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	<title>Die E.M.A. &#187; EMA LIFE</title>
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	<description>Das EMA-Magazin</description>
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		<title>Das fünfzehnte Türchen&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 06:21:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko Lehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Adventskalender]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[EMAFERN]]></category>
		<category><![CDATA[Frisch getippte Highlights]]></category>

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		<description><![CDATA[Weihnachten in Sri Lanka
Die zwei größten Religionen in Sri Lanka sind Buddhisten und Christen.
Die Christen feiern gewöhnliche Weihnachten, wie auch wir in Deutschland. Sie beschenken am Heiligabend ihre Verwandten und Freunde und genießen  Weihnachten mit ihren Liebsten unter dem Tannenbaum und bei gutem Essen. Die Buddhisten jedoch feiern kein Weihnachten, weil sie nicht an Gott [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="text-decoration: underline;">Weihnachten in Sri Lanka</span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/12/Advent13.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-3836" title="Advent" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2009/12/Advent13-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></span>Die zwei größten Religionen in Sri Lanka sind Buddhisten und Christen.<br />
Die Christen feiern gewöhnliche Weihnachten, wie auch wir in Deutschland. Sie beschenken am Heiligabend ihre Verwandten und Freunde und genießen  Weihnachten mit ihren Liebsten unter dem Tannenbaum und bei gutem Essen. Die Buddhisten jedoch feiern kein Weihnachten, weil sie nicht an Gott und Jesus glauben. Dafür feiern die Buddhisten im Monat Mai die Geburt, die Erleuchtung und den Tod Buddhas. In Sri Lanka wird die Feier Visakh genannt, weil es meistens im Mai gefeiert wird und Mai übersetzt Visakha heißt. Wie alle wichtigen buddhistischen Feste liegt auch Visakh in einer Vollmondnacht. In diesem Fall fällt es auf den Vollmond des zweiten Monats, das ist in der Regel im Mai.<br />
Im Mittelpunkt dieses Festes steht Buddhas Leben und das, was er den Menschen gelehrt hat. An diesen Feiertagen schenkt man nicht seinen Freunden und Familien teure Geschenke, sondern tut etwas Gutes für Leute, denen es schlechter geht als einem selbst. Das kann zum Beispiel so aussehen, dass man Bedürftigen Geld spendet oder ihnen etwas zu essen gibt, als auch alten Leuten zu helfen oder in den Tempel gehen um zu beten.<br />
Im südlichen Buddhismus, dass heißt in Thailand, Myhanmar und Sri Lanka, feiert man das Fest Visakh besonders.<br />
Die Gläubigen ziehen weiße Gewänder an und kommen zum Beten in den Tempeln zusammen. Am Abend werden Lichterprozessionen veranstaltet und es werden Blumenopfer dargebracht.<br />
Es gibt verschiedene Arten Visakh  zu feiern. Die einen feiern fröhlich und ausgelassen, die anderen genießen besinnliche und ruhige Tage.<br />
Obwohl Buddhisten und Christen ihre wichtigsten Feiertage im Jahr unterschiedlich gestalten, haben sie jedoch eins gemeinsam, sie feiern die Geburt ihres Erlösers.</p>
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		<title>Sophia Bobic</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Nov 2011 02:34:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko Lehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Wir stellen uns vor]]></category>

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		<description><![CDATA[Name: Sophia Jelena Bobic
Klasse: 9b bei Frau Skowronek
Ich bin seit der siebten Klasse im Ema-Magazin, weil ich Spaß am Schreiben habe und einfach viele tolle Sachen mit der Redaktionsarbeit verbunden sind: Ich habe Kontakt zu Leuten, mit denen ich sonst nie etwas zu tun hätte, recherchiere über Themen die mich interessieren und brauche keinen zusätzlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="text-decoration: underline;">Name:</span> Sophia Jelena Bobic</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Klasse:</span> 9b bei Frau Skowronek</p>
<p><em>Ich bin seit der siebten Klasse im Ema-Magazin, weil ich Spaß am Schreiben habe und einfach viele tolle Sachen mit der Redaktionsarbeit verbunden sind: Ich habe Kontakt zu Leuten, mit denen ich sonst nie etwas zu tun hätte, recherchiere über Themen die mich interessieren und brauche keinen zusätzlichen Förderunterricht zu belegen. Aus diesem letzten Punkt, der wohl der Grund war, wegen dem ich überhaupt beim Ema-Magazin angefangen habe ist eine echte Liebe zum Journalismus geworden und ich hoffe, dass uns die Schülerzeitung noch lange erhalten bleibt!</em></p>
<p><strong>Über mich:</strong></p>
<p>Lieblingsfach: Musik und Englisch. Oder Deutsch und Sport. Das geringste Übel eben.</p>
<p>Was ich hoffe im Kühlschrank zu finden, wenn ich nachts um 4 schlaftrunken in dir Küche wanke: Oliven oder Möhren. Oder Milchschnitte.</p>
<p>Was ich mir wünsche, wenn ich nach der Schule auf dem Sofa sitze und den Fernseher an mache: Roseanne, Friends oder eine andere 90ger-Jahre Sitcom. Oder Cosmo und Wanda.</p>
<p>Was mich beim meinem Laptop am meisten nervt: Dass er sich nach ein paar Minuten immer von selbst abmeldet. Im ernst, weiß jemand wie man das wegmacht?</p>
<p>Weshalb ich mein Handy manchmal anschreie: Es versteht einfach nicht, dass ich wenn ich auf „Shuffle“ drücke eigentlich „Spiel meine Lieblingslider“ meine!</p>
<p>Welche Geschmacksrichtung meiner Meinung nach von der Erde verbannt werden sollte: Ingwer. Oder Kürbis. Wer bitte hat sich das ausgedacht?</p>
<p>Was der den Lernfaktor der Schule (vermutlich) verdreifachen würde: Eine Laser-Tech-Anlage. Und eine Achterbahn.</p>
<p>Wodurch die Mensa ersetzt werden sollte: Ein Grusel-Wachsfiguren-Kabinett.</p>
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		<title>Andreas Groß</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 23:33:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Groß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Wir stellen uns vor]]></category>

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		<description><![CDATA[

Hallo,
ich heiße Andreas Groß, bin 18 Jahre alt und neu beim Magazin. Nächstes Jahr werde ich nach meiner kurzen EMA-Zeit mein Abitur schreiben und anschließend bei SAP Wirtschaftsinformatik dual studieren. Meine Hobbies sind Freunde treffen, Tanzen, Webprogrammierung/ Design, Fotografieren und Reisen.
Während meines Auslandjahres in den USA gestaltete ich mit meinem Team ein fantastisches Yearbook, wobei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-medium wp-image-6363" style="margin: 20px;" title="me" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2011/11/me-218x300.jpg" alt="" width="218" height="300" /></p>
<div style="text-align: justify;">
<p>Hallo,</p>
<p>ich heiße Andreas Groß, bin 18 Jahre alt und neu beim Magazin. Nächstes Jahr werde ich nach meiner kurzen EMA-Zeit mein Abitur schreiben und anschließend bei SAP Wirtschaftsinformatik dual studieren. Meine Hobbies sind Freunde treffen, Tanzen, Webprogrammierung/ Design, Fotografieren und Reisen.</p>
<p>Während meines Auslandjahres in den USA gestaltete ich mit meinem Team ein fantastisches Yearbook, wobei ich nicht nur Artikel verfasste und an den Seiten gearbeitet hatte, sondern auch dafür sorgte, dass alle Events fotografisch festgehalten, gerated und anschließend sortiert und zur Verfügung gestellt wurden. Dafür programmierte ich eine Website welche darüber hinaus die Indexierung des gesammten Yearbooks verwaltete.</p>
<p>Als ich in einer Freistunde in die Schülerbücherei ging war dort ein EMA-Magazin Treffen und sofort wurde ich Mitglied und helfe nun bei technischen Problemen und pflege zusammen mit anderen die Webpräsenz. Ich werde es sehr wahrscheinlich schuld sein, wenn die Website einen neuen Anstrich bekommt.</p>
<p>Wer mehr über mich wissen möchte sollte mich persönlich fragen.</p>
<p>Viel Spaß beim Lesen der Artikel,</p>
<p>Andreas</p>
</div>
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		<title>Leitartikel &#8211; Die Zukunft, was hat sie uns getan?</title>
		<link>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2011/11/17/leitartikel-die-zukunft-was-hat-sie-uns-getan/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 11:04:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko Lehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[EMA LIFE]]></category>
		<category><![CDATA[Frisch getippte Highlights]]></category>
		<category><![CDATA[Leitthema - ZUKUNFT]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Deutschen haben Angst vor der  Zukunft. Laut einer Emnid-Studie aus dem Jahr 2011 fürchtet sich ein gutes Drittel vor akuten Finanznöten, etwa 75 % haben Angst vor dem sozialen Abstieg, und fast jeder der Befragten vor medizinischer Unterversorgung im Notfall. Die Zukunft ist keinem so wirklich geheuer: wie denn auch, es ist schließlich etwas, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #ff0000;"><strong>D</strong></span>ie Deutschen haben Angst vor der  Zukunft. Laut einer Emnid-Studie aus dem Jahr 2011 fürchtet sich ein gutes Drittel vor akuten Finanznöten, etwa 75 % haben Angst vor dem sozialen Abstieg, und fast jeder der Befragten vor medizinischer Unterversorgung im Notfall. Die Zukunft ist keinem so wirklich geheuer: wie denn auch, es ist schließlich etwas, das unaufhaltsam auf einen eindringt, dem man nicht entfliehen kann, und vor allem ist es etwas, das sich nicht kontrollieren oder voraussehen lässt, wenn man nicht gerade eine Glaskugel im Keller liegen hat. Viele haben es versucht, und so richtig gelungen ist es wohl noch keinem: in der Zukunft zu lesen. Denn sie ist ein widerspenstiges Ding, die Zukunft; ein Ding, das sich nicht zähmen lassen will, das Haken schlägt und immer neue, unvorhergesehene Fortsetzungen schreibt. Und die sehr weit verbreitete Zukunftsangst ist somit zu einem großen Teil auch die Angst vor dem Unbekannten, dem Ungewissen, das neben allen Hoffnungen und Möglichkeiten auch Sorgen und Befürchtungen mit sich bringt. Und so hat wohl William Somerset Maugham auch Recht, wenn er sagt: „Die Zukunft ist etwas, das die meisten Menschen erst lieben, wenn es Vergangenheit geworden ist“. Also was hat sie uns denn nun getan, die Zukunft, dass wir alle sie nicht mögen?</p>
<p>Vielleicht liegt es ja auch daran &#8211; die Zukunft selbst ist scheinbar ewig, aber wir finden in ihr unser Ende. Aber&#8230; ganz gewiss ist auch die Zukunft nicht ewig. Nicht nur, weil für die meisten Menschen jenseits der Achtzig irgendwann Schluss ist – nein, irgendwann wird die Welt untergehen. Wenn sich die Menschen nicht vorher selber vernichten oder eine unvorhergesehene Naturkatastrophe geschieht, so ist spätestens in 500 Millionen Jahren Schluss, denn dann wird die Erde aufgrund der zunehmenden Sonneneinstrahlung nicht mehr bewohnbar sein – schlappe 400 Millionen Jahre später beträgt die Durchschnittstemperatur auf unserem Planeten bereits unangenehme 70°C. Das sind alles Zeitangaben, bei denen es einem schwindelt. Wer will denn wissen, wie die Welt in 500 Millionen Jahren aussieht? Wir wissen in einer sich immer schneller und komplexer werdenden Welt ja nicht einmal, wie die Erde morgen aussehen wird. Vielleicht reisen die Menschen in 500 Millionen Jahren ja bereits mit Lichtgeschwindigkeit durchs Universum, wie in den populären Star Wars-Filmen, und fliegen von einem Stern zum nächsten, wie man heutzutage in ein Flugzeug steigt. Wahrscheinlicher ist, dass es bis dahin gar keine Menschen mehr gibt. In manchen Kreisen ist es bereits zum Volkssport gediehen, eine Apokalypse zu prophezeien, der Zukunft ein jähes Ende zu bereiten – eine Spielart moderner Zeit, denkt man?</p>
<p><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2011/11/The_Earth.jpg"><img class="alignright size-large wp-image-6314" title="The_Earth" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2011/11/The_Earth-1024x1024.jpg" alt="" width="302" height="302" /></a>Nun, die wohl bekannteste Weltuntergangstheorie wurde bereits vor hunderten von Jahren begründet, zur Hochkultur der Maya nämlich. Der von ihrem Volk entwickelte Kalender endet nämlich am 21. Dezember 2012 – grob gesagt also, in rund einem Jahr. Doch dieses Ende als hereinragende Apokalypse aufzufassen, auf diese Idee sind die Menschen tatsächlich erst sehr viel später gekommen. Aber die Theorie erfreut sich großer Popularität, nicht zuletzt, da Hollywood das Thema dankend aufgriff und in dem Blockbuster „2012“ verarbeitete. Und wen kann das überraschen, wenn man sich besieht, wie schnell heute globale Veränderungen stattfinden? Die Gegenwart ist die Zukunft von gestern, und wer hätte vor dreißig Jahren nicht die Augen aufgerissen, wenn man ihm gezeigt hätte, wie wir lässig mit unseren Smartphones an der Bushaltestelle stehen, problemlos im Internet surfen und kostenlos mit Freunden am anderen Ende der Welt telefonieren können? Wir wiederum haben unsere Probleme, uns vorzustellen, was in dreißig Jahren sein mag. Wer weiß, vielleicht ist der Himmel dann schon von fliegenden Autos bevölkert, wir teleportieren uns mal eben von Deutschland nach Kalifornien und der Unterricht findet von Zuhause statt – in einem virtuellen Klassenzimmer. Schon möglich, dass wir eines Tages von unseren Enkeln dafür ausgelacht werden, dass wir damals noch den Fernseher per Hand bedienen mussten und nicht per Sprachbefehl, oder dass wir selber die lästigen Herbstblätter aufzukehren hatten, anstatt die Arbeit unserem Hausroboter zu überlassen. Denn die Gegenwart ist auch die Vergangenheit von morgen, und vielleicht rührt unsere Zukunftsangst auch zu einem gewissen Teil daher, dass wir befürchten, eines Tages bei der Veränderung nicht mithalten zu können – dass wir den Ansprüchen nicht genügen, die die Zukunft an uns richtet.</p>
<p>Vielleicht ist es daher sogar gut, wenn wir nicht immer alles wissen, was auf uns zukommt – denn neben aller Angst ist Zukunft immer nur eine Chance, und außerdem ist es doch viel spannender, wenn einen das Leben überraschen kann. „Wenn ich die Folgen geahnt hätte, wäre ich Uhrmacher geworden“ – dieser Satz stammt von Albert Einstein, und die Welt kann nur froh sein, dass er sich doch entschieden hat, in die Physik zu gehen, denn dort war er nachweislich besser aufgehoben.</p>
<p>Ob die Welt nun aber 2012 untergeht oder 2029 oder vielleicht doch erst in 500 Jahren – eines ist sicher, die Menschen haben sich immer eine Freude daraus gemacht, über ihre Zukunft zu spekulieren. Angefangen hat es mit zeitlosen Klassikern wie „1984“ oder „Schöne neue Welt“, doch längst hat die Zukunftsvision als Genre die Bücherregale und Kinokassen erobert. Die „Star Wars“-Hexalogie gilt als eine der erfolgreichsten Filmreihen aller Zeiten, „Star Trek“ kam mit sechs Fernsehserien auf insgesamt 726 Episoden und erst kürzlich zeigte James Cameron im kommerziell erfolgreichsten Film aller Zeiten, „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ eine Menschheit, die auf der verzweifelten Suche nach Ressourcen zur Ausbeutung ferner Monde in fremden Sonnensystemen übergeht. In der neuen Ausgabe des EMA-Magazins haben wir einige alte und neue Werke zusammengetragen, die darstellen, wie sich Menschen früher die Zukunft vorgestellt haben und wie moderne Hollywood-Filme die Weiterentwicklung in den kommenden Jahrzehnten sehen. Dass es dabei natürlich Realität und Fiktion zu trennen gilt, ist selbstverständlich.</p>
<p>Doch wir möchten uns auch ganz allgemein dem sehr breitflächigen und komplexen Thema Zukunft nähern, indem wir untersuchen, welche technischen Möglichkeiten die Zukunft im globalen, aber auch im medizinischen Sinne bietet, oder indem wir eine Umfrage unter den EMA-Schülern durchgeführt haben, wie diese ihre Zukunft sehen. Denn natürlich geht es nicht immer nur um technischen Fortschritt und globale Vernetzung, sondern auch um die simplen Dinge des Lebens. Denn so sehr sich auch die Welt verändern mag – die Menschen selbst bleiben die Gleichen, voller Hoffnungen und Ängste, Träume, Wünsche und Bedürfnisse. Wen interessiert es schon, ob in Zukunft ein Hausroboter meine Arbeit erledigt, wenn ich mir wenigstens sicher sein kann, dass ich in vierzig Jahren ein Dach über dem Kopf, ein geregeltes Einkommen und vor allem eine liebevolle Familie habe? Ein Auto fänden die meisten Befragten übrigens auch nicht schlecht.</p>
<p><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2011/11/Futuristic-City.jpg"><img class="size-full wp-image-6315 alignright" title="Futuristic City" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2011/11/Futuristic-City.jpg" alt="" width="523" height="327" /></a>Darüber hinaus betrachten wir, welchen Blick frühere Generationen auf die Zukunft hatten, und haben uns auch im Ländervergleich mit Zukunftsfragen beschäftigt – hierbei äußern sich deutsche und italienische Schüler zu ihren Vorstellungen über das vor ihnen liegende und zu ihren Gedanken über die gegenwärtige Entwicklung.</p>
<p>Eine Entwicklung hat es übrigens auch im EMA-Magazin gegeben, denn seit dem Schuljahresbeginn gibt es eine neue Redaktion, der viele neue Schüler aus den jüngeren Klassen angehören. Vom alten Kader des EMA-Magazins sind nur noch wenige vertreten, da das Abitur näher rückt. Wir möchten die Lehrer und Schüler am EMA dazu einladen, noch mehr an der Gestaltung des Magazins teilzuhaben, und setzen darum in Zukunft verstärkt auf Umfragen und interaktive Schulaktionen. Ich möchte alle Leser gerne auf die Kategorie „Wir stellen uns vor“ im Menüpunkt „EMA Life“ verweisen – denn dort finden sich Steckbriefe der Redaktionsmitglieder, anhand derer wir uns unseren Lesern vorstellen möchten.</p>
<p>Stellvertretend für die Redaktion wünsche ich allen Lesern viel Spaß mit der neuen Ausgabe und, da es sich um unseren ersten Auftritt im neuen Jahr handelt, ein erfolgreiches Schuljahr 2011/12!</p>
<p><strong>Mirko Lehmann</strong></p>
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		</item>
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		<title>Geträumt wurde immer&#8230; Zukunftsvisionen aus Klassikern</title>
		<link>http://schulmagazin.ema-bonn.de/2011/11/17/getraumt-wurde-immer-zukunftsvisionen-aus-klassikern/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 11:02:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko Lehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisch getippte Highlights]]></category>
		<category><![CDATA[Hingeschaut]]></category>
		<category><![CDATA[Leitthema - ZUKUNFT]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[An anderer Stelle haben wir bereits untersucht, wie unsere Zukunft in modernen Hollywoodfilmen vorgestellt wird. Doch es ist nicht so, dass sich Menschen erst seit diesem Jahrtausend darüber Gedanken machen, wie die Zukunft aussieht&#8230; nein, geträumt wurde immer, und wir möchten euch einige Klassiker näherbringen, in denen die Zukunft auf eine bestimmte, häufig pessimistische Art [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><span style="color: #3366ff;">A</span>n anderer Stelle haben wir bereits untersucht, wie unsere Zukunft in modernen Hollywoodfilmen vorgestellt wird. Doch es ist nicht so, dass sich Menschen erst seit diesem Jahrtausend darüber Gedanken machen, wie die Zukunft aussieht&#8230; nein, geträumt wurde immer, und wir möchten euch einige Klassiker näherbringen, in denen die Zukunft auf eine bestimmte, häufig pessimistische Art dargestellt ist. </em></p>
<p>1)<strong> 1984</strong>: Eine düstere Zukunft</p>
<p>Der von <span style="color: #ff0000;">George Orwell</span> 1949 erschienene Roman <em>1984</em> handelt von einem totalitären Staat, in dem eine Partei unter Leitung des „großen Bruder“ regiert und in der das einzelne Individuum sich dem Staat unterzuordnen hat.<br />
Das Individuum wird ständig durch einen sogenannten Televisor überwacht. Dieser Staat ist einer von drei Superstaaten und befindet sich in einem Dauerkriegszustand mit einem der beiden anderen Superstaaten.</p>
<p>Die Hauptperson des Romans, Winston Smith, arbeitet im „Ministerium für Wahrheit“, in dem er jeden Tag damit beschäftigt ist, die Geschichte des Staates so zu bearbeiten, wie es der Partei passt.  Diese Hauptperson zweifelt schon länger an dem Staat und kann sich nicht mehr mit der Partei identifizieren.  Er traut sich allerdings nicht dies in irgendeiner Weise zu äußern, da dies ein „Gedankenverbrechen“ wäre, welches von der Gedankenpolizei, der Geheimpolizei des Staates, geahndet wird. Im weiteren Verlauf des Romans verstößt der Protagonist gegen immer mehr Regeln, was letztendlich zu seiner Verhaftung durch die Gedankenpolizei und Einlieferung in ein Umerziehungslager führt.</p>
<p>Orwells Vorstellung von der Zukunft ist sehr düster, sie  ist durch die Erfahrungen des zweiten Weltkrieges beeinflusst ist. So erinnert zum Beispiel der Gedanke eines totalitären Staates, gelenkt von einem Führer und seiner Partei, klar an das dritte Reich.</p>
<p>Ein Hauptthema des Romans ist das der Staat in sämtliche Lebensbereiche eingreifen kann, ohne irgendeine Rechtsgrundlage. Jeder einzelne wird total überwacht, hauptsächlich durch die Televisoren, und das überall. Das Individuum besitzt keine Privatsphäre mehr. Daneben gibt es noch die Bespitzelung des einzelnen durch andere, man kann niemandem mehr vertrauen. In einer Szene wird der Nachbar Winstons von der Gedankenpolizei verhaftet, nachdem ihn eines seiner Kinder als Gedankenverbrecher denunziert hat. Anstatt schockiert zu sein, ist dieser Nachbar sogar noch stolz darauf, dass sein eigener Nachwuchs ihn verraten hat.</p>
<p>Ein weiteres Thema, das Orwell aufgreift ist das die Vergangenheit vom Staat „kontrolliert“ wird. So ist die Aufgabe des „Ministeriums für Wahrheit „ in Orwells Roman, die die Geschichte des Staates so zu bearbeiten, das die Partei und der große Bruder immer recht haben.  Dies geschieht alles nur, damit niemand irgendwelche Beweise findet, da  alles dauernd angepasst wird.<br />
Das Motto ist <em>„Wer die Macht über die Geschichte hat, hat auch Macht über Gegenwart und Zukunft“ </em>(Zitat)<em><br />
</em>Die Gesellschaft in Orwells Roman ist in drei Klassen eingeteilt, es gibt erst einmal die <em>Proles</em>, die  Arbeiter, die als Untermenschen zählen und deswegen eher wenig überwacht werden.<br />
Danach die Mitglieder der „Äußeren Partei“, die für die Partei arbeiten, wie z.B. Winston Smith. Diese Gruppe wird stark überwacht und ist eigentlich nur dazu, da die Partei zu erhalten.<br />
Allerdings dadurch, dass diese Gruppe aufgrund ihrer Tätigkeit der Partei häufig gefährlich werden kann, werden viele von ihnen früher oder später „<em>vaporisiert</em>“ (spurloses Verschwinden)<br />
Und letztendlich die Mitglieder der „inneren Partei“, die sämtliche Privilegien genießen.<br />
Diese „Elite“, ist nicht den Rationierungsmaßnahmen unterworfen. (im NS Regime: <em>Parteibonzen</em>)</p>
<p>George Orwells Vision von der Zukunft ist insgesamt eine überaus düstere und obwohl das Jahr 1984 schon vorbei ist, sind die Themen die Orwell in seinem Roman behandelt, vor dem Hintergrund wie z.B dem Einsatz des sogenannten „Bundestrojaners“ durch das BKA (<span style="text-decoration: underline;">B</span>undes<span style="text-decoration: underline;">k</span>riminal<span style="text-decoration: underline;">a</span>mt), zum Teil aktueller denn je.</p>
<p>2)<strong> 2001: Odyssee im Weltraum</strong></p>
<p>Der Film 2001: Odyssee im Weltraum ist einer der einflussreichsten und bekanntesten Science-Fiction Filme, einige behaupten sogar, er sei der beste Science Fiction Film aller Zeiten. Der  Film erschien 1968, Regie führte der renommierte Regisseur <span style="color: #ff0000;">Stanley Kubrick</span> (Lolita, A Clockwerk Orange, The Shining, Full Metal Jacket) mit einem Gesamtbudget von 10,5 Millionen US-$.<br />
Der gesamte Film kann in vier Kapitel eingeteilt werden, da das Thema dieser Ausgabe „Zukunftsvisionen“ lautet, werde ich mich nur auf die Kapitel 2 und 3 beziehen.<br />
In Kapitel 2 nähert sich ein Raumschiff mit dem Wissenschaftler<br />
Dr. Heywood Floyd einer noch im Aufbau befindlichen radförmigen Raumstation. Von dieser Raumstation aus, soll Dr. Floyd zu einer anderen weiterfliegen.<br />
Man erfährt das auf der Raumstation Clavius eine Epidemie ausgebrochen zu sein scheint und das eine Nachrichtensperre verhängt wurde. Auf Clavius erfährt der Zuschauer, das auf dem Mond ein anormales Magnetfeld geortet wurde, die sogenannte „Tycho Magnetic Abnormaly“ (TMA-1). Im Zentrum dieses Magnetfeldes steht ein schwarzer Monolith, der dort vor Millionen Jahren vergraben wurde (wie es scheint). Damit scheint die Existenz Außerirdischer bewiesen. Als Dr. Heywood Floyd den Monolithen berührt, sendet dieser auf allen Frequenzen ein starkes Signal.</p>
<p>Kapitel 3 spielt 18 Monate nach den Vorfällen von Kapitel 2. Das Raumschiff „Discovery“<br />
mit der primären Besatzung David Bowman und Frank Poole befindet sich auf dem Weg zum Saturn. Die restliche Crew befindet sich im Tiefschlaf. Bis auf den Bordcomputer „HAL 9000“ weiß niemand, was ihre eigentliche Mission ist.</p>
<p>Als Gesprächspartner und einziger Vertrauter der beiden befindet er sich in einem für ihn unlösbaren Konflikt. Er muss die Mission geheimhalten, aber gleichzeitig den beiden ein guter Gesprächspartner sein. Im weiteren Verlauf wollen Bowman und Poole HAL abschalten. Dies muss HAL verhindern, da die Mission höchste Priorität hat, und versucht deshalb Bowman und Poole zu töten um die Mission alleine zu beenden. Gleichzeitig schaltet er die lebenserhaltenden Systeme der schlafenden Wissenschaftler ab.<br />
Bowman überlebt und kehrt auf die Discovery zurück, um HAL auszuschalten. Bei der Abschaltung von HAL wird die geheime Botschaft gezeigt, in der der Crew der wahre Grund für ihre Mission genannt wird.</p>
<p>In der dargestellten Zukunft sind Reisen im Weltall scheinbar kein Problem, sondern sind dabei noch überaus angenehm. Der Mensch baut riesige Raumstationen im Weltall, siedelt auf dem Mond und kann bemannte Missionen bis zum Jupiter schicken.<br />
Der Computer HAL, der die Mission leitet, hat zum Teil menschliche Züge. So ist er z.B. von seinem Erfinder erzogen worden und lernfähig. Im Verlauf des Filmes legt er ein immer menschlicheres Verhalten an den Tag, so entschließt er sich zum Beispiel die Besatzung zu töten um der Abschaltung zu entgehen. Während der Abschaltung durch Bowman versucht HAL zuerst, ihn mit Argumenten davon abzubringen. Während seiner Abschaltung äußert HAL, dass er Angst hat.</p>
<p>Das Jahr 2001 liegt jetzt schon ein Jahrzehnt zurück und wir sind immer noch weit davon entfernt riesige Raumstationen im All zu  bauen oder auf dem Mond zu siedeln.<br />
Unsere Computer sind zwar schneller geworden, übernehmen immer mehr Aufgaben in unserem alltäglichen Leben und sind nicht mehr wegzudenken. Aber bis unsere Computer anfangen eine Persönlichkeit zu entwickeln, wird noch einige Zeit vergehen&#8230;</p>
<p>Von <strong>David Hidalgo</strong></p>
<p><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</strong></p>
<p>3)<strong> „Brazil“ </strong>von<strong> </strong><span style="color: #ff0000;">Terry Gilliam</span></p>
<p>Hollywood steht nicht allzu sehr auf düstere, hoffnungslose Stoffe. Als Kultregisseur Terry Gilliam Anfang der Achtziger Jahre sein Werk „Brazil“ mithilfe der Universal Studios veröffentlichen wollte, bat deren Chefproduzent Sid Sheinberg den Regisseur, doch bitte das Ende zu verändern hin zu einem Happy End, denn schließlich wolle man die Zuschauer nicht mit so viel Hoffnungslosigkeit und Pessimismus abschrecken. Es bedurfte eines großgedruckten Zeitungsaufrufes und viel Überzeugungsarbeit, bis sich Gilliam schließlich durchsetzen konnte. Und das ist ein Glück, denn nur so entfaltet Brazil seine ganze Aussagekraft.</p>
<p>Im Zentrum der Handlung steht Sam Lowry, ein niedriger Angestellter im übermächtigen Informationsministerium in einer nahen Zukunft. Die Welt ist hoffnungslos bürokratisiert, ein jeder hat seinen Platz im System, die Hackordnung ist klar festgelegt. Überall schießen Wolkenkratzer in die Höhe, und auch die Menschen spielen verrückt: alles was zählt, sind nur noch äußere Werte. Da werden Pudel frisiert, Wangen gestrafft und ganze Tierarten zwecks Fellverarbeitung in Mänteln ausgerottet. Sam Lowry ist unglücklich, er möchte diesem System entfliehen, aber es bleiben ihm einzig seine Träume, in denen er engelsgleich durch die Lüfte über einer silbern schimmernden Stadt gleitet und eine geheimnisvolle Frau trifft. Diese Sequenzen sind unterlegt mit Einspielungen des berühmten Samba-Klassikers „Aquarela do Brasil“, woraus sich auch der Titel ableitet. Durch einen Zufall entdeckt er die Frau aus seinen Träumen auch im wirklichen Leben: sie heißt Jill und gehört offenbar dem Widerstand an. Wie es kommen muss, verliebt er sich in Jill, doch diese verschwindet bald wieder aus seinem Leben. Als er erfährt, dass Jill verhaftet werden soll, lässt er sich befördern und geht einige Wagnisse ein, um seine Liebste aus den Klauen des Systems zu befreien.</p>
<p>In seinen Träumen bedrohen übermächtige Gegner sein engelsgleiches Idyll, gigantische Abrissbirnen verwüsten die silberne Stadt. Immer mehr ist Sam seinen Träumen ausgeliefert, die Grenzen zwischen der Realität und seinen Phantasien verschwimmen. Sams Rettungsversuch schlägt fehl, er wird festgenommen und Jill getötet. Aber er ist nicht in der Lage, ihren Tod einzugestehen, und verliert zusehends den Verstand. In seiner Vorstellung wird Sam von einer Gruppe von Terroristen befreit und kann mit einer quicklebendigen Jill in eine Art Paradies flüchten, während er in Wirklichkeit angefesselt auf seinem Verhörstuhl sitzt und von grellen Lampen angestrahlt wird. „Er ist entwischt“, bemerken die Verhörungsspezialisten resigniert, und in einem gewissen Maße hat der Universal-Chef Sid Sheinberg dann doch noch sein Happy End bekommen: denn Sam ist dem totalitären System entkommen, indem er verrückt geworden ist. Dort, wo Sam ist – in seinen Träumen nämlich – dorthin können ihm seine Feinde nicht mehr folgen.</p>
<p>Brazil ist eine klassische „Dystopie“, das Gegenteil einer Utopie. Das bedeutet, dass eine Welt dargestellt ist, in der sich alles zum Schlechten wandelt. Um dem totalitären System zu entfliehen, sind die Träume ein einziger Ausweg – doch dabei handelt es sich um ein Spiel mit dem Feuer, denn im Reich der Träume kann man sich auch schon mal leicht verlieren, wie Sam Lowry, der über den Verlust seiner großen Liebe verrückt wird. Gilliams Zukunftsvision zeichnet sich durch eine technologisierte, oberflächliche Welt aus, in der Moral und Mitgefühl keine Rolle mehr zu spielen scheinen. Jeder Einzelne erfüllt lediglich seinen Zweck im Machtapparat, und wer von der Norm abweicht, wird schnell mal zum Terroristen abgestempelt. Auch Sam Lowry ist zu Beginn des Films ein konformistischer Kleingeist, der aber eine Entwicklung zum Widerstandskämpfer und Regimefeind durchläuft. Sein Antrieb hierzu ist die unerfüllte, sehnsüchtige Liebe zu Jill. Somit erzählt Gilliam auch vom Kampf der Menschlichkeit gegen ein unmenschliches, mechanisiertes System. Dass Sam letztlich daran scheitert, seine Welt zu verändern, und sich deshalb eine Neue schaffen muss, in der all die Dinge möglich sind, von denen er nur träumen kann, zeigt wiederum den gepfefferten Pessimismus, dessentwegen sich Sid Sheinberg bis zuletzt gegen den Film gewehrt hatte.</p>
<p>Doch warum ist <em>Brazil</em> so entscheidend, dass es in dieser Liste auftauchen muss? Das liegt vor allem einmal daran, dass die Welt, die Gilliam darstellt, im Gegensatz zu manch anderen Zukunftsvisionen überaus realistisch ist. Denn trotz der von Edmund Stoiber geleiteten EU-Arbeitsgruppe zum Bürokratieabbau – bewegen wir uns nicht auf eine heillos bürokratisierte Welt zu? Und haben nicht längst Schönheits-Operationen, Pudel-Maniküre und Kleiderordnungen die westliche Hemisphäre erobert? Dadurch, dass sich alles immer schneller bewegt, wird auch alles oberflächlicher. Ob Menschen jemals zu solch oberflächlichen Abreißfiguren verkommen können wie in Gilliams Film – hoffentlich lautet die Antwort Nein. Aber wir sollten uns in Acht nehmen, dass aus Gilliams düsterer Zukunftsvision nicht irgendwann bittere Realität wird.</p>
<p>Von <strong>Mirko Lehmann</strong></p>
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		<title>Interview über Zukunftsfragen &#8211; in Deutschland und Italien</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 11:02:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko Lehmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von der italienischen Gastschülerin
Veronica Contucci
&#8230;
Was ist Zukunft? Wie kann man Zukunft definieren? Können wir überhaupt sagen, dass es Zukunft gibt?
&#8220;Ich denke niemals an die Zukunft. Sie kommt früh genug&#8221;, hat Einstein einmal gesagt. Aber zurück zu unserer Welt&#8230; Danke meiner starken Verbindungen zu Italien (weil ich Italienerin bin) und zu Deutschland (weil ich hier für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von der italienischen Gastschülerin</p>
<p><strong>Veronica Contucci</strong></p>
<p>&#8230;</p>
<p><strong>W</strong>as ist Zukunft? Wie kann man Zukunft definieren? Können wir überhaupt sagen, dass es Zukunft gibt?</p>
<p>&#8220;Ich denke niemals an die Zukunft. Sie kommt früh genug&#8221;, hat Einstein einmal gesagt. Aber zurück zu unserer Welt&#8230; Danke meiner starken Verbindungen zu Italien (weil ich Italienerin bin) und zu Deutschland (weil ich hier für ein Jahr wohne), kann ich euch ein Vergleich-Interview zwischen den zwei Staaten geben.</p>
<p>Ein Jahr weg von Italien, ist das nicht verrückt? Dachte ich auch&#8230; lest weiter um das zu verstehen!</p>
<p style="text-align: center;"><strong><em>Deutsche und italienische Schüler über Zukunftsfragen</em></strong></p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="199"><em>Wie siehst du Deutschlands Zukunft? Und Europas?</em></td>
<td width="192"><em>Come vedi il   futuro dell&#8217;Italia? </em><em>E   dell&#8217;Europa?</em></td>
<td width="192"><em>Übersetzung: Wie siehst du Italiens Zukunft? Und Europas?</em></p>
<p><em> </em></td>
</tr>
<tr>
<td width="199">
<p>Rebecca Molitor (Ema Gymnasium, 11.)</p>
<p>Ich glaube, dass Deutschland, obwohl das sehr viele   kritisieren, sehr gute Chanchen hat und dass man ja eigentlich eine sehr gute   Zukunft führen kann. Auch wenn Europa zum Beispiel sehr viele finanzielle   Probleme hat, glaube ich, dass die Politikale sehr viele kompetente Lösungen   dafür finden werden.</p>
<p>Lisa Schößler (EMA Gumnasium, 12.)</p>
<p>Ich denke, dass Deutschlands Zukunft ganz gut   aussieht im Vergleich zu dem Rest der Welt. Das soll nicht diskriminierend   sein, aber ich denke, dass Deutschland schon ein ziemlich gutes System hat   und es auf jeden Fall eine gute Zukunft haben wird.</p>
<p>Carolina Fenner (Tannenbusch Gymnasium, 13.)</p>
<p>Also ich glaube, dass die Globalisierung  voreinschreiten wird, dass Deutschland   immer internationaler wird und dass Europa noch eine wichtigere Rolle in der   Welt spielen wird, aber dass es auch immer wieder Kriesen geben kann, z.B. ist   der Euro ja im Moment nicht mehr gut. Es wird immer mal wieder große Probleme   geben.</p>
<p>Nils Jensen (Ema Gymnasium, 12.)</p>
<p>Ich glaube, dass Deutschland und Europa in der   letzten Zeit ziemlich viele Probleme zu bewältigen haben, gerade jetzt mit   Griechenland, und jetzt fängt auch Amerika an. Amerika ist auch langsam   Pleite und an der Wall Street gibt es dicke Proteste. Ich glaube, dass sie   vor dem Problem stehen werden, dass sie erst jetzt erkennen, dass dieses   Ideal der freien Marktwirtschaft, das in den letzten Jahren immer so   geheiligt wurde und immer als bestes System dargestellt wurde, langsam nicht   mehr funktioniert und das endlich mal Änderungen kommen müssen.</p>
<p>Florian Dalhausen (Ema Gymnasium, 12.)</p>
<p>Ich denke, dass Deutschland eine gute Zukunft hat.   Trotzdem glaube ich, die weltpolitische Rolle wird weniger wichtig im   Vergleich zu Staaten wie China oder Amerika.</p>
<p>Wie es mit Europa aussieht, weiß ich nicht. Die   Geschichte hat gezeigt, dass Bündnisse wie die EU meist irgendwann wieder   vergehen. Ich denke, dass Probleme wie die Eurokriese die Zukunft erschweren   können.</td>
<td width="192">
<p>Jessy   Simonini (Liceo Ginnasio Luigi Galvani, 4^G)</p>
<p>L&#8217;Italia   ha sicuramente un problema di classe dirigente, nel senso che purtroppo la   classe politica non riesce ad affrontare i veri problemi dei cittadini, però   credo che l&#8217;Europa abbia più opportunità e possibilità rispetto al nostro   Paese nel senso che se ci fosse un iniziativa comune potrebbero risolvere   molti dei problemi che ci sono adesso non solo dal punto di vista politico,   ma anche da quello più globale possibile. Penso che il futuro dell&#8217;Europa   sarà un futuro positivo, se gli stati riusciranno a collaborare e a non   innalzare barriere o fronti bilaterali come succede in questo ultimo periodo.</p>
<p>Maddalena   Landi e Isabella Di Lao (Liceo Ginnasio Minghetti, 2^ Liceo, Liceo Ginnasio   Galvani, 4^i)</p>
<p>M:   Sinceramente&#8230; la vedo molto molto dura. Per come sta andando adesso stiamo   attraversando un periodo molto buio. Penso che potrebbe cominciare un secondo   medioevo, e che le prospettive non sono per niente brillanti</p>
<p>I: è   abbastanza chiaro che siamo in un periodo molto critico per la storia   dell&#8217;Italia, che però sembra aver avuto solo momenti critici. Le possibilità   secondo me sono due: quella di una sorta di secondo Medioevo, in cui   tecnicamente secondo me siamo già, e quindi potremmo sperare in un secondo   Rinascimento, che però temo la nostra generazione non vedrà mai; oppure,   l&#8217;opzione più drastica, arriveremo ad un crollo generale del sistema, non   solo italiano ma penso mondiale, e si ricomincerà da capo, quasi come quando   è crollato l&#8217;Impero Romano</p>
<p>M: molti   Paesi all’interno dell’Europa, come Francia, Inghilterra e Germania,   rimarranno forti anche nel futuro, ma altri che andranno completamente allo   sbaraglio. Ricomincerà un altro ciclo storico: un ritorno ad un mondo   organizzato con la potenza dominante, e il resto sottomesso.</p>
<p>I: io   credo che il problema che affligge l’Italia non sia circoscritto al nostro   Paese, ma che affligga in generale tutto il mondo, quindi anche gli altri   paesi europei passano e passeranno un momento difficile</p>
<p>Francesco   Ruggeri e Lorenzo Castello (Rappresentanti al Liceo Ginnasio Galvani)</p>
<p>F: Per   quanto riguarda l’Italia, credo che ci sia necessità, al di là delle   politiche europee, di un rinnovamento della struttura della politica, cioè le   idee sulle quali la politica si basa. In Italia manca totalmente il principio   di meritocrazia, soprattutto per quanto attiene alle strutture pubbliche,   alla pubblica amministrazione, fino ai dipendenti statali. In Italia non è   possibile, salvo casi eccezionalissimi, licenziare dipendenti pubblici, e   questo favorisce sicuramente una certa nulla facenza e una tendenza a   diminuire il più possibile la produttività, che si tenta sempre di limitare,   ponendo ed esaltando i diritti dei singoli lavoratori. Ripartire rilanciando   una struttura di tipo aziendale e privatista nella macchina dello Stato, che   invece sta mantenendo ancora una vecchia struttura di stampo   democristiano-comunista, che non è ormai al passo col resto del mondo   globale, come le principali potenze europee. È proprio lo stampo sbagliato,   cercare sempre lo scontro con chi è una figura di riferimento più alta,   invece che mettersi a lavorare sodo, è sempre un protestare e invocare   diritti, invece bisogna essere capaci di rimboccarsi le maniche, dimenticando   almeno per il momento i propri privilegi e il proprio tornaconto, lavorando   per la crescita della comunità. Invece qui in Italia si tende a fare tutto il   possibile per far si che il proprio orticello vada avanti; è una mentalità   molto generalizzata ma che si verifica in maniera più plateale che manifesta   nelle strutture pubbliche, dove il controllo da parte delle gerarchie è   minimo, e va a finire che, soprattutto anche al Sud, chi non vuole lavorare   riesce a farlo senza problemi e a prendere soldi, senza contribuire alla   produttività del Paese.</p>
<p>L: sono   d’accordo con Rugg. per quanto riguarda la mancanza di meritocrazia; le   capacità della singola persona non vengono valorizzate in nessun modo, e si   da solo peso alle raccomandazioni o alle conoscenze, e questo favorisce la   decadenza dei valori in cui viviamo ora, soprattutto per i giovani. Anche la   televisione e in generale il bombardamento mediatico che subiamo oggi ci pone   degli stereotipi che inconsciamente emuliamo che portano valori completamente   diversi da quelli a cui eravamo abituati, quelli trasmessi dai nostri   genitori e dai nostri nonni.</p>
<p>F:   decadenza dei valori che tra l’altro parte dalla scuola, dal momento scolastico   nel quale abbiamo un calderone di insegnanti capaci ma purtroppo messi   assieme a degli incompetenti ai quali lo Stato, magari venti o trent’anni fa,   decise di garantire uno stipendio senza andare a verificare la qualità a la   capacità d’insegnamento di queste persone. Questa presenza di depressi   svogliati all’interno del corpo docenti si riflette di conseguenza sugli   studenti, che non vengono sufficentemete motivati. Non è restituendo gli otto   miliardi di euro sottratti alla scuola pubblica con la riforma Gemini che si   risolverebbero i problemi maggiori, ma attuando una politica radicale che   vada ad analizzare la qualità dell’insegnamento e i piani di studi di tutti i   vari corsi, tentanto di modernizzarli un po’ con i tempi. In Italia ancora   non esistono nei licei studi di carattere economico, quando si continua ad   imporre lo studio del latino e al tempo stesso non c’è ancora uno sbocco   verso il lavoro, verso la concretezza.</p>
<p>F: in   questo periodo, con la crisi greca e con l’imminente crisi spagnola, e   italiana, la moneta comune viene un po’ messa in discussione; anche il nostro   presidente del consiglio ha detto che l’Euro è stata una scelta poco   opportuna. Ci stiamo rendendo conto che forse manca un’alleanza di carattere   politico, e che quella economica non sia più sufficiente, ed è questo a cui   stanno lavorando i premier Merkel e Sarkozì. L’Europa è veramente legata con   un filo, basta qualche scossone a livello finanziario e tutto si ripercuote   sull’economia dei singoli stati.</p>
<p>L:   l’Europa è molto debole rispetto alle altre potenze mondiali, affermatesi   negli ultimi tempi. L’Euro è ancora una moneta debole rispetto al Dollaro.   Siamo ancora indissolubilmente legati al mercato finanziario, dovremmo   presentarci al mondo come una forza unita.</p>
<p>F: c’è   necessità di un’intesa che vada al di là della moneta comune, un governo   europeo, un governo dell’Euro, perché ora i capi dei vari stati si fanno   promesse in maniera assolutamente informale.</td>
<td width="192">
<p>J: Italien hat ein Problem mit seiner Regierung,   weil diese sich nicht den wichtigen Problemen der Bürgern stellt. Ich glaube   aber nicht, dass Europa mehr Möglichkeiten im Vergleich zu unserem Land hat.   Wenn sie jedoch eine gemeinsame Initiative einführen würden, könnten viele   unserer Probleme und auch die in den ganzen Welt, gelöst werden.</p>
<p>Europas Zukunft wäre, meiner Meinung nach,   positiver, wenn die einzelnen Staaten zusammen arbeiteten und es schaffen   würden, Grenzen abzubauen.</p>
<p>M: Eigentlich sehe ich sie ganz schwarz. Die Zeit,   in der wir uns befinden, ist sehr schwer. Ich glaube, es könnte einfach ein   zweites Mittelalter anfangen.</p>
<p>I: Es ist ganz klar, dass wir in einer kritischen   Phase unsere Geschichte sind. Es gibt, meiner Meinung nach, zwei   Möglichkeiten: entweder ein zweites Mittelalter, in dem sind wir, glaube ich,   schon jetzt; und eine zweite Renaissance, die aber unsere Generation nicht   kennen wird; oder, die drastischste Möglichkeit, dass es zu einem   Zusammenbruch des gesamten Systemens kommt, nicht nur in Italien, sondern in   der ganzen Welt und wir müssen wieder von Anfang anfangen.</p>
<p>M: Viele Länder in Europa, wie zum Beispiel   Frankreich, England und Deutschland, werden auch in der Zukunft stark   bleiben. Andere Länder werden alles aufs Spiel setzten. Eine neue Zeit   beginnt: eine Welt mit einer starken Macht, dem der Rest untertan ist.</p>
<p>I: Ich glaube, dass das Problem, das Italien   belastet, nicht nur auf unser Land begrenzt ist; die ganze Welt ist davon   belastet. Deshalb glaube ich, dass auch die anderen europäischen Ländern   nicht so gute Zeiten verbringen (werden).</p>
<p>F: Ich glaube, dass in Italien eine neue politische   Struktur nötig ist; und zwar die Grundlagen der Politik. In Italien ist das   Leistungsprinzip total fehlend, meistens in staatlichen Institutionen, in der   öffentlichen Verwaltung, vom Chef bis zum staatliche Arbeitnehmer hin. In   Italien ist es nicht möglich, außer in außergewönlichen Fällen, staatliche   Arbeitnehmer zu entlassen. Das fördert eine bemerkbare Tendenz, den ideellen   Wert der Arbeit herabzusetzen. Arbeit selbst wird immer mehr beschränkt   wärend die Rechte der Arbeiter hervorgehoben   werden. Wenn es wieder neue Betriebliche- und Privatstrukturen gibt, dann   kann der Staat besser funktionieren. Jetzt hat er nämlich immer noch eine   alte demokratisch-christliche, kommunistische Struktur, die nicht mehr   geeignet für den Rest der Welt ist.</p>
<p>Die Staatsfrom ist das, was falsch ist,   z.B. immer versuchen, mit der höheren Ansprechperson zu streiten, statt   richtig zu arbeiten. Immer nur streiken und von Rechten reden, statt einmal   richtig zu schuften. Man sollte seine Privilegien und Vorteile, zumindestens   für diesen Moment, vergessen und das Wachstum der Gemeinschaft fördern. Im   Gegenteil dazu, in Italien, macht man nur das, was einen selbst weiterbringt.   Das ist eine sehr verallgemeinerte Mentalität, die aber vor allem in   staatlichen Institutionen zu spüren ist zeigt, wo die Hirarchische Kontrolle   minimal ist. Dazu passiert es, vor allem in Süditalien, dass wer offiziell   nicht arbeiten will, das ohne Probleme machen kann, aber trotzdem noch   anderweitig Geld verdient, ohne damit zur Staatsproduktivität beizutragen.</p>
<p>L: Ich bin mit Francesco&#8217;s Meinung über   das fehlende Leistungsprinzip in Italien einverstanden. Wichtig sind nur die   Abstammung und Beziehungen. Auch Fernseher und andere Einflüsse der Medien,   die auf uns niederprasseln und die wir erleiden müssen, impfen uns Stereotype   ein, denen wir unbewusst nacheifern. Diese haben aber andere moralische Werte   als die, die uns unsere Eltern und Großeltern beigebracht haben.</p>
<p>F: Wir haben einen Wertniedergang, der   in der Schule anfängt, in der sehr viele geeignete Lehrer sind, aber auch   viele Laien, denen der Staat monatlich ein Gehalt zahlt, ohne zu die   Qualitäten und Kapazitäten von diesen Leuten zu überprüfen. Diese Anwesenheit   von Deprimierten und Lustlosen spiegelt sich in den Schülern wieder, die   nicht genug motiviert werden. Es ist nicht mit 8 Milliarden Euro mehr getan,   die nach der Gelmini-Reform der staatlichen Schule abgenommen worden sind,   dass die wichtigen Problemen gelöst werden. Man benötigt hingegen eine   radikale Analyse der Unterrichtsqualität, um den Unterricht auch ein bisschen   moderner zu gestalten. In Italien gibt es noch nicht Wirtschaft als Fach im   Gymnasium, aber Latein wird allen Schülern noch weiter aufgedrängt: Moderne   Fächer, die für ein Studium wichtig sind, fehlen noch.</p>
<p>F: In dieser Zeit, mit der griechischen   Krise und den bevorstehenden italienischen und spanischen Krisen, bei denen   auch die gemeinsame Münze wird in Frage gestellt wird, hat unser   Ministerpräsident (Berlusconi) gesagt, dass der Euro eine unangemessene   Entscheidung war. Wir werden uns nun darüber klar, dass wir auch eine   ökonomisches Bündniss brauchen. Daran arbeiten gerade die Ministerpräsidenten   Sarkozì und Merkel. Europa ist wirklich nur noch mit einem Draht verbunden:   ein finanzieller Schlag und alles erschüttert die Wirtschaft der einzelnen   Staaten.</p>
<p>L: Europa ist sehr schwach im Vergleich   zu anderen weltlichen Mächten. Der Euro ist schwächer als der Dollar. Wir   sind immer noch unauflöslich mit den Finanzmärkten verbunden, wir sollten   stärker zusammen arbeiten.</p>
<p>F: Eine europäische finanzielle   Regierung ist zur Zeit nötig, eine sogenannte Euroregierung, weil jetzt die   Regierungen der einzelnen Staaten Versprechungen, in einer völlig informellen   Weise machen.</td>
</tr>
<tr>
<td width="199"><em>Denkst du, dass deine Zukunft in die   Stadt wo du jetzt wohnst sein wird?</em></td>
<td width="192"><em>Pensi che in futuro continuerai a vivere nella città in cui vivi   adesso?</em></td>
<td width="192"><em>Denkst du, dass deine Zukunft in die   Stadt wo du jetzt wohnst sein wird?</em></td>
</tr>
<tr>
<td width="199">
<p>Rebecca: Also erstmal werde   ich ins Ausland gehen und dann in eine andere Stadt, aber ich könnte mich   vorstellen, später wieder zurück nach Bonn zu kommen&#8230; aber erstmal noch   nicht.</p>
<p>Lisa: ich werde auf jeden   jeden jeden Fall in Deutschland bleiben; vielleicht nicht in Bonn, aber das   weiß ich jetzt noch nicht genau. Mir gefällt es in Deutschland sehr gut, ich   fühle mich hier sehr wohl und ich möchte hier auf jeden Fall wohnen bleiben.</p>
<p>Carolina: Nein, auf keinen   Fall werde ich hier in meine Stadt bleiben. Ich habe schon zu lange in Bonn   gewohnt.</p>
<p>Nils: ich habe eigentlich überhaupt   keine Ahnung. Bonn ist eigentlich schoen, aber es gibt, denke ich mal, wo   auch ein bisschen mehr los ist. Ich weiss nicht. Es waere, glaube ich, kein   Absturz, hier zu bleiben, aber sonst, ja&#8230;</p>
<p>Florian: Das weiß ich noch   nicht, ich bin offen für alles. Nach meinem Austausch nach Neuseeland kann   ich mir auch gut vorstellen irgendwann auszuwandern!</td>
<td width="192">
<p>Jessy: No, penso di no, vorrei andare in Francia</p>
<p>Maddalena:   no, penso di no, io è già da molto tempo che sto pensando non solo di   studiare all’estero, ma proprio di trasferirmi in pianta stabile, perché in   un Paese come l’Italia non vedo nessun riscontro positivo ai desideri dei   giovani. E mi dispiace tantissimo, perché io vorrei restare.</p>
<p>Isabella:   il mio desiderio sarebbe di rimanere qua, a studiare ma anche a vivere. Però   la possibilità che mi si presenta con la sezione che faccio di poter andare a   vivere in Germania mi conforta molto, per il caso, probabile, di non trovare   le condizioni per vivere bene in Italia. Per il momento voglio rimanere in Italia   e fare ciò che si può fare per migliorare le condizioni comuni, ma i problemi   sono in scala così grande, che mi conforta l’idea di avere una via di fuga.</p>
<p>Nina:   Beh, sicuramente Bologna, all’interno dell’Italia, è una delle città che ti   da più possibilità di studio… però, prendendo il diploma tedesco, magari   sarebbe utile usarlo. Non mi dispiacerebbe trovare una maniera di essere in   relazione con tutte e due, un lavoro che mi mantenga in contatto sia con la   Germania che con l’Italia… l’idea di rimanere completamente chiusa qui dentro   mi deprime, l’Italia è bella, Bologna mi piace, ma qui non c’è spazio per noi</p>
<p>Francesco:   il mio futuro sicuramente non sarà qui a Bologna, perché sto cercando di dare   continuità al percorso cominciato qui al Galvani, e di studiare in   Inghilterra.</p>
<p>Lorenzo:   non credo che rimarrò qui a Bologna, anche se è una città che mi piace molto,   perché in Italia non c’è l’opportunità di lavoro che cerco, perché l’Italia   non favorisce i giovani quanto dovrebbe, e quindi andrò in un paese che   apprezza le nostre potenzialità.</td>
<td width="192">
<p>J: Nein, ich glaube nicht.   Ich möchte nach Frankreich gehen.</p>
<p>M: Nein, ich glaube nicht.   Ich denke schon seit laengerem daran, nicht nur im Ausland zu studieren,   sondern dort auch zu leben, weil ich in einem Land wie Italien keine   Moeglichkeiten sehe, meine Wuensche zu erfuellen. Das tut mir aber eigentlich   sehr Leid, weil ich Italien wirklich liebe.</p>
<p>I: Mein Wunsch ist es, hier   zu studieren und zu leben. Aber die Möglichkeit, die ich von meiner Schule   erhalte, auch einmal in Deutschland zu studieren, gefaellt mir als   Alternative sehr. Momentan will ich hier bleiben und versuchen, die   Bedingungen fuer alle zu verbessern. Dieie Probleme sind jedoch so   zahleìreich und groß, dass es eine Erleichtung ist, einen Fluchtweg zu haben.</p>
<p>Nina: Bologna (in Italien)   ist eine der Städte mit der größten Universitätenauswahl&#8230; aber vielleicht   wuerde es sich lohnen, ES ZU BENUTZTEN???, weil ich das deutsche Zertifikat   kriegen werde. Ich wuerde gerne einen Job finden, der mich mit beiden   Laendern, Deutschland und Italien, verbindet&#8230; Die Perspektive, hier total   beschlossen (???) zu bleiben, deprimiert mich: Italien ist schön, ich mag   Bologna, aber hier gibt es keinen Platz für uns.</p>
<p>F: Meine Zukunft wird sicher   nicht in Bologna sein; ich wuerde gerne meinen hier in Galvani angefangenen   &#8220;Weg&#8221; woanders fortsetzen und in England studieren..</p>
<p>L: Ich glaube, dass ich nicht   hier in Bologna bleiben werde, obwohl ich die Stadt sehr mag. Generell gibt   es in Italien nicht die Jobmöglichkeiten, die ich suche. Italien fördert   naemlich Jugendliche nicht in dem Maße, wie es das eigentlich sollte. Deshalb   werde ich irgendwo hingehen, wo unsere Leistungsfähigkeit mehr geschätzt   wird.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Ich liebe mein Heimat, und meine Stadt, aber ohne Zukunft kann man nicht leben.</p>
<p>Und jetzt etwas anderes:</p>
<p><strong><em>Was Denkst du über den Weltuntergang im Dezember 2012? Was glaubst du was die neue wichtigste Erfindung in den nächsten 40 Jahren sein konnte?</em></strong></p>
<p><em> </em></p>
<p>Bei diesen Fragen, hab ich leider fast immer die selbe Antworten bekommen. Ja, Jungendliche in Deutschland und in Italien sind eigentlich nicht soo unterschiedlich von einander, wir sind doch alle Kinder Europas. An den Weltuntergang glauben die meisten von uns nicht<em>:</em></p>
<p>&#8220;Ich denke, das ist Quatsch. Ich glaube nicht an der Weltuntergang 2012.&#8221; (Carolina)</p>
<p>&#8220;Halte ich für Quatsch. Ich weiss nicht. Also wir können zumindest sagen, dass wenn es so wäre, dann hätte uns die Regierung das nicht mitgeteilt. Aber sonst, ich weiss nicht, es gibt keine Sachen die mich dazu veranlassen, das zu glauben.&#8221; (Nils),</p>
<p>&#8220;Eine super Gelegenheit, um ein Party zu machen! (lacht). Spaß beiseite; ich bin nicht genug informiert, aber ich glaube nicht daran. Es sei denn, es würde ein kosmischer Strahl gegen die Erde kommen, der aber nicht vorhergesehen wurde.&#8221; (= &#8220;<em>Un’ottima opportunità per fare un gran festino! (ride). No, scherzi a parte, non sono informato, ma non credo nella fine del mondo, a meno che non arrivi un raggio cosmico che ci disintegri, che comunque non è previsto.&#8221; </em><em>Lorenzo</em>)</p>
<p>&#8220;In der Vergangenheit sind schon so viele Weltuntergänge vorhergesehen worden. Zum Beispiel bei den Zeugen Jehovas, die immer wieder Weltuntergänge ankuendigen, um neue Mitglieder zu bekommen; ist das nicht nur eine andere typische menschliche Lösung, dem Leben einen Sinn zu geben? Damit haben sie schon ein Film gemacht und sicher werden sehr viele Partys organisiert, damit irgendjemand Geld verdient. Das ist ein hundertste Episode, um Geld zu machen&#8221; <em>(= &#8220;come sono state predette tante altre fini del mondo nel passato, se pensiamo soltanto ai testimoni di Geova che continuano ad invocare fini del mondo per raccogliere adepti, ed è quindi anche questa un’altra delle tipiche soluzioni umane per dare un senso? </em><em>Intanto ci hanno fatto un film, ci faranno un sacco di feste, qualcuno ci guadagnerà sicuramente dei soldi. È un ennesimo episodio per fare soldi.&#8221; Francesco) L: andiamo al festino insieme?</em></p>
<p>&#8220;Ich glaube, dass sie die Mayaschriften falsch interpretiert haben, die einfach astronomische Phasen analysiert hatten und 2012 als das Ende einer dieser Phasen prognostiziert hatten, nicht das Ende der Welt.&#8221; <em>(= &#8220;Credo che abbiano interpretato abbastanza male gli scritti dei Maya, che avevano analizzato le fasi astronomiche, e avevano predetto per il 2012 la fine di una di queste fasi, non la fine del mondo.&#8221;</em> Nina)</p>
<p>Und Erfindungen: &#8220;Irgendetwas mit Energie wird erfunden.&#8221; (Rebecca), &#8220;Ich glaube, dass alles mehr &#8220;robotermäßig&#8221; wird.&#8221; (Carolina),  &#8220;Vielleicht kriegen wir ja einmal saubere Energie. Das wär’ doch mal was.&#8221; (Nils)</p>
<p>Nicht nur über Energie, sondern auch über Kommunikation und zwischenmenschliche Beziehungen wird nachgedacht, z.B. ob in der Zukunft alles viel schneller laufen wird, wie weit Facebook unser Leben bestimmen wird, usw…</p>
<p>Keiner hat sich gefragt, ob wirklich etwas Wichtiges in den nächsten 40 Jahren passieren wird…  &#8220;Jetzt fällt mir ein, dass in dem Film &#8220;Zurück in der Zukunft&#8221;, von 1985, die Hauptfiguren durch die Zeit reisen und in Amerika von 2005 ankommen, das mit Raumschiffen statt Autos gezeigt wird. Deshalb denke ich, dass in den nächsten 40 Jahren gar nichts passieren wird, das unser tägliches Leben verändert!&#8221; <em>(= Pensandoci, nel film “Il ritorno al futuro”, del 1985, i protagonisti viaggiano nel tempo e arrivano in un’America del 2005, che viene dipinta con astronavi volanti al posto di automobili; quindi penso che nei prossimi quarant’anni non succederà nulla che cambierà la vita quotidiana delle persone.&#8221; Isabella)</em></p>
<p>Insgesamt, kann man sagen, dass die Italiener umfangreicher geantwortet haben (unsere &#8220;ridondante Retorica&#8221;). In schlechteren Zeiten redet man generell mehr als in guten Zeiten, es ist einfacher sich zu beschweren. Brandaktuell sind die schnellen Anderungen in Italien aufgrund der neuen politischen Entwicklung, der Rücktritt von Berlusconi lässt wieder die Sonne über Italien scheinen.</p>
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		<title>Wie Hollywood unsere Zukunft sieht</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 11:01:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko Lehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ema Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Frisch getippte Highlights]]></category>
		<category><![CDATA[Hingeschaut]]></category>
		<category><![CDATA[Leitthema - ZUKUNFT]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Zukunftstheorien aus modernen Fimen -
In den heutigen Hollywood-Filmen werden viele Theorien dargestellt, wie unsere Zukunft aussehen könnte. Es gibt Katastrophenfilme, Roboterfilme und Filme über Zeitreisen, in denen es ganz unterschiedliche Ansichten der Zukunft gibt. Wir haben uns mit vier solchen Filmen beschäftigt und einen Überblick geschaffen, was davon realistisch ist und welche Theorien eher unwahrscheinlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zukunftstheorien aus modernen Fimen -</p>
<p>In den heutigen Hollywood-Filmen werden viele Theorien dargestellt, wie unsere Zukunft aussehen könnte. Es gibt Katastrophenfilme, Roboterfilme und Filme über Zeitreisen, in denen es ganz unterschiedliche Ansichten der Zukunft gibt. Wir haben uns mit vier solchen Filmen beschäftigt und einen Überblick geschaffen, was davon realistisch ist und welche Theorien eher unwahrscheinlich sind.</p>
<p><em>The Time Machine (2002)<br />
</em></p>
<p>In dem Zukunftsfilm „The Time Machine“ werden verschiedene Theorien der Zukunft gezeigt. Es fängt damit an, dass Emma, die Freundin von Alexander Hartdegen, einem Dozent aus New York, bei einer Verabredung mit ihm im Park von einem Räuber getötet wird. Vier Jahre später erfindet Hartdegen eine Zeitmaschine und reist damit in die Vergangenheit, um seine Freundin zu retten. Doch dies scheitert mehrmals. Mit der Erkenntnis, dass man das Schicksal nicht beeinträchtigen kann, reist er dann in die Zukunft – und dies gleich mehrere Male. Seine erste Station spielt in der frühen Zukunft im Jahre 2030. Dort sieht er Bauplanungen für einen Mondpark, Auskunftsgeräte, die mit allen Datenbanken der Erde verbunden sind, und andere High-Tech-Maschinen. Die Menschen in der Zukunft gehen jedoch davon aus, dass Zeitreisen nicht möglich sind. Nach unserer Meinung wird es High-Tech-Geräte wie Super-Roboter wahrscheinlich noch nicht um 2030 geben, vielleicht eher noch ein halbes Jahrhundert später. Doch bestimmt wird es bis dahin einige Fortschritte in der Forschung und Technik geben, da die Wissenschaftler intensiv an neuen Erfindungen und Entwicklungen arbeiten. Im Jahr 2037, also sieben Jahre später, wird das Mondprojekt namens Lunar Luxuspark vollendet. Da es einen Unfall auf dem Mond gab, fällt der Mond auf die Erde, die Menschen werden evakuiert. Dies ist sehr weit hergeholt und sehr unlogisch. Von der Polizei verfolgt, flüchtet Hartdegen in dieser Katastrophensituation zur Zeitmaschine und reist weiter. Er landet im Jahre 802.701, wo zu seiner Verwunderung die Zeit wieder „zurückgespult“ ist. Die Behausungen, in denen die Menschen wohnen, sind wie Muscheln geformt und an steile Berge gehängt. Außerdem sprechen nur noch wenige Menschen Hartdegens &#8220;Sprache&#8221;, die zu dieser Zeit genannte Steinsprache. Nach einiger Zeit erfährt er, dass es gefährliche Kreaturen gibt, die aus der Unterwelt kommen und die oberirdischen Menschen mithilfe von Blasrohren und Seilen in die Unterwelt transportieren um sie aufzufressen oder zu Monstern entwickeln. Es ist auch sehr unwahrscheinlich, dass es tatsächlich ein solches Riesenunglück geben wird, sodass die Kultur von neuem anfängt. So welche &#8220;Monster&#8221; wird es sehr wahrscheinlich auch nicht geben, sie existieren eher in den Gedanken der Alien und Fantasy Fans. Die Theorien im Film sind sehr interessant, auch wenn manches auch in der Zukunft wohl kaum real umsetzbar zu sein dürfte.</p>
<p><em>I,Robot (2004)<br />
</em></p>
<p>Der Film spielt in Chicago im Jahre 2035. Mittlerweile werden Roboter als Arbeiter und Helfer eingesetzt. Sie sind mechanische Wesen mit künstlicher Intelligenz. Die Roboter sind so programmiert, dass sie jedem Menschen gehorchen müssen, aber keinem Schaden zufügen können. Zusätzlich sind sie dazu verpflichtet, ihre eigene Existenz zu bewahren. Als der Chef der Entwicklerfirma U.S. Robotics, Dr. Lanning, tot aufgefunden wird, denken alle an Selbstmord. Nur der Polizist Del Spooner ist der Überzeugung, dass er von einem Roboter ermordet wurde. Der von ihm verdächtigte Roboter, der sich selbst Sonny nennt, ist Typ der neuen Roboterreihe NS-5. Spooner findet heraus, dass Sonny im Gegensatz zu den anderen Robotern nicht mit dem Zentralcomputer V.I.K.I, einem intelligenten Controller der Geböude und Roboter von U.S.R. verbunden ist. Damit hat er auch auch als einziger die Chance , sich seinen Befehlen zu widersetzen. Zusätzlich hat er auch als einziger eigene Gefühle und Emotionen entwickelt, die er aber noch nicht vollständig steuern kann. Während Roboter mehrmals versuchen Spooner umzubringen, findet er heraus, dass der Chef von U.S.R., Dr. Lanning vom Zentralcomputer V.I.K.I., welcher das ganze Gebäude steuert, in seinem Büro gefangen gehalten wurde. Schließlich wusste er keinen Ausweg mehr und beauftragte Sonny ihn umzubringen. Spooner verbündet sich mit Sonny und versucht die Roboter aus der Kontrolle von V.I.K.I. zu befreien und zu verhindern, dass der Zentralcomputer mit seinen gehorsamen Helfern die Weltherrschaft an sich reißt. Am Ende zerstören Spooner und Sonny das Zentrum von V.I.K.I. und sorgen dafür, dass die Roboter wieder zu ihrem normalen Verhalten zurückkehren. Dass ein Computer ein Gebäude steuert kann ich mir im Jahre 2035 noch nicht vorstellen, doch in einem halben Jahrhundert ist dies eventuell möglich. In der Zukunft werden Roboter und Maschinen mehr unseren Alltag bestimmen, aber dass sie einen eigenen Willen, Gefühle und Emotionen entwickeln, ist sehr unwahrscheinlich. Auch dass sie die Weltherrschaft an sich reißen wollen, um die Menschheit zu beschützen, ist eher unlogisch. Außerdem ist die Entwicklung von Robotern, die so funktionieren wie im Film, noch nicht sehr weit vorgeschritten.</p>
<p><em>2012 (2009)<br />
</em></p>
<p>Der Film „2012“ spielt, wie der Name schon sagt, in der frühen Zukunft. Er handelt von Naturkatastrophen, die im Maya-Kalender vorhergesagt wurden, und angeblich die Erde zerstören werden. Dieser Kalender endet am 21. Dezember 2012 mit dem Weltuntergang. Wissenschaftler messen deutlich erhöhte Temperaturen der Erdkruste und außergewöhnlich starke Sonneneruptionen und bestätigen damit, dass ein größeres Unglück bevorsteht. Außerdem soll es zahlreiche Vulkanausbrüche und Erdbeben geben. Die tektonischen Platten beginnen sich aufzulösen und man fängt an große Gebiete vollständig zu evakuieren. Der Präsident der USA veranlasst riesige Archen in China zu bauen, da eine Flut, wie es sie noch nie gab, erwartet wird. Die Archen sind Ergebnisse neuartigster Technik und als sehr luxuriöse U-Boote eingerichtet. Nach einer Woche beruhigt sich der neue riesige Ozean und die Archen nehmen Kurs auf Afrika, den einzigen Kontinent, der von den Naturkatastrophen verschont und angehoben wurde. Die Drachenberge in KwaZulu-Natal (Afrika)sind nun der neue höchste Punkt der Erde. Es war laut Regierungssprecher kein Weltuntergang, sondern lediglich ein Neuanfang.  Der Film ist an manchen Stellen sehr unlogisch, aber die Idee ist gar nicht so abwegig, dass die Erde durch Naturkatastrophen zerstört wird. Dies wird jedoch nicht schon in einem Jahr geschehen, sondern vermutlich erst in Tausenden von Jahren, da wir unseren blauen Planeten immer mehr durch Abgase und Umweltverschmutzung gefährden. Im Film gibt es ein Happy End, doch wer weiß, wie wir reagieren werden, wenn dieser Zustand wirklich eintreten wird.</p>
<p><em>Planet der Affen: Prevolution (2011)<br />
</em></p>
<p>Nach dem Roman „Planet der Affen“ von Pierre Boulle und dessen zahlreichen Verfilmungen in den 70ern und 2001 folgt nun die Verfilmung der Vorgeschichte (Prevolution). Im Film wird gezeigt, wie die Affen es schaffen, die Welt zu erobern. Im Gegensatz zu den anderen Filmen, in denen es nur um die Affen-Herrschaft geht. Der Film spielt in der Zukunft, allerdings ist nicht klar, wann. Will Rodman, ein junger Wissenschaftler, arbeitet in einem Pharmaunternehmen und entwickelt eine Medizin namens ALZ-112, die Alzheimer-Kranken helfen soll ihr Gedächtnis zu verbessern, um ein schöneres Leben zu führen. In seiner Firma wird mit Affen experimentiert, die auch nach mehreren Testversuchen Fortschritte zeigen, d.h., dass sie zum Beispiel schnell Puzzle lösen können. Da die sehr intelligente Affenfrau Bright Eyes ausbricht und den Menschen gegenüber sehr aggressiv wird muss ein Mitarbeiter sie erschießen. Die Untersuchungen für ALZ-112 werden abgeschlossen. Will nimmt den Sohn von Bright Eyes mit, damit er nicht getötet wird und tauft ihn mit auf den Namen Caesar. Er stellt später fest, dass die Intelligenz weiter vererbt wurde, sodass auch Caesar außergewöhnlich intelligent ist. Außerdem verabreicht Will  seinem Vater Charles, der unter Alzheimer leidet das Medikament ALZ-112 und stellt fest, dass sein Vater zum ersten Mal seit vielen Jahren richtig glücklich ist.  Lange lebt er ohne Probleme mit Caesar unter einem Dach. Doch als Caesar eine Auseinandersetzung mit dem Nachbarn hat, wird er in ein Tierheim verbannt. Auch Charles wird immer kranker da sein Körper Antikörper gegen ALZ-112 gebildet hat. Er weigert sich das neuere, aggressivere Medikament ALZ-113 zu nehmen und stirbt. Caesar sieht wie die Affen wirklich behandelt werden und klaut daraufhin ein paar Medikamente aus Wills Wohnung. Danach versprüht er sie in den Käfigen sodass alle Affen intelligenter werden. Sie brechen in der Nacht aus und wollen über die Golden Gate Bridge flüchten. Auf der Brücke kommt es zu einem erbitterten Kampf zwischen Affen und Polizei, bei dem jedoch die Affen keine großen Verluste erleiden. Der Nachbar Hunsiker, der sich mit ALZ-113 angesteckt hatte, reist nun nach Europa, von wo aus sich das tödliche Virus über die ganze Menschheit ausbreitet. Wir halten den Film nicht für realistisch, da es noch lange dauern wird, einen Stoff zu entwickeln, der die Intelligenz steigert. Außerdem glaube ich nicht, dass es die Affen danach schaffen würden, auszubrechen, zu flüchten und Kämpfe gegen gut bewaffnete Polizei zu gewinnen. Auch wenn ein solches Virus tatsächlich ausbrechen würde, könnte ich mir nicht vorstellen, dass die Menschheit es nicht unter Kontrolle bekommt, da es schon viele Krankheiten oder Viren auf der Welt gab, die ohne sehr viele Opfer bewältigt werden konnten.</p>
<p><strong>Julian Roth, Lennart Heydweiller</strong></p>
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		<title>Franca Geich-Gimbel</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 11:01:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko Lehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Wir stellen uns vor]]></category>

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		<description><![CDATA[Name: Franca Geich-Gimbel
Stufe: 9
Geburtstag: 30.12.1996
Ich höre gerne Musik und gehe manchmal auf Konzerte oder Festivals. Seit kurzem spiele ich auch Gitarre. Mit meinen Freundinnen gehe ich natürlich oft shoppen, spiele mit ihnen aber auch Volleyball im Verein. Außerdem mag ich es zu Fotografieren
Ich mache beim EMA- Magazin mit, weil ich gerne lese und schreibe.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Name: Franca Geich-Gimbel</p>
<p>Stufe: 9</p>
<p>Geburtstag: 30.12.1996</p>
<p>Ich höre gerne Musik und gehe manchmal auf Konzerte oder Festivals. Seit kurzem spiele ich auch Gitarre. Mit meinen Freundinnen gehe ich natürlich oft shoppen, spiele mit ihnen aber auch Volleyball im Verein. Außerdem mag ich es zu Fotografieren</p>
<p>Ich mache beim EMA- Magazin mit, weil ich gerne lese und schreibe.</p>
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		<title>Veronica Contucci</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 11:01:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko Lehmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Name: Veronica Contucci
Alter: 17
Wohnort: Bonn, Tannenbusch; Geburtstort: Rom
Klasse: 12, Ema-Gymnasium
Warum ich beim EMA-Magazin bin: ich schreibe sehr gern. Auf Deutsch zu schreiben ist schwierig für mich, aber trotzdem will macht es mir spaß. Und, in Bologna bin ich auch bei den Magazin meiner Schule, und ich wollte sehen, wie es hier ist
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Name: Veronica Contucci</p>
<p>Alter: 17</p>
<p>Wohnort: Bonn, Tannenbusch; Geburtstort: Rom</p>
<p>Klasse: 12, Ema-Gymnasium</p>
<p>Warum ich beim EMA-Magazin bin: ich schreibe sehr gern. Auf Deutsch zu schreiben ist schwierig für mich, aber trotzdem will macht es mir spaß. Und, in Bologna bin ich auch bei den Magazin meiner Schule, und ich wollte sehen, wie es hier ist</p>
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		<title>Julian Roth</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 11:01:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko Lehmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wir stellen uns vor]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ich heiße Julian, gehe in die 9b
und bin 14 Jahre  alt. Ich spiele Tennis und lese gerne.
Ich bin jetzt seit einem halben beim EMA-Magazin.
Ich mache dort mit, da mir Schreiben viel Spaß macht,
und ich mich immer sehr für die Themen interessiere, über die wir schreiben.
Das EMA-Magazin macht mir viel Spaß und ich denke, daran [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2011/11/juli.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6265" title="juli" src="http://schulmagazin.ema-bonn.de/wp-content/uploads/2011/11/juli-300x203.jpg" alt="" width="300" height="203" /></a></div>
<div>Ich heiße Julian, gehe in die 9b</div>
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<div>und ich mich immer sehr für die Themen interessiere, über die wir schreiben.</div>
<div>Das EMA-Magazin macht mir viel Spaß und ich denke, daran wird</div>
<div>sich nicht viel ändern.</div>
<div>Julian</div>
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