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	<title>Die E.M.A. &#187; Zwischenmenschlich</title>
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	<description>Das EMA-Magazin</description>
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		<title>Konkurrenz macht Schule &#8211; Geht es wirklich nur um die 1 in Mathe?</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 23:01:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>d.rheindorf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Foto-Galerie]]></category>
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		<category><![CDATA[Zwischenmenschlich]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
 
 
 
 
 
 
 
Jeder weiß, dass Schule in Zeiten von G8 und Sparmaßnahmen kein Zuckerschlecken mehr ist. Dennoch sollen Schüler immer mehr leisten, bessere Noten erzielen und einen guten Schulabschluss machen.
Aber zu welchem Preis? Ist es richtig, dass Kinder schon in der Grundschule Fremdsprachen lernen, obwohl sie nicht einmal die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
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<p><strong> </strong></p>
<p><a class="highslide" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2010/03/leistungsdruck.png"><img class="size-medium wp-image-4257 alignright" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2010/03/leistungsdruck-196x300.png" alt="" width="196" height="300" /></a>Jeder weiß, dass Schule in Zeiten von G8 und Sparmaßnahmen kein Zuckerschlecken mehr ist. Dennoch sollen Schüler immer mehr leisten, bessere Noten erzielen und einen guten Schulabschluss machen.</p>
<p>Aber zu welchem Preis? Ist es richtig, dass Kinder schon in der Grundschule Fremdsprachen lernen, obwohl sie nicht einmal die deutsche Sprache fehlerfrei beherrschen? Ist es richtig, dass Kinder, die gerade auf die weiterführende Schule gekommen sind, bis nachmittags um 16 Uhr in der Schule sitzen?</p>
<p>Noch viel wichtiger ist aber die Frage, ob wir nicht am täglichen Wettbewerb Schule kaputtgehen.</p>
<p><strong>Unser Leben ist von Anfang an ein einziger Wettbewerb</strong></p>
<p>Im Kindergarten sind es noch banale und unwichtige Themen. Oft geht es nur darum, wer das schönere Spielzeug hat und den aufregenderen Familienausflug gemacht hat.</p>
<p>Doch sobald wir zur Schule gehen, geht der Wettkampf erst richtig los. Schon in der Grundschule geht es darum, wer mehr Lob bekommt, bessere Noten hat oder beliebter ist.</p>
<p>Und auf der weiterführenden Schule will sowieso jeder nur noch der oder die Beste sein. Jeder versucht, den anderen in den Schatten zu stellen. Lieber riskiert man, dass jemand anderes Ärger oder eine schlechtere Note bekommt als man selbst. Und manchmal nimmt man den Kampf um die beste Klausur oder das beste Zeugnis sogar so ernst, dass man sich, ohne es zu wollen, unbeliebt bei Mitschülern macht. Wer eine konsequentere und motivierte Einstellung zur Schule und zum Lernen hat, muss deshalb oft hinnehmen, als Streber oder ähnliches bezeichnet zu werden. Dass Burn-Out und ähnliche Krankheiten im späteren Leben Folgen von jahrelangem Stress und andauernder Anstrengung sind, wird leider oft verdrängt oder nicht berücksichtigt.</p>
<p><strong>In der Schule spielen nicht nur Noten eine Rolle</strong></p>
<p>Wer denkt, dass der Konkurrenzkampf in der Schule nur bei den Noten besteht, irrt sich gewaltig. Natürlich verschaffen einem Schüler hervorragende Noten ein gewisses Ansehen, aber Schüler haben auch mit Vorurteilen, Gerüchten, Geld- und Machtfragen zu kämpfen. Gerade an Schulen, die größtenteils von Kindern und Jugendlichen besser verdienender Eltern besucht werden, ist das Thema Geld unter den Schülern enorm wichtig. Wer nicht „reich“ oder reich genug ist, sinkt in der Achtung seiner Mitschüler. Die Konsequenzen reichen von Nichtbeachtung über Ausgrenzung bis hin zu systematischem psychischem oder physischem Mobbing.</p>
<p>Und wer es nicht für nötig hält, seinen Reichtum unmissverständlich zur Schau zu stellen, muss sich darauf einstellen, an dieser Schule niemals das obere Ende der Beliebtheitsskala zu erreichen.</p>
<p>Natürlich kann es auch vorkommen, dass Schüler gerade wegen ihres Reichtums von Ausgrenzung und Mobbing betroffen sind. Welcher der eben beschriebenen Fälle eintritt, ist von einem selbst und den Mitschülern abhängig. Außerdem lassen sich Ausgrenzung und Mobbing auch auf andere Umstände zurückführen, wie zum Beispiel auf Vorurteile gegenüber bestimmten Jugendkulturen oder Nationalitäten oder auf den Klatsch und Tratsch auf dem Schulhof.</p>
<p>Allgemein lässt sich sagen, dass die, die nicht cool, reich, schön, gut, (…) genug sind, in der Machtpyramide der Schüler ganz unten stehen; wer sich dort befindet, muss häufig einen schweren und anstrengenden Weg nach oben auf sich nehmen, um als beliebt zu gelten.</p>
<p><strong>Konkurrieren auch Lehrer miteinander?</strong></p>
<p>Keiner weiß so recht, ob zwischen ihnen ein Konkurrenzkampf herrscht oder ob sie versuchen, gemeinsam den Unterricht qualitativ hochwertig zu gestalten, um die Schüler auf den Schulabschluss vorzubereiten.</p>
<p>Wir als Schüler wissen nicht, was sich hinter den Türen des Lehrerzimmers abspielt und wie stark die Kommunikation unter den Lehrern ausgeprägt ist. Wir merken aber sehr wohl, wer seinen Unterricht genau plant und sich darauf sowohl inhaltlich als auch medientechnisch vorbereitet.</p>
<p>Es gibt einige Lehrer, die jeden Tag mit unzähligen Tüten und Taschen bepackt die Schule betreten und von einem Raum zum nächsten hetzen. Ihr so genanntes „Kopierpensum“ ist schon längst überschritten und überhaupt sind sie viel beschäftigt. Andererseits gibt es Lehrer, die morgens mit einer einzigen, nicht besonders großen Tasche die Schule betreten, jegliche Pause gerne für eine Tasse Kaffee im Lehrerzimmer nutzen und auch sonst nicht sonderlich gestresst oder pausenlos beschäftigt wirken.</p>
<p>Dieses unterschiedliche Auftreten der Lehrer sagt jedoch nichts über die Qualität ihres Unterrichtes aus. Einerseits gibt es Lehrer, die mit wenig Aufwand viel erklären können, und andererseits fragt man sich manchmal als Schüler, warum an dieser Stelle des Unterrichtes mit Medien gearbeitet wurde und an einer anderen viel geeigneter wirkenden Stelle nicht. Allgemein lässt sich jedoch sagen, dass eine Kombination aus medienorientiertem Lernen und Frontalunterricht meist sehr angenehm, effektiv und abwechslungsreich ist.</p>
<p>Auf die Frage, ob sie glauben, dass unter ihnen ein Konkurrenzdenken herrscht, antworteten einige Lehrer folgendes:</p>
<p><strong><em>„Ich denke, dass es bei uns eher eine Tendenz zur Zusammenarbeit [unter den Lehrern] gibt.“</em></strong></p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p><strong><em>„Ich glaube,, dass es von den einzelnen Personen im Kollegium abhängt, [ob und wie miteinander gearbeitet wird].“</em></strong></p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p><strong><em>„Also [es gibt] mit Sicherheit keinen Wettbewerb. Und das andere [bzw. ob eine Zusammenarbeit stattfindet] ist individuell abhängig.“</em></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Wie die zitierten Aussagen zu werten sind, darf jeder für sich entscheiden. Jedoch sei noch einmal darauf hingewiesen, dass wir bei unserem Handeln fast immer einen Gedanken verfolgen, der mit Wettbewerb im Zusammenhang steht. Wir versuchen unser Tun danach auszurichten, was uns besser, beliebter, einzigartiger oder auffallender macht. Manchen Menschen scheint es hierbei sogar egal zu sein, ob sie positiv oder negativ auffallen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Hat Konkurrenz auch etwas positives?</strong></p>
<p>Um die anfangs aufgeworfene Frage zu beantworten, ob der Wettbewerb und die Konkurrenz in der Schule uns kaputt machen, soll hier noch auf einen positiven Aspekt, der für das Funktionieren des Systems Schule wahrscheinlich von großer Bedeutung ist, eingegangen werden.</p>
<p>Wer sich vorstellt, wie der Schulalltag aussehen würde, wenn wir nicht benotet werden würden, wird recht schnell erkennen, dass vermutlich viele, wenn nicht sogar fast alle Schüler schlechter wären. Erklären kann man diese Beobachtung mit dem Glücksgefühl, dass man verspürt, wenn man eine gute Note oder ein Lob bekommt. Wenn man im Berufsleben gelobt wird oder als einziger der Abteilung befördert wird, erlebt man eine Art Glücksgefühl und nimmt sich selbst als besser wahr. Somit kann man Lob und gute Noten auch als kleine Selbstbewusstseins-Häppchen betrachten.</p>
<p>Uns Schüler motivieren gute Noten dazu, uns weiter anzustrengen, um einerseits am Ende des Schuljahres ein gutes Zeugnis ausgehändigt zu bekommen und anderseits um hier und da im stressigen Schulalltag ein kleines Lob zu bekommen. Jedoch sollten wir immer darauf achten, es mit dem Konkurrenzdenken nicht zu übertreiben. Denn manchmal ist es sinnvoller, lieber einmal auf seinen Körper und seine Seele zu achten, als nur auf den angestrebten Zeugnisdurchschnitt. Solange das Konkurrenzdenken in einem angemessenen Rahmen bleibt, kann man einen guten Abschluss machen und trotzdem Freunde in der Schule finden, die einem noch über die Schulzeit hinaus erhalten bleiben.</p>
<p>Daniela Rheindorf, Stufe 11</p>
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		<title>Wer ist meine &#8216;BF&#8217; und wer nur ein &#8216;normaler&#8217; Freund ?</title>
		<link>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2010/03/11/wer-ist-meine-bf-und-wer-nur-ein-normaler-freund/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 11:34:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anika Bahr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leitthema]]></category>
		<category><![CDATA[Ups & Downs]]></category>
		<category><![CDATA[Zwischenmenschlich]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[Wettbewerb unter Freunden
Viele von uns haben jemand ganz Besonderen, dem sie die Sorgen und Geheimnisse anvertrauen und bei dem sie lächeln, wenn sie denjenigen sehen:
Die sogenannten besten Freunde.
Das es bei solchen Freundschaften auch die Angst gibt, die beste Freundin oder den besten Freund an jemand anderes zu verlieren, ist ab und zu völlig normal.
Aber wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wettbewerb unter Freunden</strong></p>
<p>Viele von uns haben jemand ganz Besonderen, dem sie die Sorgen und Geheimnisse anvertrauen und bei dem sie lächeln, wenn sie denjenigen sehen:</p>
<p>Die sogenannten besten Freunde.</p>
<p>Das es bei solchen Freundschaften auch die Angst gibt, die beste Freundin oder den besten Freund an jemand anderes zu verlieren, ist ab und zu völlig normal.</p>
<p>Aber wie weit sollte dieser  &#8220;Wettbewerb   um Freunde&#8221; überhaupt gehen? Ab wann ist es ungesund!?</p>
<p>Es gibt viele Situationen, wo wir Angst um Freundschaften haben.<br />
Wenn eine neue Person an die Schule kommt, ist es völlig natürlich, dass sie sich dort auch Freunde sucht.<br />
Da kann es schonmal passieren, dass dies sehr schwer ist, da Gruppierungen von Freunden Angst haben, dass sich etwas ins negative verändert, wenn diese neue, fremde Person in den Freundeskreis aufgenommen werden möchte.<br />
Oder wenn sich der beste Freund / beste Freundin auf einmal mit jemandem ganz besonders gut versteht.<br />
Dann hat man angst , seine &#8220;Position&#8221; zu verlieren.</p>
<p>Erzählungen zufolge hatten mehrere Personen im Alter von 14- 17 Jahren, mit denen Ich mich unterhalten habe, Angst davor, eine zeitlang wegzusein, da sie befürchteten, jemand könnte sich an den besten Freund/beste Freundin &#8220;vergreifen&#8221;.</p>
<p><strong><br />
&#8220;Ich war am Boden zerstört&#8221;</strong></p>
<p>Die 17-Jährige Clara erzählt, wie ungesund dieser Wettbewerb um Freundschaften wirklich sein kann :</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">&#8220;Als Ich auf Abschlussfahrt war, hatte ich Angst, dass meine beste Freundin mich  &#8216;abserviert&#8217; weil sie sich zu dem Zeitpunkt mit jemandem besser verstanden hat.Es kam zu einem regelrechten Wettbewerb.Wer war ihre ABF ? Mag sie mich jetzt weniger!? Damals dachte ich, dass ich mit solchen Ängsten alleine war. Doch als Ich mich in meinem Freundeskreis umhörte, erkannte ich, dass es vielen ähnlich geht.Nach und nach erkannte ich, dass es nicht gut ist, wenn man sich so in etwas hineinsteigert und sich abhängig von jemanden macht.<br />
Damals war ich am Boden zerstört und es hat weh getan, so verletzt zu werden. Aber nun bin ich zum Glück schlauer und ich kann nur jedem raten :Macht keinen Wettbewerb aus Freundschaften.Niemand ist perfekt und wenn ihr euch so abhängig von jemanden macht, ist die Verletzung am Ende nur größer!&#8221;</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Das diese Art von Wettbewerb in diesem und ähnlichen Fällen ungesunde Ausmaße angenommen hat, wird deutlich.<a class="highslide" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2010/03/Bild.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-4316" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2010/03/Bild-274x300.png" alt="" width="274" height="227" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Wie kann man solche Situationen vermeiden?<br />
Meistens hilft schon etwas Offenheit gegenüber Anderen und das Zulassen von neuen Freundschaften.</p>
<p style="text-align: left;">Denn : Sollte Freundschaft nicht eines der wichtigsten Dinge dieser Welt sein und nicht in einen unschönen Wettbewerb ausarten!?</p>
<p>Anika Bahr, Stufe 11</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Verloren und gefunden im Netz? Von Sucht und Sehnsucht im Internet</title>
		<link>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/09/21/verloren-und-gefunden-im-netz-von-sucht-und-sehnsucht-im-internet/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 22:03:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>besserscholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Click...Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Leitthema]]></category>
		<category><![CDATA[Ups & Downs]]></category>
		<category><![CDATA[Zwischenmenschlich]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Internetsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Sucht]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht]]></category>

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		<description><![CDATA[„Hinter jeder Sucht steckt eine Sehnsucht“, sagt man. –

Gilt das auch für „Onlinesucht“ – wenn es sie denn überhaupt gibt?

Welche Sehnsucht findet ihre Erfüllung im Internet? Suchen Kinder und Jugendliche im Netz tatsächlich, was sie in der realen Welt (offenbar) vermissen?

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Verloren oder gefunden im Netz? -</h1>
<h1>Von Sucht und Sehnsucht im Internet</h1>
<p><strong> </strong></p>
<p>„Hinter jeder Sucht steckt eine Sehnsucht“, sagt man.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-2949" title="liegende Frau mit Laptop" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/09/Fotolia_6365877_XS-200x300.jpg" alt="liegende Frau mit Laptop" width="132" height="199" />Gilt das auch für so etwas wie „Onlinesucht“ – wenn es sie denn überhaupt gibt?Welche &#8220;Sehnsucht&#8221; findet denn ihre Erfüllung im Internet? Und wieso kann diese Erfahrung abhängig oder sogar &#8220;süchtig&#8221; machen? Suchen Kinder und Jugendliche im Netz tatsächlich, was sie in der realen Welt (offenbar) vermissen? Fragen über Fragen&#8230;..</p>
<p>Fakt ist: Immer mehr Experten plädieren dafür, die „Internet-Sucht“ – ähnlich wie die Glücksspiel-Sucht und die Kaufsucht – in die Liste der sogenannten nicht-stoffgebundenen Süchte aufzunehmen, welche im ICD-10 (dem Internationalen Krankheits-Klassifikationssystem) geführt wird. Sie warnen vor dem hohen Suchtpotential, welches die übermäßige Nutzung des  Internets für Jugendliche bereit hält und suchen vermehrt nach &#8211; offensichtlichen und verborgenenen &#8211; Ursachen für die enorme Faszination von Online-Games und Online-Kommunikation.</p>
<p><strong>Was versteht man eigentlich unter Onlinesucht?</strong></p>
<p><img class="size-medium wp-image-2951 alignright" title="Little boy looking above laptop screen" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/09/Fotolia_8157601_XS-300x256.jpg" alt="Little boy looking above laptop screen" width="190" height="162" />Unter Onlinesucht versteht man einen zwanghaften, fast besessenen Drang, sich regelmäßig und  maßlos mit dem Internet zu beschäftigen, so dass sich allmählich der gesamte Alltag darauf konzentriert und alles andere – z.B. Schule oder Beruf, Familie, Freunde, Haustiere, Sport, Hobbys usw. – vernachlässigt wird.</p>
<p>Man kann verschiedene Formen von Internetsucht unterscheiden. Die einen wenden sich beispielsweise täglich stundenlang verschiedensten Formen von Online-Kommunikation zu (wie in Chat-Räumen und/oder über spezielle Email-Accounts bzw. Portale); die anderen ziehen Online-Games, vor allem Online-Rollenspiele vor (wie etwa „World of Warcraft“).</p>
<p>Manche Psychologen zählen die Onlinesucht zu den sogenannten „Verhaltenssüchten“. Das bedeutet, sie stabilisiert sich über „Belohnung“ und „Erfolg“ am PC, beispielsweise durch schnelle, positive Ergebnissteigerungen. Der erzielte Erfolg oder der erlebte Genuss wird immer öfter gesucht; man will immer mehr desselben – und findet es durch Ausweitung und Vertiefung der jeweils zugehörigen Internet-Aktivitäten. Oder besser gesagt, man glaubt im Grunde nur, zu finden, was man sucht;  denn zunehmend stellen sich dabei paradoxe Effekte ein: Man findet scheinbar viele „gute“ neue Freunde im  Online-Rollenspiel – und das kann sehr schön und beglückend sein! – aber das führt (schon allein durch die viele freie Zeit, die man im Internet zubringt) zum Rückzug aus der „Realwelt“ und im schlimmsten Fall zum Verlust vieler sozialer Kontakte und  „echter“ Freundschaften im wirklichen Leben.</p>
<p>Diese Erfahrung kann wiederum so frustrierend wirken, dass Betroffene dann erst recht immer öfter ins Internet abtauchen, wo sie scheinbar alle ihre Wünsche und Sehnsüchte im virtuellen Raum befriedigen können. Daraus kann sich leicht ein Teufelskreis entwickeln; die Betroffenen „hängen nur noch vor dem PC ab“ und flüchten auf diese Weise immer weiter aus der Realität.</p>
<p>Darin besteht vermutlich eine der größten Gefahren der Online-Sucht.</p>
<p><strong>Ab wann schlägt Internet-Begeisterung in Onlinesucht um?</strong></p>
<p><img class="size-medium wp-image-2950 alignright" title="Online Meeting" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/09/Fotolia_7493082_XS-300x211.jpg" alt="Online Meeting" width="197" height="138" />Zwischen zielgerichteter, zeitlich begrenzter Internetnutzung (beispielsweise zur Recherche für Hausaufgaben oder Informationssammlung für Referate), deutlicher Internet-Begeisterung (wie z.B. bei Konferenzen mit Freunden im Chat-Room), missbräuchlichem Internet-Gebrauch (z.B. bei illegalem Konsum von Filmen) und unkontrollierter Onlinesucht gibt es viele Abstufungen. Auch muss man sicherlich noch genauer differenzieren zwischen den jeweils ausgewählten Internet-Angeboten und den jeweiligen Persönlichkeiten der Internet-Nutzer. Aber rein funktional betrachtet steht fest: Die Übergänge von maßvoller Internet-Nutzung zu täglicher Abhängigkeit von bestimmten Online-Aktivitäten oder sogar zu zügelloser Internet-Sucht bewegen sich fließend, manchmal leider auch schleichend.</p>
<p>Irgendwann kann der Punkt erreicht sein, an dem regelmäßige Online-Aktivitäten in Onlinesucht abzugleiten drohen.<strong> </strong>Dabei schwanken die Angaben darüber, ab wann – rein zeitlich betrachtet &#8211; Internet-Begeisterung in Internet-Sucht umschlägt. Jedoch besteht unter Experten ein Konsens darüber, dass mehr als 5 Stunden Internetnutzung täglich (in der Freizeit) auf jeden Fall ein deutliches Warnsignal für die Ausbildung von Online-Sucht darstellen. Ein weiteres Warnsignal sollte es sicherlich sein, wenn man merkt, dass man immer häufiger sehr viel länger als ursprünglich beabsichtigt im Netz geblieben ist – oder, wenn immer öfter der ausgiebige Besuch im Internet in der Folge zu einem Versagen bei der Erfüllung wichtiger Verpflichtungen in der Schule oder zu Hause führt. <strong> </strong></p>
<p>Ähnlich wie bei stoffgebundenen Suchtformen (z.B. der Abhängigkeit von Tabak, Alkohol, bestimmten Medikamenten oder Drogen) dauert es häufig lange, bis der Betroffene selbst merkt, dass er/sie tatsächlich „süchtig“ ist. Oft denken die Betroffenen, sie hätten immer noch alle ihre Netz-Aktivitäten unter Kontrolle und könnten jederzeit damit aufhören; während die Menschen in ihrer Umgebung schon lange gemerkt haben, dass das ein Trugschluss ist.</p>
<p><strong>Welche Sehnsüchte stecken hinter Onlinesucht? </strong></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-2948" title="Young Toon Couple in First Love.With Clipping Path" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/09/Fotolia_6184251_XS-300x300.jpg" alt="Young Toon Couple in First Love.With Clipping Path" width="214" height="214" />Welche Sehnsüchte jemanden im Innersten bewegen, kann eigentlich immer nur der jeweilige Mensch selbst sagen. Jedoch gibt es in Bezug auf die Ausbildung von Online-Sucht unter Jugendlichen die Vermutung, dass bei vielen die Sehnsucht nach Anerkennung und Erfolg, aber auch der Wunsch nach sozialen Kontakten, die im wirklichen Leben nicht verwirklicht werden (können), im Vordergrund steht.</p>
<p>Ein permanent erfahrener Mangel an Wertschätzung in der Familie oder im schulischen Umfeld etwa kann dazu führen, dass Jugendliche in virtuelle Welten ausweichen.</p>
<p>Es scheint, als ginge es manchmal sogar um die Ausbildung einer alternativen Identität, die über die eigenen (vermeintlichen oder realen) Unzulänglichkeiten, Ängste und Schwächen hinwegtrösten soll und  eine Lebendigkeit oder Zugehörigkeit simuliert, die in der Realität – aus verschiedensten Gründen heraus -  (noch) nicht erreicht werden kann.</p>
<p><strong>Was ist beglückend an einer virtuell erworbenen Identität?</strong></p>
<p><img class="size-medium wp-image-2952 alignright" title="Internet Rescue" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/09/Fotolia_8852506_XS-300x300.jpg" alt="Internet Rescue" width="204" height="204" />Im Netz erscheinen alle Menschen gleich – egal wie sie aussehen, welche Schulleistungen sie erbringen und aus welchen sozialen Verhältnissen sie stammen. Alle können durch Geschicklichkeit am PC, hohen zeitlichen Einsatz &#8211; und manchmal auch durch Zahlen bestimmter Account-Gebühren &#8211; in Online-Spielen Punkte sammeln und den Respekt ihrer Mitspieler einheimsen. Wer 7 Stunden täglich Punkte sammelt, ist der King (oder die Queen) und hat die soziale Akzeptanz aller MitspielerInnen, die ihm/ihr im wirklichen Leben möglicherweise verwehrt bleibt.</p>
<p>Alle können von allem, was sie bewegt – ohne sich selbst vom Ort weg zu bewegen &#8211; , schnell, bequem, preiswert und letztlich unverbindlich -  online erzählen und (vielleicht) sogar endlich einmal wirklich verstanden werden. (Wären da nicht die ewigen Quellen von Missverständlichkeit in der menschlichen Sprache. Ein Kommentar, nur locker dahin getippt, wie: „Du Knödel!“, verrät zum Beispiel nicht, wie der Absender das denn nun wirklich meint. Um zu wissen, ob das ein freundlicher, feindlicher oder neutraler Ausdruck ist, müsste man den Klang der Stimme, den Gesichtsausdruck und die Körperhaltung des Absenders sehen bzw. ihn „live“ gut zu kennen. – So sind nicht immer alle wirklich zufrieden mit den Reaktionen auf  Probleme und Anfragen, die sie online kommunizieren ….aber trotzdem immer noch besser als beispielsweise einmal tatsächlich durch den Regen zu laufen, um Freunde zu treffen, die einsam sind, oder?)</p>
<p>Alle können ein Profil von sich ins Netz setzen, dass sie so zeigt wie sie gerne gesehen werden möchten. Jeder hat die Möglichkeit, sich online erst einmal unverbindlich „nett“ vorzustellen, vorteilhafte Fotos ins Netz zu stellen und abzuwarten, wie die anderen darauf reagieren. In allen weiteren Profil-Angaben ist es dann leicht, sich an den Erwartungen der anderen zu orientieren und sich den Vorgaben anzupassen, die aus ihren Reaktionen ableitbar sind. Schon entsteht eine attraktive allseits „kompatible“ Internet-Identität.</p>
<p><strong>Sich finden und doch immer wieder neu suchen?</strong></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-2953" title="Alone or Together?" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/09/Fotolia_12753251_XS-300x182.jpg" alt="Alone or Together?" width="197" height="119" />Aber was, wenn man dann doch den Wunsch hat, die neuen Online-Freunde im wirklichen Leben zu treffen. Und man sieht doch etwas anders aus und/oder hat doch vielleicht einen anderen Charakter und andere Interessen als im Profil angegeben. Und was, wenn das bei den Internet-Freunden auch so wäre? Dann würde es richtig kompliziert, nicht wahr?</p>
<p>Und: Welche Identität soll denn dann gelten? Die Internet-Identität oder die reale?</p>
<p>Wo bleiben die Sehnsüchte nach Respekt, Freundschaft, Gleichheit und Akzeptanz dann? Auf der Strecke? Oder müss(t)en sie im wirklichen Leben vielleicht ganz anders neu gesucht und gefunden werden…</p>
<p>Man sagt, es seien vor allem die „Ängstlichen“ und die „Zurückgezogenen“, welche täglich viele Stunden im Internet surfen und dort auch Vorbilder und  Kontakte suchen. Liegt die Wurzel von Online-Sucht demnach in Einsamkeit und Orientierungslosigkeit? Sind wir vielleicht dabei, uns zu verlieren?</p>
<p>Dann würde ich mir reale Menschen wünschen, um hier und heute gemeinsam dagegen anzugehen…</p>
<p>Birgit Besser-Scholz</p>
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		<item>
		<title>Das ultimative Mittel gegen Einschlafstörungen&#8230;</title>
		<link>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/26/1769/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 08:31:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>l.reisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
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		<description><![CDATA[EMA-UMFRAGE
Was macht Schüler müde?

Worin liegen die Ursachen für lautes Schnarchen in den Klassen? Wenn man erst einmal anfängt, sich Gedanken darüber zu machen, sind die Antworten sehr interessant.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><strong><span style="font-size: 16pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Was macht Schüler müde?</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Worin liegen die Ursachen für lautes Schnarchen in den Klassen? Wenn man erst einmal anfängt, sich Gedanken darüber zu machen, sind die Antworten sehr interessant.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"><strong>Das sagen Schüler</strong><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Schüler sowie Lehrer des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums wurden zu diesem Thema befragt. Jüngere Schüler kommen zu dem Schluss, es müsse wohl an geschlossenen Fenstern, also Sauerstoffmangel, wie auch an dem langweiligen Unterricht liegen, dass man irgendwann mit den Gedanken abschweift. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Andere sagen, es läge an den immer gleichen und wenig abwechslungsreichen Lehrmethoden. Monotonie im Unterricht sei der erste Grund für Langeweile in der Schule. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"><a class="highslide" rel="attachment wp-att-1890" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/26/1769/notausgang/"><img class="alignleft size-medium wp-image-1890" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/06/notausgang-300x156.jpg" alt="notausgang" width="300" height="156" /></a><strong>Das sagen Lehrer</strong><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Fragt man Lehrer, wird schnell deutlich: Ihnen ist die passive Haltung der Schüler durchaus bewusst. Oft handele es sich jedoch um einen Teufelskreis, denn wenn die Schüler keine Lust auf den Unterricht haben, wie sollen dann die Lehrer motiviert werden, frischen Wind in die Klassen zu bringen? Die Passivität der Kinder und Jugendlichen wird, laut einer Lehrerin durch den Alltagstrott hervorgerufen, dem man in einer Schule wohl nur schwer entkommen kann. Bis zu der Oberstufe haben Schüler ein nur sehr eingeschränktes Mitbestimmungsrecht an ihrer Fächerauswahl. Wenn man Glück hat, kann man sich neben den Sprachen noch den Differenzierungskurs aussuchen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"><strong>Doch haben Schüler der Oberstufe potenziell mehr Lust auf Schule? </strong>Der Befragung nach zu urteilen lautet die Antwort abermals nein. Hier kann man sich leicht durch zu viele Kurse überfordern und auch der Leistungsdruck wird stärker, je näher man dem Abitur kommt. Ein Oberstüfler, der ein halbes Jahr in Amerika verbracht hat, ist der Meinung, dass dort der Unterricht spannender ist, da man weniger Kurse hat, dafür aber welche, die einen interessieren. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Einen wesentlichen Grund für unaufmerksame Schüler stellt das Desinteresse durchaus dar, denn jeder hat sich bestimmt schon mehr als einmal gefragt, wann er ein bestimmtes Thema in der Zukunft je wieder benötigen wird. Und immer wieder kommt es vor, dass der Lehrer es nicht schafft, dem Schüler den Unterrichtsstoff näher zu bringen. Dieser (also der Schüler) plant in Gedanken vielleicht schon den nächsten Urlaub, aber die Lust auf Schule ist ihm schon länger vergangen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Lydia Reisch</span></p>
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		<title>Macht Schule müde? &#8211; Bis hierher und nicht weiter!</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 20:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Ups & Downs]]></category>
		<category><![CDATA[Zwischenmenschlich]]></category>

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		<description><![CDATA[„Schulmüdigkeit" ist ein Phänomen, das nicht nur Schüler, sondern auch Lehrer aus eigener Erfahrung kennen. Es gibt Zeiten im Laufe eines Schuljahres, - wie beispielsweise in den letzten Wochen vor den Sommerferien -, in denen haben es alle eilig, wollen noch schnell viele Dinge erledigen, hetzen von einem Ort zum anderen - oder fiebern nur noch dem Ferienbeginn entgegen. Es scheint, als liefe ein „Countdown" für alle und für alles.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Schlechte Zeiten im Lehrerberuf? &#8211; Bis hierher und nicht weiter!</strong></p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_1691" class="wp-caption alignleft" style="width: 257px"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-1691" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/25/macht-schule-mude/erschoepfte_kinder_by_thomas-max-maller_pixelio/"><img class="size-medium wp-image-1691" title="erschoepfte_kinder_by_thomas-max-maller_pixelio" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/06/erschoepfte_kinder_by_thomas-max-maller_pixelio-247x300.jpg" alt="Erschöpfung auch bei Schülern" width="247" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Erschöpfung auch bei Schülern</p></div>
<p>„Schulmüdigkeit&#8221; ist ein Phänomen, das nicht nur Schüler, sondern auch Lehrer aus eigener Erfahrung kennen. Es gibt Zeiten im Laufe eines Schuljahres, &#8211; wie beispielsweise in den letzten Wochen vor den Sommerferien -, in denen sich (fast) jeder überfordert fühlt. Alle haben es eilig und viele Dinge müssen noch schnell erledigt werden. Man hetzt von einem Ort und einem Termin zum anderen und sehnt den Ferienbeginn herbei. Es läuft ein schulinterner „Countdown&#8221; für alle und für alles! Und je mehr Schüler und Lehrer eilen, desto unerfreulicher scheinen ihre Schultage zu werden. Auf den Fluren, in den Klassenzimmern und im Lehrerzimmer hört man: „<em>Auch das noch! Wie soll ich das denn schaffen? Ich kann bald nicht mehr! Mir reicht es! </em>&#8221; Oder: „<em>Bist du denn immer noch nicht fertig?! Der Abgabetermin war gestern! Wie stellst du dir das vor?! Kannst du nicht schneller machen?</em> !&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Von einem Termin zum nächsten&#8230;.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Von Zeit zu Zeit wird die Hektik schulischer Abläufe unerträglich!</p>
<p style="text-align: justify;">Permanent geforderte Geschwindigkeit und zermürbender Termindruck tragen ihren Anteil dazu bei, dass viele Schüler und Lehrer im Laufe eines Schuljahres augenscheinlich immer erschöpfter werden.  Auf Neudeutsch spricht man in diesem Zusammenhang dann  von „Stress&#8221; oder sogar von „Burnout&#8221; &#8211; und meint damit letztlich Symptome von „Schulmüdigkeit&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
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<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-1694" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/25/macht-schule-mude/made_kinder_by_schemmi_pixelio/"><img class="alignright size-medium wp-image-1694" title="made_kinder_by_schemmi_pixelio" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/06/made_kinder_by_schemmi_pixelio-300x197.jpg" alt="made_kinder_by_schemmi_pixelio" width="300" height="197" /></a><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-2075" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/25/macht-schule-mude/schulmude3/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2075" title="schulmude3" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/06/schulmude3-150x150.jpg" alt="schulmude3" width="150" height="150" /></a>Dabei wissen alle Schüler und Lehrer am EMA längst: Die schönen und die wesentlichen Dinge brauchen einfach ihre Zeit- und dazu gehört natürlich auch unser gemeinsam gestalteter Schulalltag! &#8211; Lehren und Lernen braucht Muße jenseits eines 45-Minuten-Taktes! Unzählige positive Möglichkeiten, gemeinsam etwas Neues zu entdecken, uns weiter zu bilden und in unseren Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kompetenzen zu  wachsen, ergeben sich erst aus der „wachen&#8221; Kommunikation von Lehrern und Schülern.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie gut, dass es am EMA kreative Zeiten und Räume gibt, in denen man zur Besinnung kommen und neue Kraft schöpfen kann &#8211; und in denen sich gute Ideen „einpflanzen&#8221; und ggf. langsam entwickeln lassen.  Pädagogische Tage, Projektwochen oder Foren  wie das neue EMA -Schulmagazin J gehören sicherlich dazu!</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Man kann wohl davon ausgehen, dass Kinder und Jugendliche im Prinzip gerne lernen und etwas „schaffen&#8221; wollen (das liegt in der Natur des Menschen), und dass Lehrer im Prinzip gerne lehren wollen (sonst hätten sie von vorneherein den falschen Beruf gewählt). Wenn nun aber beide Seiten, Schüler und Lehrer, (zeitweise) völlig „ausgepowert&#8221; und nicht mehr motivierbar  sind, sich über das unbedingt nötige Maß hinaus zu engagieren, läuft sicherlich etwas grundlegend falsch. Dann ist es an der Zeit, nach den Ursachen zu forschen und etwas dagegen zu unternehmen!</p>
<p style="text-align: justify;">Wichtig dabei ist gegenseitiges Verständnis. So sollten Schüler einmal die Lehrerperspektive des Themas „Schulmüdigkeit&#8221; näher beleuchten (wie eben auch Lehrer die Schülerperspektive) <a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-2076" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/25/macht-schule-mude/schulmude4/"></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nicht nur die Schüler gähnen&#8230;.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-2076" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/25/macht-schule-mude/schulmude4/"><img class="alignleft size-medium wp-image-2076" title="schulmude4" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/06/schulmude4-300x200.jpg" alt="schulmude4" width="300" height="200" /></a>Lehrer sind nicht nur „Leidbringer&#8221;, wie manche Schüler aus eigener Erfahrung (zu) wissen (glauben); Lehrer können in ihrem Berufsalltag ebenso „Leidträger&#8221; sein und darüber „schulmüde&#8221; werden. Zunehmend wird in der Presse davon berichtet.</p>
<p style="text-align: justify;">Aktuellen Untersuchungen zufolge erreichen bundesweit nur noch 20% -28% aller Lehrerinnen und Lehrer das Pensionsalter in Ausübung ihres Berufes. Die weitaus größere Zahl scheidet aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus dem Berufsleben aus. Ursache dafür sind immer häufiger generelle Erschöpfungszustände, psychosomatische und/oder psychische Erkrankungen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Macht der Lehrerberuf an sich Menschen krank?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das kann kaum sein; denn bis vor wenigen Jahrzehnten waren Lehrer (noch) gesellschaftlich allseits gut geachtet. Ihr Beruf erschien jüngeren Generationen durchaus als erstrebenswertes Ausbildungsziel; und, dass ein Lehrer aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig pensioniert werden musste, war die Ausnahme. Also muss man angesichts der heutzutage extrem hohen Zahl von vorzeitigen Pensionierungen, Beurlaubungen aus persönlichen Gründen und Berufswechseln wohl anders fragen:  Haben sich die Rahmenbedingungen des Lehrerseins in den letzten Jahren so stark verschlechtert, dass Menschen, die sich diesen Beruf heutzutage aussuchen, ihre Gesundheit aufs Spiel setzen? Ist aus diesem ehemals anerkannten akademischen Beruf über die Zeit vielleicht ein ermüdender „Knochenjob&#8221; geworden, den bestenfalls noch pädagogische Idealisten ausüben wollen (oder dauerhaft durchhalten) und dessen Image in der Öffentlichkeit unterdessen immer negativer ausfällt?</p>
<p style="text-align: justify;">Erfahrungsberichte aus dem Berufsalltag von Lehrern scheinen diesen Befund ein stückweit zu bestätigen. &#8211; Neben subjektiven, persönlichen Belastungsfaktoren- wie durch schwere Krankheiten, besondere Schicksalsschläge oder unrealistische Erwartungen an die Wirksamkeit des eigenen Unterrichts angesichts einer heterogenen Schülerschaft- verdeutlichen sie immer auch objektive berufsspezifische Stressfaktoren. Negative Aspekte der Arbeitsplatzsituation an Schulen kommen darin nicht selten in großem Facettenreichtum zum Vorschein. Zu große Klassen, gepaart mit zu kleinen oder unzureichend ausgestatteten Räumen scheinen ebenso die Regel zu sein wie ständige Reizüberflutung durch einen permanent (zu) hohen Lärmpegel und mangelnde Rückzugs- und Erholungsmöglichkeiten in den Pausen. Hinzu kommen Klagen über den (bereits oben erwähnten) nervenaufreibenden Termindruck und berufsbedingtes (häufig unfreiwilliges) „Multitasking&#8221;, welches weit über die eigentlichen Aufgaben des Unterrichtens hinausgeht. Dessen Ausmaß kann heutzutage kaum noch jemand ermessen, der nicht selbst einmal in der Rolle eines Lehrers war. So ist es kein Wunder, &#8211; aber dennoch für betroffene Lehrer enttäuschend -, wie wenig Anerkennung sie in der Öffentlichkeit bzw. seitens der Elternschaft im Hinblick darauf erfahren, was sie alltäglich in ihrem Beruf leisten.</p>
<p style="text-align: justify;">Die rein quantitative Arbeitsbelastung im Lehrerberuf nimmt kontinuierlich zu; gleichzeitig ist qualitativ ein stärkeres pädagogisches Engagement erforderlich , um den vielen individuellen Interessen, Ansprüchen, Begabungen und Potentialen, aber auch den Ängsten, Sorgen und „Problemzonen&#8221; einer heterogenen Schülerschaft gerecht zu werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der „ideale&#8221; Lehrer </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-2077" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/25/macht-schule-mude/schulmude5/"><img class="size-medium wp-image-2077 alignleft" title="schulmude5" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/06/schulmude5-300x199.jpg" alt="schulmude5" width="300" height="199" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bereits 1988 schrieb Valentin Herzog: „<em>Wahrscheinlich gibt es nicht viele Berufe, an die die Gesellschaft so widersprüchliche Anforderungen stellt: Gerecht soll er sein, der Lehrer, und zugleich menschlich und nachsichtig, straff soll er führen, doch taktvoll auf jedes Kind eingehen, Begabungen wecken, pädagogische Defizite ausgleichen, Suchtprophylaxe und Aids-Aufklärung betreiben, auf jeden Fall den Lehrplan einhalten, wobei hochbegabte Schüler gleichermaßen zu berücksichtigen sind wie begriffsstutzige. Mit einem Wort: Der Lehrer hat die Aufgabe, eine Wandergruppe mit Spitzensportlern und Behinderten bei Nebel durch unwegsames Gelände in nordsüdlicher Richtung zu führen und zwar so, dass alle bei bester Laune und möglichst gleichzeitig an drei verschiedenen Zielorten ankommen.&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Das alles erfordert „wachen&#8221; pädagogischen Einsatz &#8211; und nicht zuletzt ein gehöriges Maß an „Empathie&#8221; für Bedürfnisse und Belange junger Menschen. Lehrer müssen ihren Beruf lieben und bei allen Belastungen vor allem ihren Schüler zugewandt bleiben &#8211; und das im Schulalltag innerhalb der vorliegenden schulischen Strukturen und Programme auch bleiben können -, sonst greift die Schulmüdigkeit nicht nur am Schuljahres-Ende um sich. (Bei ungehinderter Verbreitung könnte sie sogar panepidemische Ausmaße erreichen &#8211; wie derzeit die Schweinegrippe. Pardon!. Aber im Ernst:)  Aus der Arbeits- und Organisationspsychologie weiß man längst, dass Berufsmüdigkeit in Belegschaften genauso „ansteckend&#8221; sein kann wie umgekehrt Begeisterung und „Commitment&#8221;. Das sollte zu denken geben!</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Was Lehrer „schulmüde&#8221; macht</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-2078" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/25/macht-schule-mude/schulmude6/"><img class="alignleft size-medium wp-image-2078" title="schulmude6" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/06/schulmude6-200x300.jpg" alt="schulmude6" width="200" height="300" /></a>Der in anderen Berufsgruppen häufig zitierte „lange Arm der Arbeit&#8221; reicht (selbst bei Teilzeitbeschäftigung) auch im Lehrerberuf noch weit nach Schulschluss in den Freizeitbereich hinein. Schulische Sorgen können Lehrer (genau wie die Schüler) nicht ohne weiteres ausblenden. Und welcher Lehrer und welche Lehrerin hatte in schlechten Zeiten nicht schon einmal das Gefühl, sich nur noch hektisch, mühsam und energieaufwändig, aber letztlich vergeblich, vorwärts zu bewegen &#8211; wie in einem Hamsterrad oder in einer Tretmühle. Die persönlichen Bilder dazu variieren &#8230;.</p>
<p style="text-align: justify;">Lehrer haben auch in ihrer sogenannten „Freizeit&#8221; immer noch Etliches für die Schule zu erledigen und/oder grübeln permanent über schulische Belange nach. Dies alles geht weit über die Planung und Nachbereitung ihres Unterrichts und die übliche Korrekturbelastung hinaus. Unendlich viel Kraft, Ausdauer und „Wachheit&#8221; wenden z.B.  Klassen- und Stufenleiter Tag für Tag bei der intensiven Beschäftigung mit individuellen Laufbahnen und menschlichen Problemen, Sorgen und Nöten ihrer Schüler auf.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Lehrersein &#8211; (k)ein Teilzeitjob&#8230;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Immer weniger Lehrer schaffen ihren umfangreichen beruflichen Einsatz unter Beibehaltung ihres vollen Stundendeputates. Um nicht „auszubrennen&#8221; und/oder eine angemessenere Vereinbarkeit Ihrer beruflichen Tätigkeit und ihrer persönlichen Situation zu erhalten, reduzieren sie ihre Stundenzahl im Rahmen einer Teilzeitbeschäftigung oder sie legen ein Sabbatjahr ein oder sie lassen sich vorübergehend für Lehrtätigkeiten im Ausland oder in anderen schulnahen Ressorts „beurlauben&#8221; u.v.a.m..</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">In diesem Zusammenhang kommt mir ein Schreiben der Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes NRW, Frau  Barbara Sommer, in den Sinn, welches sie angesichts der ansteigenden Berufaustritte an teilzeitbeschäftigte Lehrer richtet: „<em>Heute wende ich mich persönlich an Sie, die Sie bereits seit Langem im öffentlichen Schuldienst des Landes Nordrhein-Westfalen tätig und zurzeit teilzeitbeschäftigt sind</em>.&#8221; heißt es darin „<em>Ich möchte Sie ermuntern, Ihre bisherige Teilzeitbeschäftigung um weitere Stunden auszuweiten, so dass ein umfangreicherer Einsatz für das Unterrichten und Erziehen Ihrer Schülerinnen und Schüler ab dem kommenden Schuljahr möglich ist</em>.&#8221; &#8211; <em>„Aber ich setze mich doch bereits seit Langem überaus umfangreich in meinem Lehrerberuf ein, Frau Sommer!&#8221; </em>möchte ich antworten. „<em>Wollen Sie &#8211; angesichts tausender schulmüder Lehrer &#8211; tatsächlich lediglich der Vermeidung von Unterrichtsausfall oberste Priorität geben und nicht (zumindest parallel) auch die beruflichen Rahmenbedingungen für Lehrer so verbessern, dass sie die enormen Herausforderungen ihres Berufs dauerhaft meistern können</em>? <em>Sollen denn die bereits eingestellten (noch durchhaltenden) Lehrer nunmehr alle Engpässe und Defizite des Systems ausgleichen</em>?&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-2079" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/25/macht-schule-mude/schulmude7/"><img class="alignleft size-medium wp-image-2079" title="schulmude7" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/06/schulmude7-199x300.jpg" alt="schulmude7" width="199" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ich persönlich kann jedenfalls &#8211; trotz Teilzeitstelle &#8211; über Mangel an Beschäftigung nicht klagen! Meinen Beruf liebe ich und ich nehme ihn sehr ernst; so ernst, dass ich als überzeugter Profi ohnehin (unbezahlt und offenbar von der Ministerin unerkannt) viele Stunden mehr arbeite als ich es eigentlich müsste, wenn ich mich an einer Stechuhr orientierte&#8230; &#8211; Daher kann es für mich keine realistische und erst recht keine verlockende Perspektive sein, meine Unterrichtsstundenzahl aufzustocken, ohne dass sich die schulischen Rahmenbedingungen zuvor grundlegend verbessert hätten.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Wie ist Abhilfe zu schaffen? &#8211; Neuste Forschungsergebnisse </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Neuste Forschungsergebnisse zum Thema „Burnout&#8221; im Lehrerberuf nennen als wirksame „Schutzfaktoren&#8221; gegen Schulmüdigkeit zunächst aktiv gegensteuernde Maßnahmen in der „Freizeit&#8221; (z.B. außerschulische Hobbys, regelmäßiger Sport, diverse Entspannungsmethoden oder Methoden effizienten Zeitmanagements). Hilfreich sind offenbar auch günstige Konstellationen, die in der jeweiligen Lebenssituation oder in der Persönlichkeitsstruktur der betreffenden Lehrer verankert sind (z.B. soziale Unterstützung durch Partner bzw. Familienmitglieder, persönliche Widerstandsfähigkeit [alias Resilienz] oder große innere Ruhe und Ausgeglichenheit).</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-2080" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/25/macht-schule-mude/schulmude8/"><img class="alignright size-medium wp-image-2080" title="schulmude8" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/06/schulmude8-225x300.jpg" alt="schulmude8" width="225" height="300" /></a>Darüber hinaus kristallisieren sich im Zuge eines (schon allein aus volkswirtschaftlichen Erwägungen heraus) wachsenden Forschungsinteresses an der Lehrergesundheit immer mehr berufsbezogene Faktoren heraus, die deutlich zur Erhaltung der Lehrer-Fitness beitragen. Neben der Gestaltung „arbeitnehmerfreundlicherer&#8221; Räumlichkeiten und stärker partizipativen Ansätzen in Fragen schulischer Weiterentwicklung gehören regelmäßige Lehrertrainings dazu (z.B. Fortbildungen, die auf neue Lehrmethoden vorbereiten, wirksame Kommunikationstipps für den Umgang mit schwierigen Schülern vermitteln oder kontinuierlich Medienkompetenzen auf den jeweils neuesten Stand bringen).</p>
<p style="text-align: justify;">Als bedeutsamer Schutzfaktor gegen Burnout hat sich zudem die „wertschätzende&#8221; Haltung der Vorgesetzten gegenüber den alltäglichen und den besonderen Leistungen der KollegInnen erwiesen. [Wir am EMA wissen: Positives Feedback des Schulleiters, z.B. in der letzten Konferenz vor Ferienbeginn, tut gut und tröstet über manche Anstrengung hinweg <img src='http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .] Ähnliches gilt für positive Rückmeldungen seitens dankbarer Eltern oder zufriedener Schüler.</p>
<p style="text-align: justify;">Des Weiteren helfen gut funktionierende, kollegiale Teams, die gemeinsam auf individueller wie auf institutioneller Ebene Maßnahmen gegen Burnout initiieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Ebenso hilfreich ist eine adäquate mediale Ausstattung und räumliche Gestaltung der Schule für Schüler und Lehrer. (Darin lässt sich im Zweifelsfall die Wertschätzung der Institution Schule als wesentliches Bildungsorgan in unserer Gesellschaft messen &#8211; oder auch nicht).</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Wie Lehrer sich selbst verstehen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Von entscheidender Bedeutung ist zudem das jeweilige berufliche Selbstverständnis. Welches Ausmaß von ganzheitlicher Professionalität prägt den schulischen Alltag über die Zeit?</p>
<p style="text-align: justify;">Sehr wichtig dabei ist der Grad an Selbstbestimmtheit, den sich Lehrer &#8211; angesichts der Flut curricularer und/oder bürokratischer Einschränkungen (noch) erhalten können; ebenso wie der Grad an „Sinnhaftigkeit&#8221;, den sie sich in ihrem Beruf zuschreiben können. Diese Ergebnisse entsprechen einem Befund, den Viktor Frankl schon vor vielen Jahren publizierte: nämlich, dass existentielles Sinnerleben letztlich die wichtigste und tragfähigste Ressource zur Bewältigung extremer Anforderungen bereitstellt. &#8211; Das Erleben der eigenen beruflichen Tätigkeit als „zermürbenden Knochenjob zum Zweck des Broterwerbs&#8221; muss in dieser Hinsicht natürlich weniger befriedigend bleiben als ein kontinuierliches Grundgefühl von „pädagogischem Eros&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Daher sollten wir gerade in Zeiten größtmöglicher Beanspruchung  „wach&#8221; bleiben und innehalten, um uns selbst kritisch fragen, welche Prioritäten wir gerade setzen und welche wir eigentlich wirklich setzen  wollen (oder einmal wollten, als wir unseren Beruf ergriffen haben).</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Was hilft am EMA gegen „Schulmüdigkeit&#8221;?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Welche beruflichen Rahmenbedingungen für Lehrer müssen sich unbedingt ändern? &#8211; Und: Welche Ressourcen und Methoden können Lehrer von sich aus einsetzen, um die vielfältigen Anforderungen und Belastungen dauerhaft zu bewältigen und die Freude an und in ihrem Beruf nicht zu verlieren?</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Was denken die  Mitglieder des EMA &#8211; Kollegiums zu diesem Thema?</span></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>°Welche Tipps können Sie aus dem Schatz ihrer Berufserfahrungen beitragen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>°Was brauchen Sie, um nicht „schulmüde&#8221; zu werden? -</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>°Welche Erfahrungen, Wünsche, Anregungen oder konkrete Ideen haben Sie?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Statt individuelle Klagelieder anzustimmen oder berufliche Belastungen in stoischem Gleichmut zu ertragen, könnten wir uns kollegial austauschen und &#8211; aus unserem reichen Ideenpool schöpfend &#8211; Verbesserungsmöglichkeiten entwerfen. Unser eigenes Potential in Bezug auf die positive Gestaltung unseres „Berufsklimas&#8221; soll nicht länger im Verborgenen schlummern oder im Stress untergehen. Wir sollten es viel stärker nutzen! Bewährte Ansätze und hilfreiche Bewältigungsmethoden können dabei ebenso hilfreich sein wie positive Erfahrungen aus anderen Berufsfeldern oder auch ganz persönliche „Visionen&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Daher bitte ich alle KollegInnen um konstruktives Feedback, -  um Gedanken, Anregungen, Hinweise oder konkrete Vorschläge zum Thema. Nachrichten bitte an Birgit Besser-Scholz,  <a href="www. schulmagazin@ema-bonn.de " target="_blank"><strong><span style="text-decoration: underline;">www. schulmagazin@ema-bonn.de </span></strong></a></p>
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<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>Was stört&#8230;?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Während ich diesen Artikel in der Lehrerbibliothek schreibe, werde ich andauernd gestört: Schüler trommeln lautstark an die Tür und begehren Einlass, um  Kollegen zu sprechen oder vor den Zeugnissen schnell noch ihre Hefte abzugeben. Einige Kollegen tragen eilig (und leise vor sich hinmurmelnd oder hin und wieder auch verhalten schimpfend) zahllose Daten in Schülerlisten ein; andere führen mehr oder minder lautstarke kollegiale Beratungsgespräche; wieder andere fragen nach den aktuellen Fortschritten des Schulmagazins, nach einzusammelnden Geldern von Schülern, nach ausstehenden Artikeln fürs Jahrbuch, nach der farblichen Neugestaltung der Fachräume oder sie informieren mich in Kurzform über besondere Probleme einzelner Schüler. Alle sind nett und freundlich, aber in der Sache hektisch. Sie entschuldigen sich für die Störung und betonen, dass ihre Angelegenheiten aber leider &#8211; z.T. aus den unterschiedlichsten verwaltungstechnischen Gründen heraus &#8211; unbedingt noch „möglichst gestern&#8221; schnell geregelt werden müssen. &#8211; Ich möchte so gerne mehr Zeit haben für diese wichtigen Dinge! (Oder mich teilen können. Aber die Omnipräsenz will selbst mir als Theologin nicht gelingen, &#8211; obwohl ich es an Tagen wie diesen immer wieder versuche).</p>
<p style="text-align: justify;">Nur noch wenige Tage bis zu den Sommerferien und es gibt noch so viel zu tun! Durchhalten heißt die Parole. &#8211; Yes, we can! &#8211; Und im nächsten Jahr wird alles besser. &#8211; Oder wiederholt sich einfach alle Jahre wieder derselbe „berufsübliche&#8221; Stress? Sind und bleiben schlechte Zeiten im Lehrerberuf per se vorprogrammiert?</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Noch vieles wäre zu diesem Thema zu sagen, doch aus Gründen der Hektik schulischer Abläufe zum Schuljahresende und damit verbundener Müdigkeit kann ich diesen Artikel zurzeit nicht fortsetzen. (;-) Ich wünsche allen KollegInnen und allen SchülerInnen möglichst erholsame Sommerferien!</p>
<p style="text-align: justify;"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-2082" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/25/macht-schule-mude/schulmude10/"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2082" title="schulmude10" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/06/schulmude10-300x200.jpg" alt="schulmude10" width="300" height="200" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Birgit Besser &#8211; Scholz</p>
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		<title>Ausgebrannt!</title>
		<link>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/25/ausgebrannt/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 10:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>n.cheng</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisch getippte Highlights]]></category>
		<category><![CDATA[Ups & Downs]]></category>
		<category><![CDATA[Zwischenmenschlich]]></category>

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		<description><![CDATA[Julian Hartmann aus der Jahrgangstufe 10 fragt sich, wie es dazu kommt, dass bereits Erstklässler unter Versagensängsten leiden. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-1406" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/?attachment_id=1406"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1406" title="ausgebrannt_by_gerd-altmann-geralt-_pixelio" src="http://die-ema.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/06/ausgebrannt_by_gerd-altmann-geralt-_pixelio-150x150.jpg" alt="ausgebrannt_by_gerd-altmann-geralt-_pixelio" width="150" height="150" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ausgebrannt!</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Schüler arbeiten unter schlechteren Bedingungen als allgemein angenommen. Meist mehr als 40 Stunden die Woche fremdbestimmt unter hohem Stress, hierbei geht die Schularbeit oft bis in die Abendstunden hinein. Gerade das von der NRW-Landesregierung übereilt und mit völlig unzureichender Anpassung der Lehrpläne und -materialien neu eingeführte Abitur nach 12 Schuljahren belastet vor allem jüngere Schüler stark, sie haben sehr lange Schule und sehr viele Hausaufgaben. Der Unterricht geht hier oft bis in den Nachmittag hinein, ohne das sie daraufhin ausgelegt wäre, es gibt meist keine Cafeterias oder vergleichbares und keine Unterhaltungsangebote. Vielfach gibt es in dem Alltag der Schüler auch an Wochenenden kaum noch ein anderes Thema als die Schule und sie sind überarbeitet, oft regelrecht ausgebrannt.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Erstklässler mit Versagensängsten?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die größte Angst der 9- bis 14-jährigen &#8211; noch vor der Angst, ihren Eltern oder ihnen selbst könne etwas zustoßen  besteht darin, sie könnten in der Schule zu versagen. Das dreigliedrige Deutsche Schulsystem wird unter anderem von der OECD. (Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) und der UN-Menschenrechtskommission stark kritisiert aufgrund der frühen sozialen Auslese, die die Kinder schon mit 10 Jahren sehr unter Druck setzt, es auf das Gymnasium oder die Realschule zu schaffen, laut Iglu-Studie sind 44% der mittlerweile verbindlichen Schulempfehlungen falsch, in keinem anderen OECD-Staat hängt das spätere Bildungsniveau der Kinder so sehr von dem sozialen Status der Eltern ab wie in Deutschland. Diese Stressbelastungen haben für die Schüler verheerende gesundheitliche Folgen:</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Von den 9-14-jährigen:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>-          fühlen sich 36% relativ häufig krank</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>-          sind 25% mehrfach gesundheitlich belastet</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>-          leiden 40% der Mädchen und 27% der Jungen unter Stresskopfschmerzen und 29% der Mädchen und 25% der Jungen unter Stressbauchschmerzen.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">(vgl. LBS-Kinderbaromer Deutschland 2007, S.40, 116, 43)</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1477" title="bild-11" src="http://die-ema.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/06/bild-11.png" alt="bild-11" width="385" height="198" /></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">(vgl. Ravens-Sieberer et al. 2003, S.43)</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Junges Leben eingezwängt zwischen Normen und Standards<br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Diese erschreckende Zunahme von Entwicklungsstörungen, Verhaltensauffälligkeiten und Erkrankungen im Kindesalter weist darauf hin, dass die Lebenssituation besonders der Kinder im Schulalter viel zu oft weder altersgemäß noch entwicklungsförderlich ist. Wenn Verhalten, Schulleistungen, körperliche, motorische, soziale Entwicklung von vorgegebenen Normen und Standards abweichen, wird in der Regel versucht, diese mit therapeutischen und/oder sonderpädagogischen Behandlungen zu „reparieren&#8221;. Es ist aus verschiedenen Forschungsergebnissen bekannt, dass sich ausreichende Bewegung, das Zusammensein mit Gleichaltrigen unter zurückgenommener Aufsicht,  Mitsprache, Möglichkeiten zum selbstbestimmten Lernen, nicht nur  positiv auf die Lernleistungen auswirken, sondern auch eine wichtige Voraussetzung für die Gesundheit sind und darüber hinaus Berufs- und Lebenskompetenzen fördern, die jungen Menschen heute oft fehlen und auch entscheidend für die Gesundheit sind.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gesundheit heißt allgemeines Wohlbefinden</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Gesundheit meint laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) nicht nur die Abwesenheit von Krankheiten, sondern umfassendes Wohlbefinden. Hierzu gibt es in den meisten öffentlichen Schulen in Deutschland jedoch kaum Möglichkeiten, diese müssen nicht nur geschaffen werden, man muss davon wegkommen, nur zu schauen, wie die Kinder der Schule gerecht werden können, sondern die Schule so gestalten, dass sie den Kindern gerecht wird.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Julian Hartmann</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
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