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	<title>Die E.M.A. &#187; Kulturelles</title>
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		<title>Stille Nacht, heilige Nacht? – Nicht am Bonner Theater</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 18:45:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>l.reisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisch getippte Highlights]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Tips Night + Day]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Wiederaufnahme des Weihnachtsstücks und Auftragswerks „Lasst euch überraschen!“ von Sibylle Berg 
 
Weihnachten: Die Zeit, in der sich trotz Streitigkeiten ein gezwungenes Lächeln in die Gesichter der meisten Mitmenschen stiehlt, wenn man beieinander sitzt und die Verlegenheitsgeschenke der anderen auspackt. Während andere Familien versuchen, das Kriegsbeil über die Feiertage zu begraben, präsentieren es die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Wiederaufnahme des Weihnachtsstücks und Auftragswerks „Lasst euch überraschen!“ von Sibylle Berg </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><a class="highslide" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2011/12/10916_berraschen0095.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6474" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2011/12/10916_berraschen0095-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Weihnachten: Die Zeit, in der sich trotz Streitigkeiten ein gezwungenes Lächeln in die Gesichter der meisten Mitmenschen stiehlt, wenn man beieinander sitzt und die Verlegenheitsgeschenke der anderen auspackt. Während andere Familien versuchen, das Kriegsbeil über die Feiertage zu begraben, präsentieren es die Charaktere des Stücks von Sibylle Berg fröhlich grinsend als Weihnachtsgeschenk ihren Familienmitgliedern:</p>
<p><em>„Freundlichkeit ist nicht die hervorstechende Eigenschaft in unserer Familie.“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Die mittlerweile erwachsenen und erfolgreichen Kinder Lukas (Arne Lenk) und Marie (Kornelia Lüdorff)  besuchen zusammen mit ihren Partnern Lena (Maria Munkert) und Fred (Oliver <a class="highslide" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2011/12/10928_berraschen1325.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-6475 alignright" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2011/12/10928_berraschen1325-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Chomik) ihre Eltern (Susanne Bredehöft und Rolf Mautz). Die neue Bürgerlichkeit trifft  auf die Alt-68er Generation. Letztere hat sich mittlerweile nett eingerichtet in einer großen Villa und mit hohen Renten. Nostalgisch blicken die Eltern auf die Vergangenheit zurück, in der die frei ausgelebte Sexualität und die Suche nach sich selbst wichtiger waren, als die Erziehung der Kinder. Was bleibt sind Vorwürfe, Verbitterung und Lebenslügen.</p>
<p>Trotz der gegenseitigen Abneigung wird Weihnachten mit all seinen Ritualen und jeder Menge Alkohol gemeinsam ertragen. Als Ausrede für ihr Kommen dient Lukas und Marie die Hoffnung auf ein Erbe des Hauses, was auch für Intrigen und Abneigung unter den Geschwistern sorgt.</p>
<p>Kurzum: Für genügend Zündstoff ist gesorgt, um das Weihnachtsfest dieser Familie in ein Erlebnis für den Zuschauer zu verwandeln. Den Reiz dieses Theaterabends bestimmt hauptsächlich die Sprache. Absolut schonungslos, treffsicher und komisch werden die Fehler des jeweils anderen aufgezeigt, doch hinter all dem Sarkasmus stecken letzten Endes verletzte, nach Anerkennung suchende Menschen, was dem Stück seine Tiefe verleiht. Der Zuschauer wird nicht nur Beobachter von „Pointenmaschinen“ die für einen Lacher nach dem anderen sorgen, sondern empfindet Mitgefühl mit den Charakteren.</p>
<p>Auf der Bühne heißt es: Weniger ist mehr. Ein futuristisches und modernes Bühnenbild unterstreicht den <a class="highslide" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2011/12/10934_berraschen1228.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-6476" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2011/12/10934_berraschen1228-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Selbstwiderspruch der angepassten Hippieeltern, passt aber auch zum unromantischen Stil Bergs. Die riesigen fahrbaren Halbbögen sorgen für eine klare unverschnörkelte Linie auf der Bühne und geben ihr zugleich ständig ein neues Gesicht. Doch die eine oder andere Weihnachtsrequisite darf natürlich nicht fehlen. Überlebensgroße Christbaumkugeln sowie ein brennender Weihnachtsbaum lassen den Zuschauer nicht vergessen, welches Fest hier „gefeiert“ wird. Groteske Rituale, die seit frühester Kindheit Maries und Lukas’ ein Teil der Familie zu sein scheinen, sorgen besonders durch die Kostüme für lächelnde Gesichter.</p>
<p>Sibylle Berg schafft es zusammen mit den grandiosen Schauspielern trotz des verbalen Bombardements, am Ende des Stücks einen Hauch Hoffnung auf Frieden entstehen zu lassen, der letzten Endes das ist, was man von Weihnachten erwartet.</p>
<p>Lydia Reisch</p>
<p><strong>Termine:</strong></p>
<p>So. 25.12.11 // 18:00 bis 19:40 Uhr // Kammerspiele</p>
<p>Sa. 07.01.12 // 19:30 bis 21:10 Uhr // Kammerspiele</p>
<p><strong>Weitere Informationen unter:</strong></p>
<p>http://www.theater-bonn.de</p>
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		<title>Erdbeben in London&#8230; am Bonner Theater</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 11:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko Lehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisch getippte Highlights]]></category>
		<category><![CDATA[Hingeschaut]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Lydia Reisch
„Erdbeben in London“: 
Die deutschsprachige Erstaufführung am Bonner Theater
 
„Das Stück wird mit so viel Bühnenbild, Musik, Licht, Projektionen, etc. wie möglich präsentiert. Alles kommt vor. Es ist zu viel. Im Stück geht es um Maßlosigkeit, und wir sollten das spüren. Szenen prallen aufeinander, rücksichtslos. Sie fließen ineinander, überlappen sich. Die Produktion soll [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von<strong> Lydia Reisch</strong></p>
<p><strong>„Erdbeben in London“: </strong></p>
<p><strong>Die deutschsprachige Erstaufführung am Bonner Theater</strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;"> </span></strong></p>
<p><em><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2011/11/bild2.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-6339" title="THEATER BONN: ERDBEBEN IN LONDON" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2011/11/bild2-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>„Das Stück wird mit so viel Bühnenbild, Musik, Licht, Projektionen, etc. wie möglich präsentiert. Alles kommt vor. Es ist zu viel. Im Stück geht es um Maßlosigkeit, und wir sollten das spüren. Szenen prallen aufeinander, rücksichtslos. Sie fließen ineinander, überlappen sich. Die Produktion soll immer in Gefahr sein, ins Chaos abzugleiten, es soll jedoch nie wirklich dazu kommen.“</em></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>So legt es Mike Bartlett in seinem 2010 uraufgeführten Stück „Erdbeben in London“ fest, das das Bonner Theater nun unter der Regie von Johannes Lepper als deutschsprachige Erstaufführung ins Programm aufgenommen hat.</p>
<p>Es geht um eine Familie, eine zerrüttete Familie mit Namen Crannock. Die drei Schwestern Sarah (Tatjana Pasztor), Freya (Birte Schrein) und Jasmine (Maria Munkert) wurden nach dem Tod ihrer Mutter Grace (Sabine Wegmann) von ihrem Vater Robert (Wolfgang Rüter) vor die Tür gesetzt. Robert Crannock ist heute ein erfolgreicher Autor wissenschaftlicher Werke. In ihnen prophezeit er herannahende Klimakatastrophen, die totale Zerstörung der Erde, wie wir sie heute kennen. Mutter Natur werde sich für die Zügellosigkeit und die Ausbeutung durch die Menschheit sehr bald rächen, so Crannock:</p>
<p><em> </em></p>
<p><em>„Der beste Weg den CO</em><em>2-Fußabdruck zu verringern? Kein Fuß. Sie wollen grün sein? Hören Sie auf zu atmen. Der Planet kann eine Milliarde Menschen aushalten. Wir haben gegenwärtig sieben Milliarden. Also wird er in den nächsten hundert Jahren die Bilanz ausgleichen. Sechs Milliarden Menschen werden innerhalb einer Generation von der Erdoberfläche verschwinden. Massenmigration weg vom Äquator, Weltkriege, Hungersnöte…“</em></p>
<p>Doch Robert muss auch mit einem Sündenfall leben. In den frühen 1970er Jahren wurde er von einer Fluggesellschaft dafür bezahlt, die Ergebnisse seiner Nachforschungen bezüglich des Schadens für die Umwelt bei wachsendem Flugverkehr zu fälschen. Fliegen habe keine negativen Auswirkungen auf die Natur, stand da plötzlich in den überarbeiteten Dokumenten. Robert musste eine Familie ernähren, da kam das angebotene Geld gerade recht.</p>
<p><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2011/11/bild1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-6338" title="THEATER BONN: ERDBEBEN IN LONDON" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2011/11/bild1-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
<p>Die drei Schwestern könnten unterschiedlicher nicht sein. Sarah, die arbeitende Business-Frau, setzt sich als Umweltministerin für den Ausbaustopp von Flughäfen ein und vernachlässigt dabei völlig ihre Ehe. Jasmine, die Jüngste, betäubt sich mit Sexgeschichten, Drogen und Alkohol. Freya ist hochschwanger und das instabilste Glied der Familie. Die Prognosen ihres Vaters lassen sie daran zweifeln, dass es gut ist, ein Kind in diese Welt zu setzten. Sie driftet mehr und mehr in eine Traumwelt ab, in der ihr groteske Gestalten begegnen, die ihr ein Erdbeben mit zerstörerischem Ausmaß voraussagen. Auf ein Erdbeben wartet der Zuschauer aber vergeblich.</p>
<p>So, wie es der Autor vorgesehen hat, wird das Stück durch schnelle Szenenwechsel bestimmt. Es entsteht eine Dynamik, die dafür sorgt, dass der Zuschauer trotz der enormen Länge des Theaterabends niemals unaufmerksam wird, oder mit den Gedanken abschweift. Die Geschichte erschließt sich einem ganz allmählich, was das Fesselnde der Produktion ausmacht, wenn es auch keinen ersichtlichen Spannungsbogen gibt.</p>
<p>Video- und Toneinspielungen sorgen zusätzlich für eine gewisse Reizüberflutung, die zur Thematik und dem Stil des Stücks passt, so sollen uns ja Zügellosigkeit und Maßlosigkeit vor Augen geführt werden. Im Kontrast dazu steht die schlicht gehaltene Bühne. Das Bühnenbild, bestehend aus Sofa, Schreibtisch und Kühlschrank verliert sich etwas auf der riesigen schwarz-weiß gehaltenen Bühne. Dafür gilt die gesamte Aufmerksamkeit den Schauspielern, die es schaffen, den Charakteren Leben einzuhauchen und den leeren Raum auszufüllen.</p>
<p>Die Dynamik des Stücks wird auch durch den Wechsel zwischen surrealer Phantasiewelt Freyas und trister Realität bestimmt, wobei die Grenzen teilweise verwischen. Trotz der düsteren Grundstimmung sorgen ein gewisser Sarkasmus und Humor dafür, dass kein beklemmendes Gefühl entsteht.</p>
<p>Diese düstere Stimmung ist genau wie das Wasser, das in Freyas Phantasiewelt häufig vorkommt (das Bonner Theater lässt es sogar auf der Bühne regnen), ein roter Faden, der sich durch den Abend zieht, am Ende allerdings jäh abreißt. Freyas Kind wird plötzlich zu einer Erlöserfigur, die Menschheit scheint gerettet und hat aus ihren Fehlern gelernt. Dieses kitschige Ende passt nicht zum Rest der Geschichte und irritiert. Der befürchtete Appell mit erhobenem Zeigefinger bleibt dafür aus.</p>
<p>Alles in Allem lohnt es sich, dem neuen Stück einen Besuch abzustatten, man muss allerdings die dreistündige Dauer inklusive Pause einplanen. Das behandelte Thema ist aktuell, denn wir alle müssen uns mit der Zukunft des Planeten auseinandersetzten. Trotzdem steht es nicht im Mittelpunkt, wie man vielleicht annehmen könnte. Es schafft vielmehr den Rahmen für ein gelungenes Familiendrama.</p>
<p><strong>Nächste Termine: </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Mi. 23.11.11 // 19:30 Uhr // Kammerspiele</p>
<p>Fr. 30.12.11 // 19:30 Uhr // Kammerspiele</p>
<p>Sa. 14.01.12 // 19:30 bis 21:30 Uhr // Kammerspiele</p>
<p><strong>Internetlink des Bonner Stadttheaters:</strong></p>
<p><a href="http://www.theater-bonn.de/">www.theater-bonn.de</a><br />
<strong> </strong></p>
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		<title>Wenn ich Du wär… eine Theaterkritik</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 11:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko Lehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Ema Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Hingeschaut]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[
Am 14.10.2011 waren wir mit unserer Klasse(9c) in dem Theaterstück „Wenn ich Du wär…“. Es wurde im Jungen Theater Bonn aufgeführt. Das Stück ist nach dem Spiel „wenn ich du wäre“ benannt, was sicher einige von euch kennen.  Bei dem Spiel geht es darum, seine Freunde in die peinlichsten oder lustigsten Situationen zu bringen. Jan, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" title="Wenn ich du wär..." src="http://www.junges-theater-bonn.de/img/db/0_1019.jpg" alt="Szene aus dem Theaterstück" width="440" height="313" /></p>
<p>Am 14.10.2011 waren wir mit unserer Klasse(9c) in dem Theaterstück „Wenn ich Du wär…“. Es wurde im Jungen Theater Bonn aufgeführt. Das Stück ist nach dem Spiel „wenn ich du wäre“ benannt, was sicher einige von euch kennen.  Bei dem Spiel geht es darum, seine Freunde in die peinlichsten oder lustigsten Situationen zu bringen. Jan, die Hauptperson, hat vier Wochen sturmfrei, da seine Mutter nach einem Unfall zur Kur geht. Er hat vor, mit seiner Freundin Lea zu schlafen und freut sich auf vier Wochen „Bunga-Bunga Party“ mit seinen Freunden Robin und Mark. Allerdings kommt etwas dazwischen, denn auf einmal klingelt eine alte Frau bei ihm, die behauptet seine Großmutter zu sein. Nachdem sie lange Zeit in Indien in einer Hippie-Kommune gelebt hat, möchte sie sich jetzt um ihren Enkel kümmern. Jan erfreut das natürlich gar nicht und er ist genervt von seiner Großmutter.</p>
<p>Als diese ihn beauftragt Gras für sie zu besorgen, lernt er Jeremiah kennen. Ein gleichaltriger, aus dem Sudan geflüchteter Junge. Seine Eltern wurden vor einiger Zeit abgeschoben. Aus Neugier folgt Jan ihm und entdeckt, dass er in einem heruntergekommenen Bretterhaus lebt und sich vor der Polizei verstecken muss, da er illegal in Deutschland lebt. Jan gewinnt langsam das Vertrauen von Jeremiah und überredet ihn, für einige Zeit bei ihm zu wohnen. Allerdings darf Jan die Lebenssituation Jeremiahs gegenüber niemandem erwähnen. Deswegen vernachlässigt er seine Freunde und seine Freundin, welche jedoch bald herausfinden, dass ein fremder Junge bei Jan wohnt. Sie stempeln Jan damit als schwul ab. Durch Facebook weiß das auch bald die ganze Klasse. Die Situation spitzt sich zu, weil auch Jans Großmutter bald merkt, dass Jeremiah nicht, wie Jan behauptet, ein Klassenkamerad ist. Auch Jeremiah wird von alten Bekannten bedroht.</p>
<p>Das Thema des Stückes ist gut gewählt, denn es vereint viele aktuelle Themen. Es geht um soziale Netzwerke, die Frage wie sie das heutige Leben bestimmen und wie wichtig sie für Jugendliche sind. Außerdem spielen Homosexualität und der Umgang damit, illegale Einwanderung, Liebe und Freundschaft eine große Rolle. Dies spricht eigentlich jeden an, denn es ist aktuell und realitätsnah. Jedoch ist die Sprache speziell auf Jugendliche ausgerichtet. Trotz der ernsten Themen gab es viel zu lachen.</p>
<p>Die schauspielerischen Leistungen waren ebenfalls sehr gut, niemand hatte Textprobleme und die Situationen wurden von allen authentisch rübergebracht. Leider wurde es im Saal etwas unruhig, was auch mit den lustigen Stellen zusammenhing und auch damit, dass eine große Menge an Schülern zugeschaut hat.</p>
<p>Insgesamt war es ein sehr gelungenes Stück, welches durch Humor aufgelockert wurde. Durch die realitätsnahe Handlung, brachte es einen trotzdem zum Nachdenken außerdem harmonierten die Schauspieler sehr gut miteinander und die Kulisse war gut gemacht.</p>
<p><strong>Von Lena Schneider und Franca Geich-Gimbel</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Buchtipps für die Sommerferien</title>
		<link>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2011/07/15/buchtipps-fur-die-sommerferien/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 18:47:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>l.reisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisch getippte Highlights]]></category>
		<category><![CDATA[Hingeschaut]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Tod berichtet von den Ereignissen des Zweiten Weltkrieges: „Die Bücherdiebin“ von Markus Zusak
 
 
Der Roman „Die Bücherdiebin“ von Markus Zusak, der textgleich als Jugend- und Erwachsenenausgabe vorliegt, ist im Jahr 2008 erschienen und umfasst 592 Seiten.
Liesel Meminger wird nach dem Tod ihres Bruders von Rosa und Hans Hubermann aufgenommen. Obwohl die Geschichte zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Tod berichtet von den Ereignissen des Zweiten Weltkrieges: „Die Bücherdiebin“ von Markus Zusak</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Der Roman <em>„Die Bücherdiebin“ </em>von Markus Zusak, der textgleich als Jugend- und Erwachsenenausgabe vorliegt, ist im Jahr 2008 erschienen und umfasst 592 Seiten.</p>
<p>Liesel Meminger wird nach dem Tod ihres Bruders von Rosa und Hans Hubermann aufgenommen. Obwohl die Geschichte zur Zeit des Nationalsozialismus spielt, hat Liesel von da an eine glückliche Kindheit. Sie beginnt Bücher zu stehlen, zuerst nur ein vergessenes Buch aus dem Schnee, später eines, das verbrannt werden sollte. Liesel stiehlt sogar die Herzen ihrer Mitmenschen. Zusammen mit Hans Hubermann und Max, einem Juden, der im Keller versteckt wird, entdeckt Liesel die Sprache und lernt sie zu lieben.</p>
<p>Alleine durch die gewitzte und intelligente Erzählweise des Todes (denn die Geschichte von Liesel wird vom Tod höchstpersönlich erzählt), wird die Macht der Sprache deutlich. Aber auch die Nazipropaganda wird thematisiert. Der Leser bekommt einen Einblick in die Zeit des Zweiten Weltkrieges und die Einzelschicksale, die damit verbunden waren. Obwohl sich die Geschichte fast nur in Molching bei München abspielt, passiert unheimlich viel, sowohl Schönes, als auch Schreckliches. In beiden Fällen gibt es Passagen, die beim Leser ohne Probleme für Gänsehaut sorgen.</p>
<p>Mich hat ebenfalls die Gestaltung des Buches fasziniert. Kleine Bemerkungen und Einschübe des Todes sind hervorgehoben und schön gestaltet. Zu Beginn eines Kapitels werden alle Mitwirkenden aufgezählt. Außerdem enthält der Roman weitere kleine Geschichten, die mit Zeichnungen versehen sind und von einem der Charaktere stammen.</p>
<p><em>„Die Bücherdiebin“ </em>ist eine Hommage an die Sprache und das geschriebene Wort und überzeugt schon alleine durch Formulierungen wie:</p>
<p><em>„Sie gingen nach Dachau, um sich zu konzentrieren.“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>Eine etwas andere Liebeserklärung an die Literatur: „Die Stadt der träumenden Bücher“ von Walter Moers</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><em>„Die Stadt der Träumenden Bücher“</em> von Walter Moers ist im Jahr 2004 erschienen, umfasst 464 Seiten und ist dem Genre <em>Fantasy</em> zuzuordnen.</p>
<p>Der junge Dichter Hildegunst von Mythenmetz, ein Dinosaurier von der Lindwurmfeste, erbt von seinem Dichtpaten ein makelloses Manuskript, das von nun an sein Denken beherrscht. Er möchte den Autor ausfindig machen und gelangt nach Buchhaim, der Stadt der träumenden Bücher. Hier erlebt er einige Abenteuer und trifft schließlich auf den Schattenkönig, der die unterirdischen Katakomben dieser Stadt regiert.</p>
<p>Wer Romane von Walter Moers kennt, der weiß, dass man sich bei der Lektüre seiner Werke in eine völlig neue Welt, eine fiktive Welt namens <em>„Zamonien“</em> begibt, in der Daseinsformen existieren, die uns „Erdenbewohnern“ völlig fremd sind. Lässt man sich darauf ein, fällt es auch nicht schwer, die Sichtweise eines Dinosauriers anzunehmen.</p>
<p>Hildegunst von Mythenmetz schildert dem Leser eine phantasievolle, gefährliche und spannende Reise nach und durch Buchhaim, die auch einige Schmunzler hervorrufen kann. Nicht zuletzt durch die Illustrationen, die vom Autor selbst stammen.</p>
<p>Unvorhersehbare Wendungen sorgen für Dynamik und Spannung.</p>
<p>Kurzum:<em> „Die Stadt der träumenden Bücher“</em> ist jedem zu empfehlen, der gerne mal dem Alltag entflieht und sich auf Neues einlässt, aber seit gewarnt:</p>
<p><em>„Ich rede von einem Ort, wo einen das Lesen in den Wahnsinn treiben kann. Wo Bücher verletzen, vergiften, ja, sogar töten können. Nur wer wirklich bereit ist, für die Lektüre dieses Buches derartige Risiken in Kauf zu nehmen, wer bereit ist, sein Leben aufs Spiel zu setzen, um an meiner Geschichte teilzuhaben, der sollte mir zum nächsten Absatz folgen.“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p style="text-align: right">Hildegunst von Mythenmetz</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust: „Seelen“ von Stephenie Meyer</strong></p>
<p>Der romantische Zukunftsroman <em>„Seelen“</em> von Stephenie Meyer erschien 2008 und umfasst 864 Seiten. Es handelt sich um ein Jugendbuch (ab 14), ist aber auch für Erwachsene zu empfehlen.</p>
<p>Wir befinden uns in der Zukunft. Die Menschheit wurde von <em>„Seelen“</em> besetzt, die den Körper übernehmen, und in ihm weiterleben. Kleine Grüppchen von Menschen leisten jedoch Widerstand und verstecken sich in den Bergen, Wäldern und der Wüste. So auch Melanie, bis sie schließlich doch gefasst wird. Die Seele Wanda wird in den Körper von Melanie eingesetzt, muss jedoch bald feststellen, dass auch Melanies Geist noch aktiv ist. Die beiden teilen sich von nun an einen Körper und auch ihre Erinnerungen. Durch die starke Sehnsucht von Melanie nach Jared, ihrem Geliebten, der noch irgendwo versteckt lebt, verliebt sich schließlich auch Wanda in ihn und eine Dreiecksgeschichte mit nur zwei Körpern beginnt.</p>
<p>Hat man einmal angefangen zu lesen, kann man bald nicht mehr aufhören und legt das Buch erst wieder aus der Hand, wenn der Inhalt von 864 Seiten „aufgesogen“ ist, was bei diesem Roman schneller geht, als einem lieb ist.</p>
<p>Da der Leser von Beginn an nur das Wissen von Wanda besitzt, die selbst zum ersten Mal auf der Erde lebt, ist es spannend, zusammen mit ihr mehr über Melanie und Jared herauszufinden und sich schließlich auf die Suche nach Jared zu begeben. Die Beziehungen der Personen zueinander (und natürlich auch die Liebesbeziehung zwischen Wanda, Melanie und Jared) stehen hier im Vordergrund, es handelt sich also eher um einen „Mädchen-Roman“. Trotzdem ist die Geschichte nicht „schnulzig“.</p>
<p><strong>Thriller oder doch Science-Fiction? Egal, Hauptsache gut: „Die Glasbücher der Traumfresser“ von Gordon Dahlquist</strong></p>
<p>Der viktorianische Roman<em> „Die Glasbücher der Traumfesser“</em> von Gordon Dahlquist aus dem Jahr 2007 umfasst 864 Seiten und ist für Erwachsene geschrieben.</p>
<p>Miss Temple, eine sitzengelassene Lady, Cardinal Chang, ein Auftragskiller und Doktor Svenson, der Leibarzt eines mecklenburgischen Prinzen, geraten durch Zufall in ein mysteriöses Herrenhaus in England, wo sie Zeugen einer Verschwörung werden. Durch geheimnisvolle Glasbücher und alchimistische Geräte werden bedeutenden Persönlichkeiten die Erinnerungen entzogen. Die drei Protagonisten versuchen gemeinsam das Rätsel um die <em>„Glasbücher der Traumfresser“ </em>zu lösen und geraten von einer lebensgefährlichen Situation in die nächste, ohne recht zu wissen, wie ihnen geschieht.</p>
<p>Der Roman ist keinem Genre klar zuzuordnen. Es handelt sich um einen Mix aus Action, Thriller, Gothic, Spannungs- und Science-Fiction-Roman im viktorianischen Stil. Durch ständige Perspektivwechsel der drei Figuren wirkt der Roman lebendig und es entsteht eine gewisse Spannung, wenn plötzlich aus Miss Temples Sicht weitergeschrieben wird, obwohl man zusammen mit Chang gerade im Begriff war, etwas Wichtiges herauszufinden. Dem Leser bleibt kaum Zeit, sich von den Strapazen zu erholen, da geschieht auch schon das nächste Unglück. Spannung und Atemlosigkeit bestimmen die Geschichte und nach Zuschlagen des Buches stehen einem wohl noch ein paar Schweißperlen auf der Stirn.</p>
<p>Den Reiz des Romans macht ebenfalls der intelligente Schreibstil aus, an den man sich zwar erst gewöhnen muss, der mit seiner unterschwelligen Ironie jedoch sehr unterhaltsam ist.</p>
<p style="text-align: right">Lydia Reisch</p>
<p><em> </em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>SCHULFREI wg. Zeugniskonferenzen!</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 08:58:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine und Events]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 18. Juli 2011; ] ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[[ 18. Juli 2011; ] ]]></content:encoded>
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		<title>Die letzte Unterstufenparty!</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 08:52:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine und Events]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 8. Juli 2011; 18:00 bis 22:00. ] Heute im Oberstufenraum, Eintritt 2€ - viel Spaß!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">8. Juli 2011</td></tr><tr><td class="ec3_start">18:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">22:00</td></tr></table><p>Heute im Oberstufenraum, Eintritt 2€ &#8211; viel Spaß!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schulausflug auf die Insel Grafenwerth</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 08:50:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die SV]]></category>
		<category><![CDATA[Termine und Events]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 12. Juli 2011; 08:30 bis 16:30. ] Am Dienstag, den 12.7., findet der von der SV organisierte Schulausflug des EMAs statt. Um 8:30 trifft sich die ganze Schule am Brasserufer unterhalb der Oper am Rhein. Von dort aus fahren wir mit dem Schiff auf die Insel Grafenwerth, wo unter anderem das Fußballturnier der SV stattfinden wird (Anmeldungen für Mannschaften bitte ans SV-Brett [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">12. Juli 2011</td></tr><tr><td class="ec3_start">08:30</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">16:30</td></tr></table><p>Am Dienstag, den 12.7., findet der von der SV organisierte Schulausflug des EMAs statt. Um 8:30 trifft sich die ganze Schule am Brasserufer unterhalb der Oper am Rhein. Von dort aus fahren wir mit dem Schiff auf die Insel Grafenwerth, wo unter anderem das Fußballturnier der SV stattfinden wird (Anmeldungen für Mannschaften bitte ans SV-Brett oder sv@ema-bonn.de!!). Um ca. 16:30 kommen wir wieder in Bonn an.</p>
<p>Wir freuen uns auf einen schönen Tag mit euch!</p>
<p>Eure SV</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der große EMA-Chor &#8211; nicht bloß eine AG</title>
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		<pubDate>Fri, 13 May 2011 09:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffi</dc:creator>
				<category><![CDATA[AG'S]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[EMA KREATIV]]></category>
		<category><![CDATA[Frisch getippte Highlights]]></category>
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		<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Musisch]]></category>
		<category><![CDATA[AG]]></category>
		<category><![CDATA[Chor]]></category>
		<category><![CDATA[Generation]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Leistung]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Der EMA-Chor – nicht bloß eine AG   
Dienstagabend. Ein anstrengender Schul- oder Arbeitstag liegt hinter jedem. Dennoch findet man den Weg zurück zur Schule um Punkt 18:00 zum Chor. Viele vertraute Gesichter begegnen einem und sorgen mit viel Herzlichkeit für Aufmunterung.
Diese Atmosphäre ist ein Produkt vieler. Gute Seelen wie die beiden Dirigenten Toni Schüller und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="text-decoration: underline">Der EMA-Chor – nicht bloß eine AG </span> </strong> <a class="highslide" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2011/05/Chor-Konzert1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-6120" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2011/05/Chor-Konzert1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Dienstagabend. Ein anstrengender Schul- oder Arbeitstag liegt hinter jedem. Dennoch findet man den Weg zurück zur Schule um Punkt 18:00 zum Chor. Viele vertraute Gesichter begegnen einem und sorgen mit viel Herzlichkeit für Aufmunterung.</p>
<p>Diese Atmosphäre ist ein Produkt vieler. Gute Seelen wie die beiden Dirigenten Toni Schüller und Peter Henn sorgen für Disziplin und erhalten gleichzeitig die Freude an der Musik. Auch durch Phasen des Unmuts aufgrund kniffliger Passagen im Stück geleiten sie uns, ohne das Ziel einer großartigen Aufführung aus den Augen zu verlieren. Das Besondere, das den Chor ausmacht, ist das Zusammenspiel verschiedener Generationen. Jung und Alt (Schüler, Lehrer, Ehemalige, Eltern) treffen zusammen und fabrizieren einen wunderschönen ausgewogenen Klang. Die eigentlichen „Helden“ sind die eben schon erwähnten Dirigenten und Musiklehrer Toni Schüller und Peter Henn, die in jedes Projekt ihr gesamtes Herzblut hineinstecken und viel Freizeit investieren, um jährlich etwa zwei Aufführungen zustande zu bringen. Ein paar Wochenenden vor dem Konzert werden für die Haupt- und Generalproben oder dem Probenwochenende auf Bilstein eingeplant, um ein möglichst gutes Ergebnis zu erzielen.</p>
<p><a class="highslide" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2011/05/Chor-Schüller1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6127" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2011/05/Chor-Schüller1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Wahl der Projekte ist ebenfalls außergewöhnlich für einen Schulchor. Ein Beispiel dafür ist das Brahmsrequiem, das 2008 und 2009 einstudiert und aufgeführt wurde, unter anderem auch auf einer Konzertreise nach Cittadella in Italien. Das Stück ist äußerst anspruchsvoll und in war in einigen Passagen schwierig einzustudieren, dennoch waren am Ende alle mit dem Ergebnis zufrieden und haben viele Erfahrungen auf der Konzertreise gesammelt. Das letzte Projekt war eine deutsche Erstaufführung und wurde in Zusammenarbeit mit dem Audienda-Chor aus Krefeld Anfang April aufgeführt. Auch der Weg zu dieser Aufführung war nicht leicht, doch dank der tollen ehrenamtlichen Arbeit unserer beiden Dirigenten waren die zwei Konzerte sehr erfolgreich. <a class="highslide" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2011/05/Chor-Henn3.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-6128" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2011/05/Chor-Henn3-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Weiterhin wird der Chor sicherlich viele interessante Projekte meistern und sich auf  das große Engagement der Dirigenten verlassen können. Allerdings ändert sich die  Besetzung  schon nächstes Schuljahr, wenn Toni Schüller ein Sabbatjahr einlegt,  doch sicherlich wird Thomas Busch ihn würdig vertreten können. Außerdem müsste  sich sehr viel ändern um dem Chor die wundervolle Atmosphäre zu entziehen, die sich im Laufe der Jahre aufgebaut hat.</p>
<p>Stefanie Kirchner</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Fruchtsaftbar Ananda&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 18:13:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luba</dc:creator>
				<category><![CDATA[Night&Day Bonner Kulturleben]]></category>

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		<description><![CDATA[
&#8230;erfrischend gesund!
Bestimmt sind Sie schon öfters an der kleinen Bar vorbeigegangen, ohne sie zu bemerken. Dabei gibt es nach einer anstrengenden Shoppingtour nichts besseres, als eine kleine Erfrischung!
Zentral gelegen, gegenüber von Sportarena befindet sich der reizende Laden und bietet allerlei Leckereien:
Von  einer großen Auswahl an verschiedenen, frisch gepressten Obst- und Gemüsesäften, reicht das Angebot bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="highslide" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2011/01/IMG_0087.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6004" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2011/01/IMG_0087-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><strong>&#8230;erfrischend gesund!</strong></p>
<p>Bestimmt sind Sie schon öfters an der kleinen Bar vorbeigegangen, ohne sie zu bemerken. Dabei gibt es nach einer anstrengenden Shoppingtour nichts besseres, als eine kleine Erfrischung!</p>
<p>Zentral gelegen, gegenüber von Sportarena befindet sich der reizende Laden und bietet allerlei Leckereien:</p>
<p>Von  einer großen Auswahl an verschiedenen, frisch gepressten Obst- und Gemüsesäften, reicht das Angebot bis zu Pfannkuchen und Sommerrollen. Alle Gerichte sind vegetarisch, teils vegan, also sehr gesund und wirklich lecker!</p>
<p>Hier ein kleiner Blick auf die draußen aufgestellte Speisekarte :</p>
<p><em>*verschiedene Suppen</em></p>
<p><em>*gemischter Salat mit: gebratenem Tofu und Pinienkernen; Tomaten Mozerella; Reisnudeln; Pampelmuse und Avocado</em></p>
<p><em>*Milchreis mit Obstsalat, heißen Kirschen und Zimt und Zucker</em></p>
<p>Lassen Sie es sich schmecken!</p>
<p><em><br />
</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Amseln im Nachbargarten – Wie Facebook Schüler von den Hausaufgaben abhält</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 20:45:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juliane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[EMA LIFE]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[Leitthema - ZUKUNFT]]></category>
		<category><![CDATA[Politisch und Sozial]]></category>

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		<description><![CDATA[Facebook gehört für fast jeden Schüler mittlerweile zum Alltag dazu. Es gibt kaum jemanden, der Facebook widerstehen kann, sich nicht anmeldet und auch dabei bleibt. Über Facebook lassen sich die Frage nach Hausaufgaben, den morgen entfallenden Stunden, wann die nächste Verabredung mit einer Freundin gleich nochmal war und eigentlich so gut wie alles andere klären. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Facebook gehört für fast jeden Schüler mittlerweile zum Alltag dazu. Es gibt kaum jemanden, der Facebook widerstehen kann, sich nicht anmeldet und auch dabei bleibt. Über Facebook lassen sich die Frage nach Hausaufgaben, den morgen entfallenden Stunden, wann die nächste Verabredung mit einer Freundin gleich nochmal war und eigentlich so gut wie alles andere klären. Schafft man es nicht, die betroffenen Personen anzurufen, so kann man davon ausgehen, dass spätestens abends gegen halb 10 wirklich jeder, der einem zu einer Antwort verhelfen kann, online ist. Und das Praktische ist: Man kann alles gleichzeitig tun. Es ist möglich, zig verschiedene Sachen gleichzeitig zu klären, nebenbei kann man sich sogar noch über Neuigkeiten informieren, seinem Austauschschüler schreiben und Fernsehen gucken. <a class="highslide" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2011/01/facebook.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-5890" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2011/01/facebook-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Aber nur Vorteile gibt es natürlich nicht. Lässt man sich einmal darauf ein,  könnte Facebook ziemlich schnell zu einer Abhängigkeit führen: wie nämlich, erfährt man, ob morgen Sport stattfindet oder nicht, wenn niemand des betreffenden Kurses online ist? Und wie bitte, findet man heraus, wo der Treffpunkt für die bevorstehende Bio-Exkursion ist, wenn man eigentlich mit den Mitschülern aus dem Biokurs außerhalb der Schule nichts zu tun hat? Eine Handynummer braucht man von einigen Mitschülern nicht (- manchmal hat man sich einfach nichts zu sagen) und schon sitzt man in der Patsche, wenn die Personen, die man um Informationen bitten wollte, sich ausgerechnet an diesem Abend dafür entscheiden Facebook zu trotzen und lieber ihre Lieblingssendung im Fernsehen zu schauen oder schlicht und einfach Besseres zu tun haben, als die Zeit bei Facebook zu vergeuden.</p>
<p>Die Probleme schuf eigentlich die Internetflatrate. Seitdem es sie gibt, nutzt man das Internet für wirklich <strong>alles</strong>, ganz egal, wie lange es dauert. Ob jetzt beim Online-Shoppen, der Facharbeitrecherche, ob die Sinnbedeutung eines Wortes nachgeschlagen werden soll, Ober-Prima mal wieder ein Mathe-Problem lösen muss oder der LEO-Übersetzer die Französisch-Hausaufgaben erleichtert, da Wörterbücher zu zeitaufwendig sind: Das Internet schalten wir gar nicht mehr aus, und ohne es leben können wir schon längst nicht mehr.</p>
<p>Wenn man nun also als Schüler einen eigenen Computer besitzt und der, fatalerweise, auch noch im eigenen Zimmer steht, liegt es nahe, ihn für all die oben genannten Dinge einzuschalten. Das sollte man, zumindest wenn man sich nachmittags ohnehin schon schwer konzentrieren kann, weil die Schule so schafft, tunlichst vermeiden. Schaltet man ihn nämlich an, öffnet den Browser und nutzt das allwissende Internet mal wieder für irgendeine Hausaufgabe, ist die Versuchung groß, bei der kleinsten Konzentrationsschwäche, bei der man aus dem Fenster schaut und die ausgerechnet heute erstaunlicherweise super interessanten Amseln auf dem Nachbargrundstück eingehend betrachtet; die Gedanken schweifen lässt; das Wochenende plant; sich überlegt, was man abends im Fernsehen gucken wird, völlig unbewusst die Hand nach der Computermaus auszustrecken, einen neuen Tab zu öffnen und auf das oben, in der Schnellsuchleiste schon abgespeicherte und nur auf seine Betätigung wartende, Facebook-Logo zu klicken. Die schon hunderte Male eingetippte Mailadresse mit dem zugehörigen Passwort für den Facebook-Account geben die Finger, wie von selbst, in rasendem Tempo ein und schon öffnet sich die Facebook-Welt. Ist das Internet mal zu lahm, klopfen die Finger nervös auf dem Schreibtisch herum, wahllos und zutiefst ungeduldig. Gespannt starrt man oben links auf die drei bedeutendsten Felder des Internets: Freundschaftsanfragen, Nachrichten und Benachrichtigungen (Hierarchie von rechts nach links, Benachrichtigungen sind am interessantesten). Leuchtet bei keinem der drei etwas rot auf, mit einer Ziffer bedeckt, ist die Enttäuschung groß. Entweder, man war in den letzten zwei Tagen zu oft online und dabei zu inaktiv, oder es bleibt der deprimierende Schluss, dass andere wesentlich interessanter sind als man selbst. Zum hundertsten Mal scrollt man die Startseite herunter und überfliegt sie, auf der Suche nach interessanten Fotos oder Neuigkeiten. Bis man zu der Neuigkeit kommt, an die man sich noch bewusst vom gestrigen Facebook-Besuch erinnern kann. Gelangweilt hebt man den Kopf, überprüft, was die Amseln im Nachbargarten so treiben und plötzlich (es hat ja auch lang genug gedauert), fällt einem wieder ein, dass man ja eigentlich Hausaufgaben machen wollte. <a class="highslide" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2011/01/Amsel-im-Nachbargarten.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-5891" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2011/01/Amsel-im-Nachbargarten-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Es fällt schwer, sich zu konzentrieren, aber nach einer Weile ist man wieder ganz in der Materie. Doch sobald die Gedanken wieder abschweifen, loggt man sich wieder ein, da man ja vergessen hat, wann noch gleich die Geburtstagsparty der Freundin war. Hat man das überprüft hat, surft man noch ein paar Profile rauf und runter und loggt sich schließlich wieder aus. Um sich selbst zu überwinden, schaltet man den PC irgendwann, wenn man bei Fächern angelangt ist, in denen man nicht auf Internethilfe angewiesen ist, aus, um sich voll und ganz auf die Hausaufgaben zu konzentrieren. Das ist die einzige Möglichkeit, das Problem zu lösen, denn seinen Facebook-Account zu löschen, brächte man wirklich nicht übers Herz, das Internet ausschalten, würde Streit mit den Familienangehörigen hervorrufen, die es gerade nutzen und einfach den Facebook-Tab zu schließen, stellte eine eindeutig zu große Versuchung dar. Es bleibt natürlich noch die Ablenkung von den Hausaufgaben durch das unkontrollierte Abschweifen der Gedanken und der verlockende Blick aus dem Fenster. Aber so interessant Amseln nun auch sind, allzu lange ziehen sie einen dann doch nicht ihren Bann.</p>
<p>von Juliane Schlüsener</p>
]]></content:encoded>
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