspieler/Musiker Benjamin Höppner (geb. 1974 in Salisbury/Rhodesien), Burghard Niggemeier (geb. 1965 in Oldenburg) und Tim Porath (geb. 1975 in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2010/06/Nordkvark_5634kl.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4880" title="Nordkvark_5634kl" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2010/06/Nordkvark_5634kl-300x248.jpg" alt="" width="300" height="248" /></a>Bonn</em></strong> &#8211; Der deutsche Kabarett-, Comedy- und Satirepreis PRIX PANTHEON 2010, dotiert in 4 Kategorien mit insgesamt 13000 Euro, ging am gestrigen Abend in der Preiskategorie TV-Publikumspreis an das Musik-Komik-Trio Nordkvark. Nordkvark, das sind die 3 Schauspieler/Musiker Benjamin Höppner (geb. 1974 in Salisbury/Rhodesien), Burghard Niggemeier (geb. 1965 in Oldenburg) und Tim Porath (geb. 1975 in Hamburg). Das Trio Nordkvark mit seinen Bühnen-Alter-Egos &#8220;Aki&#8221;, &#8220;Mika&#8221; &#8211; als Hommage an die Brüder Kaurismäki &#8211; und &#8220;Maki&#8221; singen als liebeskranke Lappländer wunderbar traurig von den Weiten der Tundra, dem finnischen Mond und eiskalten Fischstäbchen. Höppner, Niggemeier und Porath sind Botschafter des etwas anderen Geschmacks, die ihr Publikum  mit ihrer absurden, melancholischen Komik einen ganzen Abend lang zu fesseln vermögen.<br />
Die 2006 erstmals vergebene 4. Preiskategorie des Prix Pantheon (dotiert mit 3000 Euro) wurde in den vergangenen Wochen durch die Publikumsstimmen im Zusammenhang mit den TV- Ausstrahlungen der Aufzeichnungen aus dem Bonner Kleinkunsttempel Pantheon ermittelt.</p>
<p>Bei einer großen TV-Gala im Bonner Brückenforum mit den Bühnenstargästen Dieter Hildebrandt, Rainald Grebe, Piet Klocke, Jochen Malmsheimer u.v.a. wurden am gestrigen Abend auch die bereits Ende April ausgezeichneten weiteren Preisträger des Prix Pantheon 2010 geehrt:<br />
Den Jurypreis in der Kategorie &#8220;Frühreif und Verdorben&#8221; erstritt der 1979 in Bochum geborene Poet, Musiker und Wortakrobat Sebastian 23 (Sebastian Rabsahl), den Publikumspreis &#8220;Beklatscht &amp; Ausgebuht&#8221; erhielt der in Troisdorf geborene Sebastian Pufpaff.<br />
Der durch die Jury im Vorfeld gewählte Sonderpreis &#8220;Reif und Bekloppt&#8221; ging an den 1949 in Bad Homburg geborenen Kabarettisten Georg Schramm, der am gestrigen Abend mit gleich 2 außergewöhnlichen und im sprichwörtlichen Sinne &#8220;bühnenreifen&#8221; Lobreden seiner Bühnenkollegen Dieter Hildebrandt und Piet Klocke geehrt wurde.<br />
Der Prix Pantheon ist einer der renommiertesten Satirepreise im gesamten deutschsprachigen Raum, der die Größe der sogenannten Kleinkunst feiert.<br />
Das Bonner Kleinkunsttheater Pantheon vergibt den Prix Pantheon seit 1995.<br />
Preisträger waren bisher u.a.  die Kabarettisten Georg Kreisler, Gerhard Polt, Dieter Hildebrandt, Harald Schmidt, Hagen Rether, Michael Mittermeier, der Satiriker Robert Gernhardt und zuletzt 2009: Dieter Hallervorden (Sonderpreis der Jury), Cloozy (Jurypreis), Dave Davis (Publikumspreis und TV-Preis).</p>
<p><strong>Ein Wiedersehen mit allen Preisträgern 2010 gibt es in absehbarer Zeit im Pantheon, wenn diese ihre jeweiligen neuen bzw. aktuellen abendfüllenden Bühnenprogramme präsentieren: Georg Schramm ist mit der Vorpremiere seines neuen Kabarett-Solos &#8220;Meister Yodas Ende&#8221; am 24./25./26.8. zu erleben; Sebastian 23 ist am 10.9. und Nordkvark am 7.10. mit ihren aktuellen Bühnenprogrammen im Pantheon zu Gast.</strong></p>
<p><strong></strong><strong></strong><br />
Infos im Internet: www.prix-pantheon.de bzw. www.pantheon.de</p>
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		<title>Erfahrungsbericht des Schulpraktikums</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 02:08:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>l.schroeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[EMA LIFE]]></category>
		<category><![CDATA[Hingehört]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Praktikum]]></category>

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		<description><![CDATA[Erfahrungsbericht:
Praktikum im Kinder- und Jugendzentrum am Propsthof (JAP)



Ich habe mich für das Kinder- und Jugendzentrum am Propsthof entschieden, da ich einen Beruf ausüben möchte bei dem ich mit Kinder und Jugendlichen in Kontakt komme. Ich bin seit drei Jahren ehrenamtliche Mitarbeiterin beim wöchentlichen Kindergottesdienst der Trinitatiskirche und bei den jährlichen Kinderbibeltagen. Vor sieben Jahren war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Erfahrungsbericht:</strong></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Praktikum im Kinder- und Jugendzentrum am Propsthof (JAP)<br />
</strong></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong><a class="highslide" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2010/03/lynn-mike-billard.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-4165" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2010/03/lynn-mike-billard-300x147.jpg" alt="" width="300" height="147" /></a><br />
</strong></span></p>
<p><strong>Ich habe mich für das Kinder- und Jugendzentrum am Propsthof entschieden</strong>, da ich einen Beruf ausüben möchte bei dem ich mit Kinder und Jugendlichen in Kontakt komme. Ich bin seit drei Jahren ehrenamtliche Mitarbeiterin beim wöchentlichen Kindergottesdienst der Trinitatiskirche und bei den jährlichen Kinderbibeltagen. Vor sieben Jahren war ich als Teilnehmer bei einer Kinderfreizeit, die das JAP angeboten hatte. Die günstigen Arbeitszeiten von 13.30Uhr/ 14.30Uhr bis 19.30Uhr und die gute Erreichbarkeit des Jugendzentrums waren auch relevant.</p>
<p><strong>Was ist das JAP?</strong></p>
<p>Das Kinder- und Jugendzentrum am Propsthof hat 26 Stunden in der Woche für Kinder und Jugendliche geöffnet. Die Zielgruppen sind Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 27 Jahren aus Bonn-Endenich und Bonn-Duisdorf. Es gibt viele Gruppenangebote für spezielle Alters- und Interessengruppen zum Beispiel Gitarrenkurse, Kochkurse, die Pfadfinder Kindergruppe, eine Schwimmgruppe und eine Mädchenfußball. Dienstags bis Freitags bietet das JAP eine kostenfreie Hausaufgabenhilfe an.</p>
<p>Das Jugendzentrum hat 3 Etagen und ist ausgestattet mit Billardraum, Tischtennisraum, Kickerraum, Werkraum, Küche, Büro, Fernsehraum, Clubraum, Computerraum und Saal. Das JAP bietet außerdem eine tägliche kostenfreie Mahlzeit, große Ferienfreizeiten, die Zirkuswoche und viele weitere Aktionen an.</p>
<p>Das JAP-Team besteht aus einer hauptamtlichen Leiterin (Diplompsychologin), weiterer hauptamtlicher Mitarbeiter, sechs Honorarkräften und sieben ehrenamtlichen Mitarbeitern. Der Hauptträger des JAP´s ist die evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde Bonn-Endenich. Viele Aktionen und auch die kostenlose Essensausgabe in der Cafeteria werden von Sterntaler e.V. und der Bonner Tafel e.V. gesponsert.</p>
<p><a class="highslide" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2010/03/Billard.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-4164" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2010/03/Billard-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Das JAP stellt für die Jugendlichen eine Möglichkeit dar, Gemeinschaft zu erleben.<br />
„Für mich ist das JAP mein zweites Zuhause“, sagt Johnny, 16 Jahre, während wir in der Küche Kartoffelauflauf mit Brokkoli essen.<br />
Die Bonner Tafel sponsert das Essen, welches Dienstags bis Freitags kostenfrei für die Jugendlichen zubereitet wird: Spaghetti mit Soße, Kartoffelauflauf, Rührei, Suppe oder Salat.<br />
Obwohl es im JAP Regeln gibt, die auch nötig sind, bleibt der Spaß nicht aus.<br />
Abgesehen von dem guten Essen sind die vielen verschiedenen Angebote auch sehr beliebt. Die Kinder kommen oft gezielt zu Angeboten, wie zu den Pfadfindern oder zu der Delfingruppe, eine Gruppe aus Kindern bis zum 13. Lebensjahr, die sich jeden Montag von 16.30 Uhr bis 18 Uhr im JAP treffen und zusammen Zeit verbringen mit Spielen oder Basteln. Die Jugendlichen spielen lieber Kicker, Tischtennis oder Billard und ab 18 Uhr entspannen die Jugendlichen gerne mit unterhaltsamen Spielen im PC Raum.<br />
Probleme gibt es aus im JAP, zum Beispiel, wenn eine Kamera verschwindet oder ein Helm nicht mehr aufzufinden ist. Und auch wenn es mal Ärger und Stress mit den Besuchern vom JAP gibt, weis ich, hinter den „harten und coolen Jungs“ befinden sich liebe Kerle.</p>
<p><strong>Tagesberichte</strong></p>
<p>1.</p>
<p>Dieser Tag begann mit einer Fahrt mit dem Zivildienstleistenden zur Bonner Tafel, wo soziale Projekte mit Lebensmitteln kostenfrei unterstützt werden. Dort bekamen wir viel Obst, Gemüse und Aufstrich und kauften die noch fehlenden Dinge bei Aldi ein. Im JAP angekommen, bereiteten wir das Essen vor. Spätestens um 17Uhr, als es Essen gab, war das JAP von Jugendlichen und Kindern gefüllt und es war viel los. Ich habe an diesem Tag viele interessante Gespräche mit Jugendlichen gehabt. Ich habe an diesem Tag viele neue Spiele für Kinder gelernt und ausprobiert. Gegen 17Uhr habe ich die Mädchengruppe mitbetreut und mit ihnen Masken gebastelt. Abends habe ich in den Gitarrenkurs „geschnuppert“ und war überrascht, wie viel Interessenten es gibt.</p>
<p>Einen Tag davor wurde etwas geklaut, darauf hin wurden Maßnahmen getroffen. Es gab „Befragungen“ und Konsequenzen. Ein Jugendlicher bekam JAP- Hausverbot. Ich habe mich aus dieser Angelegenheit raus gehalten.</p>
<p>2.</p>
<p>Ich fing um 13.30 mit Betreuung von den Kindern, die Teilnehmer der Schüler AG der Joseph-von-Eichendorff Schule waren, an. Zuerst teilte sich jeder für eine Aktivität im JAP ein. Am Meisten wählten die Kinder Tischtennisspielen, Kickerspielen und Gesellschaftsspiele spielen. Ich betreute die Gesellschaftsspiele. Die verantwortliche Lehrerin erklärte mir, dass das „Niveau“ der Kinder bei Mensch-ärger-dich-nicht liege. Ich nahm dies zur Kenntnis und erklärte ihnen zwei einfache Spiele und wir spielten diese dann anschließend. Die Lehrerin war sehr überrascht, dass dies klappte. Die Mädchen hatten mich sehr ins Herz geschlossen, darüber habe ich mich sehr gefreut. Nach der Schüler Ag betreute ich mit den anderen Betreuern die „Pandabären“. Das ist eine Gruppe aus Jungen und Mädchen ab 6 Jahren. Wir backten Amerikaner und malten sie danach mit essbarer Farbe an. Am späten Nachmittag half ich dem Zivildienstleistenden beim Kochen in der Küche für die kostenfreie Mahlzeit auf die schon sehnsüchtig gewartet wurde. Nach dem Essen spielte ich mit einem Jungen Billard und betreute den Computerraum.<a class="highslide" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2010/03/Americaner.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-4163" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2010/03/Americaner-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Da ich am Wochenende (Samstags) den Babysitterkurs mitgestaltet hatte, durfte ich Freitag „frei machen“ und somit war Donnerstag mein letzter Tag. Auf Grund dessen hatte ich einen Rocher- Schoko- Kirsch- Kuchen gebacken für die Kinder, Jugendlichen, und das ganze JAP Team.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Das Praktikum hat meine Erwartungen übertroffen. Ich konnte sehr oft selbstständig arbeiten und meine Aufgaben waren abwechslungsreich. Ich hatte ein gutes Verhältnis zu den Mitarbeitern und zu meinen Leitern. Ich hatte viel Spaß mit den Kindern und Jugendlichen und die Gespräche zwischen den Jugendlichen und mir werde ich nicht vergessen.  Es war sehr spannend zuzusehen, wie die Jugendlichen miteinander umgehen, wie die Vorgesetzten mit Problemen umgehen und wie sie sich dazu verhalten. Es war schön neue Menschen kennen zu lernen und aus Konfliktsituationen zu lernen. Ich war sehr überrascht, wie wichtig vielen Jugendlichen das JAP ist. Ein Junge beschrieb das JAP als sein zweites Zuhause. Das Kochen, das Basteln und das Einkaufen hat mir auch Spaß gemacht. Am besten hat mir das Zusammenleben im JAP gefallen.</p>
<p>Ich fand es schwierig mit sehr persönlichen Fragen von Jugendlichen an mich umzugehen und die Distanz zu halten. Das war für mich eine gute Übung das Maß zwischen Nähe und Distanz zu finden. Was ich sehr interessant fand, war die positive Einstellung der Jugendlichen mir gegenüber und die gegensätzlichen persönlichen Fragen. Das war für mich sehr schwer damit umzugehen, aber auch sehr wichtig, denn man lernt „Kontra“ zu geben.  Insgesamt war mein Praktikum beim JAP sehr interessant, spannend und lehrreich. Ich kann es nur empfehlen, dort ein Praktikum zu machen, falls man mit Kindern und Jugendlichen arbeiten möchte. Die Erfahrungen, die ich dort gesammelt habe sind mir sehr wertvoll. Ich bin sehr froh mein Praktikum dort gemacht zu haben.</p>
<p><em>Lynn Kristin Schroeter</em></p>
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		<title>Der Podcast Tipp: Die neue Freundlichkeit</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 22:16:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>n.cheng</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[EMA KREATIV]]></category>
		<category><![CDATA[Geistreich]]></category>
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		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[
Rezension vom Hörspiel „Die Neue Freundlichkeit“
Das Hörspiel „Die Neue Freundlichkeit“ von Till Müller-Klug, produziert vom WDR im Jahr 2006, handelt von der Modernisierung und Maschinisierung der Arbeitswelt, wodurch die einzelnen Menschen zunehmend wie Dinge behandelt werden und nicht mehr auf sie eingegangen wird.
Die neue Jobvermittlungssoftware MultiJOB soll Arbeitslosen effizienter und freundlicher neue Jobs vermitteln. Große [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-2592" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/09/21/der-podcast-tipp-die-neue-freundlichkeit/die-neue-freundlichkeit_screenshot/"><img class="alignleft size-full wp-image-2592" title="die neue freundlichkeit_screenshot" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/09/die-neue-freundlichkeit_screenshot.jpg" alt="die neue freundlichkeit_screenshot" width="772" height="588" /></a></p>
<p><strong>Rezension vom Hörspiel „Die Neue Freundlichkeit“</strong></p>
<p>Das Hörspiel „Die Neue Freundlichkeit“ von Till Müller-Klug, produziert vom WDR im Jahr 2006, handelt von der Modernisierung und Maschinisierung der Arbeitswelt, wodurch die einzelnen Menschen zunehmend wie Dinge behandelt werden und nicht mehr auf sie eingegangen wird.</p>
<p>Die neue Jobvermittlungssoftware MultiJOB soll Arbeitslosen effizienter und freundlicher neue Jobs vermitteln. Große Anhängerin von diesem Programm ist Sylvia Novak, eine der beiden Hauptpersonen des Hörspiels. Sie ist Bereichsleiterin in einer Arbeitsagentur und denkt an nichts anderes als ihre Vermittlungsquote. Um diese zu steigern und sich in den Top 100 des Vermittlungsrankings zu halten, engagiert sie die arbeitslose, vor Ideen sprühende Motivatorin Holly Heinze als Wartezonenforscherin. Diese erkennt das Problem der unmotivierten Arbeitslosen und gestaltet mithilfe der Sängerin Adriana Jakobi eine freundliche Vermittlungslounge. Als diese aber  nicht die erhoffte Wirkung zeigt, vereinigt Sylvia Novak kurzerhand die Vermittlungssoftware MultiJOB mit dem Partnervermittlungsprogramm MaxiLOVE. Hiermit erreicht sie eine Vermittlung sämtlicher Arbeitslosen und ihre Arbeitsagentur wird aufgrund von Vollbeschäftigung geschlossen.</p>
<p>Eine weitere Person ist der Langzeitarbeitslose Bernd Schönemann, welcher von der Fussfessel Freddie Bewerbungs- und Motivationstrainings erhält. Letztendlich schafft er es, eine neue Stelle zu bekommen.</p>
<p>Dieser Handlungsstrang ist in mehrere Teile gegliedert. Zunächst wird in der Eingangsszene die Problematik dargestellt: Fehlende Motivation und falsche Freundlichkeit, womit die Menschen wieder motiviert werden sollen. Über einen Spannungsbogen, während dem der Hörer immer neue, überraschende Details, Probleme und erstaunliche Lösungen erfährt, führt das Hörspiel zum Schluss, dem Höhepunkt, wo alles in sich zusammenfällt.</p>
<p>Der Handlungsort ist meistens das Arbeitsamt, nur kurz führt das Hörspiel ins Haus von Bernd Schönemann.</p>
<p>Das Hörspiel wird von mehren Sprechern vorgetragen und ist mit Musik und Geräuschen untermalt. Die Musik stellt den aktuellen Ort und die Person dar, und stimmt so den Hörer auf das Geschehen ein. Auch Geräusche werden verwendet, so werden beispielsweise neue Einfälle von Holly Heinze von einer aufsteigenden Tonfolge begleitet.</p>
<p>Till Müller-Klug will mit diesem Hörspiel die moderne, gefühllose und rein nach Effizienz und Nutzen orientierte Arbeitswelt kritisieren. Dabei geht er insbesondere auf die Arbeitslosenermittlung ein, wo es laut ihm nur um Quantität, nicht aber um Qualität geht. Die Einzelschicksale der Arbeitslosen werden in den Hintergrund gestellt, allein die Statistik muss stimmen. Die Menschen werden dabei wie Dinge behandelt, mit teils absurden Maßnahmen werden ihnen Jobs zugeteilt.</p>
<p>Des weiteren kritisiert Till Müller-Klug den fortschreitenden Einsatz vom Computer in sämtlichen Bereichen, alles wird vom Computer erledigt, hoch effizient und günstig. Menschen braucht es nicht mehr, damit geht aber auch die persönliche Nähe und die Freundlichkeit verloren.</p>
<p>Abschließend kann ich das Hörspiel sehr positiv bewerten, da es sich durch interessante Ideen und eine abwechslungsreiche Gestaltung deutlich von anderen Hörspielen abhebt, es bestreitet neue und unkonventionelle Wege. Das Hörspiel kritisiert wichtige Probleme und stellt diese anschaulich dar. Es wird von guten Sprechern vorgetragen und passend mit Hintergrundmusik und -geräuschen untermalt. Die Handlung ist interessant und immer wieder von Überraschungen geprägt.</p>
<p>Es ist ein empfehlenswertes Hörspiel!</p>
<p><strong>Tilmann Bihler</strong></p>
<p><strong>Download</strong></p>
<p><a title="Die neue Freundlichkeit" href="http://www.radio-today.de/hoerspiel-player.php/529/Die%20Neue%20Freundlichkeit" target="_blank">http://www.radio-today.de/hoerspiel-player.php/529/Die%20Neue%20Freundlichkeit</a></p>
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