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	<title>Die E.M.A. &#187; Theater</title>
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		<title>Stille Nacht, heilige Nacht? – Nicht am Bonner Theater</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 18:45:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>l.reisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisch getippte Highlights]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Tips Night + Day]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Wiederaufnahme des Weihnachtsstücks und Auftragswerks „Lasst euch überraschen!“ von Sibylle Berg 
 
Weihnachten: Die Zeit, in der sich trotz Streitigkeiten ein gezwungenes Lächeln in die Gesichter der meisten Mitmenschen stiehlt, wenn man beieinander sitzt und die Verlegenheitsgeschenke der anderen auspackt. Während andere Familien versuchen, das Kriegsbeil über die Feiertage zu begraben, präsentieren es die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Wiederaufnahme des Weihnachtsstücks und Auftragswerks „Lasst euch überraschen!“ von Sibylle Berg </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><a class="highslide" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2011/12/10916_berraschen0095.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6474" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2011/12/10916_berraschen0095-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Weihnachten: Die Zeit, in der sich trotz Streitigkeiten ein gezwungenes Lächeln in die Gesichter der meisten Mitmenschen stiehlt, wenn man beieinander sitzt und die Verlegenheitsgeschenke der anderen auspackt. Während andere Familien versuchen, das Kriegsbeil über die Feiertage zu begraben, präsentieren es die Charaktere des Stücks von Sibylle Berg fröhlich grinsend als Weihnachtsgeschenk ihren Familienmitgliedern:</p>
<p><em>„Freundlichkeit ist nicht die hervorstechende Eigenschaft in unserer Familie.“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Die mittlerweile erwachsenen und erfolgreichen Kinder Lukas (Arne Lenk) und Marie (Kornelia Lüdorff)  besuchen zusammen mit ihren Partnern Lena (Maria Munkert) und Fred (Oliver <a class="highslide" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2011/12/10928_berraschen1325.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-6475 alignright" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2011/12/10928_berraschen1325-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Chomik) ihre Eltern (Susanne Bredehöft und Rolf Mautz). Die neue Bürgerlichkeit trifft  auf die Alt-68er Generation. Letztere hat sich mittlerweile nett eingerichtet in einer großen Villa und mit hohen Renten. Nostalgisch blicken die Eltern auf die Vergangenheit zurück, in der die frei ausgelebte Sexualität und die Suche nach sich selbst wichtiger waren, als die Erziehung der Kinder. Was bleibt sind Vorwürfe, Verbitterung und Lebenslügen.</p>
<p>Trotz der gegenseitigen Abneigung wird Weihnachten mit all seinen Ritualen und jeder Menge Alkohol gemeinsam ertragen. Als Ausrede für ihr Kommen dient Lukas und Marie die Hoffnung auf ein Erbe des Hauses, was auch für Intrigen und Abneigung unter den Geschwistern sorgt.</p>
<p>Kurzum: Für genügend Zündstoff ist gesorgt, um das Weihnachtsfest dieser Familie in ein Erlebnis für den Zuschauer zu verwandeln. Den Reiz dieses Theaterabends bestimmt hauptsächlich die Sprache. Absolut schonungslos, treffsicher und komisch werden die Fehler des jeweils anderen aufgezeigt, doch hinter all dem Sarkasmus stecken letzten Endes verletzte, nach Anerkennung suchende Menschen, was dem Stück seine Tiefe verleiht. Der Zuschauer wird nicht nur Beobachter von „Pointenmaschinen“ die für einen Lacher nach dem anderen sorgen, sondern empfindet Mitgefühl mit den Charakteren.</p>
<p>Auf der Bühne heißt es: Weniger ist mehr. Ein futuristisches und modernes Bühnenbild unterstreicht den <a class="highslide" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2011/12/10934_berraschen1228.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-6476" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2011/12/10934_berraschen1228-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Selbstwiderspruch der angepassten Hippieeltern, passt aber auch zum unromantischen Stil Bergs. Die riesigen fahrbaren Halbbögen sorgen für eine klare unverschnörkelte Linie auf der Bühne und geben ihr zugleich ständig ein neues Gesicht. Doch die eine oder andere Weihnachtsrequisite darf natürlich nicht fehlen. Überlebensgroße Christbaumkugeln sowie ein brennender Weihnachtsbaum lassen den Zuschauer nicht vergessen, welches Fest hier „gefeiert“ wird. Groteske Rituale, die seit frühester Kindheit Maries und Lukas’ ein Teil der Familie zu sein scheinen, sorgen besonders durch die Kostüme für lächelnde Gesichter.</p>
<p>Sibylle Berg schafft es zusammen mit den grandiosen Schauspielern trotz des verbalen Bombardements, am Ende des Stücks einen Hauch Hoffnung auf Frieden entstehen zu lassen, der letzten Endes das ist, was man von Weihnachten erwartet.</p>
<p>Lydia Reisch</p>
<p><strong>Termine:</strong></p>
<p>So. 25.12.11 // 18:00 bis 19:40 Uhr // Kammerspiele</p>
<p>Sa. 07.01.12 // 19:30 bis 21:10 Uhr // Kammerspiele</p>
<p><strong>Weitere Informationen unter:</strong></p>
<p>http://www.theater-bonn.de</p>
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		<title>Erdbeben in London&#8230; am Bonner Theater</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 11:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko Lehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisch getippte Highlights]]></category>
		<category><![CDATA[Hingeschaut]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Lydia Reisch
„Erdbeben in London“: 
Die deutschsprachige Erstaufführung am Bonner Theater
 
„Das Stück wird mit so viel Bühnenbild, Musik, Licht, Projektionen, etc. wie möglich präsentiert. Alles kommt vor. Es ist zu viel. Im Stück geht es um Maßlosigkeit, und wir sollten das spüren. Szenen prallen aufeinander, rücksichtslos. Sie fließen ineinander, überlappen sich. Die Produktion soll [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von<strong> Lydia Reisch</strong></p>
<p><strong>„Erdbeben in London“: </strong></p>
<p><strong>Die deutschsprachige Erstaufführung am Bonner Theater</strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;"> </span></strong></p>
<p><em><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2011/11/bild2.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-6339" title="THEATER BONN: ERDBEBEN IN LONDON" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2011/11/bild2-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>„Das Stück wird mit so viel Bühnenbild, Musik, Licht, Projektionen, etc. wie möglich präsentiert. Alles kommt vor. Es ist zu viel. Im Stück geht es um Maßlosigkeit, und wir sollten das spüren. Szenen prallen aufeinander, rücksichtslos. Sie fließen ineinander, überlappen sich. Die Produktion soll immer in Gefahr sein, ins Chaos abzugleiten, es soll jedoch nie wirklich dazu kommen.“</em></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>So legt es Mike Bartlett in seinem 2010 uraufgeführten Stück „Erdbeben in London“ fest, das das Bonner Theater nun unter der Regie von Johannes Lepper als deutschsprachige Erstaufführung ins Programm aufgenommen hat.</p>
<p>Es geht um eine Familie, eine zerrüttete Familie mit Namen Crannock. Die drei Schwestern Sarah (Tatjana Pasztor), Freya (Birte Schrein) und Jasmine (Maria Munkert) wurden nach dem Tod ihrer Mutter Grace (Sabine Wegmann) von ihrem Vater Robert (Wolfgang Rüter) vor die Tür gesetzt. Robert Crannock ist heute ein erfolgreicher Autor wissenschaftlicher Werke. In ihnen prophezeit er herannahende Klimakatastrophen, die totale Zerstörung der Erde, wie wir sie heute kennen. Mutter Natur werde sich für die Zügellosigkeit und die Ausbeutung durch die Menschheit sehr bald rächen, so Crannock:</p>
<p><em> </em></p>
<p><em>„Der beste Weg den CO</em><em>2-Fußabdruck zu verringern? Kein Fuß. Sie wollen grün sein? Hören Sie auf zu atmen. Der Planet kann eine Milliarde Menschen aushalten. Wir haben gegenwärtig sieben Milliarden. Also wird er in den nächsten hundert Jahren die Bilanz ausgleichen. Sechs Milliarden Menschen werden innerhalb einer Generation von der Erdoberfläche verschwinden. Massenmigration weg vom Äquator, Weltkriege, Hungersnöte…“</em></p>
<p>Doch Robert muss auch mit einem Sündenfall leben. In den frühen 1970er Jahren wurde er von einer Fluggesellschaft dafür bezahlt, die Ergebnisse seiner Nachforschungen bezüglich des Schadens für die Umwelt bei wachsendem Flugverkehr zu fälschen. Fliegen habe keine negativen Auswirkungen auf die Natur, stand da plötzlich in den überarbeiteten Dokumenten. Robert musste eine Familie ernähren, da kam das angebotene Geld gerade recht.</p>
<p><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2011/11/bild1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-6338" title="THEATER BONN: ERDBEBEN IN LONDON" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2011/11/bild1-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
<p>Die drei Schwestern könnten unterschiedlicher nicht sein. Sarah, die arbeitende Business-Frau, setzt sich als Umweltministerin für den Ausbaustopp von Flughäfen ein und vernachlässigt dabei völlig ihre Ehe. Jasmine, die Jüngste, betäubt sich mit Sexgeschichten, Drogen und Alkohol. Freya ist hochschwanger und das instabilste Glied der Familie. Die Prognosen ihres Vaters lassen sie daran zweifeln, dass es gut ist, ein Kind in diese Welt zu setzten. Sie driftet mehr und mehr in eine Traumwelt ab, in der ihr groteske Gestalten begegnen, die ihr ein Erdbeben mit zerstörerischem Ausmaß voraussagen. Auf ein Erdbeben wartet der Zuschauer aber vergeblich.</p>
<p>So, wie es der Autor vorgesehen hat, wird das Stück durch schnelle Szenenwechsel bestimmt. Es entsteht eine Dynamik, die dafür sorgt, dass der Zuschauer trotz der enormen Länge des Theaterabends niemals unaufmerksam wird, oder mit den Gedanken abschweift. Die Geschichte erschließt sich einem ganz allmählich, was das Fesselnde der Produktion ausmacht, wenn es auch keinen ersichtlichen Spannungsbogen gibt.</p>
<p>Video- und Toneinspielungen sorgen zusätzlich für eine gewisse Reizüberflutung, die zur Thematik und dem Stil des Stücks passt, so sollen uns ja Zügellosigkeit und Maßlosigkeit vor Augen geführt werden. Im Kontrast dazu steht die schlicht gehaltene Bühne. Das Bühnenbild, bestehend aus Sofa, Schreibtisch und Kühlschrank verliert sich etwas auf der riesigen schwarz-weiß gehaltenen Bühne. Dafür gilt die gesamte Aufmerksamkeit den Schauspielern, die es schaffen, den Charakteren Leben einzuhauchen und den leeren Raum auszufüllen.</p>
<p>Die Dynamik des Stücks wird auch durch den Wechsel zwischen surrealer Phantasiewelt Freyas und trister Realität bestimmt, wobei die Grenzen teilweise verwischen. Trotz der düsteren Grundstimmung sorgen ein gewisser Sarkasmus und Humor dafür, dass kein beklemmendes Gefühl entsteht.</p>
<p>Diese düstere Stimmung ist genau wie das Wasser, das in Freyas Phantasiewelt häufig vorkommt (das Bonner Theater lässt es sogar auf der Bühne regnen), ein roter Faden, der sich durch den Abend zieht, am Ende allerdings jäh abreißt. Freyas Kind wird plötzlich zu einer Erlöserfigur, die Menschheit scheint gerettet und hat aus ihren Fehlern gelernt. Dieses kitschige Ende passt nicht zum Rest der Geschichte und irritiert. Der befürchtete Appell mit erhobenem Zeigefinger bleibt dafür aus.</p>
<p>Alles in Allem lohnt es sich, dem neuen Stück einen Besuch abzustatten, man muss allerdings die dreistündige Dauer inklusive Pause einplanen. Das behandelte Thema ist aktuell, denn wir alle müssen uns mit der Zukunft des Planeten auseinandersetzten. Trotzdem steht es nicht im Mittelpunkt, wie man vielleicht annehmen könnte. Es schafft vielmehr den Rahmen für ein gelungenes Familiendrama.</p>
<p><strong>Nächste Termine: </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Mi. 23.11.11 // 19:30 Uhr // Kammerspiele</p>
<p>Fr. 30.12.11 // 19:30 Uhr // Kammerspiele</p>
<p>Sa. 14.01.12 // 19:30 bis 21:30 Uhr // Kammerspiele</p>
<p><strong>Internetlink des Bonner Stadttheaters:</strong></p>
<p><a href="http://www.theater-bonn.de/">www.theater-bonn.de</a><br />
<strong> </strong></p>
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		<title>Wenn ich Du wär… eine Theaterkritik</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 11:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko Lehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Ema Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Hingeschaut]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[
Am 14.10.2011 waren wir mit unserer Klasse(9c) in dem Theaterstück „Wenn ich Du wär…“. Es wurde im Jungen Theater Bonn aufgeführt. Das Stück ist nach dem Spiel „wenn ich du wäre“ benannt, was sicher einige von euch kennen.  Bei dem Spiel geht es darum, seine Freunde in die peinlichsten oder lustigsten Situationen zu bringen. Jan, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" title="Wenn ich du wär..." src="http://www.junges-theater-bonn.de/img/db/0_1019.jpg" alt="Szene aus dem Theaterstück" width="440" height="313" /></p>
<p>Am 14.10.2011 waren wir mit unserer Klasse(9c) in dem Theaterstück „Wenn ich Du wär…“. Es wurde im Jungen Theater Bonn aufgeführt. Das Stück ist nach dem Spiel „wenn ich du wäre“ benannt, was sicher einige von euch kennen.  Bei dem Spiel geht es darum, seine Freunde in die peinlichsten oder lustigsten Situationen zu bringen. Jan, die Hauptperson, hat vier Wochen sturmfrei, da seine Mutter nach einem Unfall zur Kur geht. Er hat vor, mit seiner Freundin Lea zu schlafen und freut sich auf vier Wochen „Bunga-Bunga Party“ mit seinen Freunden Robin und Mark. Allerdings kommt etwas dazwischen, denn auf einmal klingelt eine alte Frau bei ihm, die behauptet seine Großmutter zu sein. Nachdem sie lange Zeit in Indien in einer Hippie-Kommune gelebt hat, möchte sie sich jetzt um ihren Enkel kümmern. Jan erfreut das natürlich gar nicht und er ist genervt von seiner Großmutter.</p>
<p>Als diese ihn beauftragt Gras für sie zu besorgen, lernt er Jeremiah kennen. Ein gleichaltriger, aus dem Sudan geflüchteter Junge. Seine Eltern wurden vor einiger Zeit abgeschoben. Aus Neugier folgt Jan ihm und entdeckt, dass er in einem heruntergekommenen Bretterhaus lebt und sich vor der Polizei verstecken muss, da er illegal in Deutschland lebt. Jan gewinnt langsam das Vertrauen von Jeremiah und überredet ihn, für einige Zeit bei ihm zu wohnen. Allerdings darf Jan die Lebenssituation Jeremiahs gegenüber niemandem erwähnen. Deswegen vernachlässigt er seine Freunde und seine Freundin, welche jedoch bald herausfinden, dass ein fremder Junge bei Jan wohnt. Sie stempeln Jan damit als schwul ab. Durch Facebook weiß das auch bald die ganze Klasse. Die Situation spitzt sich zu, weil auch Jans Großmutter bald merkt, dass Jeremiah nicht, wie Jan behauptet, ein Klassenkamerad ist. Auch Jeremiah wird von alten Bekannten bedroht.</p>
<p>Das Thema des Stückes ist gut gewählt, denn es vereint viele aktuelle Themen. Es geht um soziale Netzwerke, die Frage wie sie das heutige Leben bestimmen und wie wichtig sie für Jugendliche sind. Außerdem spielen Homosexualität und der Umgang damit, illegale Einwanderung, Liebe und Freundschaft eine große Rolle. Dies spricht eigentlich jeden an, denn es ist aktuell und realitätsnah. Jedoch ist die Sprache speziell auf Jugendliche ausgerichtet. Trotz der ernsten Themen gab es viel zu lachen.</p>
<p>Die schauspielerischen Leistungen waren ebenfalls sehr gut, niemand hatte Textprobleme und die Situationen wurden von allen authentisch rübergebracht. Leider wurde es im Saal etwas unruhig, was auch mit den lustigen Stellen zusammenhing und auch damit, dass eine große Menge an Schülern zugeschaut hat.</p>
<p>Insgesamt war es ein sehr gelungenes Stück, welches durch Humor aufgelockert wurde. Durch die realitätsnahe Handlung, brachte es einen trotzdem zum Nachdenken außerdem harmonierten die Schauspieler sehr gut miteinander und die Kulisse war gut gemacht.</p>
<p><strong>Von Lena Schneider und Franca Geich-Gimbel</strong></p>
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		</item>
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		<title>&#8220;That Face&#8221; am Theater Bonn</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 21:30:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>l.reisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisch getippte Highlights]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Vater überlässt Familie ihrem Schicksal!&#8221;
&#8220;Grausames Aufnahmeritual: Mädchen bringt Mitschülerin fast um!&#8221;
&#8220;Mutter misshandelt Sohn im Alkoholrausch!&#8221;
So oder so ähnlich würde ein Zeitungsartikel  seine Leser locken, würde über Mia, Henry, Martha und Hugh aus &#8220;That Face &#8211; Szenen einer Familie&#8221; am Bonner Theater berichtet werden.
Die Britin Polly Stenham, die erst 19 Jahre alt war, als ihr Stück [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Vater überlässt Familie ihrem Schicksal!&#8221;</strong></p>
<p><strong>&#8220;Grausames Aufnahmeritual: Mädchen bringt Mitschülerin fast um!&#8221;</strong></p>
<p><strong>&#8220;Mutter misshandelt Sohn im Alkoholrausch!&#8221;</strong></p>
<p>So oder so ähnlich würde ein Zeitungsartikel  seine Leser locken, würde über Mia, Henry, Martha und Hugh aus &#8220;That Face &#8211; Szenen einer Familie&#8221; am Bonner Theater berichtet werden.</p>
<p>Die Britin Polly Stenham, die erst 19 Jahre alt war, als ihr Stück zum ersten Mal aufgeführt wurde, gewährt dem Zuschauer einen Einblick in den Alltag einer zerrütteten Famile: Hugh hat seine Frau Martha und seine beiden Kinder Mia und Henry für eine andere Frau verlassen und lebt nun im Ausland. Martha ist psychisch krank, nimmt Tabletten und trinkt rund um die Uhr Alkohol. Henry hat die Schule abgebrochen, um den ganzen Tag über bei seiner Mutter bleiben zu können und damit das Schlimmste zu verhindern. Mia wurde soeben aus dem Internat, das ihr wohlhabender Vater bezahlt, geworfen, weil sie eine Mitschülerin mithilfe von Valiumtabletten ins Koma versetzt hat. Nun wird Hugh von der Schule seiner Tochter informiert und kehrt zurück, um seiner Familie zu helfen, richtet aber nur noch mehr Unheil an.</p>
<p>Das Drama ist nichts für schwache Nerven und bietet Stoff zum Nachdenken, denn so weit, wie man es sich vielleicht einreden mag, ist die Handlung nicht von der Realität entfernt. Polly Stenham will Tabus brechen und offen mit Problemem umgehen, denn &#8220;Manische Depressionen und all das sind so viel normaler als die meisten Menschen denken (&#8230;)&#8221;. Sie beleuchtet vor allem eine ungewohnte Seite, nämlich die, dass Wohlstand genauso Probleme hervorrufen, oder schlimmer noch, zudecken kann, werden wir doch sonst nur der Problematik der Armut vertraut gemacht.</p>
<p>Obwohl es auch lustige Stellen gibt, war es nach der Aufführung ungewohnt ruhig im Saal und nur wenige unterhielten sich. Denn die Schlussszene ist die vielleicht erschütterndste des ganzen Schauspiels, die zu Tränen rührt. Stenham trifft den richtigen Ton und schafft es zusammen mit der beeindruckenden Leistung der Schauspieler, den Zuschauer zu berühren.</p>
<p>Lydia Reisch</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ganz oben ist die Luft am dünnsten</title>
		<link>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2010/07/01/ganz-oben-ist-die-luft-am-dunnsten/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 23:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>l.reisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist man am 17.06.2010 abends am Opernhaus vorbeigegangen, konnte man für diese Spielstätte ungewohnte Klänge vernehmen.
&#8220;The MannMannMannManns&#8221; gaben an diesem Abend eines ihrer seltenen Rockkonzerte und wir waren mittendrin  . Eine Band, die ursprünglich nur eine Idee für eine Premierenfeier war und heute trotzdem Konzerte gibt.
Die 4 Schauspieler Hendrik Richter, Raphael Rubino, Nito Torres [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist man am 17.06.2010 abends am Opernhaus vorbeigegangen, konnte man für diese Spielstätte ungewohnte Klänge vernehmen.</p>
<p>&#8220;The MannMannMannManns&#8221; gaben an diesem Abend eines ihrer seltenen Rockkonzerte und wir waren mittendrin <img src='http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> . Eine Band, die ursprünglich nur eine Idee für eine Premierenfeier war und heute trotzdem Konzerte gibt.</p>
<p>Die 4 Schauspieler Hendrik Richter, Raphael Rubino, Nito Torres und Daniel Wiemer bilden die &#8220;Manns&#8221;, wobei Arne Lenk an diesem Abend für Nito Torres einsprang.</p>
<p>Beim Eintreten in den Saal beruhigten uns noch der Angblick von Gebirgslandschaften und die seichten  Klänge wie Vogelgezwitscher, doch als es los ging, wurde es LAUT!</p>
<p>Beklatscht wurden die vier aufgrund ihrer etwas anderen Choreographien, die Purzelbäume und Handstände mit Hilfestellung beinhalteten, schon am Anfang. Doch erst nach ein paar Songs, als die Zuschauer ein eigenes Stück erkannten, wurde mitgesungen und mitgetanzt.</p>
<p>Da wir die Manns schon vom Theaterfest als &#8220;Die ältesten Teenager Deutschlands&#8221; kennengelernt haben, erwarteten wir ein deutlich jüngeres Publikum. Doch gerade die ältere Generation sorgte für Stimmung.</p>
<p>Die Manns haben einfach einen guten Musikgeschmack und wissen sich zu präsentieren, nicht zuletzt durch ihrer gewagten Kostüme und theatralische Augenbemalung. Sie nehmen sich selbst nicht so ernst und schaffen es immer, das Publikum zu begeistern, zu unterhalten und zum Lachen zu bringen.</p>
<p>Solltet ihr Lust auf scharz geschminkte Augen bekommen haben, dann besucht ihr nächstes Konzert, was vermutlich an Halloween in der Beethovenhalle stattfinden wird.</p>
<p>Weitere Infos findet ihr auf http://www.themanns-online.de/</p>
<p>Steffi Kirchner, Lydia Reisch</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Premiere &#8220;Nachtschwärmer&#8221;. Endlich wieder Theater am EMA</title>
		<link>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2010/05/02/premiere-nachtschwarmer/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 May 2010 11:28:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juliane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisch getippte Highlights]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem meine Schwester mir wochenlang in den Ohren lag, dass sie es nicht mehr erwarten könne und wie sehr sie aufgeregt sei, war es endlich soweit: Der lang ersehnte Tag der Premiere des Theaterstückes &#8220;Nachtschwärmer&#8221; war endlich gekommen.
Der Differenzierungskurs der Stufe 9 des EMA&#8217;s hatte mit vielseitiger Unterstützung von Lehrern und Eltern insgesamt 100 Stunden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="highslide" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2010/05/DSC_4882.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-4526" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2010/05/DSC_4882-150x150.jpg" alt="Probenarbeiten in der Aula." width="150" height="150" /></a>Nachdem meine Schwester mir wochenlang in den Ohren lag, dass sie es nicht mehr erwarten könne und wie sehr sie aufgeregt sei, war es endlich soweit: Der lang ersehnte Tag der Premiere des Theaterstückes &#8220;Nachtschwärmer&#8221; war endlich gekommen.</p>
<p>Der Differenzierungskurs der Stufe 9 des EMA&#8217;s hatte mit vielseitiger Unterstützung von Lehrern und Eltern insgesamt 100 Stunden Arbeit in die Einstudierung und Vorbereitung der Theaterstückes investiert. Unter der Leitung von Timo Wilhelm (einem Deutsch-, Politik-, Sozialwissenschafts&#8211; und Musischem Gestaltenlehrer) wurden Kostüme und Bühnenkulissen erstellt und perfektioniert.</p>
<p>&#8220;Nachtschwärmer ist eine modernisierte Version des Kinder- und Hausmärchens &#8220;Die zertanzten Schuhe&#8221; der Gebrüder Grimm. Ursprünglich geht es um einen König, der 12 Töchter hat, die morgens immer zertanzte Schuhe haben. Der König kann das Rätsel nicht lösen und gibt in Auftrag, jemanden zu suchen, der bereit dazu wäre. Als Belohnung verspricht er demjenigen seine älteste Tochter zur Frau. Wenn das Rätsel binnen 3 Tagen nicht gelöst wird, muss derjenige sterben. Viele melden sich, in der Hoffnung, herauszufinden, was die 12 Töchter nachts treiben, doch alle scheitern, weil sie auf mysteriöse Art jede Nacht einschlafen. Als sich schließlich ein Soldat meldet, der von einer alten Frau den Rat bekommt, den Nachttrunk, den die älteste Tochter ihm anbieten wird, nicht zu trinken und einen Tarnmantel während der Wache zu verwenden, gelingt es ihm, den Töchtern 3 Mal in ein geheimes unterirdisches Schloss zu folgen, wo sie mit 12 verwunschenen Prinzen tanzen, um diese so zu erlösen. Der Soldat erhält als Dank vom König die älteste Tochter zur Frau und die 12 Prinzen werden wieder verwunschen.</p>
<p>Der 9er Dif-kurs hat aus diesem Märchen eine moderne zeitangepasste Version inszeniert, in der anstatt 12 Prinzessinnen, 3 normalbürgerliche Töchte sich jede Nacht die Füße blutig tanzen, indem sie durch eine geheime Tür in ihrem Zimmer in die mysteriöse Unterwelt gelangen. Dort warten in dem Schloss 3 verwunschene Prinzen, in die die Töchter unsterblich verliebt sind. Die verzweifelte Mutter der 3 Schwestern weiß sich keinen anderen Rat mehr, als einen Wächter zu engagieren und sich ans Fernsehen zu wenden, um die hunderten Paare von Schuhen in Zukunft nicht mehr kaufen zu müssen. Der engagierte Wächter trinkt den Nachttrunk, den die Töchter ihm anbieten, auf den Rat zweier Wahrsagerinnen hin nicht und benutzt einen Tarnumhang während der Wache, um den Mädchen unbemerkt zu folgen. So begleitet er die 3 Schwestern in ein unterirdisches Schloss und findet Nacht für Nacht heraus, dass die Mädchen sich dort immer mit 3 verwunschenen Prinzen treffen und die Nächte mit tanzen verbringen.<a class="highslide" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2010/05/DSC_50261.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-4527" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2010/05/DSC_50261-150x150.jpg" alt="Die 3 Schwestern und ihr Wächter" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Als der Wächter in eine Talkshow eingeladen wird, lüftet er öffentlich, vor laufender Kamera, das Geheimnis um die 3 Töchter. Die erzürnte Mutter der 3, findet durch die detaillierte Erzählung des Wächters die geheime Tür im Zimmer der Mädchen und zerstört den Eingang zu Unterwelt, zum Nachteil der Prinzen. Denn die verwunschenen Prinzen wären nach 1000 Nächten erlöst worden und zu diesem Zeitpunkt fehlen nur noch 2 Nächte. Das rücksichtslose Verhalten der Mutter führt dazu, dass ihre Töchter sehr sauer auf sie sind und ihre Frust in einer Bar loswerden wollen. Dort verliebt sich eine der Töchter in den Barbesitzer, also gibt es zumindest für eine Person ein Happy End.</p>
<p>Die Stufe 9 hat eine sehr interessante Version inszeniert und viele der Schüler standen zum ersten Mal auf der Theaterbühne. Die Kostüme waren sehr modisch, sodass sich die Zuschauer schnell mit den Charakteren identifizieren konnten. Den Großteil des Stückes konnte man auch auf den hinteren Plätzen akkustisch gut verstehen, aber manche Szenen waren sehr unverständlich, z.B. Szenen in denen die 3 Prinzen auftauchten: Die Prinzen trugen Maskes, die mehr als nur die Hälfte des Gesichts bedeckten und daher leicht beim lauten Sprechen behinderten.<a class="highslide" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2010/05/DSC_5037.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-4529" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2010/05/DSC_5037-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Eine der Hauptrollen vergaß auch einige wenige Male ihren Text, rettete sich aber wirklich sehr gut raus. Wenn man einige der Darsteller persönlich kannte, dann war man bei denen, die sonst eher zurückhaltend sind, erstaunt, wie laut und bestimmt diese sich in manchen Szenen verhielten. Ich für meinen Teil hätte z.B. nicht erwartet, dass eine Sophia Hoge, die eine der Schwestern spielte, so laut schreien kann.</p>
<p>Die Rollen wurden insgesamt sehr gut und passend verteilt, die Rolle der aufgedrehten Fernsehmoderatorin, die an Gülcan erinnerte, hat Caro Thiebes hervorragend umgesetzt.</p>
<p>Das Stück wurde mit sehr viel Humor gestaltet und oft gab es Szenen, in denen mir vor Lachen die Tränen hinunterliefen, z.B. als meine Familie und ich bemerkten, dass in der Eröffnungsszene wirklich kein Junge auf der Bühne saß und schlief, sondern, dass das meine Schwester war, die man keineswegs wiedererkannte. Auch die Szene, in der die Meerjungfrau das erste Mal auf die Bühne trat, die Szene spielte und ernsthaft versuchte, in Schwimmflossen an den Füßen, genauso schnell, wie ihre Mitspieler, die Bühne zu verlassen. Ein allgemeines Lachen ging während des gesamten Theaterstückes durch die Reihen, wenn Theresa Klose, die die Mutter der Töchte spielte, uns wohlbekannte Sätze wie &#8220;Als ich in eurem Alter war&#8221;, sagte und dann ein 5 Minuten Vortrag darüber kam, dass damals alles anders war.<a class="highslide" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2010/05/DSC_4999.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-4528" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2010/05/DSC_4999-150x150.jpg" alt="Die 2 Wahrsager-Zwillinge" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Sehr amüsant waren auch die Zwillings-Wahrsager, die dem Soldaten die Ratschläge erteilten. Denn die Beiden fingen immer an zu reden, stoppten mitten im Satz und sagten: &#8220;Wir reden nur für Geld&#8230;&#8221;. Die Beiden sahen sich soetwas von ähnlich und redeten so unheimlich synchron, dass es fast schon unreal herüberkam.</p>
<p>Der Gesamteindruck des Theaterstückes, der durch die Harmonie von Kostümen, Kulissen und Humor entstand, ist ein bleibender Eindruck: Denn auch, wenn man manches verbessern könnte, war die Vorstellung für das allererste Mal Theaterspielen extrem gut und sie lässt die Hoffnung zurück, in Zukunft am EMA mehr Theater sehen zu können.</p>
<p>von Juliane Schlüsener</p>
<p>Fotos: Annika Krause</p>
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		<title>Being Hänsel und Gretel</title>
		<link>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/12/16/being-hansel-und-gretel/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 20:26:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>l.reisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisch getippte Highlights]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Halle Beuel]]></category>
		<category><![CDATA[Hänsel und Gretel]]></category>

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		<description><![CDATA[Bonns erste Christmas Panto
In der Vorweihnachtszeit hat sich das Theater etwas Neues einfallen lassen: Warum nicht den britischen Brauch einer Christmas Panto(mime) nach Bonn importieren? Ab Anfang Dezember ist es in Großbritannien üblich, dass die ganze Familie ein lustig aufgemachtes, mit aktuellen Themen bestücktes, zum Mitmachen anregendes Stück besucht.
Wir hatten durch Ankündigungen (siehe Artikel „Theaterfest [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bonns erste Christmas Panto</p>
<p>In der Vorweihnachtszeit hat sich das Theater etwas Neues einfallen lassen: Warum nicht den britischen Brauch einer Christmas Panto(mime) nach Bonn importieren? Ab Anfang Dezember ist es in Großbritannien üblich, dass die ganze Familie ein lustig aufgemachtes, mit aktuellen Themen bestücktes, zum Mitmachen anregendes Stück besucht.</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3850" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/12/5061_haensel2188-150x150.jpg" alt="THEATER BONN: BEING HAENSEL &amp; GRETEL" width="150" height="150" />Wir hatten durch Ankündigungen (siehe Artikel „Theaterfest 2009“) eine andere Erwartung an das Stück, doch im Endeffekt wurden wir nicht enttäuscht. Im Gegenteil: Bei dem Eintritt auf die eigentliche Bühne der Halle Beuel hatte man direkt das Gefühl, sich selbst im Märchenwald zu befinden. Die Sitztribünen befanden sich links und rechts vom Ort des Geschehens, in der Mitte sorgten ein Bachlauf und mehrere Bäume für das perfekte Ambiente des Märchens „Hänsel und Gretel“.</p>
<p><strong>Aber warum „<em>Being</em> Hänsel und Gretel?“</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Der Schauspieler Yorck Dippe kündigte mit einer blonden Perücke ausgestattet das Stück an: „Was würde ich tun, wenn ich Hänsel und Gretel wäre?“ Die Variation des Märchens, welches wohl jeder noch als Gutenachtgeschichte vorgelesen bekommen hat, zeigte eine Möglichkeit der Beantwortung dieser Frage.<img class="alignright size-thumbnail wp-image-3849" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/12/5057_haensel0120-150x150.jpg" alt="THEATER BONN: BEING HAENSEL &amp; GRETEL" width="150" height="150" /></p>
<p>Wie würde man sich als Jugendlicher allein und ausgesetzt im Wald verhalten? Ganz gewiss könnte man der Versuchung eines riesigen, mit Süßigkeiten gefüllten Hauses und einer ebenso verlockenden Hexe, gespielt von Hendrik Richter, nicht widerstehen.</p>
<p>Die Geschichte entwickelt sich so, wie man sie kennt, allerdings ist sie natürlich um einige Charaktere und Besonderheiten reicher. Eine unsere Sprache nicht beherrschende Spinne (Maria Munkert) sowie die zwischendurch erscheinenden Figuren aus anderen Märchen, alle gespielt von Raphael Rubino, lockern das Stück auf. Mitmachen ist beim Erraten der Märchenfiguren erwünscht.</p>
<p>Obwohl man bei den Worten Hänsel und Gretel als Erwachsener vielleicht stutzig wird und die Inszenierung mit einem Schulterzucken abtut, waren alle Alterskassen vertreten und machten fleißig mit, die Großen manchmal mehr als die Kleinen.</p>
<div id="attachment_3851" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-3851" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/12/5067_haensel2202-150x150.jpg" alt="Fettmaschine " width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Fettmaschine </p></div>
<p>Highlights wie die „Fatmachine“, die Hänsel mästen sollte, wurden musikalisch untermalt und sorgten natürlich für Stimmung im Publikum.</p>
<p>Wer vor Weihnachten also eine moderne Einstimmung im Kontrast zur alljährlichen Inszenierung von „Hänsel und Gretel“ in der Oper Bonn sucht, der sollte sich das Stück auf jeden Fall zu Gemüte führen.</p>
<p>Steffi Kirchner, Lydia Reisch</p>
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		<item>
		<title>&#8220;Liebe Jelena&#8221; &#8211; Theater, das Jugendlichen gefällt</title>
		<link>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/09/20/liebe-jelena/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 21:59:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>l.schroeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[EMA KREATIV]]></category>
		<category><![CDATA[Foto-Galerie]]></category>
		<category><![CDATA[Frisch getippte Highlights]]></category>
		<category><![CDATA[Geistreich]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA["Liebe Jelena" ist ein Theaterstück, gespielt von dem Theaterensemble Allyouneed, welches von der Beziehung zwischen Schülern und ihrer Lehrerin Jelena handelt.
Das Stück spielt in der Wohnung der Lehrerin. Die vier Schüler besuchen Jelena um ihr zum Geburtstag zu gratulieren.
Der zuerst gewonnene Eindruck über die lieben Schüler verblasst, denn sie tragen nur Masken. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-2683" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/09/20/liebe-jelena/liebe-jelena1/"><img class="alignleft size-full wp-image-2683" title="Liebe Jelena1" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/09/Liebe-Jelena1.jpg" alt="Liebe Jelena1" width="184" height="169" /></a><strong></strong></p>
<p><strong>Wer hätte gedacht,dass auf einem sauberen, unschuldigen, weißen Sofa ein so hässlicher Akt geschieht?</strong></p>
<p><strong>Die meisten unserer 11er Deutschkurse nicht.</strong></p>
<p><strong>&#8220;Liebe Jelena&#8221; ist ein Theaterstück, gespielt von dem Theaterensemble </strong><strong>Allyouneed, welches von der Beziehung zwischen Schülern und ihrer Lehrerin Jelena handelt.<br />
Das Stück spielt in der Wohnung der Lehrerin. Die vier Schüler besuchen Jelena um ihr zum Geburtstag zu gratulieren.<br />
Der zuerst gewonnene Eindruck über die lieben Schüler verblasst, denn sie tragen nur Masken.</strong> Ihre wirkliche Absicht bei Jelena ist nicht ihr zum Geburtstag zu gratulieren, sondern sie zu erpressen, da sie die Einzige ist, die über den Aufhaltsort des Schlüssels, Bescheid weiß. Dieser Schlüssel öffnet einen Tresor, in dem die Klausuren der Schüler liegen.</p>
<p>Jelena ist zuerst sehr überrascht und freut sich über die Geschenke, als sie aber die wahre Absicht erfährt, verändert sich ihre Offenheit in Zurückhaltung und am Ende in Hilfslosigkeit. Trotz der Ermahnungen und der Befehle die Wohnung zu verlassen, bleiben die Schüler hartnäckig. Jeder Weg sie zu beeinflussen, zu manipulieren, zu verängstigen oder ihr zu schmeicheln, scheitert. Doch der schlaue Kopf der Gruppe ist voller Ehrgeiz und Ideen, grenzenloser Ideen:<br />
Er überredet seinen Komplizen, die eigene Freundin zu vergewaltigen, vor Jelenas Augen. Sollte Jelena ihnen nicht den Schlüssel geben.</p>
<p><strong>Offene Fragen bleiben</strong><br />
Hat sich Jelena nach der Vergewaltigung umgebracht?<br />
Könnte ich jemals in so eine Situation geraten?<br />
Wie hätte ich an Jelenas Stelle gehandelt?<br />
Ist das Stück überhaupt realistisch?</p>
<p><strong>Im Gespräch mit den Schauspielern</strong></p>
<p>Das nachfolgende Gespräch mit den Schauspielern ermöglichte Austausch vom Verständnis des Stückes und den unterschiedlichen Sichtweisen. Jeder interpretierte alles etwas anders, im Endeffekt kann sich jeder diese Fragen nur selbst beantworten.</p>
<p><strong>Dieses Stück regt Fragen an, man fragt sich, wo die eigenen Grenzen liegen und wie weit man für seine Ziele gehen würde.</strong></p>
<p>Zwei Gesichter vereint in einem Charakter &#8211; dieses Theaterstück macht es fühlbar!</p>
<p>Lynn Schroeter</p>
<p><strong>Interesse mitzumachen?</strong></p>
<p><strong>&#8220;Drama, Baby, Drama!&#8221;</strong></p>
<p><strong>Das TheaterAllYouNeed sucht für seine neue Produktion (Premiere vorauss. Februar 2010) junge, engagierte und Schauspieler zur Erweiterung des Ensembles.</strong><br />
Hast Du Interesse, Lust und Zeit, eine Theaterproduktion mitzugestalten?<br />
Die Proben beginnen im September´09 in der Brotfabrik, Bonn-Beuel; Geprobt wird in den Herbstferien und an Wochenenden.</p>
<p><strong>Infos und Anmeldung unter:</strong><br />
sazalu@gmx.de</p>
<p><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" rel="attachment wp-att-2684" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/09/20/liebe-jelena/liebe-jelena2/"><img class="alignleft size-full wp-image-2684" title="Liebe Jelena2" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/09/Liebe-Jelena2.jpg" alt="Liebe Jelena2" width="459" height="671" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Elektra &#8211; Theater oder Oper</title>
		<link>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/22/elektra-theater-oder-oper/</link>
		<comments>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/22/elektra-theater-oder-oper/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 17:12:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisch getippte Highlights]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Oper]]></category>

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		<description><![CDATA[Elektra/Orest in den Kammerspielen Bonn und der Bonner Oper
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><img class="alignleft size-medium wp-image-1463" src="http://die-ema.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/06/elektra-orest-225x300.jpg" alt="elektra-orest" width="225" height="300" /></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Elektra / Orest   (Kammerspiele Bonn und Oper Bonn)</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Eine Handlung, zwei verschiedene Inszenierungen</p>
<p style="text-align: justify;">Ein vom Liebhaber getöteter Gatte, der leibliche Sohn der Mutter des Landes verwiesen, die leibliche Tochter voller Hass ausgezogen, ein glückliches Paar bleibt zurück und eine reizende Tochter entsteht. Doch können der Sohn Orest und die Tochter Elektra nicht vergessen, dass deren Vater Agamemnon getötet wurde. Das auch noch von Ägisth, der jetzt den Platz des Vaters angenommen hat, welcher gleichzeitig auch der Platz des Königs ist.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Orest kommt zurück ins Land um sich mit Elektra an der Mutter, Klytaimestra und dem neuen Mann Ägisth zu rächen.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier trennen sich die Wege der Inszenierungen aus Theater und Oper. Im Theater kehrt Orest zurück, ohne dass das Volk oder das Ehepaar etwas davon weiß, Elektra lockt Klytaimestra unter falschem Vorwand in ihr Haus, Orest tötet schließlich die Mutter. Nachdem auch Ägisth getötet wird, kommen die Geschwister in eine Todeszelle, in der sie ausharren, bis das Volk sich entschieden hat, welchen Weg des Todes die beiden gehen sollen. Indes wird Orest verrückt, Elektra versucht ihrem Bruder zu helfen, schafft es jedoch nicht. Es entstehen weitere Mordpläne gegenüber Familienmitgliedern, wie zum Beispiel der Halbschwester Hermione. Letztendlich erschießt Elektra sich und ihren Bruder in der Todeszelle, nachdem das Volk entschieden hat, die Geschwister sollen gesteinigt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Schluss erinnert einen etwas an den „Baader-Meinhof-Komplex&#8221; in den 1970ern, in denen eine Frau und ein Mann während der Studentenrevolten dachten, mit ihren Morden für Gerechtigkeit zu sorgen.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Oper dagegen gibt es kein Todesurteil des Volkes, dennoch bringen sich beide am Ende nach den Morden an Klytaimestra und Ägisth um.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Darstellung der Charaktere ist in beiden Inszenierungen völlig unterschiedlich.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Theater scheinen Elektra (gespielt von Maria Munkert) und Orest (Raphael Rubino) zerbrechlich und daher menschlicher. Darüber hinaus ist schon von Anfang an klar, wie verrückt die Geschwister sind. In der Oper dagegen ist Elektra (Barbara Schneider-Hofstetter) überaus stark und ein gefestigter Charakter. Sie besitzt eine wunderbare bodenfeste Alt-Stimme, die dem Zuschauer das Gefühl gibt, dass sie kontrolliert mordet und weiß, was sie tut.</p>
<p style="text-align: justify;">Die dramatische Musik von Richard Strauß macht das Ganze perfekt und wird vom imposanten Bühnenbild im Theater dagegen ist einfach, trotzdem sehr passend, auch zu den Personen, die zeitweise etwas einfach gestrickt wirken</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="size-medium wp-image-1461 alignright" src="http://die-ema.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/06/elektra1-225x300.jpg" alt="elektra1" width="135" height="180" /></p>
<p style="text-align: justify;">Meiner Meinung nach lohnen sich beide Aufführungen, doch wer die Menschlichkeit der Personen auf der Bühne schätzt, ist im Theater weit besser aufgehoben. Hier versteht man die Handlung auch von Anfang an und wird schnell von den sehr professionellen Schauspielern in eine andere Welt gebracht, in der die alltäglichen Probleme mit Feinden gerne einmal mit dem Mord des anderen gelöst werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Theaterstück sind darüber hinaus auch lustige Elemente vorhanden, die vor allem von einem Onkel der Geschwister, einem jung gebliebenem Greis auf die Bühne gebracht werden und die Atmosphäre auflockern.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Opernaufführung ist vor allem für alle Musikbegeisterte, die die Handlung schon kennen, ein wahrer Festschmaus.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Besetzung:</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="text-decoration: underline;"><span style="text-decoration: none;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Oper:<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Theater:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;"><strong>Elektra <span style="mso-spacerun: yes;"> </span></strong>Barbara Schneider-Hofstetter<span style="mso-spacerun: yes;"> </span><strong><span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Elektra</strong><span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Maria Munkert</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;"><strong><span style="mso-ansi-language: EN-GB;" lang="EN-GB">Orest </span></strong><span style="mso-ansi-language: EN-GB;" lang="EN-GB"><span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Mark Morouse<span style="mso-spacerun: yes;"> </span><span style="mso-spacerun: yes;"> </span><strong>Orest<span style="mso-spacerun: yes;"> </span></strong><span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Raphael Rubino</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;"><strong>Klytaimnestra </strong><span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Daniela Denschlag <span style="mso-spacerun: yes;"> </span><span style="mso-spacerun: yes;"> </span><strong>Klytaimnestra</strong><span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Tatjana Pastor</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;"><strong>Aegisth</strong><span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Mark Rosenthal<span style="mso-spacerun: yes;"> </span><span style="mso-spacerun: yes;"> </span></span></span></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Stefanie Kirchner</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Der Geizige&#8221; von Molière in den Kammerspielen Bad Godesberg</title>
		<link>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/22/der-geizige-von-moliere-in-den-kammerspielen-bad-godesberg/</link>
		<comments>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2009/06/22/der-geizige-von-moliere-in-den-kammerspielen-bad-godesberg/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 15:01:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisch getippte Highlights]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Bad Godesberg]]></category>
		<category><![CDATA[Molière]]></category>

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		<description><![CDATA["Der Geizige" von Molière in den Kammerspielen Bad Godesberg]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" src="http://www.theater-bonn.de/img/repository/1558_Geizige-0061.jpg" alt="" width="254" height="254" /></p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Der Geizige&#8221;, &#8220;Der Geizhals&#8221; oder &#8220;Geizkragen&#8221; &#8211; viele Namen hat das 1686 uraufgeführte Prosastück des Franzosen Molière. Und offenbar gibt es genauso viele Möglichkeiten, es zu interpretieren wie die für die Inszenierung verantwortliche Patricia Benecke eindrucksvoll beweist. Anstatt zutiefst traurig und tragisch -wie schon Goethe es beschrieb- verwandelt sie das Stück in eine Komödie.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Geiz ist&#8230; kompliziert!</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der steinreiche und ebenso geizige Harpagon, sowie seine Kinder und Freunde geraten in allerlei heiratstechnische Verwicklungen, wobei es ihm jedoch eher um den finanziellen Aufwand, seinen Kindern hauptsächlich um die Liebe geht. Gegen Ende klärt sich alles auf. Eine überraschende Wendung sorgt für ein unerwartetes Ende.</p>
<p style="text-align: justify;">Außerdem versetzen Handys, lautstarke Alarmanlagen und zahlreiche rote Herzchen-Luftballons es in eine zeitliche Mischung aus früher und heute.</p>
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<dt><img class="alignleft" src="http://www.theater-bonn.de/img/repository/1562_Geizige-0191.jpg" alt="Drei der Protagonisten auf zwei der insgesamt 11 Schaukeln, die verwendet werden" width="190" height="190" /></dt>
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<p style="text-align: justify;"><strong>Alt &amp; neu &#8211; eine zeitgemäße Mischschung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ungewöhnliche Ideen, wie zum Beispiel Schaukeln in dem imposanten Bühnenbild, verschiedene Gesangseinlagen (&#8220;Money, Money, Money&#8221;-ABBA, &#8220;Money makes the world go &#8217;round&#8221;-Liza Minelli, Joel Grey) und durchaus zeitgemäße Witze und Wortspiele machen das Stück interessant und lustig, sind teilweise aber auch schwer nachvollziehbar. Etwas irritierend wirkt auch das überraschende Ende, welches auf Molière selbst zurückzuführen ist.<img class="alignright" src="http://www.theater-bonn.de/img/repository/1586_Geizige-2190.jpg" alt="" width="238" height="238" /> Fünf Minuten vor Schluss taucht eine völlig neue Figur auf und eklärt sich selbst und zwei andere Protagonisten zu einer Familie, die alle die jeweils anderen für tot gehalten hatten.</p>
<p style="text-align: justify;">Abgesehen davon ist eine witzige und interessante Interpretation des Stückes entstanden, die sowohl durch Bühnenbild als auch durch Schauspielleistung glänzt.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.theater-bonn.de/production.asp?ShowtimeID=304">Kammerspiele Bonn Bad Godesberg</a></p>
<p style="text-align: justify;">Termine:</p>
<p style="text-align: justify;"><!--[if gte mso 9]&gt;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &lt;![endif]--><!--[if gte mso 9]&gt;   &lt;![endif]--></p>
<p style="text-align: justify;"><!--[if gte mso 10]&gt;--></p>
<p style="text-align: justify;"><!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">Fr.12.06.09: 19:30 bis 21:30 Uhr</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">Fr. 19.06.09: 19:30 bis 21:30 Uhr</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">Fr. 03.07.09: 19:30 bis 21:30 Uhr</p>
<p style="text-align: justify;"></p>
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